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Kundenrezensionen

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am 1. Juli 2012
Für mich sind die Fehlfarben die beste deutsche Band der 80 Jahre (vielleicht mit Nina Hagen). Keiner hat es sonst geschafft politischen Texte mit solch guter anspruchsvoller Musik zu kombinieren. "Monarchie & Alltag" und "33 Tage in Ketten" sind für mich Kultalben die jeder Musikfan im Schrank haben sollte. Ich höre beide auch heute noch gerne, denn sie sind zeitlos aufgrund ihrer Qualität. Schade, dass die Band dieses Niveau nicht halten konnte.
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am 22. Januar 2014
Es wird ja soviel als NDW bezeichnet, was gar nicht das war, was die NDW ausmachte. Fehlfarben sind aber eine der echten Vertreter dieser neuen Musik, die Ende der siebziger aufkam.
Und das hört man, Punk vermischt mit Klängen der Joy Division, Deutsche Texte und viel Mut...
Paul ist tot, mein absoluter Liebling auf der Platte, gleich zweimal vorhanden. Als acht minüter und als fast 6 minütige Single. Einige Songs bzw die Texte, sind heutzutage natürlich etwas, hmmm, unangebracht, zu damaliger Zeit schon recht provokant.
Aber so war das damals halt.

I always liked simply Rock. Das sagte schon John Lennon, steht ja auch im Beiheft... Zumindest ab und zu... Das sag jetzt ich ;-)

Ein Klassiker der NDW. Das Remaster ist allerdings nicht so gut. Dass stimmt allerdings.
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am 2. April 2007
Ein Album, dass eigentlich in keiner Sammlung fehlen darf. Mit der Neuen Deutschen Welle, die ja in dieser Zeit aufkam, hat die Scheibe aber nichts am Hut. Sie ist vielmehr ein Produkt aus der untergehenden Punk- und New-Wave-Scene der ausgehenden 70igern und beginnenden 80igern. Genauso wie das Album "blnw" von Interzone, die ja auch fälschlicherweise als NDW-Band tituliert werden, fängt es die Stimmung dieser Zeit auf bedrückende Weise ein. Eine Zeit, in der ein Atomkrieg wahrscheinlicher schien, als der Fall der Mauer knapp zehn Jahre später. Peter Hein fasst dies alles in knappen, manchmal zynischen Worten. Schon dies hat mit den albernen Texten der späteren NDW so garnichts gemein - Gottseidank! Schade das es so gekommen ist wie es dann kam, aber die NDW war glücklicherweise schnell wieder vorüber. Der Kommerz hat sich selbst ins Abseits geschossen. Aber ab und zu sind ja auch Highlights dabei - Monarchie und Alltag ist so einer!
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am 27. Oktober 2007
... ist der Staub der Straße und die Asche der Kippen, die brannten während wir zu dieser Platte wippten, tanzten, tranken, lachten und weinten. Allein der hämmernde Rhythmus von "Paul ist tot", diese simple Tragik zwischen Flipper und Theke hätte für mich schon ein Album gefüllt. Doch da ist noch mehr. Spröde Liebeslieder wie "All that Haeven allows", der Alltags "Grauschleier", und schließlich die politischen Paranoias der ganz frühen Achtziger. Und zwischen all dem plötzlich die Partykeller-Hymne "Es geht voran". Noch 25 Jahre später strahlt diese Platte den Charme der wahren NDW, lange vor dem großen Ausverkauf. Tristesse, Liebe und Wahnwitz in einer unerreichten rauhen Mischung, die sich durch kein Genre beschreiben läßt.
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am 11. Dezember 2002
- bis jetzt zumindest. Äusserst mitreissende Platte, die in ihrer
Wucht und Einzigartigkeit immer noch überzeugt.
Intelligente, gegen den Strich bürstende Texte mit herausforderndem (Sprech-)Gesang und Musik zwischen Punk und New Wave mit einer Prise Funkgitarre und eigenwilligem Saxophon und Synthies.
Das Ganze wütend, glaubhaft, unaufgesetzt. Schon bevor es die Schublade 'NDW' gab, spielten die Protagonisten Musik mit deutschen Texten.
Ein absoluter Klassiker (in letzter Zeit las ich öfter in Lexika und Artikeln zur deutschen Rockmusik: Beste deutsche Rockplatte ever), den es für viele neu zu entdecken gilt:
Anhänger der Hamburger Schule, Deutschpunks sowie alle Unangepassten, die ehrliche Texte mögen und/oder Liebhaber eigenständiger Rockmusik sind.
Manchen dürfte ein Licht aufgehn, daß da schon vorher mal was war. In Deutschland.
Übrigens: Verkaufsmässig war die hier eigentlich nicht hin passende Singleauskopplung 'Ein Jahr (es geht voran)' der Hit.
Für Fehlfarben-Fans war es der Rest der Scheibe.
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am 23. November 2003
Nachdem in letzter Zeit deutschsprachige Rockmusik mit Bands wie Wir sind Helden, Sportfreunde Stiller in aller Ohren und absolut "IN" sind tauchen in diversen Musikzeitschriften Auflistungen der "besten deutschen Alben" auf.
Neben DAF's "Alles ist gut" taucht dort auch FEHLFARBEN's "Monarchie und Alltag" aus dem Jahre 1980 auf.
"Monarchie und Alltag" hat sich bis heute aus dem Einheitsbrei der "Neuen Deutschen Welle" als wahre Perle herauskristallisiert und dürfte wohl die beste von allen sein.
Harte Riffs, Ska und Punk sind die Markenzeichen von Fehlfarben. Doch was wäre die Band ohne die Stimme von Sänger Peter Hein und dessen Erkenntnis das man deutsche Texte nicht Singen sondern Schreien muß. Bissige und böse Texte die bis heute nichts an ihrer Wirkung und Aussage verloren haben. Allen voran der im Zuge der NDW zum Single-Hit gewordenen "Ein Jahr (Es geht voran)", "Apocalypse" und "Militürk" den es auch in einer DAF-Version auf deren "Alles ist gut" gibt.
"Monarchie und Alltag" hat wenn man die langsameren Stücke betrachtet textlich und musikalsich eine ganze Generation von deutschsprachigen Bands wie die Toten Hosen oder die Ärzte beeinflußt. Ein Vergleich lohnt sich.
Alles in allem ist "Monarchie und Alltag" eine der besten Alben aus der Frühzeit der Neuen-Deutschen-Welle und Fehlfarben eine Band mit Kult-Status die es im letzten Jahr noch einmal wissen wollte und mit "Knietief im Dispo" eine wirklich gute Platte auf den Markt gebracht hat.
"Monarchie und Alltag" ist und bleibt ein wahrer Klassiker, da sich wie 1980 auch heute 2003 "Zehn millionen Fernseh-Zuschauer nicht irren können" wie auf dem Cover steht.
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am 21. Mai 2016
Was soll man zu diesem Album noch sagen? Vielleicht bringt es das am besten auf den Punkt: Dieses Werk ist einfach zeitlos und klingt auch mehr als 30 Jahre nach seiner Veröffentlichung immer noch frisch!
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am 19. Januar 2012
Grauenhaft. Irgendein EMI-Fuzzy hat den radikalen Sound des Orginals gezaehmt und der Platte das Interessante genommen. Glaube kaum, dass ich mir den Mist ein zweites Mal anhoeren werde. Also zurueck zum Vinyl bzw. schauen, wo meine alte CD ist.
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am 6. April 2006
Ich hab' die Platte mit 16 als Vinyl LP auf dem Dachboden meiner Tante gefunden, viel war auf der nicht mehr zu hören, aber es hat gereicht; Ich brauchte das ganze Album!
Peter Heins Stimme ist nichts zum Entspannen, und seine Texte erst recht nicht, aber beides regt zum Nachdenken an. Wie daraus die doch (mit wenigen Ausnahmen) ziemlich platte, weil ökonomisierte Neue Deutsche Welle entstehen konnte (Hab' mir sagen lassen, dass es tatsächlich so ist.), ist mir ein Rätsel.
Beim Hören der aufgekratzten Melodien läuft es einem Manchmal eiskalt den Rücken herunter, ohne dass man das als unangenehm empfindet.
Ein Satz aus dem Booklet sagt: Symmetrie ist Schönheit für Idioten", ich meine, Symmetrie ist oftmals Schönheit für die dumpfen Massen.
Dieses Album ist asymmetrisch bis zum letzten Ton.
Wie es machbar ist, dass beispielsweise ein im Kopf pochender Titel wie Paul ist tot" auf eine unbestimmte Art und Weise so zart rüberkommt, bleibt das Geheimnis der Fehlfarben.
Man kommt nicht zur Ruhe beim Hören. Wenn diese unruhige Entschlossenheit das Lebensgefühl der beginnender 80er war (ich kann das leider nicht wirklich beurteilen, bin Jahrgang '84), ist es perfekt getroffen (und ich bin eine zu spät Geborene"). Wenn das Lebensgefühl ein anderes war, ist Monarchie und Alltag" einfach nur ein sagenhaftes Konstrukt eines solchen.
Egal was zutrifft, leichte Kost ist die Scheibe nicht, aber auch schwere Kost kann schmecken. Diese schmeckt, auch wenn sie am Anfang etwas schwer im Magen liegt. Spätestens beim dritten Hören geht das vorbei, und der Musikgeschmack lernt mit jedem weiteren Auflegen der CD dazu.
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am 26. Mai 2009
Mittlerweile ist das Album fast 30 Jahre alt - und klingt trotzdem absolut unverbraucht. Das mag weniger an der Musik liegen (da hat sich doch einiges getan) als an den Texten. Peter Hein schaffte es mit knappen, ja dürren Sätzen ein scharfgezeichnetes Bild seiner Zeit zu hinzuwerfen. Eine fahle Skizze einer fahlen Zeit, die der heutigen gar nicht so unähnlich ist: Wirtschaftskrise, (herbeigeredeter) Terrorismus, Stillstand, dazu der übliche Pubertätsfrust. All das mit einer Inbrunst und Energie auf den Punkt gebracht, wie es außer anderen frühen NDW-Bands (Abwärts, Extrabreit, Geisterfahrer) niemand geschafft hat. Nur mit einem hatten sie unrecht: "Was ich haben will, das krieg ich nicht. Und was ich kriegen kann, das gefällt mir nicht." Denn mit dem Album hab ich's schon vor drei Jahrzehnten bekommen. Großartig!
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