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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
4
Sinfonie 6 / Leonoren3-Ouvertüre
Format: Audio CD|Ändern
Preis:23,00 €+ 3,00 € Versandkosten

am 22. Februar 2013
Allein der zweite Satz der Pastorale rechtfertigt die Anschaffung dieser LP. Ich besitze sieben Aufnahmen der Sinfonie und kenne weitere; bisher hat kein anderer Dirigent den wunderbaren Naturton der 'Szene am Bach' so berührend und beinahe sakral zu Gehör gebracht.
Dies ist kein Statement gegen die übrigen Sätze. Das Gewitter beispielsweise ist herzerfrischend; die gesamte Aufnahme spiegelt Böhms lebenslange Beschäftigung mit den Klassikern wider, die er mochte und die ihm lagen.
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am 28. September 2004
Seit längerem will man uns weismachen, dass zu Mozarts und Beethovens Lebzeiten alle Werke in rasantem Tempo heruntergespielt wurden. Da wagt es endlich wieder ein Dirigent, die Musik atmen zu lassen, damit sie sich frei entfalten kann. Endlich erleben wir wieder das "Erwachen" heiterer Gefühle, so wie Furtwängler, Klemperer, Wand oder Celibidache es empfanden. Barenboim lotet die wunderbare Klangwelt dieser Symphonie voll aus, was durch die hervorragende Surround-Technik voll zum Tragen kommt. Die DVD-Audio bietet ein natürliches Klangbild - ganz anders als z.B. die grauenhafte Telarc-Aufnahme mit Tschaikowskis Ouvertüre 1812, deren ganzer Sinn und Zweck in der authentischen Wiedergabe von Kanonenschüssen besteht.
Trotz kleiner Intonationsschwächen kann man diese Pastorale nur wärmstens empfehlen. Wer danach Zinman oder Norrington hört, wird vielleicht merken, was deren Interpretationen fehlt: Wärme, Ausgewogenheit des Klangs und Ehrfurcht vor der Größe des Komponisten.
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am 8. März 2002
Welche Beethoven-Sinfonie ist die populärste? Die vielzitierte Fünfte oder doch die eher die Neunte mit ihrem visionären Schluß? Vielleicht aber auch die Sechste, denn die Umsetzung des programmatischen Inhalts ist nur selten in der Musikgeschichte so perfekt gelungen ohne zugleich allzu plakativ zu sein. Die Gefahr liegt nahe und viele Interpreten überzeichnen hier. Glücklicherweise erliegt Barenboim dieser Gefahr nicht. Man hört, dass hier ein Spitzendirigent und vollendeter Musiker nach langem Studium seine Interpretation gefunden hat. Wie in den späteren Sinfonien läßt Barenboim die Staatskapelle diese Sinfonie "erzählen". Es ist der Gesang eines Mannes, der Beethoven am Klavier erarbeitete in einer Zeit, da die historische Aufführungspraxis noch ein Schattendasein führte. Er steht in der Tradition der großen Beethoven Interpreten des vergangenen Jahrhunderts, ohne jedoch zu kopieren. Es sei gesagt, dass die Berliner Philharmoniker unter Karajan sicher perfekter und artikulierter gespielt haben. Was Barenboim und der Staatskapelle aber niemand nachmacht, sind die großen Bögen und die schier unglaublichen dynamischen Differenzierungen: der Gewittersturm scheint den Hörer wegzublasen, während die Idylle am Bach der perfekten Stille nahe kommt.
Sicher sind diese Effekte auch der grandiosen Aufnahmetechnik zu verdanken. 5.1 Surround, die hohe Bit-Auflösung und 96kHz Abtastrate sollten längst Standard sein. Es gelingt dem Teldec-Tonmeister und seinen Technikern darüberhinaus, ein wunderbar durchsichtiges, natürliches Klangbild zu erzeugen, das nie überstützt oder auf der anderen Seite verwaschen klingt. Jedes Detail ist hörbar (manchmal leider auch minimale Intonationsschwächen im Holz), ohne überpointiert zu klingen.
Die Menü-Steuerung ist funktional. Man kann über TV die einzelnen Sätze anwählen, Marker setzen und bekommt als Scans einige Standbilder geliefert, das, was DVD-Audio eben zu leisten imstande ist. Die Zeittafel mit Informationen zum Zeitgeschehen während der Komposition der Sinfonie ist interessant, dürfte für meinen Geschmack aber ausführlicher sein.
Dennoch eine unglaublich gelungene Produktion, die wärmstens zu empfehlen ist.
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am 8. Oktober 2003
... liebe TELDEC. Diese Aufnahme ist werder interpretatorisch noch technisch eine Referenzleistung.
Mit dem Medium DVD Audio ist die Musikindustrie angetreten, dem geneigten Käufer und Hörer dieser Technik, den theoretisch und praktisch vorhandenen, signifikanten Unterschied zur CD nahe zu bringen. Dieser Versuch ist mit dieser Einspielung nicht wirklich gelungen.
Dirigent und Orchester sind mit der sehr ansprusvollen Beethoven Thematik gelegentlich überfordert, instrumentale Unsauberkeiten, einige unpräzise Einsätze, sowie Nachklappern zeugen von einer nicht ausreichenden Vorbereitungs- und Einspielzeitzeit oder unzureichender Harmonie/Abstimmung zwischen Orchester und Dirigent. Für Anhänger der traditionellen Aufführungspraxis gibt es meines Erachtens CD Einspielungen, die Beethovens 6. Sinfonie wesentlich überzeugender wiedergeben. Zu erwähnen wären Karajans Einspielung von 1963, Solti, Abado,...
Was die Aufnahmetechnik betrifft, hat TELDEC im CD Bereich schon besseres geleistet, Harnoncourt's Gesamteinspielung der Beethoven Sinfonien zum Beispiel. Was eine DVD Audio technisch leisten kann, zeigt die Telarc DVD Audio von Tchaikovsky's Overtüre 1812.
Fazit: Leider nur 2 Sterne, da weder das interpretatorische noch das technische Potenzial ausgeschöpft worden ist.
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