Hier klicken Amazon-Fashion Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Fire Shop Kindle AmazonMusicUnlimited WS HW16

  • Reload
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
96
3,3 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

Bei der "Reload" war es wie bei der "Load", beide gefielen mir nicht am Anfang.
Speed oder Trash Metal kann man auch nicht mehr zu der "Reload" sagen, es
sind ruhigere Klänge. "The Unforgiven II" gefiel mir jedoch sofort. Nach
mehrmaligen hören finde ich die ganze CD recht gut. Der Einstig mit "Fuel [Explicit]"
ist da auch gar nicht so ruhig. Im Gegensatz zu meinen Freundeskreis finde ich
auch "The Memory Remains" mit. Marianne Faithfull im Hintergrund recht gut.
Auch bei ruhiger Musik kommt die klasse Stimme von James Hetfield gut zu Geltung.
Der letzte Song "Fixxxer" mit über 8 Minuten Länge gibt dem ganzen ein tollen
Abschluss und gehört für mich zu den besten Songs der CD. Vielleicht liegt es ja am
Alter (50) das mir mittlerweile auch die ruhigeren Sachen von Metallica gefallen. Es
gehört für mich nicht zu den Top Alben, wird aber immer wieder gerne gehört!

Bei der CD liegt noch ein mehrseitiges Inlay bei in dem etliche Fotos sind!
review image review image review image review image
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Januar 2017
Das 1997er Album von Metallica. Harte Riffs, Radiosongs und schnelle Passagen. Ganz gut und hörenswert, obwohl nicht das beste Album und vielleicht auch nicht das Schlaueste. Für den MP3 Player reicht es allemal.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 18. April 2016
Im November 1997 erschien das siebte Studioalbum von Metallica aus den Staaten. "Reload" wurde eingespielt von
James Hetfield - Vocals, Rhythm Guitar
Kirk Hammett - Lead Guitar
Jason Newsted - Bass Guitar
Lars Ulrich - Drums, Percussion
Produziert wurde das Album von Bob Rock, James Hetfield und Lars Ulrich. Die meisten Songs stammen von Hetfield und Ulrich.

Ich war damals sehr gespannt, ob Metallica den gleichen musikalischen Weg gehen wie auf dem Vorgänger "Load" (1996), oder ob es wieder Thrash Metal zu hören gibt. Direkt vorweg, "Reload" geht in die gleiche Richtung des Vorgängers. Es gibt eine Mischung aus Hard Rock und Heavy Metal zu hören. Manchmal würde ich auch nur von Rock reden. Von Thrash Metal ist jedenfalls weit und breit nichts zu hören.
Es geht gut los mit dem flotten Metal Song `Fuel`. Auch die Single `The memory remains`, mit Gastsängerin Marianne Faithfull, gefällt mir. Auch der dritte Titel `Devil's dance` kann überzeugen. Aber ab `The unforgiven II` wird es immer lahmer und langweiliger. Es muss ja nicht unbedingt Thrash sein, aber die Tracks müssen überzeugen und fesseln. Aber genau das passiert viel zu selten. Offenbar ist den Herren Hetfield, Ulrich und Hammett kaum was vernünftiges eingefallen. Jason Newsted bekam eh nur für ein Lied Credits. Erst das lange, abschließende `Fixxxer` geht wieder als überdurchschnittlich durchs Ziel.

"Reload" ist nicht besser als "Load". Die Jungs von Metallica waren in meinen Augen auf dem Holzweg. Gut verkauft hat sich das Album trotzdem. Egal, man hätte aus beiden Alben EIN gutes machen können. Die anderen Titel hätte man nicht gebraucht. Aufgrund einiger weniger guten Songs und der amtlichen Produktion halte ich noch 3 Sterne für gerechtfertigt.
88 Kommentare| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Mai 2003
Nach der Enttäuschung durch das unerwartet ruhige und blusige "Load" legten Metallica nun den angekündigten zweiten Teil ihres kreativen Höhenflugs nach, mit Namen "Reload". Und dieses Album wurde verhalten aufgenommen. Zwar hatten wieder alle Lieder den Metallica-Sound des 91er-Albums, den man auf "Load" sehr vermisst hatte, jedoch ergab sich hier schon wieder kein beeindruckendes Gesamtwerk. Wieder fing es vielversprechend an, mit einer schnellen Nummer, die dem Opener von "Load" sehr ähnelte, und auch die beiden Single-Hits "The Memory..." und "Unforgiven II" konnten noch wohlwollen erzeugen, aber, abgesehen von der grandiosen Ballade "Poor Man's...", sowie "Attitude" und "Better Than..." wollte nichts so richtig mitreissen. Wieder einmal kam gerade in der Mitte etwas Langeweile auf. Auch hier muss man sich den einzelnen Liedern intensiver und einzeln widmen, was normalerweise kein Kompliment für die Produzenten des Albums darstellt. Insgesamt ist das Gros des Songmaterials auf "Reload" zwar metallastiger, aber auch schwächer, als auf "Load". Wirklich schwach ist keines der Stücke, aber Lieder wie "Bad Seed", "Devils Dance", "Slither" oder "Where The Wild..." sind wenig spektakulär, kaum einfallsreich, und zusammen können sie die Faszination für ein Album einer Band, von der man bisher dauerhaft Grossartiges gewohnt war, nicht aufrecht erhalten. Somit ist das Album gerade in der Mitte, wo sich die schwächsten Stücke ballen, etwas langatmig. Jeder dieser Songs hat etwas Gutes - ein gutes Riff, einen guten Refrain - aber dazwischen auch viel einfallsloses, undurchdachtes, und entsteht einfach kein wirklich starker Eindruck. Es fehlt Atmosphäre. Das Lied "Carpe Diem..." ist eines, bei dem man fast Bedauern empfindet, dass es sich schon auf diesem Album befindet. Hier hätte wirklich ein Topsong enstehen können, jedoch wirkt er unreif. Viele Passagen beginnen vielversprechend, werden dann getrübt, eine Spannung wird aufgebaut und zu früh abgebrochen, Riff und Tempiwechsel harmonieren nicht. Schade, in Ansätzen ist es sehr gut.
Die Investition für das Album lohnt sich aber auch hier. Es ist kein Album, dessen Songs zu schwach wären. "Fuel", "The Memory...", "Unforgiven II", "Better Than...", "Attitude", "Fixxxer", und vorallem das Highlight "Poor Man's..." sind hervorragende Metallica-Stücke. Der Rest befindet sich auf einem Niveau, welches man mit dem von zB. "The God That Failed" oder "Through The Never" gleichsetzen könnte - Lieder, die man nur zum Durchschnittlichen Metallicas zählen kann, obgleich es viele Bands mit Plattenvertrag gäbe, die froh wären, auch nur einmal ein Lied dieser Qualität komponieren zu können. Etwas eigenartig wirkt auch, dass man hier einiger der allerstärksten Songs der gesamtem (Re)Load Session die Masse der Allerschwächsten regelrecht "einklammern" lies. Es entstehen schon komische Spannungsbögen, wenn man sich dieses Album von vorne bis hinten anhört. Kein Album, welches man einem Metallica distanziert gegenüberstehenden Rockfan geben würde, um ihn von dieser Band zu überzeugen, aber dennoch ein Besseres aus dem Heavy-Metal-Bereich dieser Zeit.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Februar 2017
Für mich ist Metallica die beste Band der Welt, was jedoch nicht ausschließt, dass mir auch noch anderes gefällt. Vielleicht hat es ja damit zu tun, dass mir außer den ersten drei bis vier LP's der Band eigentlich fast alles von ihnen gefällt. Bei den schlechten Bewertungen lässt sich ja beinahe eine Regel erkennen: Master of Puppets, Ride the Lightning und Kill 'em all...und am Rest wird mehr oder weniger rumgemäkelt. Ich will nicht besserwisserisch sein, aber fast könnte man meinen, dass genau diese "echten" Fans früh stehen geblieben sind und vielleicht sogar nur über einen sehr beschränkten Musik-Horizont verfügen. - Letztlich ist und bleibt Musik natürlich Geschmackssache und wenn jemand nur krachenden ultraschnellen Trash-Metal hört, um sich dabei die Rübe weg zu bangen und der Rest dann "Kinderkram" oder Scheißdreck ist, der hat schon Probleme mit den Songs auf Load und Reload.

Ich hab jetzt die CD letzte Zeit einfach noch mal aufmerksam angehört und kann sagen, ich find sie toll. Für mich ist sie auch eine echte Metallica-Platte, denn diese Power und Musikalität slebst bei langsameren, teils bluesigen Nummern kriegt für mich nur Metallica so hin. Mir gefällt die Power in den Songs, ich finde Hetfields Gesang bemerkenstwert gut und um ein Vielfaches gesteigert gegenüber den älteren Sachen.

Kurz zu den Liedern im Einzelen:
1. Fuel: ein Metallica-typischer Thrash-Kracher, der auch auf die alten Platten gepasst hätte
2. The Momory Remains: Ein interssanter Blues-Rock mit der super passenden Stimme von Marianne Faithful
3. Devil's Dance: Erinnert mich etwas an Sad but true, gefällt mir persönlich aber noch etwas besser
4. The Unforgiven II: Vom Titel her kann man einen müden Abklatsch von the Unforgiven vermuten, eine gewisse Ähnlichkeit ist da, aber eine klasse Power-Ballade mit Hetfield in Hochform
5. Better than you: Ein Ding zwischen Hardrock und Heavy-Blues, für Metallica eher ungewöhnlich aber mit großer Klasse
6. Slither: Power-Heavy-Blues vom Feinsten
7. Carpe Diem Baby: ein schleppender Heavy Blues mit erstklassigem Gesang
8. Bad Seed: Erinnert etwas an King Nothing mit seinem funky rhythm
9. Where the wild things are: Verhaltener Beginn, dann ein mitreißendes Stück zwischen Hardrock und Metal mit erneut klasse Gesang, Hetfield's Stimme ist so wandlungsfähig geworden, er zeigt eindrucksvoll, dass er mehr kann als einfach nur rumbrüllen
10. Prince Charming: ein Midtempo-Hardorcksong vom Feinsten
11. Low Man's Lyric: irgendwie eine Art Country-Blues, ein tolles Lied, so vollkommen anders und erneut toller Gesang von Hetfield
12. Attitude: Midtempo-Hardrock, der Spaß macht
13. Fixxxer: ein weiterer gelungener Heavy-Blues als "Rausschmeißer"

Nochmal: Musik ist ja bekanntlich Geschmackssache, mir gefällt diese Scheibe besonders gut (wie fast alle anderen Metallica-Platten) gerade, weil sie anders und spannend ist. Eine "Ride the Lightning Part 5" hätte ich langweilig gefunden, sowas gibts zuhauf von anderen wie z. b. Slayer
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2004
Das beste Album der Ära zwischen "Load" und "St.Anger". Nach den ruhigen Klängen des Vorgängers "Load" haben Metallica wieder zur Härte zurück gefunden. Naturlich kann das Album nicht ganz an Klassiker wie "Master of Puppets" und "...and Justice for all" anknüpfen, trotzdem ist Metallica hier ein geniales Album gelungen. Lars Ulrich darf wieder auf seine Drums einhämmern, James Hetfield röhrt ins Mikro fast wie in alten Zeiten, Kirk Hammett zaubert geile Riffs aus dem Ärmel und Jason Newsted liefert die beste Bass-Performance seit "...and justice for all".
Auch wenn dieses Album nicht so gut ist wie die ersten Alben, so sind Songs wie "Fuel", "The Memory Remains" und "The Unforgiven II" echte Klassiker, die ins Ohr gehen.
Fazit: Trotz neuem Stil: Spitzen Teil mit super Sound.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2008
würde eine x-beliebige oder unbekannte band ein album wie "reload" herausbringen, die ganze rockwelt würde kopfstehen vor begeisterung! aber da metallica es gewagt haben, sich weiterzuentwickeln und nicht immer nur ganz den gleichen trash wie seit "kill em all" (ein album, für das ich persönlich, ähnlich wie "ride the lightening", nicht so viel übrig habe), wird gebuht, daß die scheiben klirren! objektiv betrachtet ist "reload" ein spitzenalbum, erstklassig produziert und mit echten klassikern ausgestattet. hetfields organ ist gut wie immer und songs wie "fuel", "the memory remains", "carpe diem baby" passen hervorragend in jedes live-set.
ich kann nur jedem heavy-fan (allerdings, wie man sieht, nicht jedem metallica-fan) zum kauf raten!
0Kommentar| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2012
ReLoad

Als 1996 Load herauskam wurde dieses Album schlecht gemacht, kritisiert und bemängelt wie kaum ein anderes Album je zuvor. Ich kann diese unzähligen Miesmacher nicht verstehen. In Ordnung; es ist kein Thrash-und Speedmetal mehr, aber so ein Stilwechsel ist nichts schlechtes. Generell finde ich es toll, wenn Bands sich weiterentwickeln, und dass haben Metallica mit Load hervorragend gemeistert. Load ist von Anfang an in meinen Augen ein Meisterwerk gewesen und das wird es auch immer bleiben.
Ein Jahr nach Load erschien der Nachfolger ReLoad. Stilistisch sind beide Alben gleich, aber Load gefield mir deutlich besser! ReLoad hat folgendes Problem: Alle guten Songs befinden sich am Anfang und danach verflacht ReLoad immer weiter, weil die folgenden Songs das Niveau einfach nicht halten können.
Load bot noch freche und fetzige Songs, wie 'Ain't My Bitch', '2X4' und 'King Nothing'. Aber auf ReLoad bekommt man 'Where The Wild Things Are'und 'Attitude'.
Aber an der Stelle möchte ich ReLoad nicht schlecht reden. Es hat, genauso wie Load, seine Highlights und leider auch seine Ausfälle, auch wenn bei Load bei weitem nicht so viele Ausfälle vorhanden waren.
Aber jetzt zu den Songs im Einzelnen:

Fuel
Standardsong auf Konzerten. Schneller und eingängiger Song, der sofort ins Ohr geht.
Aber bei weitem nicht der beste Song des Albums.
9/10

The Memory Remains
Ebenfalls auf jedem Konzert gespielt, aber ich kann dem Song nicht sonderlich viel
abgewinnen. Live sicherlich toll, aber dieses da-da-da von Marianne Faithfull nervt und
macht den Song einfach nur peinlich.
6/10

Devil's Dance
Yeah! Langsam und groovend und ein richtiger Hammer! Geht ins Ohr und ist wie eine Walze,
die alle überrollt die sich ihm in den Weg stellen. Ein toller Song, aber ein Spätzünder.
9/10

The Unforgiven II
Was für ein Song! Der beste von ReLoad und einer der besten von Metallica überhaupt. Toller Refrain und Emotionen
in Hetfields Stimme. Ein Song, den man immer und überall hören kann. Schade, dass der Song nur einmal live gespielt wurde.
Ich finde ihn auf jeden Fall tausend mal besser als Fuel und Memory Remains. Ganz großes Kino, was einem hier geboten ist!
Nach diesem Song geht es aber nur noch bergab.
11/10

Better Than You
Schneller, flotter Song. Allerdings kann ich den Song gar nicht ab. Auch nach mehrmaligem Hören nervt der Refrain immernoch. Warum hat dieser Song eigentlich einen Grammy erhalten?
4/10

Slither
Gott oh Gott. Was für ein schlechter Song. Ein wirkliches Desaster. Slither ist ein Midtempo-Song im Tempo
von Prince Charming, kommt aber nicht im entferntesten an diesen heran.
3/10

Carpe Diem Baby
Dieser Song hat einen tollen Groove; schade dass aus diesem Song nicht mehr gemacht wurde, denn er hat Potenzial.
Aber dennoch wirkt er unfertig und man hat das Gefühl, einen Demosong zu hören.
7/10

Bad Seed
Ganz in Ordnung. Hat die ein oder andere Stelle, aber im Endeffekt nichts Besonderes. Aber ne nette Double-Bass Einlage ab 2:00.
7,5/10

Where The Wild Things Are
Langweiliges Gejamme! Will nicht in den Kopf hinein und man ist wirklich froh, wenn es vorbei ist.
Der schlechteste Song von ReLoad!
2/10

Prince Charming
Jaa, den Song mag ich! Der fetzt und erinnert an die guten Songs von Load. Ein Highlight und ein Song den man immer wieder hört.
9/10

Low Man's Lyric
Interessante, ungewöhnliche und berührende Ballade. Ist eigentlich mit keinem Metallica-Song vergleichbar, vielleicht "Mama Said", aber sonst nicht. Mir gefällt's!
9/10

Attitude
Laangweilig. Ist zwar schnell, aber das macht keinen guten Song aus. Einfach zum einschlafen und regt zum skippen an.
2/10

Fixxxer
Wächst mit dem mehrmaligem Hören. Kommt zwar nicht an Outlaw Torn heran, aber dieser Song ist eine Perle für sich.
9/10

Fazit:
Eindeutig das schlechteste Metallica-Album. Ich habe mich mit diesem Album genauso viel beschäftigt wie mit Load, aber mit den meisten Songs werde ich nicht warm.
Mein Lieblingsalbum wird immer Ride The Lightning sein und ReLoad ist da keine Konkurrenz. Wenn ihr eure Zeit sinnvoll verwenden wollt, dann hört Load, Ride The Lightning, Master Of Puppets oder Death Magnetic. Aber dieses Album könnt ihr euch sparen, auch wenn es echte Highlights bietet.

Anspieltipps:
Fuel
Devil's Dance
The Unforgiven II
Prince Charming
Low Man's Lyric
Fixxxer
55 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. September 2008
Nur ein Jahr nachdem Metallica "Load" auf den Markt brachten, legte die Band mit "ReLoad" den Nachfolger vor, mit der Erklärung es seien Stücke, die in der Load-phase aufgenommen wurden, da es ursprünglich als Doppelalbum geplant war, und das "Reload" etwas härter wäre als der Vorgänger. Dummerweise interpretierten viele Fans der alten Alben zuviel in diese Äußerrungen hinein und waren später furchtbar enttäuscht als (schon wieder) kein Thrash Metal geboten wurde. Ich für meinen Teil bin dagegen sehr zufrieden mit "ReLoad". Der Weg den Metallica mit dem Vorgänger eingeschlagen hatten, wurde konsequent weitergegangen, auch wenn noch ein bisschen experimentiert wurde. Im Grunde ist es wieder der Hardrock-Stil mit Einflüssen aus Blues, Country, Alternative und Metal. Nur ragt der Alternative-Part etwas heraus, was sich vor allem in Songs wie "Memory Remains" und "Fixxxer" bemerkbar macht. Ausserdem sind ein paar Metal-Nummern wie "Fuel" und "Prince Charming" vorhanden, wenn es auch zugegebenermaßen kein 100%er Metal ist. Insofern kann man das Album ruhig härter als seinen Vorgänger bezeichnen.
Ansonsten hat sich fast nix verändert. Die Jungs tragen die selbe merkwürdige Mode (Hach, die 90er *grins*), Kirk Hammet's Solos bestehen immer noch fast ausschließlich aus dem Wah-Pedal, James' Gitarre hat denselben geilen schmutzigen Klang, seine Stimme ist immer noch auf dem Höhepunkt und die Produktion ist immer noch vom Feinsten.

Titelbewertung:
Fuel: Und gleich ein Brett zu Anfang. Sehr geil. (5/5)
The Memory Remains: Alternative-Song mit ordentlich Groove. Nur der Einsatz von Marianne Faithful ist etwas übertrieben. Ansonsten sehr gut. (5/5)
Devil's Dance: Absolutes Bass-Monster! Wird nicht umsonst auch heute noch auf Konzerten gespielt. (5/5)
The Unforgiven II: Der zweite Teil muss sich nicht vor dem Original verstecken. Diese Country-lastige Ballade ist zumindest genauso klasse! (5/5)
Better Than You: Gutes Lied mit kleineren Schwächen. (4/5)
Slither: Blues-Hardrock-Song mit geilen Riffs! Sauber! (5/5)
Carpe Diem Baby: Wieder ein Bassmonster mit Groove. (5/5)
Bad Seed: Laute Bässe, harte Riffs, Hammersolo, alles vorhanden in diesem starken Song. (5/5)
Where the Wild Things Are: Eine sehr merkwürdige Alternative-Nummer. Sicherlich Geschmackssache. Mir gefällt es sehr gut. Düster, komisch, anders, gut. (5/5)
Prince Charming: Ein Metalsong der auch aufs schwarze Album gepasst hätte. Das Lied geht sowas von ab. Geil! (5/5)
Low Man's Lyric: Zuerst sehr gewöhnungsbedürftig wegen der Strings, doch im Endeffekt eine sehr schöne Ballade. (5/5)
Attitude: Auch gewöhnungsbedürftig, aber wegen toller Riffs ein guter Song. (4/5)
Fixxxer: Mal wieder ein langsamer Abgang, der auch durch geile Riffs und Atmosphäre überzeugen kann. Sehr gut! (5/5)

ReLoad ist somit eine weitere geniale Hardrock-Scheibe von Metallica. Etwas härter als Load und zumindest genauso gut. Auch hier gilt wieder: Wer von Metallica immer nur Thrash Metal erwartet, sollte die Finger hiervon lassen. Doch alle die ein sehr gutes Stück zeitloser Rockmusik hören wollen, denen ist dieses Album wärmstens zu empfehlen.
0Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. August 2015
Für Reload(18.11.1997) gilt dass gleiche als auch für Load(1996) - Quantität ist nicht gleich Qualität. Grösstenteils gemeinsam mit Load geschrieben hat das Album bei 13 Songs mit einer Spielzeit von 76 Minuten einfach seine Längen. Die progressiven epischen Longtracks kommen nicht im entferntesten an die Songs von Hit-Alben wie Master of Puppets(1986) oder And Justice for all...(1988) heran. Bob Rock ist hier abermals Hauptproduzent neben Hetfield/Ulrich. Die Songs sind meist Midtempo-Hardrock, von Heavy Metal oder gar Thrash-Metal ist kaum etwas vorzufinden, einige Passagen sind sogar von Country-Klängen beeinflusst. Mit dem fast schon furios punkigen schnellen Opener "Fuel" fängt das Album recht heftig an, jedoch schon bei der ersten eingängigen Mainstream-Single "The Memory Remains"(mit Gastsängerin Marianne Faithful) geht es recht gemächlich zu, der nächste Song ist der schleppende Rock-Stampfer "Devils Dance", bevor mit "The Unforgiven II" eine deutlich schwächere Ballade folgt als es das Original war. Ansonsten sind noch halbwegs hörbar, die 3 Rocker "Attitude","Better than you" und "Prince Charming" sowie das monumentale Abschlussstück "Fixxxer", den Rest empfinde ich als belanglos und langweilig. Man bekommt an brauchbaren Songs eine Spielzeit von 45 Minuten zusammen, besser wäre es aber gewesen man hätte aus Load und Reload ein Album gemacht, anstatt auf den beiden Alben jede Menge unnützen Ausschuss zu präsentieren. Insgesamt hat das Album schon einen ähnlichen Musikstil wie das schwarze Album, aber eben mit schwächeren Songs, und angereichert mit einigem experimentellem. Nicht dass das Album unbedingt total schlecht wäre, aber es war bis dahin das schwächste von Metallica, auch einen Hauch schwächer als Load. Braucht man nicht!
55 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

7,79 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken