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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
3
Bathory
Format: Audio CD|Ändern

am 3. April 2002
1984 In einer Zeit als der Extreme Metal noch in den Kinderschuhen steckte, Venom begonnen hatten Akzente zu setzen und Bands wie Destruction, Sodom oder Kreator langsam das Licht der Welt erblickten machte ein verrückter schwedischer Freak auf sich aufmerksam. Mit fiesen satanischen Botschaften, einem extrem verzerrten Gitarrensound und einer frostigen gröhlenden Stimme. Das ungefähr 30 minutenlange Debüt wird eingeleitet von dem düsteren rauschenden Intro "storm of damnation" gleich darauf wird folgt mit "Hades" der erste Kracher; "Reaper", "Necromansy", "sacrifice", "In conspiracy with satan", "Armageddon", "Raise the dead" und das abschließende Highlight "War" folgen. Die Musik ist schnell, aggressiv böse und wild. Es ist einfach der Wahnsinn wie die Gitarren sägen das Schlagzeug wummert und Quorthons Stimme bitterböse Botschaften verbreitet . Dieses und aber auch die beiden folgenden Alben haben die späteren Black Metal Bands aus Norwegen maßgeblich beeinflusst , zählen gar zu ihren wichtigsten Einflüssen überhaupt.
Der Bathory Stil selber ist logischerweise stark von Venom beeinflusst, was man aus diesem Album anders noch als bei den beiden Nachfolgern stark heraushört. Bathory modifizierten den Grundstein den Venom gelegt hatten aber zu einer eigenständigen Form des Blackmetal, und legten ihrerseits eben so den Grundstein für den uns heute bekannten typischen Black Metal Sound. Ganz ähnlich wie das ein Jahr später Possessed mit "seven churches" beim Death Metal getan haben. Abschließend bleibt noch zu sagen das dieses Teil sowie auch die beiden BM Nachfolger "The Return" und "under the sign of the black mark" in keiner Black Metal Sammlung fehlen dürfen.
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am 9. September 2011
Bathorys selbstbetiteltes Debüt-Album erschien erstmals 1984. Gegründet wurde die Band von Tomas Forsberg, der unter dem Künstlernamen Quorthon bald danach zur Szenegröße im Metal-Bereich aufsteigen sollte. Benannt wurde die Gruppe nach der umstrittenen Gräfin Elisabeth Bathory.

Musikalisch bewegte man sich ganz im den Genre, das Venom Anfang der 80er Jahre begründet hatten und das mit Venoms zweiter Studioscheibe auch einen Namen bekam: Black Metal. Bathory setzte die Tradition des selben räudigen, ruppigen Metal fort. Textlich hatte man sich gegenüber Venom etwas entwickelt, auch wenn die Hauptbestandteile Satan und Blasphemie blieben, konnte man dennoch einige leicht esotherischen Komponenten mit einbauen.

Das Album eröffnet mit dem überlangen und sehr atmosphärischen Intro *The Storm Of Damnation* das nahtlos in den Track *Hades* übergeht. Und damit wären wir bereits bei den Highlights der Scheibe. *Hades*, *Reaper*, *Necromansy* und *Sacrifice* bilden das was man früher Seite 1 der LP nannte. Die Band um Quarthon thrasht ohne Rücksicht auf Verluste, guten Geschmack oder die viel beschworenen guten Sitten.

Die offene und bösartig zelebrierte Provokation, die die Band nahe an die Karikatur des Satanismus herantreibt wird ab Seite 2 mit den Songs *In Conspiracy With Satan*, *Armageddon*, *Raise The Dead* und *War* fortgeführt, bevor man die Scheibe nach viel zu kurzen 30 min. mit einen winzigen Outro ausklingen läßt. Am Ende bleibt ein zu kurz gekommener Hörer, der nicht anders kann, als dieses Meisterwerk sofort nochmals zu hören.

FAZIT: kurz, hart, knackig...
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am 25. November 2017
Vorweg:
Es geht in meiner Rezension ausschließlich um Bathory auf Vinyl.

Den Gerüchten nach wurden die ersten 6 LP's remastert. Stimmt bedingt. An den Reglern wurde nichts geändert, lediglich die Gesamtlautstärke wurde um gut 25% angehoben.

Ich weiß, ich weiß... alte Bathory Fans (zu denen ich mich auch zähle mit Baujahr 1967) würden mir jetzt am liebsten in's Gehirn springen, aber ich habe mir die lange Mühe gemacht und habe die LP's in aller Ruhe gegeneinander antreten lassen.

Einmal das Debut-Album "BATHORY" von 1984 auf dem Label Under One Flag (Flag 8) und die remasterte Version desselben Albums auf dem hauseigenen Black Mark Label (BMLP666-1) Version 2010.

Zum Zweiten das Album "THE RETURN..." von 1985 auf dem Label Under One Flag (Flag 9) und die remasterte Version desselben Albums auf Black Mark (BMLP666-2) Version 2010.

Abgespielt wurde das Ganze auf einem Pro-Ject RPM 1 Turntable, abgetastet mit einer Ortofon Silver Cartridge, gepaart mit einem Unison Research Preludio Vollröhrenverstärker.

Zum Abgleich habe ich einen Beyerdynamik DT770 verwendet.

Das Endergebnis konnte man schon vorab am VU-Meter erkennen, die Neuauflagen der LP's waren einfach nur lauter, aber nicht im Gesamtbild verändert. Das Verhältnis von Gesang (ähem) und Instrumenten ist identisch, Gitarre(n), Bass und Drums sind ebenfalls im Verhältnis 1:1 geblieben, es wurden auch keine Hallfahnen dazu gemixt oder abgezogen, alles in allem ist es nur der a-typische Loudness-War.

Man kann z.B. Abhilfe schaffen, indem man die LP mit etwas weniger Pegel auf ein gutes Band (oder besser noch eine Bandmaschine) aufnimmt. Gut, ein Tapedeck wird ja kaum noch jemand haben, es sei denn er leidet unter Audiophilitis und hasst gestreamte Musik so wie ich ;)

Naja, genug gesülzt. Ich bin jedenfalls zufrieden mit den Neuauflagen, die originalen Scheiben (von denen ich nur die ersten beiden besitze) werden mittlerweile zu Wucherpreisen angeboten und es ist nicht zwingend nötig, daran auszubluten.

Mit ein paar Tricks bekommt man den alten Sound, den man an diesem Kult-Monster Bathory so geschätzt hat.
Zu den CD's kann ich nichts sagen bzw. schreiben.
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