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am 21. Mai 2014
Was macht ein schottischer Rhythm & Blues-Shouter in San Francisco? Nun, er nimmt dort eine Platte auf. So geschehen bei dem heute durch eine tückische Krankheit zur musikalischen Untätigkeit verdammten Frankie Miller. Dessen dritte Scheibe unter eigenem Namen von 1975 ist in Sichtweite der Gefängnisinsel Alkatraz entstanden. Deshalb bekam sie wohl auch den Spitznamen des Eilands, "The Rock", verpasst. Im MusikexpressSounds (4/99) ist dieses Album als Frankies "Meisterwerk" eingestuft worden. Das kann man so sehen, muss es aber nicht. Das später erschienene "Full house" macht "The Rock" diesen Rang - falls man solche Superlative als gerechtfertigt ansieht - zumindest streitig. "The Rock" enthält - lässt man die Bonus-Tracks außen vor - nur Eigenkompositionen des Mannes mit der einzigartigen Stimme. Dass Free-Bassist Andy Fraser beim ein oder anderen Song seine Hand im Spiel hatte, merkt man den Aufnahmen an. Mit ex-Wings Henry McCullough (g, back voc), ex-Grease Band, Traffic, Keef Hartley und Eire Appartment Mick Weaver (keyb), Chrissy Stewart (bg) von Spooky Tooth sowie Stu Perry aus dem Delaney and Bonnie-Umfeld hatte Frankie eine tolle Truppe um sich geschart. Auch die Memphis Horns und die Edwin Hawkins Singers konnte er für sein Werk gewinnen. Highlights des Song-Kataloges sind einmal der unnachahmlich lospowernde Rhythm & Blues-Knaller "Ain't got no money". Die Nummer klingt im Übrigen wie Bob Seger auf den Leib geschrieben. Kein Wunder, dass der Sänger aus Michigan den Song gecovert hat. Frankie Millers Bewunderung für Otis Redding ist bekannt. Mit "All my love to you" verbeugt sich der Schotte vor dem großen Soul-Sänger. Die Engtanz-Nummer mit tollem Saxophon-Solo ist ein wunderschönes Liebeslied. Der dritte Höhepunkt des Albums ist die unplugged eingespielte Säufer-Ballade "Drunken nights in the city", auf der sich Frankie förmlich die Seele aus dem Leib singt. Toll kommt auch das bluesige "I know why the sun don't shine", ein Überbleibsel aus der Miller/Fraser Band-Zeit, rüber. Unschwer ist bei diesem Song der Free-Einfluss herauszuhören. Die Klasse dieser Top-Songs erreicht der Rest der Setlist nicht ganz. "A fool in love" ist ein Free-typischer Stampfer und auf "The heartbreak" mit den Memphis Horns wird dem Soul-Sound gehuldigt. "The Rock" klingt schon fast unverschämt nach Creedence Clearwater Revival, während "Hard on the levee" Frankies Vorliebe für Bob Dylan erkennen lässt. Mit "Bridgeton" setzt der Schotte dann seinem Geburtsort ein musikalisches Denkmal. Schwächster Song ist das eintönige "I'm old enough" mit seinem gebetsmühlenhaft wiederholten Melodiemuster. Die vier Live-Bonustracks der remasterten Neuauflage von "The Rock" sind durchwegs beeindruckend. "Hard on the levee" und "Drunken nights" haben mehr Punch als die Studio-Aufnahmen. "Sail away" von Randy Newman wird von Frankie regelrecht zelebriert. Und der Rufus Thomas-Evergreen "Walking the dog", bei dem Miller mit Rory Gallagher und seiner Band auf der Bühne steht, bietet Bluesrock satt. Tontechnisch gilt es bei den Live-Songs kleinere Abstriche zu machen. Ein Lob schließlich noch für die informativen Linernotes von Michael Heatley. "The Rock": Frankie Millers "Sternstunde", wie auch die Musikzeitschrift "Good Times" (1/99) meint? Ein sehr gutes Album: ja. Die ultimative Frankie Miller Platte: nein. Eine solche Scheibe einzuspielen, war dem schottischen Ausnahmesänger leider nicht oder nicht mehr vergönnt.
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am 15. Juni 2009
. . . mit einer rauchigen Rockstimme ala Frankie.
Ebenfalls teilweise skurile Texte.
Bei dem günstigen Preis kann man durchaus mal einen Versuch wagen ;)
Empfehlenswert.
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