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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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am 4. November 2012
Sergej Rachmaninov hat seine eigenen Werke nüchtern, fast spröde interpretiert. Die Klarheit der musikalischen Struktur war ihm wichtiger als plüschernes Pathos.
Die Interpretationen Bernd Glemsers des 2. und 3. Klavierkonzerts von Rachmaninov sind zwar alles andere als nüchtern und spröde. Sie stehen aber in ihrer transparenten Gestaltung in der interpretatorischen Tradition des Komponisten. Nicht umsonst gilt Glemser gegenwärtig als der Pianist, der Rachmaninov wahrscheinlich am besten versteht und interpretiert.

In Glemsers Interpretationen der Klavierkonzerte 2 und 3 vereinigen sich perfekte Technik, eine staunenswert delikate und differenzierte Anschlagskunst, eine fast schon "unverschämt" zu nennende Eleganz und jene Emotionalität, die den Ansprüchen der jeweiligen Werken gerecht wird.
Wer Glemser im Livekonzert hört, erlebt ihn ganz und gar unverkrampft, "frei" aufspielend. Das mag auch der Biografie Glemsers geschuldet sein; er wurde nicht zum Wunderkind "getriezt". Er ist halt kein pianistischer Homunculus. Seine Karriere als Pianist gründet in eigener Autonomie. Er hatte und hat Spaß am Klavierspiel und diese Spielfreude ist all seinen Interpretationen abzuspüren.

Dieses freie und unverkrampfte Spiel eignet auch den CD's mit Bernd Glemser.

Der dritte Satz des 2. Klavierkonzerts ist eingerahmt von zwei "quasi glissando" Sequenzen. Meinen Augenmerk richte ich auf die "quasi glissando" Sequenz am Ende des 3. Satzes. Bernd Glemsers Spiel ist sprühend wie ein Feuerwerk. Den abgesetzten hohen G-DUR Akkord am Ende der Sequenz spielt er provokativ aus - wie ein Ausrufezeichen! Dadurch gewinnt das folgende Maestoso sein besonderes Gewicht. So so wird aus guter Musik, ganz große Musik. Richter spielt in seiner DG Aufnahme ebenfalls großartig. Aber diesen Übergang zum Schlußmaestoso verschenkt er und damit einen Höhepunkt des Konzerts. Die Transparenz der Aufnahme unterstreicht Glemsers Klavierkunst
Unter den neueren Aufnahmen gibt es für mich keine Alternativen zu den Interpretationen des 2. und 3. Klavierkonzerts durch Bernd Glemser. Für das 2. Klavierkonzert kommt mE nur die Aufnahme mit Géza Anda und dem Philharmonia Orchestra von 1954 an Glemsers Interpretation heran. Allerdings hört man der Aufnahme mit Anda naturgemäß ihr Alter an.
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am 20. Dezember 2009
This piece of classical music is just miracle. Once you have heard it, you never stop!
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am 7. August 2000
Es gibt nicht gerade viele deutsche Pianisten, die es an spieltechnischer Brillanz und musikalischer Intelligenz mit der Weltelite aufnehmen können. Bernd Glemser ist unumstritten ein solcher, und es ist bedauernswert, daß er noch nicht ganz die Anerkennung gefunden hat, die ihm aufgrund seiner Interpretationen zusteht. - Seine Affinität zur virtuosen Klavierliteratur des späten 19. und 20. Jahrhunderts spiegelt sich in seiner Diskographie wider, und so überrascht es nicht, daß Glemser die Werke für Klavier und Orchester von Sergei Rachmaninov einspielt. Die vorliegende CD widmet sich den bekannteren Klavierkonzerten Nr. 2 und Nr. 3, wobei er letzteres vor einigen Jahren schon einmal aufgenommen hat.
Zu Lebzeiten des Komponisten hatte man Rachmaninov oft den Vorwurf gemacht, er sei nicht "modern" genug, seine Werke zu pathetisch-romantisch (vor allem Rimsky-Korsakov hat sich dahingehend geäußert) und außerdem viel zu schwierig. Der überwältigende Erfolg vor allem der vorliegenden Stücke im heutigen Konzertbetrieb widerlegt solche Vorbehalte; die melancholisch-leidenschaftliche Klangsprache des Russen hat heute viele Freunde gefunden. Man weiß, daß Rachmaninov selber seine eigenen Werke relativ nüchtern und objektiv gespielt hat. Bernd Glemser scheint sich dessen ebenso bewußt zu sein und tritt so in die Fußstapfen des Komponisten. Dies zeigt sich vor allem beim 2. Klavierkonzert, welches er virtuos, aber nicht schwelgerisch angeht. In jeder Situation läßt er die - teils sehr komplexen - melodischen Strukturen deutlich zutage treten; seine überragenden technischen Fähigkeiten ermöglichen ihm, auch bei den vertracktesten Stellen die Übersicht zu bewahren. Eine derart "entschlackte" Interpretation ermöglicht dem Hörer, viele bei anderen Einspielungen überdeckte Details zu entdecken. Ich persönlich hätte mir manchmal noch etwas mehr Leidenschaft gewünscht, wie etwa bei Ashkenazy (Decca, die ältere Einspielung); dies ist jedoch nicht die Sache Glemsers und hätte möglicherweise der sehr homogen wirkenden Aufnahme Abbruch getan.
Auch beim darauffolgenden d-moll-Konzert spielt Glemser mit kristallener Klarheit, brillanter Technik aber auch expressiver Sensibilität. Es ist eindrucksvoll, dieses Konzert, welches (mit dem 2. von Brahms) als das wohl schwerste gilt, derartig virtuos und perfekt kontrolliert zu hören. Glemser bevorzugt dabei relativ zügige Tempi, und behält diese auch in der extrem anspruchsvollen Kadenz des 1. Satzes bei - das können ihm nur wenige nachmachen. Dabei offenbart sich erst, über welche Reserven dieser Pianist verfügt. Im zweiten Satz beweist Glemser eine hohe Anschlagskultur und liefert sich ein gut abgestimmtes Wechselspiel mit dem Orchester, welches ihn im übrigen aufmerksam begleitet.
Der Klang der CD ist sehr gut, und an das Beiheft kann man aufgrund des Preises nicht allzu hohe Anforderungen stellen. Eine höchst empfehlenswerte Aufnahme für alle, die Rachmaninov spieltechnisch perfekt, detailtreu und befreit von aller schwulstigen Gefühlsduselei hören möchten.
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am 22. Februar 2013
angenehm....allerdings für mich als Classikanfängerin noch etwas gewöhnungsbedürftig. Aber so geht es wohl den meisten... aber Übung macht den Meister:-)
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am 18. Februar 2010
Leider ist der Klang der Aufnahmen allerhöchstens befriedigend. Bei aufmerksamem Hören kann man schon erkennen, dass eigentlich sauber und präzise gespielt wird, aber die gesamte Aufnahme klingt dünn und verwaschen. Beim Orchester sind allenfalls die Streicher regelmässig klar zu hören, dafür dann meistens gleich viel zu laut. Die Balance zwischen Klavier und Orchester ist nicht gut - das Klavier geht passagenweise völlig im Orchesterbrei unter. Als jemand der die Stücke mit diesen Aufnahmen kennen lernen wollte, kann ich oft nicht entscheiden, ob das Klavier gerade Pause hat oder ich es einfach nur nicht spielen höre. Insbesondere leise Passagen und die Linien der linken Hand sind kaum hörbar, sobald das Orchester mitspielt.
Die Aufnahme ist mir persönlich insgesamt zu indirekt, die Instrumente klingen wie aus kilometerweiter Entfernung, als ob die Tonmeister lediglich Raummikrofone in den hintersten Ecken des leeren Saals verwendet hätten. Entsprechend verhuscht und verhallt klingen die Anschläge auf dem Klavier, selbst leise Solopassagen verwaschen beihnahe zur Unkenntlichkeit.

Sehr schade, ich werde mir andere Einspielungen zulegen müssen.
Trotz des günstigen Preises zumindest zum Kennenlernen der Musik leider nicht geeignet.
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