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TOP 500 REZENSENTam 24. März 2007
Mit dem symphonischen Schaffen Peter Tschaikowskys hat sich Herbert von Karajan in seiner langen Dirigentenlaufbahn immer wieder auseinandergesetzt. Allerdings beschränkte er sich in seinen öffentlichen Konzerten meist auf die Symphonien Nr. 4-6 und die großen Konzerte sowie die Ballett-Suiten. Alle sechs Symphonien hat er nur einmal aufgenommen, zwischen 1976 und 1979 für die DGG. Aus dieser Reihe stammt die hier auf CD wieder vorgelegte Nr. 1 mit dem Beinamen "Winterträume". Dieses Werk war bis in die jüngere Vergangenheit den meisten Musikfreunden unbekannt; die ersten Aufnahmen kamen erst nach 1960 auf den Markt. Karajans Interpretation erfreut nicht nur mit einer beispielhaften Detailverliebtheit und partiturgenauen Akribie, sondern auch mit einem wahrhaft phänomenalen Orchesterspiel. Die Berliner Philharmoniker entfalten eine einzigartige Klangschönheit, man weiß gar nicht, welche Instrumentengruppe man besonders hervorheben soll, die wunderbaren Streicher, die prächtigen Holzbläser oder das volle, voluminöse und doch herrlich wohltönende Blech. Es ist einfach ein Orchesterspiel der Superklasse, und man fragt sich, wo man eine solche Klangpracht in dieser Vollendung heute noch bestaunen kann? Die "Träumereien auf einem winterlichen Weg" (1. Satz) versenken den Hörer in eine wahre Traumwelt, und auch das Andante cantabile des 2. Satzes ist von einzigartiger Verzauberung. Die Aufnahme ist wie geschaffen für einen besinnlichen Winterabend am Kamin, wenn draußen der Sturm übers Land fegt. Karajan gelingt hier nicht zum ersten Mal das Kunststück, aus einem nicht ganz erstklassigen, auch kompositionstechnisch noch unausgereiften Werk einen Kunstgenuß erster Klasse zu machen. Selbst das etwas lärmende, äußerliche Finale überzeugt vom ersten bis zum letzten Takt, wenn es auch nicht den Zauber der beiden ersten Sätze zu entfalten vermag. Ich gestehe gerne, daß ich Tschaikowskys Erste in Karajans Version immer wieder mit uneingeschränkter Begeisterung genießen kann. Die "Zugaben" der CD, Polonaise und Walzer aus dem "Eugen Onegin" und der Slawische Marsch werden ebenfalls tadellos gespielt, aber sie sind nicht geeignet, den "Funken zum Überspringen" zu bringen. Dazu geben die Stücke zu wenig her.
Klangtechnisch handelt es sich um erstklassige Produktionen, die neueren Digitalaufnahmen in jeder Hinsicht gewachsen sind. Auch das Textheft ist durchweg erfreulich.
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