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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2015
Als ich bei meinen Kumpel die Cd, als sie veröffentlicht wude, in der Hand hielt war ich verwirrt.Was ist das den für ein Cover dachte ich?Als er dann die Scheibe auflegte hatte ich kein gutes Gefühl.Dann kam 'Enter sandman',das kannte ich von MTV und ich fand den Song klasse.So dachte ich ,jetzt geht die Scheibe richig los. 'Sad but true' fand ich langweilig.Und so ging es weiter und weiter.Kein schneller Metal kracher.Nix! Erste totale Verwirrung bei 'The Unforgiven' das soll so etwas wie 'Fade to black' oder 'One sein dachte ich.Ich war nicht gerade begeistert.Ich wartete immer noch auf mein Speed Metal Song.Aber es passierte nix'Wherever i may Roam' langweilig.'Dont tread on me' nicht der Rede wert.Dann 'Through the never' ,fand ich schon besser weil er etwas schneller war.So kann es jetzt weiter gehen.'Nothing else matters' ,Metallica sind tot ging mir durch den Kopf.Was zum Geier soll denn das sein?So ein schmalziger Song, das darf ja wohl nicht war sein.Die restlichen Songs der Scheibe fand ich nur noch langweilig.Was für eine Enttäuschung für mich und meinen Kumpel.Das war mein erster Kontakt mit der Scheibe.Es dauerte 1 Jahr bis mich traute mir das Album doch noch selber zu kaufen.Ich gab der Platte eine zweite Chance.Ich weiß nicht warum aber es passierte etwas mit mir und der Cd.All die Songs die ich vor einem Jahr so schlecht fand waren auf einmal sensationell gut.Vielleicht lag es daran das ich mich verändert hatte,ich hörte Guns n Roses und die waren ja nicht gerade hart,und sie hatten tolle Balladen.Das von mir verhasste'Nothing else matters' oder 'The Unforgiven' fand ich auf einmal fantastisch.Auch alle anderen Songs fand ich toll.Richtige kleine Meisterwerke,wie konnte ich das nicht gleich erkennen,warum? Ich hab mich noch nie so getäuscht wie beim Black Album.Peinlich sagte ich mir selber.Eine Platte muß nicht unbedingt hart sein um gut zu sein,das hatte ich daraus gelernt.Danach ist mir so ein Fehler nie wieder passiert.
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am 11. Juli 2016
Dieses Album lässt keine Wünsche offen. Eines der Metallica Alben mit Kultstatus. Kaum jemand der nicht bei Enter Sandman, The Unforgiven oder Nothing Else Matters in Erinnerung schwelgt. Eine klare Kaufempfehlung!
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am 2. Januar 2003
Viele Leute behaupten, Metallica haben mit diesem Album und allem, das sie später produzierten ihre echten Fans verraten und sich dem Mainstream angepasst. Das Album sei kein Thrash-Metal mehr wie früher, sondern nur noch Kommerz-Mist. An all diese Leute: Überlegt mal, was ihr da von euch gebt, denn...
Fakt ist:
1. Das Album IST komplett anders als die alten. Aber wieso ist das ein Problem? Kein Metallica Album ist gleich wie das das andere. RTL war beispielsweise komplett anders als KEA. MOP war wieder anders und AJFA ist wieder anders. Aber jedes ist für sich ein in sich geschlossenes Meisterwerk.
2. Die Songs sind zwar kürzer, einfacher, teilweise auch langsamer aber keineswegs weniger "Heavy". Wer behauptet, ein Song wie "Sad but true" sei nicht heavy, der hat wohl zu viele Pillen geschluckt. Und richtig schnelle Songs sind mit "Holier than thou" oder "Through the never" auch vorhanden.
3. Das Album war ein riesiger kommerzieller Erfolg. Warum? Metallica machten wie immer geniale Stücke. Und zum ersten mal wurden diese richtig gut produziert. "Justice" wäre ein absoluter Hammer gewesen, wenn nicht diese schwache Produktion wäre. Hier kommt alles 100% sauber rüber. Die Gitarren, der Bass, Drums und der Gesang sind perfekt eingespielt.
4. Man schaue sich nur mal die Menge an hervorragenden Tracks an:
- Sandman: Wer kennt diesen Hammer nicht? Einfach genial!
- Sad: Heavier gehts nicht! Sogar noch schwerer und dunkler als der Kult-Song "The thing that should not be"
- Unforgiven: Geniale Ballade mit einer Melodik, die man nie mehr vergisst. Ähnlich gut wie die früheren Meilensteine "Fade to Black" und "Sanitarium"
- Roam: Ein Klassiker! Typisch Metallica! Langsames, bedrohliches Intro, dann gehts richtig ab mit einem groovigen, fetten Heavy-Midtempo Song.
- Nothing: Kennt jeder! Gibt es eine bessere Ballade?...
- Wolf: Einfach nur cool! Dazu hätten sie ein Wahnsinns-Video machen können...
- Misery: Geniale Bass-Melodie! Sollte ursprünglich das Instrumental der Scheibe werden, was ich ganz ehrlich gesagt, auch besser gefunden hätte. Der Refrain ist nämlich leider nicht der Ober-Hammer. Dafür ist der Mittelteil mit dem depressiven Bassspiel und den leise wispernden Gitarren-Klängen so was von genial, dass mir jedes mal Schauer über den Rücken laufen.
Aus all diesen Gründen kann ich dieses Album uneingeschränkt jedem empfehlen, der auch nur ein bisschen was für Rock und Metal übrig hat. Leute, die euch davon abraten, achten eben nur auf Äusserlichkeiten und hören nicht der Musik zu. Und darum gehts doch: Um die Musik. Und auf dieser CD findet ihr einige musikalische Meisterstücke.
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am 15. September 2008
In der Musikrichtung Heavy Metal (und all seinen verschiedenen Spielarten) gibt es ein sehr interessantes Phänomen: sobald eine Band kommerziell erfolgreich wird, verliert sie einen Teil ihrer Fanbasis. Die ansonsten sprichwörtliche, unbeirrbare Treue der Anhänger ist oft doch nicht so groß, wie man denkt, wenn plötzlich überall lauthals "Ausverkauf!" gebrüllt wird (zumindest "offiziell", denn ich bin mir sicher, dass viele "Fans der ersten Stunde", die plötzlich nichts mehr mit der Band zu tun haben wollen, im stillen Kämmerlein auch die erfolgreicheren Sachen mit Begeisterung hören).

Nun bin ich ebenfalls Heavy-Metal-Fan (hauptsächlich Thrash, Power und Black Metal, auch ein wenig Death Metal und Industrial), und das nicht erst seit gestern oder - um beim Beispiel dieser Rezension zu bleiben - seit ich zum ersten Mal "Enter Sandman" gehört habe. Trotzdem stellte sich mir niemals die Frage nach der musikalischen Qualität des schlicht "Metallica" betitelten schwarzen Albums. Das hat für mich zwei Gründe: zum einen verstehe ich nicht, was es für mich als Fan für einen Unterschied machen soll, wie viele Leute meine Lieblingsband gut finden. Mir ist es herzlich egal, ob die neue Metallica-CD auf Platz 1 oder Platz 100 der Charts liegt. Und genau dieser Ansatz führt mich zum zweiten Grund: die Sturheit mit der manche darauf pochen, wie Metallica zu klingen haben. Ich selbst bin - wie schon erwähnt - u. a. Thrash-Metal-Fan. Mit Thrash hat diese Platte aber nicht mehr viel zu tun. Das stört mich aber überhaupt nicht, wenn das Songwriting stimmt. In so einem Fall gibt es für mich auch keine Genre-Grenzen mehr, Lieder die mir gefallen, gefallen mir eben, egal in welchem Stil sie geschrieben sind und wie viele Leute sie sonst noch mögen. Insofern habe ich kein Problem damit, die ersten 5 (!) Alben von Metallica als sehr gut zu bezeichnen. Die Phase danach ist eine andere Geschichte - aber ich empfinde sie ebenfalls nicht als so durchgängig mies wie manch anderer.

Natürlich ist es merkwürdig, wenn beim Metallica-Konzert plötzlich ein ganz anderes Publikum auftaucht, als man das erwartet. Und natürlich ist man als Heavy-Metal-Fan lieber unter seinesgleichen, das gebe ich unumwunden zu. Aber dieses "Problem" reguliert sich meist von selbst, spätestens wenn es den nächsten Trend gibt, bleiben wieder die wirklichen Fans übrig, die nicht nur dorthin gehen, weil es gerade angesagt ist.

Eine etwas lange Einführung, die aber vielleicht denen zugute kommt, die das Album bzw. die Band wirklich noch nicht kennen (soll's ja auch geben) und sich fragen, wie die vielen Rezensionen eigentlich zu verstehen sind.

Das "Schwarze Album" selbst bietet in meinen Ohren eine sehr ausgewogene Mischung aus Härte und Melodie - zwei Faktoren, die für die Musik von Metallica schon immer bestimmend waren. Wenn man sich die musikalische Entwicklung der Band bis 1991 ansieht, kann man den Prozess recht gut erkennen, der zu "Metallica" führte. Die unkontrollierte Rasanz und Härte gab es meiner Ansicht nur auf dem Debüt "Kill 'Em All", alles was danach kam verschob sich doch eher in Richtung Kontrolle und Melodie (natürlich angereichert mit mal mehr, mal weniger Härte). Vor allem am Gesang ist das gut zu beobachten.

"Metallica" beginnt mit "Enter Sandman", einer Hymne sondergleichen, an der sich bereits die ersten Geister aus oben genannten Gründen scheiden. Nichtsdestotrotz habe ich bei einem Metallica-Konzert noch niemanden gesehen, der bei diesem Lied nicht mitsingt oder sogar so konsequent ist und die Halle verlässt, wenn das ach-so poppige Mainriff angestimmt wird. Ähnliches gilt für das Groove-Monster "Sad But True" und für die typische Halbballade "The Unforgiven", die sofort ins Ohr gehen und dort auch hängenbleiben. Auch "Wherever I May Roam", "Don't Tread On Me" (mit seinen "West-Side-Story"-Anleihen und kritischem Text) und "Of Wolf And Man" können auf ganzer Linie überzeugen, von Radiotauglichkeit kann ich hier jedenfalls nicht allzu viel erkennen. Ebenfalls gut gelungen sind "The God That Failed" und "My Friend Of Misery", einer der wenigen von Jason Newsted mitgeschriebenen Songs. Immerhin guter Durchschnitt sind die im Gesamtkontext etwas untergehenden "Holier Than Thou" und "Through The Never".

An Ausfällen bzw. Füllern kann ich lediglich "The Struggle Within" und vor allem "Nothing Else Matters", die einzige "richtige" Ballade von Metallica ausmachen (dieses Lied dürfte wohl den größten Anteil am "Ausverkauf-Geschrei" ausmachen, ich persönlich finde es im Vergleich zu den klassischen Halbballaden einfach langweilig, obwohl es live ganz gut Stimmung macht).

Alles in allem eine Platte, die sich sehr schnell erschließt, im Gegensatz zu "wirklicher" Radio-Pop-Musik aber dennoch nicht nach dem dritten Mal hören langweilig wird. Damit ist "Metallica" ein krasser Gegensatz zu seinem Vorgänger "...And Justice For All", der wesentlich schwerer zugänglich (aber trotzdem beileibe nicht schlechter) war.

Für mich wären das 4,5 Sterne, die ich nur deshalb auf 4 abrunde, weil mir die ersten drei Alben (jedes auf seine Weise) doch um ein Stückchen besser gefallen.
1010 Kommentare| 40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Dass zu vorliegender Scheibe bereits über 200 (!) Rezensionen verfasst wurden spricht für sich schon Bände. Dass speziell Metal-Bands früher oder später mit einer mainstreamtauglichen Platte daherkommen, die alteingesessene Fans der ersten Stunde zunächst argwöhnisch beäugen (oder behören) ist mittlerweile auch nichts Neues mehr und in sämtlichen anderen Rezensionen hierzu schon mehr als genug besprochen worden.

Auch ich bin weder eingefleischter Metal- noch Metallica-Fan und dennoch (oder eben gerade deshalb) der Meinung, dass das "schwarze Album", das insgesamt 5. der Metallica-Chronologie, ein Musthave ist, das man als Musikfreund und/oder Sammler auf jeden Fall sein eigen nennen muss.
Das Album verbindet schöne, harmonische (aber keineswegs geschmalzene) Melodien mit staubtrockener Metalmusik, wobei das Ganze in sehr, sehr guter Dynamik und soundtechnisch perfekt verarbeitet serviert wird. Tatsächlich gibt es bis heute wohl kaum eine Metallica-Platte die derart viele bekannte Kompositionen enthält. Das vielbesprochene (und von alteingesessenen Fans auch durchaus vielgescholtene) "Nothing Else Matters" bildet dabei nicht mehr als die vielzitierte "Spitze des Eisbergs". Freilich haben wir diesen Song inzwischen bereits mehr als oft genug gehört - und spätestens seit mehr oder minder konservative Radiosender den Song für sich entdeckt haben und er auch recht regelmäßig von moderneren Bierzeltbands zum Besten gegeben wird, ist selbst Nicht-Metallica-Fans klar, dass jener Song etwas zu lange auf der (Aus)schlachtbank gelegen hat. Dennoch - und gerade das ist verblüffend - berührt mich dieser Song (wenn ich in Stimmung bin) immer noch!

Das Album besteht aber keineswegs nur aus Balladen. Schon der Opener "Enter Sandman" ist ein Feuerwerk von einem Eröffnungsträck und führt begeisternd und stimmig in dieses Meisterwerk ein. Die darauffolgenden "Sad But True" sowie "Holier Than You" halte ich ebenfalls für recht typische Metal-Nummern, die auch nach mehrmaligem Hören immer noch Spaß machen. Ein weiteres Highlight auf dieser Platte ist für mich das orientalisch angehauchte "Wherever I May Roam", das bezüglich Sound, Harmonien, Komposition und spielerischem Können vielleicht sogar das größte kleinere Aushängeschildchen darstellt - einfach fabelhaft!

Fazit: Dass man Bands immer wieder vorwirft zu komerziell geworden zu sein, ist längst nichts Neues mehr. Man nehme z.B. nur einmal die Red Hot Chili Peppers her, die anno 1991 mit BLOOD SUGAR SEX MAGIK sich doch ein Stück weit von ihrem Funk-Pruisten-Dasein entfernten - und im Nu den Rock-Olymp erreichten. Aber auch weitaus ältere Jahrgänge, wie etwa ein Bob Dylan (der ob seiner Liebelei mit elektrisch verstärkter Gitarrenmusik verhasst "Judas" gerufen wurde) oder aber auch die Rolling Stones (die sich nach anfänglichen Blues-Puristen-Jahren mehr und mehr der Pop/Rock-Welle hingaben, um später allerdings wieder zu ihrem eigenen Stil von Blues zurückzufinden - ist aber eine andere, sehr lange Geschichte) können als Musterbeispiele für vermeintliche Kommerzialisierung herangezogen werden.
Und bitte: Wenn eine derart beflügelnde Platte wie diese hier (um wieder bei Metallica zu landen) herauskommt, dann kann uns "neutralen" Musikinteressierten das doch nur recht sein, wie ich finde...

Kurzum: METALLICA ist trotz vorangegangener Größen wie etwa MASTER OF PUPPETS ein gewaltiges Ausrufezeichen, das Metallica verdient in die höchsten Höhen musikalischer Größen gehievt hat. Komposition(en), Interpretation (des vorhandenen Materials) sowie Produktion sind in einem Wort: TOP!!

Da mag jammern wer will - diesem Meisterwerk kann man schlichtweg nur mit dem Höchstbewertungsmaß gerecht werden!
(Man nehme zum direkten Vergleich bittschön das 2000 erschienene Iron-Maiden-Werk BRAVE NEW WORLD her, das auch Euphorie und Verdammung zugleich hervorrief).

Als allgemein musikinteressierter Mensch ist es fast schon spaßig diese ewigen Diskussionen um Kommerz, Ausverkauf, Originalität usw. mitzuverfolgen - ist doch schön, wenn Musik immer wieder ein solch heißdiskutiertes Thema sein kann!

Prädikat: Besonders wertvoll - unbedingt kaufen!!
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am 11. Juli 2005
Als Metallica 1991 ihren insgesamt 5. Longplayer veröffentlichen, soll großes geschehen. Mit einem mal wird aus der etablierten Spped-Metal Band die größte Heavy Metal Band aller Zeiten und die Namen James Hetfield (Vocals, Rhythmus Gitarre)/Lars Ulrich (Drums)/Kirk Hammett (Lead-Gitarre)/ Jason Newsted (Bass) zementieren sich für immer im Rock-Olymp. Mit "Metallica", wie ihr 5. Werk offiziell heißt, gehen die 4 aus San Francisco weg von den derb-brutalen Speed-Metal Tiraden der 80er hin zu exzellentem und ausgefeiltem Songwriting erster Güte. Und gerade das zeichnet für mich eine gute Metalband aus: Flexibel sein. Ich finde es langweilig, wenn eine Band immer die selbe Musik macht und gerade deshalb ist es schön, dass Metallica mit "Metallica" und vor allem mit "Load" und "ReLoad" neue Wege einschlugen und zeigten, dass sie mehr können als nur blitzschnelle Riffs in die Welt knallen.
Die Songs des "Black album" in der Einzelkritik:
Enter Sandmn - Der erste Höhepunkt des Albums. Es gibt wohl kaum einen Metalfan, der diesen Song nicht kennt. Ungemein melodiös und trotzdem treibend.
Sad but true - Das Monsterriff schlechthin. Böse stampfend donnern die 5.22 Minuten durch die Anlage. Wütend schreit James Hetfield die exzellenten Lyics in die Welt hinaus. Ein weiterer Kracher!
Holier than thou - Von vielen unterschätzt. Schnelles Riff und insgesamt sehr flottes Tempo. Außerdem ein sympathisches Bass-Zwischenspiel. Mit 3.46 Min. kürzester Song der Platte.
The Unforgiven - Ein weiterer Klassiker und gleichzeitig die erste von zwei Balladen. Düster kommen die Strofen daher und münden in einem zerrissenen Refrain. Toller Titel!
Wherever I may roam - Orientalisch angehaucht. Eine der 5 Singles und straighter Refrain. Gefällt mir persönlich nicht so gut, aber trotzdem ein Klassiker.
Don't tread on me - Midtempo Song mit fast schon Stakkato-artigem Beat. Nicht der Übersong, aber gute Abwechslung zwischendurch. Hält konstant das hohe Niveau.
Through the Never - Mit der Schnellste und Härteste Track der CD. Ruft einige Headbang-Attacken hervor. Ein überbleibsel aus alten Zeiten.
Nothing else matters - der Bandhit überhaupt. Der vielleicht schlechteste Metallica-Text überhaupt, aber die Melodie ist überragend. Das Solo, so kurz es ist, halte ich für das Beste aller Zeiten! Eine tiefe Verbeugung für diesen Geniestreich!
Of wolf and man - wieder stampfend und hart. Klasse!
The God that failed - Auch für mich anfangs gewöhnungsbedürftig, wirkt etwas fehl am Platze. Aber wenn man sich wirklich darauf einlässt, entfaltet der Song durchaus seine Qualitäten. Anders, aber trotzdem gut.
My friend of Misery - der Düsterste Song der LP. Ein brillantes Bass-Intro, das einem einen Schauer über den Rücken laufen lässt. Ein schmerzverzerrter, bedrohlicher und sehr dunkler Song.
The Struggle within - Zum Abschluss wird noch einmal kräftig gebolzt. Eine fast 4 Minütige Speed-Metal Attacke beschließt ein mehr als gelungenes Album.
Abschließend ist zu sagen, dass "Metallica" dadurch glänz, dass es "anders" ist. Es ist Metallicas art, den Metal in die 90er zu bringen. Das tun sie mit 4-6 Minütigen, insgesamt sehr kompakt wirkenden Stadion-Rockern. Songs wie "Don't tread on me" oder "The God that failed" klingen für den "echten" Metalfan im ersten Moment recht seltsam, beinahe "soft". Aber was ist schlimm dabei? Warum darf sich auch die größte Heavy Metal-Band nicht auch ein Album mit 2 Balladen leisten? Und wer das Black Album als "Pop" bezeichnet, hat sowieso keine Ahnung von Musik. "Pop" sind die Pet Shop Boys, aber nicht Metallica.
"Metallica", das ist Heavy Metal Pur. Auch und gerade wegen der Balladen und dem tiefschwarzen Cover und weil sich Metallica auf diesem Album neu erfunden haben. Genau das macht sie zur größten Metalband aller Zeiten: Ihre Vielseitigkeit. Und deshalb ist jedes einzelne Album, egal in welche Richtung es geht, ein Meisterwerk für sich.
An diese Band kommt keine andere heran! Hut ab vor einem der größten Metalwerke aller Zeiten!
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am 29. Mai 2004
Das "Black Album" wie "Metallica" oft genannt wird war sicherlich das erfolgreichste METALLICA Album und viele halten es für das beste, andere halten es wiederum für eines der schlechteren was am jeweiligen Standpunkt des Betrachters liegt.
Der melodische, kräftige aber nicht zu harte Mainstream-Metal den METALLICA hier spielen mag sicherlich nicht schlecht sein, so richtig anfreunden kann ich mich damit jedoch nicht da ich METALLICA als schnelle,harte Speed/Thrashband kennen und lieben gelernt habe. Mit dem Sound von "Kill 'em All" bis "Master of Puppets" hat dieses Album jedoch nicht mehr viel gemeinsam. Statt wütender Shouts gibts "richtigen" Gesang zu hören, statt krachender Riffs in Lichtgeschwindigkeit eher Midtempo orientierten Metal. Ich denke ab diesem Album spaltete sich das METALLICA Fan-Lager in zwei Hälften. Da sind die alten Fans die nicht verstehen können das die Band plötzlich so soft geworden ist (im Vergleich zu den frühen Tagen), und die neuen Fans die METALLICA vielleicht erst seit dieser Scheibe kennen. Ich persöhnlich finde die Scheibe hörbar aber chanchenlos im Vergleich zu den ersten Scheiben. Wenn du melodischen, gut produzierten Metal magst der nicht zu heavy ist bist du hier richtig, solltest du jedoch auf nackenbrecher Riffs stehen solltest du dich an die ersten drei Alben halten.
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am 6. Januar 2015
Mag sein, dass dieses Album kommerziell sehr Erfolgreich ist, mag sein, dass es nicht Metallica Typisch ist, aber wen interessiert es. Metallica ist und bleibt eine prägende Band und das auch ohne langen Gitarren oder Schlagzeug Solos. Dieses Album ist aus meiner Sicht eines der Besten und durch den Erfolg von Nothing Else Matter, Enter Sandman und natürlich The Unforgiven zu recht ein Meilenstein der Musikgeschichte. Durch diesen Umstand gehört es einfach in die Musiksammlung auch wenn es nach Meinung von eingefleischten Fans nicht nach Metallica kling. Ich besitze auch andere Metallica Alben von daher kann ich dem sogar zustimmen, ich schreiben allerdings keiner Band vor, und erst recht nicht Metallica, wie sie zu klingen haben!
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am 28. April 2010
Das Black Album ist deutlich einfacher dimensiert als die Vorgängeralben und ist damit auch für eine größere Masse zugänglich. Viele Songs sind damit auch wirklich Songs für die Evigkeit, weil sie einfach gut ins Ohr gehen. Leider sind aber auch ein Paar lückenfüller drauf und besonders bei den ganz schnellen Songs kommt durch das einfachere Schnell langeweile auf.

1. Enter Sandman: Erster Welt-Hit Klassiker. 1.Riff das einfach im Ohr bleibt und für Gänsehaut Live sorgt.
2. Sad but True: Zweiter Klassiker. Langsam aber Hart und zweite Live Pflichtnummer.
3. Holier Thou: Eher ein Lückenfüller. Erster schneller Song, für mein Geschmack hier zu Simple aufgebaut, trotzdem noch gut hörbar.
4. The Unvorgiven: Erste Richtige Ballade von Metallica. Paßt sehr gut zur Stimme von James und auch so baut der Song eine gute Atmosphäre auf ohne übermäßig Kompliziert zu sein. Der beste Teil aus der Unvorgiven-Reihe.
5. Wherever I may roman: Bestes Lied auf der Platte. Bestes Solo. Klasse Text über das Tourleben. Guter Songaufbau und nie langweilig.
6. Don't Tread on me: Gefällt mir persönlich nicht!
7. Through the never: Bestes von den schnellen Liedern, wenn auch hier nicht mit den Vorgängeralben zu vergleichen.
8. Nothing else matters: Dritter Klassiker auf dem Album. Ein Song denn man eigentlich nur mögen kann. Anders aber Klasse. Kennt auch jeder nicht Heavy Metal Fan.
9. Of Wolf and man: Eine Nummer die für mich am oberen Mittelfeld anzusielden ist.
10. The God that failed: Ungewöhliche Nummer, die Texlich gut nachzuvollziehen ist. Man kann sich gut darauf einlassen.
11. My Friend of Misery: Eine Nummer die gut ist und gezeigt hat das auch Jason was am Bass konnte. Diese Nummer werden wir nach den Streit um Jaso wohl nicht mehr Live hören.
12. The Struggle Within: Schlechteste Nummer der Platte und wohl das schlechteste Lied von Metallica als letzten Song. Für mich zumindest hat dieses Lied gar nichts besonderes aber gescmäcker sind ja zum Glück verschieden.
12.
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am 20. Juli 2003
Es gibt kaum ein umstritteneres Metallica-Album als das fast schon legendäre „Black Album" anno 1991. Viele Fans sind der Ansicht, dass Metallica mit diesem Album den Schritt in eine völlig falsche Richtung machten, Experten meinten sogar, dass Metallica den Metal mit diesem Album verraten haben.
Diese Aufregung entstand aus einem radikalen Stilwechsel, den die Band damals vollzog. Anstatt ihrem schnellen und verdammt harten Speed-Metal (oder wie man es auch nennen mag) produzierte die Band ein vom Tempo eher langsameres Album, längst nicht so hart und mit Balladen. Verglichen mit früheren Werken wie „Kill'em All" oder „Master Of Puppets" war das doch ein großer Unterschied.
Trotzdem kann man Metallica nicht vorwerfen, mit dem „Black Album" schlechte Musik abgeliefert zu haben. Das genial aufgebaute „Enter Sandman", der Live-Hammer „Sad But True" und „Nothing Else Matters" sind absolute Klassiker und gehören mit zum Besten, was Metallica je produziert haben. Genau so die zweite Ballade „The Unforgiven": gehört mit zum Besten, was ich je gehört habe, Gänsehaut pur. Auch „Wherever I May Roam" , „The God That Failed" und „My Friend Of Misery" sind gute Songs. Und die Spielzeit von über einer Stunde ist sehr üppig.
Zusammenfassend kann ich nur sagen, dass das schwarze Album zwar kommerzieller und eingängiger ist, als andere Alben von Metallica. Trotzdem sind hier wirklich geniale Songs drauf, allein schon „Enter Sandman" und „Nothing Else Matters" rechtfertigen den Kauf. Da auch insgesamt die guten Songs überwiegen, gibt's an dieser Stelle eine klare Kaufempfehlung von mir.
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