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TOP 1000 REZENSENTam 19. Februar 2003
Diese Aufnahme war für mich eine Offenbarung: Rudolf Kempe zeigt hier eine ganz uneitle, sehr geradlinige und im besten Sinne kapellmeisterliche Interpretation dieses größten Chorwerks seit Bach.

Dadurch vermeidet er stets die Gefahr, "schwülstig" zu werden, ohne dabei gefühllos zu klingen. Der Chor singt flexibel, gerade in Anbetracht des Alters der Aufnahme auch sehr transparent und - keine Selbstverständlichkeit - textverständlich (man höre nur den Wiener Singverein in der höchst mittelmäßigen zweiten Karajan-Aufnahme). Das Orchester steht dem in nichts nach.

Dazu zwei großartige Solisten: Dietrich Fischer-Dieskau bringt seine ganze Erfahrung als Lied- und Oratoriensänger ein, singt den Baritonpart absolut mitreißend.

Die Sopranpartie ist technisch mörderisch schwer (sehr hoch, durchgehend piano und legato), wie man schon an vielen berühmten Sängerinnen gehört hat, die daran glorreich gescheitert sind (Schwarzkopf, Janowitz, Studer). Elisabeth Grümmer dagegen singt unübertrefflich - nicht nur technisch hervorragend, sondern auch anrührend im Ausdruck und mit einer der schönsten Stimmen des gesamten letzten Jahrhunderts.

Diese Aufnahme schlägt die mehrere Jahre später bei der EMI erschienene Einspielung unter Klemperer (schwülstig, langatmig, verschwommen, mit technischen Schwierigkeiten der Schwarzkopf) um längen. Diese Einspielung sollte die EMI wirklich in der Reihe "legendary performances" neu herausbringen.
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am 3. November 2015
Meine Gardener Einspielung ist im Laufe der Jahre unbespielbar geworden. Immer wieder habe ich sie in den Monaten Oktober und November gehört. Jetzt habe ich mir diese alte Aufnahme aufgrund der vielen Empfehlungen besorgt. Noch Gardener im Ohr, habe ich bei den ersten Durchgängen Mühe gehabt, an Kempes steifen Einspielung gefallen zu finden. Auch empfand ich Elisabeth Grümmer längst nicht so gut, wie viele Rezensenten sie hören. Ihre Stimme trifft sicher die Töne, doch vibriert sie mir zu sehr. Auch der junge Fischer-Diskau vermochte mich zunächst nicht überzeugen. Es ist schon bemerkenswert, wie sehr mich Gardeners starke Einspielung geprägt hat. Doch nach und nach entdecke ich die Schönheit dieser Aufnahme und ich finde inzwischen großes Gefallen daran.
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am 29. April 2011
Diese Aufnahme des Deutschen Requiems von Brahms ist ganz unbestreitbar und eindeutig eine der ganz grossartigen auf Tonträger-ganz gleichgültig des lange zurückliegenden Aufnahmedatums ist sie noch immer eine Referenz im Katalog der Einspielungen von Brahms kolossalem Opus. Kempe dirigiert detailgenau mit einer äussert klugen musikalischen Gestaltung und dank der gleichermassen strengen wie klangvollen Durchführung in Orchester und Chor entsteht eine vollends überzeugende und starke Interpretation dieser gewaltigen und höchst anspruchsvollen Komposition.
Die Solisten sind hier Fischer-Dieskau, der bei Klemperer etwas später noch etwas mehr dramatischen Ausdruck erreicht, aber schon hier mit expressiver und präziser Diktion eine unzweifelhaft angemessene und grosse Darstellung gelingt und die gesanglich ebenso erstklassige Elisabeth Grümmer, die mir deutlicher besser gefällt als Schwarzkopf in der besagten ansonsten aber grandiosen Klemperereinspielung beim gleichen label.
Beide Aufnahmen, Klemperer und diese hier, Kempe, sind ganz starke Einspielungen dieses Grosswerkes und haben gleichberechtigt Referenzstatus. Unbedingte Empfehlung für das Deutsche Requiem.
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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2006
Es ist sehr zu bedauern, daß diese wunderbare Aufnahme inzwischen fast in Vergessenheit geraten ist. Das hat sie nicht verdient. Der Hauptgrund ist vermutlich, daß es sich noch um eine Mono-Produktion handelt. Obwohl die EMI seit Mai 1955 in England Stereo-Aufnahmen produzierte (z.B. Schuberts Unvollendete, Beethovens Achte und Brahms' Zweite mit Karajan), war die deutsche Tochterfirma Electrola im Juni 1955, als vorliegende Einspielung entstand, dazu noch nicht bereit oder in der Lage. Schade.
Trotzdem muß man der alten Produktion nachdrücklich das Wort reden. Da sind zunächst einmal die Gesangssolisten: Elisabeth Grümmer und Dietrich Fischer-Dieskau. Beide sind bis heute in ihren Leistungen nicht übertroffen worden. Frau Grümmer gestaltet ihren Satz "Ihr habt nun Traurigkeit" mit solch einer reinen, klaren Stimme, dazu noch in allen Lagen makellos und ganz werkbezogen, daß selbst eine Elisabeth Schwarzkopf (bei Klemperer) oder Gundula Janowitz (bei Karajan) in die zweite Reihe zurücktreten müssen, und das will bei deren exhorbitanten Leistungen schon etwas heißen. Auch dem (damals) jungen Dietrich Fischer-Dieskau ist eine so vollkommene Gestaltung gelungen, daß er sie in der schon erwähnten Klemperer-Aufnahme, so gut er dort auch singt, nicht mehr ganz erreichen konnte. Hinzu kommt der Chor der Berliner St. Hedwigs-Kathedrale, der in den 1950er Jahren eine absolute Spitzenformation war, wozu sein langjähriger Chorleiter, Prälat Karl Forster, nicht unerheblich beigetragen hat. Über die Berliner Philharmoniker braucht man ohnehin kein Wort zu verlieren. Das alles trägt zu der einzigartigen Qualität der Aufnahme bei, und trotzdem ist das Ganze noch mehr als die Summe seiner Teile. Und da komme ich zu dem Dirigenten der Aufnahme, dem unvergessenen Rudolf Kempe. Sein Anteil kann nicht besser bezeichnet werden als mit einem Zitat von Christoph Ecke aus seinem "Ewigen Vorrat klassischer Musik": "In der Interpretation von Rudolf Kempe besitzen wir eine Leistung, wie sie auch diesem großen Dirigenten nicht immer gelingt. Es ist, als ob er den Geist, der die Aufführung beherrscht, aus einer anderen Welt herbeigeholt hätte, um dem Hörer den Ernst, aber auch den Trost, der von dem Werk ausgeht, nachdrücklich zu vermitteln und sie zum bleibenden Gewinn zu machen".
Zur technischen Beschaffenheit der CD ist zu bemerken, daß die digitale Übertragung gut gelungen ist. Allerdings bleibt es zu bedauern, daß durch die monaurale Aufnahme bei einem so großen Apparat an Chor und Orchester manches auf der Strecke bleibt und die Durchhörbarkeit deutlich begrenzt ist. Daran kann auch das beste Re-Mastering nicht viel ändern. Das Textheft enthält wertvolle Beiträge in drei Sprachen, leider fehlt der Text des Requiems.
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am 26. September 2015
Die Aufnahme von Brahms deutschem Requiem hat auch heute nichts von ihrer Beispiellosigkeit verloren. Trotz der Monoqualität, die das Alter verrät, wirken hier an jeder Stelle Spitzenkräfte. Kempe selbst dirigiert das Werk mit dem nötigen Respekt, was Ausdruck und Wahl der Tempi angeht, die Berliner Philharmonier spielen an jeder Stelle brilliant und aufmerksam. Der semiprofessionelle Chor der St-Hedwigskathedrale gehörte zum Zeitpunkt der Aufnahme zu einem der besten Klangkörper für Chormusik. Die Transparenz und Dynamik ist maßstabsetzend.
Auch standen mit Fischer-Dieskau und Elisabeth Grümmer zwei weltklasse Solisten zur Verfügung. Die Grümmer singt ihr Solo als wär es das einfachste von der Welt (immer schön piano in den schwindelerregendsten Höhen) und der intuitive Gestaltungsinstinkt Fischer-Dieskaus war, gepaart mit schön klingendem und ausdrucksstarkem Bariton damals schon ausgezeichnet. Wenn er beispielsweise davon singt, dass die Menschen am Ende ihres Lebens alle "verwandelt" werden, möchte man all seine Hoffnung in diese tröstenden Worte legen. Wenn ein Deutsches Requiem, dann auf jeden Fall dieses.
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am 13. Januar 2007
Von den Aufnahmen, die ich kenne, zählt diese zu den besten. Ausdruck, Tempi und Klang sind wohl ausgewogen und dem Werk angemessen.
Auch wenn DFD in der ebenfalls hervorragenden Aufnahme mit Otto Klemperer besser den Part gestaltet, so singt er hier auch klasse. Eine Partie, die ihm liegt. Was man von anderen Werken, welche er gesungen hat, nicht so behaupten kann. Auch Elisabeth Grümmer singt ihren Part klasse.
Wer sich mit dem Requiem von Brahms befasst, kommt meiner Meinung nach nicht an dieser Aufnahme vorbei.
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am 29. Juni 2009
Diese Interpretation des Brahms-Requiems rührt mich stark an! Es ist eine alte Aufnahme, doch sie gefällt mir von allen Aufnahmen am besten! Einfach wunderbar!
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TOP 1000 REZENSENTam 21. September 2010
Johannes Brahms haderte zeitlebens mit der Kirche und ihren Gepflogenheiten. Große geistliche Werke komponierte er nur wenige, hielt die Messe für überholt. Und als er sich schließlich trotzdem daran machte, ein Requiem zu schreiben, weigerte er sich, dies auf klassische Weise zu tun. Er wollte kein Werk, das die Toten beweint, denn die waren nach Brahms' Vorstellung ja sowieso nicht mehr da, um die Musik zu hören. Er wollte eine Musik, die den Hinterbliebenen, den Trauernden Trost und Mut spendet. Dafür griff Brahms auf verschiedene deutsche Bibelzitate zurück, die er zu einer wunderbaren Collage vereinte.
Was dabei herauskam, ist eines der großartigsten und bewegendsten Kompositionen des großen Hamburger: "Ein Deutsches Requiem" op. 45, das in seiner Gesamtanlage einzigartig ist und so gewaltige Werke wie das mozartsche Requiem oder das von Berlioz weit hinter sich lässt.

Das Programm der gut 75minütigen Messe wird gleich zu Beginn dargelegt, wenn Brahms ein Zitat aus dem Matthäus Evangelium zitiert: "Selig sind, die da Leid tragen" Für den Komponisten ist dieses Leid kein Grund für Düsterkeit. Im Gegenteil: Der erste Satz steht immerhin in F beziehungsweise C Dur, wirkt strahlend und majestätisch.
Nun folgt der emotionalste und überwältigendste Teil des Requiems, "Denn alles Fleisch, es ist wie Gras". Unterbrochen wird die Kontemplation durch einen animierteren Teil im Piano, bevor der einnehmende erste Teil wieder folgt.
Der Solobariton bittet im intimen dritten Teil darum, dass er von seinem Gott gelehrt werde, dass er sterben müsse; ein beliebter Topos für die Gattung der Trauermusik, auf dass der Hörer sich seinen eigenen Tod vor Augen führe.
Wehklagen und Jammer sind wie gesagt rar im brahmsschen Requiem. Aber der vierte Teil, "Wie lieblich sind deine Wohnungen", enthält tatsächlich so etwas wie Trauer, auch wenn ein verklärendes Element freilich nicht zu leugnen ist. Bezeichnenderweise ist dieser Teil allerdings der kürzeste des gesamten Werkes.
Inniglich wird im fünften Teil der Verstorbene durch ein Sopransolo nachempfunden, der quasi vom Himmel herab seine Hinterbliebenen zu trösten trachtet.
Erhaben und majestätisch gebart sich der sechste Teil, "Denn wir haben hie keine bleibende Statt". Beachtenswert ist hier der Solobariton, der sich zum Führer derjenigen aufschwingt, die verzweifelt sind. Von Kondolenz keine Spur: Der Leiter weist den Weg durch den Tod in das ewige Licht.
Zum Schluss folgt noch die bewegende, mitreißende Hymne "Selig sind die Toten". Die Gestaltung des Textes erinnert an den Schlusschor aus Gustav Mahlers epochaler "Auferstehungssinfonie", wenn der Chor schmettert, dass den Toten ihre Werke nachfolgen werden, dass ihnen nichts verloren geht.

Als populäres Werk der klassischen Musik erfreut sich "Ein Deutsches Requiem" von jeher einer breiten Diskographie. Beinahe beispiellos ist aber die Tatsache, dass man innerhalb derselben eigentlich nur eine einzige Aufnahme findet, die man getrost als Referenz bezeichnen kann: die der brillant spielenden Berliner Philharmoniker, des herausragenden Chors der St. Hedwigs Kathedrale und des Strauss Exegeten Rudolf Kempe. Als Gesangssolisten treten noch die unbekannte, aber herausragende Elisabeth Grümmer und der blutjunge, aber schon unverwechselbare Dietrich Fischer Dieskau hinzu. Gemeinsam, enharmonisch zaubern sie ein fein abgestimmtes, fließendes und farbig pointiertes Klangspektakel, das berührt, packt und mitreißt. Trotz des hohen Alters der Aufnahme - 1955 - ist die Tonqualität über jeden Zweifel erhaben. Eine Referenz - vielleicht für die Ewigkeit...
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am 1. Dezember 2014
Das Deutsche Requiem mit Elisabeth Grümmer ist ein ganz besonderes Erlebnis, auch im Verein mit den anderen Sängern. Die CD ist durchaus empfehlenswert.
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am 26. November 2012
trotz Monoaufnahmen kann ich diese Aufnahme von 1955 nur empfehlen,
wunderbar.für mich war es auch ein Genuss Dietrich Fischer-Diskau
mal wieder zu hören,die Choraufnahmen haben mich begeistert.
Kann diese Aufnahme nur empfehlen.
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