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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
5
Weihnachtsoratorium BWV 248
Format: Audio CD|Ändern
Preis:11,41 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 31. Dezember 2012
großartig, immer wieder gerne, aber nicht nur nebenbei gehört, sondern direkt unter Kopfhörern oder im Dreieck zu beiden HIFI-Boxen. Es ist auch eine willkommene Abwechslung zu der Grütze aus manchem Radiosender (Jump), den man leider oft unfreiwillig mithört und zu der Kaufhaus-Musak (Jingle Bells),
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am 12. September 2002
So souverän, so strahlend-schön wie auf diesen beiden CDs habe ich Barbara Schlick noch nie singen hören. Die Echo-Sopran-Arie "Flößt, mein Heiland, flößt dein Namen" (mit Dominique Verkinderen als Echo) aus der vierten Kantate ist für mich die absolute Krönung einer ohnehin kaum zu übertreffenden Aufnahme. Frau Schlicks Stimme schwebt in himmlischen Sphären und stellt sogar der an und für sich wunderschön mit ihr duettierenden Oboe d'amore fast ein Armutszeugnis aus. Das ist absolute Musik! Die anderen Solisten stehen der Sopranistin kaum nach: Der britische Countertenor Michael Chance glänzt mit einer Darbietung, die das Unnatürliche an seiner Stimmlage fast vergessen lässt (wer außer Andreas Scholl könnte es besser?); der amerikanische Tenor Howard Crook und der niederländische Bass Peter Kooy überzeugen ebenfalls auf der ganzen Linie mit lyrischen Stimmen, die perfekt auf Bachs weihnachtliche Musik abgestimmt sind. Auch die Aussprache des Deutschen ist bei allen Beteiligten tadellos, nur beim höchst professionell zu Werke gehenden Chor merkt man hin und wieder an den Vokalen den flämischen Akzent.
Instrumental geht ebenfalls einiges ab: Stephen Keavy an der Trompete produziert entzückende Töne, die dünn besetzten Streicher klingen warm und höchst konzentriert, und die Continuo-Spieler (Ageet Zweistra am Cello, Jonathan Cable am Kontrabass und Pierre Hantai an der Orgel) begleiten stets mit jenem unauffälligen Geschick, das eine Aufnahme wie diese aus der Masse hervorzuheben vermag. Philippe Herrweghe hat sich mit dieser CD um Bach, aber auch um die Musik schlechthin verdient gemacht.
11 Kommentar| 29 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. Dezember 2002
Diese schon nicht mehr ganz neue Aufnahme des "Weihnachtsklassikers" schlechthin, wäre eine der Aufhmanen, die ich auf eine einsame Insel mitnähme. Gut, die Musik mag schon 279 Jahre auf dem Buckel haben, aber so musiziert, macht sie doch immer wieder Freude.
Ohne Pomp und Wucht, sondern scheinbar mühelos und luftig leicht kommen die Sätze daher, wunderbare Solisten - herauszuheben wäre da für mich Michael Chanze als Alt - ein hervorragendes Instrumental-Ensemble, und ein Chor mit einem völlig unangestrengtem Sopran, einem beeindruckendem Alt, einem mitunter etwas in den Hintergrund geratenem Tenor und einem - im besten Sinne - unauffälligem, weil schlankem und nicht auftrumpfen wollendem, Bass.
Nicht vergessen werden darf allerdings der musikalische Leiter, Philippe Herreweghe, der dies alles zusammen gebracht hat und sehr differenziert und feinfühlig ausdeutend interpretieren ließ.
Manches mag nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein, wie die für meine Begriffe unnatürliche Gestaltung der Choräle, wo jede Viertel mit "Bauch" - also sozusagen mit einer Beule - gesungen wird. Insgesamt überragt jedoch die durchsichtige, in feinsten Nuancen hörbare Ausgestaltung verbunden mit einer hervorragenden Aufnahmequalität.
Auch für solche Hörer, die sich nicht zu den unbedingten Verfechtern der "Alten Aufführungspraxis" zählen, sollte diese Aufnahme eine Art Referenz sein, an der sich andere messen können.
Firedrich Tepel
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am 3. Dezember 2002
Diese schon nicht mehr ganz neue Aufnahme des "Weihnachtsklassikers" schlechthin, wäre eine der Aufhmanen, die ich auf eine einsame Insel mitnähme. Gut, die Musik mag schon 279 Jahre auf dem Buckel haben, aber so musiziert, macht sie doch immer wieder Freude.
Ohne Pomp und Wucht, sondern scheinbar mühelos und luftig leicht kommen die Sätze daher, wunderbare Solisten - herauszuheben wäre da für mich Michael Chanze als Alt - ein hervorragendes Instrumental-Ensemble, und ein Chor mit einem völlig unangestrengtem Sopran, einem beeindruckendem Alt, einem mitunter etwas in den Hintergrund geratenem Tenor und einem - im besten Sinne - unauffälligem, weil schlankem und nicht auftrumpfen wollendem, Bass.
Nicht vergessen werden darf allerdings der musikalische Leiter, Philippe Herreweghe, der dies alles zusammen gebracht hat und sehr differenziert und feinfühlig ausdeutend interpretieren ließ.
Manches mag nicht unbedingt jedermanns Geschmack sein, wie die für meine Begriffe unnatürliche Gestaltung der Choräle, wo jede Viertel mit "Bauch" - also sozusagen mit einer Beule - gesungen wird. Insgesamt überragt jedoch die durchsichtige, in feinsten Nuancen hörbare Ausgestaltung verbunden mit einer hervorragenden Aufnahmequalität.
Auch für solche Hörer, die sich nicht zu den unbedingten Verfechtern der "Alten Aufführungspraxis" zählen, sollte diese Aufnahme eine Art Referenz sein, an der sich andere messen können.
Firedrich Tepel
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am 12. Februar 2003
Ich gebe zu, dass ich voreingenommen bin: Bei Herreweghe-Aufnahmen erwarte ich eigentlich schon eine sehr schöne, aber auch sehr glatte und temperamentlose Aufführung - wer den Dirigenten schon einmal bei der Arbeit gesehen hat, versteht auch, warum: Mit minimaler Gestik und ohne jede Mimik leitet er Chor und Orchester mit der Präzision eines Uhrwerks - wie soll da Begeisterung aufkommen? Meine Erwartungen wurden hier voll erfüllt:
Hier wird extrem diskret musiziert, als hätten die Musiker Angst, durch zuviel Emotion zu verstören. Das gilt sogar für den eigentlich automatisch furiosen Eingangschor. Vor allem fehlt mir der gewisse "Swing", der sich normalerweise bei Aufführungen auf historischen Instrumenten einstellen kann. Statt dessen wird hier genauso eckig musiziert wie in traditionellen Einspielungen.
Die Solisten schließen sich dem an, allen voran ein sehr fein-, um nicht zu sagen dünnstimmiger Evangelist. Hinzu kommt, dass ich persönlich die Besetzung der Altpartien mit Männern bei Bach nur sehr schlecht vertrage (Ausnahme wäre Andreas Scholl). Wer aber einmal Anne-Sophie von Otter mit diesen Arien gehört hat, verzichtet gern auf den - guten - Michael Chance. Technisch ausgezeichnet und nicht so zaghaft wie die beiden anderen Solisten sind dagegen Sopran und Baß, aber das rettet diese Aufnahme nicht.
Mein Fazit: Wenn historische Aufführungspraxis, dann Gardiner, sonst vielleicht die ältere Rilling-Aufnahme, wenn man nicht wegen der Solisten und trotz schleppender Tempi und gewisser Mängel im Chor bei Karl Richter (Wunderlich! Ludwig! Crass! Janowitz!) landen will.
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