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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 30. September 2000
Wenn es eine CD geschafft hat mich persönlich zu berühren ist es "electro-shock blues" von den eels. Alle Lieder (ohne Ausnahme) sind kleine Meisterwerke. Oft dauern die Songs zwar nicht viel länger als zweieinhalb Minuten, die haben es dann aber in sich. Hier hat Mark Oliver Everett alias E mal wieder einmal bewiesen, dass er ein sagenhafter Sonwriter ist und auch vor Themen wie dem Tod seiner Schwester, Mutter und seinem Vater, die allesamt in einem Jahr dahinschieden, nicht zurückschreckt. Das Album ist zwar durchgehend sehr düster und traurig, aber es blitzt immer ein kleiner Funken Hoffnung durch. Für mich ist "electro-shock blues", obwohl es von vielen Kritikern verrissen wurde, das beste, weil persönlichste, Album von den eels. Hörtips: "Last stop: this town", "My descent into madness", "Climbing up to the moon", "PS. you rock my world" und eigentlich alle anderen Lieder auch...
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am 12. Februar 2006
Electro-Shock Blues ist das Album, das man demjenigen in die Hand drückt, der fragt: "Eels, kenn ich nicht... wie klingen die?" Er wird es sich anhören, wahrscheinlich zuallererst seltsam, nervig, schrullig oder einfach zu depressiv finden, aber irgendwann wird er es womöglich so lieben wie ich.
Mark Oliver Everett ist der Songwriter, der einen dann noch erreicht, wenn man glaubt, weiter weg vom Glück zu sein als jeder andere Mensch. Mark Oliver Everett singt so vertraut und so... wissend von Verlust, Verzweiflung und den Versuchen, irgendwie damit fertig zu werden, dass man in ihn hineinschlüpfen darf. Und mit Elizabeth auf dem Badezimmerboden liegt, zu Honolulu Hurricanes Beerdigung geht, sich zu knirschenden Industrial-Sounds in Trance tanzt und im staubigen Springfield auf einsame Jugendjahre zurückblickt. Diese ersten vier Songs sind irgendwie so eine Art EELS-Essenz.
Es geht weiter. Wer einmal im Strom dieser Gefühle schwimmt, wird mitgerissen. Bei "Efil's God" erreicht Everett die Schmerzgrenze: Der Song ist derartig in sich gekehrt und hoffnungslos, gleichzeitig aber so wunderschön und so aufbäumend gegen das Unheil, dass ein einsamer Mensch sich hier einfach erkannt fühlen muss. "Last Stop: This Town" heißt der Durchbruch; die Gitarre knarzt, die Melodien jubeln, und von hier ab hält E den Kopf hoch.
"Climbing To The Moon" ist dann nochmal ein kleiner Hit, auch für den zuerst abgeschreckten Interessenten von oben sofort hörbar. Die folgenden Songs schließen das Album versöhnlich ab, die weit aufgerissenen Wunden aus der ersten Plattenhälfte werden notdürftig mit Pflastern überklebt, es ist der Blick in die manchmal scheinende Sonne und der Gedanke: Da musst du jetzt einfach durch! Probier's aus, es passiert ohnehin was passieren muss.
Die Wunden werden noch viele Alben nicht vollständig heilen. Und immer wieder wird man sich als Hörer in die Abgründe der ersten Hälfte dieser CD werfen, das volle Leid des Mark Oliver Everett ausschöpfen, sein eigenes darin finden und sich vielleicht wieder so vollständig verstanden fühlen wie nie zuvor.
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am 28. Dezember 2001
diese cd ist die beste, die ich seit langem gehört habe. bei ps you rock my world kommen mir beinah die tränen, das habe ich bei keinem anderen lied bisher so erlebt. bis auf wenige lieder (z.b. hospital food) ist diese cd perfekt. e's ruhige und doch markante stimme berührt die seele.
eine tolle cd für ruhige, melancholische stunden!
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am 12. August 2010
Electro-Shock Blues ist sicher das persönlichste Album von M. O. Everett, in dem er den Tod seiner nächsten Angehörigen verarbeitet. Meist ist die Musik sehr zart, so als möchte er niemanden beim Dahinscheiden stören, manchmal verwendet er schräge Klänge und ungewöhnliche Rhythmen, um das Leiden und die Vorgänge im Krankenhaus darzustellen. Von der Vielfalt der musikalischen Einfälle, des programmatischen Gestaltungsvermögens und der Intensität sicher das anspruchsvollste Album der Eels, das sicher auch 5 Sterne verdient hätte, aber wenn man nicht so depressiv veranlagt ist, kommt beim Hören einfach nicht die rechte Freude auf. Schwere Kost!
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am 25. Juli 2014
Beim ersten Hören hat mich dieses Album an die Psychedelic-Welle der späten 1960er und frühen 1970er Jahre erinnert. Alles ist schön, süß, wohlklingend, aber irgendwie auch irreal, "nicht ganz richtig" und kaputt. Aber damals ging es eigentlich immer um Selbsterfahrungen unter Drogen, hier geht es um Trauer, Leiden, Angst, Resignation, Durchhalten, Wehmut. Ohne dabei allzu düster rüberzukommen, vermittelt die Musik sehr tiefe Emotionen. Teils eingängig-melodiös, teils schräg, aber immer harmonisch.
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am 21. September 2014
Eine Cd von den Eels ist nicht wie die andere, noch nie so einen Mastermind wie den Typ gehört, der Sound
changed von Album zu Album und ist immer wieder eine Überraschung. POSITIV!

Zwei Tests schon mit TOP Bewertung meinerseits bestanden.
Gerne wieder. Kaufe alle Eels CDs. Immer wieder wandlungsfähig!
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am 9. Juli 2003
Dieser Song ist einfach durch und durch symbolisch für den wunderbaren Nachfolger des genialen Debüts "beautiful freak".
Melodien, die eine imaginäre Reise zum Mond garantieren, birgt das Album von Anfang bis Ende. Ein roter Faden der tollen, ansprechenden und einfach beeindruckenden Songs führt sich durch die gesamte Spielzeit.
Alleine die Titel der Kompositionen lassen auf den verträumt verworrenen Stil schließen und geben einen ersten Eindruck, mit welch präziser Genialität der Sänger, Gitarrist, Keyboarder und Songwriter, mit dem vielsagenden Namen "e", das Album schuf.
Die Stimmung des Albums ist klar. Deshalb ergibt es sich auch, dass man das Album wohl als Stimmungsmacher vollkommen vergessen kann, aber für die ruhigeren Stunden, nachdenkend, lesend, oder einfach lauschend ist das Album mehr als perfekt geeignet.
Kaufen ja - nein? Mainstream ist es nicht unbedingt. Aber wenn die Hits des Albums zusagen "3 speed" oder "last stop: this town", dann sollte man sich den Rest keinesfalls entgehen lassen. Und manchmal kommt die Hitigkeit erst beim zweiten Mal.
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am 2. Oktober 2004
ein wenig mut - bereitschaft neues zu hören - solltest du mitbringen - alte hörgewohnheiten ablegen - obwohl es so ungewöhnlich nicht wird - nur ist hier und da der einstieg etwas verhangen - bleibt die eine oder andere sequenz hängen - bevor sie verzaubert - treibt ein kindersound die schamesröte ins gesicht - während der bärtige nachbar grinsend von unten nach oben schaut - schmeiß ihm ein altes ei auf die rübe und folge e - dem mastermind - auf eine reise der kontroversen - versuche die faszination zu fangen und schreib mir ein passenderes bild als - ein in zellophan verpackter igel
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am 11. Dezember 2015
Das gleiche Elend wie beim Debüt, die meiste Zeit klingt das Album eher wie eine Spoken Word-Performance. Der charakteristische Mix aus minimaler Instrumentierung und nölender Gesangsstimme mag seine Freunde haben, frenetisch abfeiern muss man das deswegen trotzdem nicht. Angesichts der privaten Probleme während der Produktion ist das Ganze vielleicht auch eher als Therapie denn als Musik zu bewerten (ist jetzt wirlich nicht zynisch gemeint).
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am 20. Dezember 2013
Eels sind einfach meisterlich. Schon seit längerer Zeit meine erklärte Lieblingsband. Jedes Stück ist wieder mal ein Hörgenuss. Schade nur, dass ich so langesam alle Alben besitze. Aber Meister E ist ja immer noch rege und doch ab und an für was neues zu haben.
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