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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
21
4,6 von 5 Sternen
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am 14. August 2015
Für mich immer noch eines der besten Alben der Manfred Mann's Earth Band.
Als junger Bursche war ich schon alleine vom Cover fasziniert, die Musik tat ihr übriges.
Das hat sich bis heute nicht geändert.
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am 25. April 2014
solar fire ist wie nightingales & bombers ein muss wer manfred mann mag sollte diese cd in seiner sammlung haben
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am 16. Januar 2015
Habe dieses Album von Manfred Mann schon in meiner Jugendzeit geliebt. Wirklich ein Ohrenschmaus.
Wer sphärische Musik mag, einfach mal reinhören.
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am 1. Oktober 2013
Was soll ich da noch groß sagen?
Solar Fire von Manfred's Earth Band ist und bleibt einfach genial und zeitlos.
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am 17. April 2013
1973 erscheint "Solar Fire", das von Motiven aus Gustaf Holst's Orchestersuite "Die Planeten"
beeinflusst ist.
Die Earthband eröffnet mit diesem Album,das einem Paukenschlag gleicht,ihre kreativste Phase
von drei aufeinander folgenden Alben,die im Rockgenre ihresgleichen suchen!!

Über "Solar Fire" wurde in musikalischer Hinsicht eigendlich schon alles gesagt.Virtuosität,
kompositorische Eleganz,opulente Arrangements,traumhafte Melodiebögen verpackt in einen anspruchs-
vollen Rockkontext sind Attribute,die dieses Album zum Klassiker machen.

Was "Solar Fire" jedoch einzigartig macht ist die Tatsache,das schon der erste Ton dich in
seinen Bann zieht.Es ist sofort "da",braucht keine Zeit sich zu entfalten,nimmt dich sofort mit auf
die Reise."Solar Fire" zeigt eine "brennende" Band,die sich fernab jeglicher Kommerzialität auf
höchstem musikalischem Niveau den A...." abspielt!!!

Für mich ist dieses Werk der "Earthband" ein Spiegelbild des musikalischen Zeitgeistes der
70er Jahre und wahrhaft epochal!!
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am 17. Februar 2009
"Solar Fire" wurde Ende 1973 aufgenomen und erschien Anfang 1974. Eingespielt wurde es von Chris Slade (Drums), Mick Rogers (Guitars und Vocals), Colin Pattenden (Bass) und natürlich Manfred Mann himself (Keyboards). Bis heute gilt das Album als eines der besten Werke der Earthband.

"Solar Fire" ist deutlich proglastiger als spätere Platten der Gruppe. Manfred Mann nutzt hier ausgiebig alle Möglichkeiten die seine Instrumente, inbesondere der Moog-Syntheziser, bieten. Und trotzdem ist das Ergebnis `leichter` als die damaligen Werke von Pink Floyd, Yes und Emerson, Lake & Palmer. Alle Songs sind hier durchaus als überdurchschnittlich anzusehen. Dies gilt insbesondere für die fast 10 minütige Fassung von `Father of day, father of night` und für den Titelsong.

Die Earth Band hat hier alles richtig gemacht. Dem Zeitgeist entsprechend wird toller Prog Rock gespielt, aber nie zu abgehoben. Neben Herrn Mann kann besonders Mick Rogers als Sänger und besonders an der Gitarre glänzen. 5 Sterne für ein tolles Album.
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am 16. September 2009
Auch vor zig Jahren wurde Musik gemacht, welche die Jahre überdauert hat u. manche moderne Produktionen vergessen macht. Dieses Album gehört ohne Zweifel dazu! Es stammt aus der Zeit des "Moog-Synthesizers", als Experimente klanglicher Machart aufkamen (wie auch Floyd, Yes, ELP etc.). Ich finde, dies ist eine "Produktion", welche zeitlos ist und einen guten Einblick in das Schaffen dieser "alten Zeit" gibt.
Es ist mir nicht klar wie jemand hier schreiben kann, dass diese Stücke einfach wären!!!!!!!! Er ist wahrscheinlich selbst kein Musiker, sondern ein Nörgler, welcher neidisch ist, so etwas nicht selbst zu können.
Ich habe diese Band 3x live gesehen (vor zig Jahren in UL, RV + beim Open Air Göppingen, als dieses "Father Of Night" als 1. Stück des Auftritts in die Abenddämmerung einging, die Scheinwerfer ihre Wirkung entfalteten - einfach ein Erlebnis!!!! Daran kann ich mich noch heute erinnern, und das möchte etwas heißen....).
Wer positve Musik- Erinnerungen an seine Jugend sucht - u.a. hiermit hat er sie gefunden!!!
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am 14. Juni 2005
Jene Gänsehaut, die einem das Eröffnungsstück "Father of Night, Father of Day" über den Rücken jagt loszuwerden, dauert mindestens einen CD-Durchlauf lang, also muss man sich das Ganze mindestens 2 Mal anhören - pro Tag ! Das richtige Optimum an Hammond-Orgel (d.h. wesentlich mehr als Deep Purple), gemischt mit rockigen Riffs, fanszinierenden Spannungsbögen, vereinzelt eingesetzten Chören, und netten Melodien. Oben erwähntes Eröffnungsstück ist eine Coverversion von Bob Dylan- die das Original mit Schwung in den Schatten stellt, und jeder andere Song, etwa Pluto-the Dog und Solar Fire sind DER Soundtrack zu der Musik der beginnenden 70er, wie wir sie haben wollen. Zugabe !
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TOP 1000 REZENSENTam 18. Juni 2011
SOLAR FIRE
ist mir aufgrund des Cover's aufgefallen. Kein Wunder, war ich selbst damals im zarten Alter von ca. 13 Jahren schon an allem interessiert, was auch nur ansatzweise mit Planeten, Sonnen und Weltall zu tun hatte. Also ab zur Plattenladen-Bedienung (ja, das EINE wie auch das ANDERE gab es tatsächlich mal!), Bitte um Vorspielung (nicht, was IHR jetzt schon wieder denkt!), Kopfhörer auf die Ohren (grauer SENNHEISER), Cover in die Hände - alles in freudiger Erwartung, was denn da kommen möge. Was dann da kam, hat mich Unwissenden ja sowas von geplättet! Selbst heute kann ich nur schwer in Worte fassen, was GENAU damals passiert ist. Was fühlt ein ahnungsloser, vorpubertierender, wohlerzogener Jüngling, wenn er ohne jegliche Einweisung/Erklärung/Vorwarnung göttlich anmutende Chöre, romantische Mellotronwände (die ich damals selbstverständlich NICHT einordnen/identifizieren/verstehen konnte), ebenso Out-Of-Space-Moog-Linien (what was a MOOG then?) empfinden musste beim hören dieser außerordentlichen Klänge?
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1. FATHER OF DAY, FATHER OF NIGHT
Ein ca. 10-minütiges DYLAN-Cover. Bis zum heutigen Tag kenne ich das Original noch immer nicht und wills eigentlich auch gar nicht. Was für ein Song! Wie gesagt, himmlische Chöre wiederholen solange das eine Wort FATHER bis abrupt die gesamte Band mit stehendem Akkord einsetzt. Zentnerschwere Hammond übernimmt, sehr, sehr langsam, sehr, sehr schön, und dann Mick ROGERS am Mikro. Zu diesem Musiker muss ich einfach mal was Prinzipielles loswerden: Ich halte diesen Typen gesanglich wie auch an der Klampfe für sträflichst unterbewertet! Manche finden seine Stimme nökig mittig oder unsoulig kalt, eben fast das Gegenteil zum späteren Chris THOMPSON, sein Gitarrenspiel nicht so cremig, schnell, virtuos wie das anderer Zeitgenossen. Ich kann beides überhaupt nicht finden! Ich halte seine Beiträge für absolut inspiriert und unverkennbar, hört Euch bloß nochmal dieses unfassbare Gitarren-Solo an, von anfänglich nur Einzelnoten bis hin zu extatischter Extase, sich bei jedem neuen Durchgang in's schier Unermessliche steigernd, immer höher, immer lauter, immer mehr (auch Verzerrung), bis keine Steigerung mehr möglich zu sein scheint (typisch EARTHBAND), absolut epochal! Anschliessendes Mellotron-Chor-Akkord-Geschifte (sehr seltsame Akkordfolge) und wieder erneute Steigerung inkl. Klampfe. Dann Break, geshoutetes FATHER OF NIGHT AND FATHER OF DAY über Staccato-Rhythmus, und ab geht's in einen langsamen Instrumental-Teil mit Rückwärts-Piano. Nochmal Strophe und Refrain, danach Fade-Out, WOW! Kleiner Joke am Rande: Der gute Chris SLADE spielt doch tatsächlich ein quietschendes Bassdrum-Pedal! Irgendwo im Booklet steht zu lesen, dass genau dieses Quietschen aus „nostalgischen“ oder welchen Gründen auch immer drauf gelassen wurde. Na, da sieh mal einer guck! Es folgt

2. IN THE BEGINNING (DARKNESS)
Fand ich anfänglich ein wenig platt und rhythmisch einfallslos. Der Mittelteil instrumental, Moog-Spielereien mit marschmäßig anmutender Snarearbeit. Das Ganze wird insgesamt wiederholt und das war's dann auch schon. Meiner Meinung nach der vielleicht schwächste Song dieser ansonsten außergewöhnlichen Produktion.

3. PLUTO THE DOG
war das letzte Stück auf der damals ersten LP-Seite. Ich find's nach wie vor - ja, komisch, originell, witzig? Eigentlich ein Instrumental, wäre da nicht der „Vocal“-Beitrag eines Hundes(!), zumindest klingt es so. Wie so typisch für Manni und seine Band schraubt sich der Song über seine noch nicht mal 4 Minuten durch sich ständig steigernde Moog-Linien, immer aggressiver, immer lauter, bis dann endlich das Anfangsthema wiederkehrt und der Song auf einem ruhigen Akkord ausklingt.

4. SOLAR FIRE
heißt nicht nur die ganze Scheibe, sondern auch das erste Stück der damaligen zweiten LP-Seite: ein ca. 5-minütiger 7/8el-Takter, der sich nur langsam entwickelt inkl. einprägsamer Melodie, fieser Gitarre und jeder Menge Moog-Effekte. Wenn man nur die Akkord-Folge der Strophen dieses Stücks betrachtet, erkennt man schnell, dass es sich hier um eine reine Bluessequenz in Moll handelt, jedoch so clever verpackt, dass es kaum auffällt – soviel zum Thema Rock'n Roll...

5. SATURN, LORD OF THE RING/MERCURY, THE WINGED MESSENGER
nennt sich ein 2-Part-Instrumental, das sich gewaschen hat: Angefangen mit dieser quälend langsamen, fast stehenden Orgel/Basswand, oben drüber ein reichlich ungewöhnliches Gitarren-Thema, das mal wieder MANN's Jazz-Background erkennen lässt. Das hat hier mit Rock'n Roll (wie man ihn sich vielleicht vorstellt) rein gar nichts zu tun, außer einem in den „Refrains“ auftauchenden Shuffle-Rhythmus. MANN ist einfach ein Meister bombastischer Arrangements, der meine Wenigkeit übrigens mit seinen stehenden Bässen, shiftenden Hammond-/Mellotron-/Orgel-Akkorden und immer phantasievollen (Poly-)Rhythmen maßgeblich beeinflusst hat. Teil 2 ist im besten Sinne „spacig“. Eigentlich passiert außer anfänglich erst im Hintergrund, später in den Vordergrund wandernden Synthi-Effekten nicht viel. Becken und HiHat „zisseln“, dass es eine Freude ist, bis dann plötzlich die gesamte Band hereinbricht, außergewöhnlich aggressiv, rasend rasant, und teuflisch tight. Ein Moog-/Gitarren-Duell tobt über einem nervösen Rhythmus-Teppich, bis das Ganze unisono und reichlich abrupt endet.

6. EARTH THE CIRCLE, PART 2
stellt noch so ein Fast-Instrumental dar. Geht los mit eigenartig „verdrehtem“ Piano, bevor dann genauso eigenartiger Gesang einsetzt. Dieser wird innerhalb der Takte ständig hin- und her geschoben, dieselbe Phrase immer zu anderen Zähl-Zeiten beginnend - typisch Manni MANN. Dann kommt ja wohl eins der cleversten, eigenständigsten, extremsten Moog-Solos der Rock'n Roll-Geschichte. Die Gesangsmelodie wird nochmal wiederholt, diesmal allerdings vom Keyboard und das verdrehte Piano erscheint uns ein zweites Mal. Die Platte wird abgeschlossen von

7. EARTH THE CIRCLE, PART 1
Piano und Mellotron (eine fast immer überzeugende Kombination) beginnen, was anfänglich eine versöhnliche Kuschel-Ballade vermuten lässt, Manfred himself singt darüber eine Art Kindermelodie. Unterbrochen wird das zweimal durch kurze eruptive Moog-Ausbrüche, die mit dem Rest des Stück's absolut NICHTS zu tun haben. Dann passiert etwas Eigenartiges: Becken und HiHat spielen einen noch gesichtslosen Rhythmus, nur um nach und nach mit Bass, Gitarre und Effekten vermischt zu werden. Jedes Instrument spielt andere Betonungen, jedes quasi für sich allein, aber irgendwie doch alle zusammen - die vorher erwähnte Poly-Rhythmik eben. Ganz am Ende vernimmt man aus ca. 10 Kilometern Entfernung Teile der Anfangs-Kindermelodie („Circle...“).

8. JOYBRINGER
Bonus Nr. 1 präsentiert eine von mehreren damals erhältlichen Versionen der nicht auf dem Original-Album erschienenen Single, die tatsächlich ein Original-Thema von Gustav HOLST's Orchester-Werk DIE PLANETEN aufweist (kann ich nur jedem EARTHBAND-Fan der ersten Stunde dringend empfehlen), hier komischerweise mit einem Edit am Ende des mal wieder instrumentalen Mittelteils, der das Stück vielleicht um gerade mal 3 Sekunden verkürzt, insofern weder in Hinblick auf Airplay was bringt noch anderen erkennbaren Sinn ergibt – sehr seltsam. Den endgültigen Abschluss dieser CD-Ausgabe macht

9. FATHER OF DAY, FATHER OF NIGHT
Bonus Nr. 2 und eine versuchte Single-Version von Track Nr.1. Eine musikalisch uninspiriertere, unmotiviertere, zweckfreiere Verunglimpfung eines Überflieger-Titel's hab ich selten gehört – indiskutabel schlecht, unterirdisch, überflüssig!
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FAZIT
Tolle Platte, tolle Gefühle, tolle Erinnerungen, tolles CD-Re-Release sowieso! Kleine Story zum Schluss: Auf der Kieler Woche, so 1997, ging ich ins RSH (Radio Schleswig-Holstein)-Zelt, um Manni und seine EARTHBAND zu hören und sehen. Vor mir standen zeitweilig zwei Mädels und irgendwann sagt das eine (Mädel) zum anderen: „Sach ma, die spielen ja nur MANFRED MANN-Sonx, iss das 'ne MANFRED MANN-Coverband?“ Uiuiui...
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MEINE BEWERTUNG

DIE KOMPOSITIONEN
5 Sterne (SOWAS gibt's heute einfach nicht mehr...)

DIE PERFORMANCES
4 Sterne (dass Manni & Co. ihre Instrumente RICHTIG spielen konnten, steht ja wohl außer Frage. Highspeed-Frickel-Fetischisten der Moderne werden allerdings verwundert über die/enttäuscht sein von der LANGSAMKEIT der ganzen Platte.)

DIE ARRANGEMENTS/EXPERIMENTE/INNOVATIONEN
5 Sterne (abenteuerlich, fantasievoll, innovativ, konsequent, mutig, naiv, progressiv, rücksichtslos)

DER KLANG/DIE PRODUKTION
4 Sterne (reichlich durchwachsen und definitiv NICHT High Fidelity, aber genau DARIN besteht ja der Charme dieser Audio-Sensation.)

DER UMSCHLAG
4 Sterne (das damalige, immer noch in meinem Besitz befindliche Original-LP-Cover war zum aufklappen, allerdings OHNE Texte, das CD-Cover/Booklet hier ist eben gerade mal 12x12cm, dafür jedoch MIT Texten und kommt mit einigen kurzweiligen Hintergrund-Informationen.)

DIE GESAMTWERTUNG
(27:6=4,5) also strahlende 5 Sterne
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HAAX/Kiel
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IN THE BEGINNING
kannte ich die meisten Bands nur durch exzessives Radiohören (z.B. INTERNATIONALE HITPARADE, RADIO LUXEMBURG), Empfehlungen von Freunden und deren größeren Brüdern (die alle schon RICHTIGE Musik hörten) oder eben durch Querverweise in damaligen Musik-Zeitschriften (FACHBLATT, POP, POPFOTO). Im Falle von SOLAR FIRE war das alles komplett anders: Weder kannte ich MANFRED MANN als 60er-Jahre Poporgler mit diversen Single-Krachern, noch CHAPTER 3, seine Pseudo-Jazz-Bigband, noch die EARTHBAND-Vorgänger-Alben - ich war also (wie bereits oben erwähnt) absolut ahnungslos.

Im damals einzig relevanten Neumünsteraner Plattenladen RADIO JENSEN (am Kuhberg) bewunderte ich fast täglich (z.B. nach der Schule) Plattenumschläge, hörte Neuerscheinungen und gab mein mageres Taschengeld für runde schwarze Vinyl-Scheiben aus – sehr zum Erstaunen/Leidwesen/Unverständnis meiner Eltern. Naja, immerhin haben sie mir „solch Musik“ nicht verboten, aber deren Lieblinge wie z.B. Peter ALEXANDER, Gitte HAENNING, Vicki LEANDROS, Catharina VALENTE oder Gerhard WENDLAND waren eben nicht so mein Fall (räusper...)!

Der JENSEN-Crew war ich demzufolge als gern gesehener Gast bekannt, der manchmal stundenlang in jenem Mini-Kabuff (der anderen oder dem einen vielleicht noch unter der Bezeichnung „Vorspielraum“ bekannt), zubrachte, in dem man probehören konnte, wenn draußen die wenigen duschkopfförmigen Hand-/Kopfhörer besetzt/vergeben waren. Das Ding (also das Räumchen) war so groß bzw. klein, dass exakt zwei Stühlchen zum drauf sitzen, ein Tischchen mit Dual-Plattenspieler drauf und zwei Böxchen rein passten - das Ganze schön von draußen durch eine Glastür einsehbar, von wegen Plattenklau! Ach Leute, was waren das bloß für Zeiten...
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am 10. Oktober 2008
Dramatischer Rock, phantastische, einzigartige Arrangements, einer der meiner Meinung nach weltbesten Drummer, ein genial eingesetzter Synthesizer, der mit der Sologitarre zusammen unvergesslich-schöne Melodiebögen kreiert - das ist Solar Fire von Manfred Mann's Earth Band. Wenn ich mal richtig abschalten und im Rockkosmos abheben mag, lege ich mir diese CD ein und setze die Kopfhörer auf. Diese Musik macht süchtig. Sie war der Beginn einer Reihe genialer Produktionen dieser Band, wie Roaring Silence oder Nightingales and Bombers. Wenn es eine Geschichte des Rock gibt, dann hat Manfred Mann's Earthband sie mit diesem zeitlos-guten Album klar geprägt.
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