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  • 85555
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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
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am 7. Juli 2003
Ähnlich wie andere Rezensenten könnte ich die 85555 von Spliff entweder für den (für ein Pop-Album) relativ anspruchsvollen Gehalt preisen oder auf den "Partyhit" Carbonara abheben. Ich könnte die ästhetischen Qualitäten hervorheben oder den damaligen kommerziellen Erfolg nennen. Ich könnte erwähnen, dass die Titel auf jeder Party bis zur Trance rauf und runter genudelt wurden. Alles richtig...
Aber letztlich verbindet mich mit diesem Album eine Reihe von ganz subjektiven und individuellen Erinnerungen. In 85555 kulminiert für mich ein Großteil des Lebensgefühls der 80er Jahre und es schaudert und schüttelt mich noch heute, wenn ich etwa Déja Vu höre. Vielleicht ist das ein ganz persönlicher Eindruck - ich habe aber vielmehr das Gefühl, als sei dies ein Effekt, den der spezielle Stil des Albums bewirkt. Wer also einen authentischen Einblick in den Zeitgeist der 80er erhalten will, dem sei 85555 von Spliff ausdrücklich empfohlen - es ist DIE Platte der 80er im deutschsprachigen Raum!
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am 8. August 2005
Mit "85555" vollzogen Spliff einen gravierenden Stilwechsel: Weg von dem Power-Rock ihrer Rock-Revue "Radio Show" und dem Einsatz von Gast-Vokalisten, hin zu einer Art innovativem Kunst-RockPop (dieser spezielle Spliff-Stil wurde fälschlicherweise als NDW deklariert - diese Fehleinschätzung hat den Jungs meiner Ansicht aber nicht geschadet...) mit deutschen Texten, der von den Jungs selbst gesungen wurde. 1981 waren die hier verwendeten Sampler und Synthesizer ebenso neu und "unerhört" wie die eingesetzten Simmons-Drums und Mannes geslappte Bässe. Hier verwirklichte sich (fast) Mittereggers Konzept von den vier Individualisten, die alle gleichberechtigt Songs in ihrer speziellen Handschrift abliefern (Ausnahme: Potsch Potschka tritt auf dieser Platte "nur" als Gitarrist in Erscheinung). So mauserte sich Manne Praeker zum Spezialisten für Liebesballaden ("Duett Komplett"), Reinhold Heil zum Experten für allerbeste deutsche Pop-Musik ("Carbonara", "Kill"), welche das Lebensgefühl der Jugendlichen damals bestens einfing, und Herwig Mitteregger zum Fachmann für sozialkritische, mithin politische Rock-Songs ("Déja Vu", "Jerusalem"). Spiel, klang- und produktionstechnisch war/ist diese Musik auf sehr hohem Niveau. Diese scheinbar "kalte" Virtuosität ist Spliff bisweilen zum Vorwurf gemacht worden. Aber man sollte nicht vergessen, unter welchen Umständen diese Musik entstanden ist: in einer (damals noch) geteilten Stadt Berlin - genauer gesagt: in Kreuzberg...
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am 16. Dezember 2002
Nach der schon legendären Zusammenarbeit mit Nina Hagen, haben die Jungs von Spliff mit 85555 selbst einen Klassiker der deutschen Popgeschichte geschaffen. Keines der nachfolgenden Alben konnte diesen Status wieder erreichen.
Im Gegensatz zur breiten NDW-Spaßmusik sind die Texte geprägt von der Kritik der 80er an Gesellschaft und Kommerz mit einer guten Prise Ironie und Wirrness. Wer Synthesizer und reichlich Technik in Musik nicht ablehnt, kann sich hier an ausgefeilten Arrangements und vielen kleinen Details freuen.
Auch die Qualität der Aufnahme ist nicht zu vergleichen mit den vielen Billigproduktionen dieser Zeit.
Die zwei Partyhits (Deja vu und Carbonara) dürften wohl jedem noch im Ohr klingen. "Jerusalem" ist und bleibt dabei jedoch mein persönlicher Lieblingstrack. (Der hymnische Refrain geht einfach nicht mehr aus den Ohren.) Auch das einzige ruhigere Stück auf der CD "Heut' Nacht" ist eine nette Beschreibung des Themas Kennenlernen.
Auch nach 20 Jahren haben die Songs immer noch Power. Wer gerne Erinnerungen auffrischt oder Spaß an musikalischen Details hat, kommt hier sicher auf seine Kosten.
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am 17. September 2005
Es war 1980/81 vielleicht sogar ein (kommerzieller) Segen für Spliff, dass sie medial der über Deutschland schwappenden Neuen Deutschen Welle zugerechnet wurden, erreichten sie in diesem Zuge doch ein Airplay, ohne das ihr immenser Erfolg SO wahrscheinlich nie geschehen wäre.
Künstlerisch war und ist diese Schubladisierung nichtsdestotrotz falsch, zu gewieft waren ihre von hohen intrumentalen Fertigkeiten (Heil an den Tasten, Praeker am Bass), fantastischen Arrangements und assoziativ verspielten Texten (Mitteregger!) bestimmten Songs. "85555" springt souverän von finsterer Vision ("Deja Vu", Notausgang", "Kill") zu zärtlichem Liebesgeständnis ("Heut Nacht"), von sympathisch verreimter Blödelei ("Carbonara") zu verschwitzter Anzüglichkeit ("Duett komplett") und bleibt dabei immer zeitlos coooooool. Große Platte.
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am 1. Oktober 2011
Meisterwerk von Spliff von 1982 mit den Mega-Krachern "Deja vu", "Heut' nacht" und "Carbonara" der damals beliebtesten Band Deutschlands, das nach seiner Katalognummer 85555 benannt wurde. Die musikalische Herrlichkeit von Spliff währte von 1980-1985. Ihr musikalisches Repertoire verband Rockmusik mit elektronischer Musik. Insbesondere das elektronische Schlagzeug Simmons SDS V und die Keyboard-Sounds von Reinhold Heil prägten den fantastischen Sound der Band. Die Spliff-Musiker schrieben und produzierten auch für andere Künstler. Manfred Praeker und Reinhold Heil produzierten von 1982-1986 die deutsche Kultband "Nena", und verhalfen ihnen mit dem gleichnamigen Debut-Album zum grossen internationalen Durchbruch. 1984 erschien das vierte und letzte Spliff-Album "Schwarz auf weiss", dass aber an frühere Erfolge der Band nicht mehr anknüpfen konnte. Die Folge waren musikalische und künstlerische Differenzen, die 1985 zur Trennung der Band führte.
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TOP 1000 REZENSENTam 27. September 2006
Kaum eine CD einer deutschen Band umfasst so eine Bandbreite an interessanten, witzigen und spannenden Songs. Auch jenseits von Zeitgeist (davon hat dieses Album reichlich): Die Songs haben Hit-Qualitäten ohne Ende. Die Texte sind schlicht genial ("ich kenne ein Land, wo alte Männer regiern, da kann man nicht bleiben, weil da darf nichts passiern") und niemals gleiten die Songs in dumme Gefühligkeit a'la Grönemeyer oder platten Schlager ab. Allein für das Songwriting gibt es bei mir schon 5 Punkte.

Aber: Die Band hat einen unverwechselbaren, auch heute noch modernen Sound. Tolle Keyboards (Georg Heil) mit unverwechselbaren Sounds, Bernd Potschka spielt eine unglaublich kühle und schwere Rockgitarre, Manne Präker sorgt für kleine Verschiebungen im Bass und Herwig Mitteregger, der wohl die meisten Texte zu verantworten hat, hält mit knalligen Drums das Ganze zusammen.

Und dann noch: Eine Sahne-Produktion. Toller Sound. Dichte Hallräume, erlesene Studioeffekte, da merkt man die 15 Jahre Band- und Produzentenerfahrung, welche die Musiker später mit großem Erfolg auch anderen Interpreten angedeihen ließen. Kompliment an den 5. Spliffer Udo Arndt, den Produzenten. Für mich eines der besten deutschen Rock-Alben auch heute noch.
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TOP 500 REZENSENTam 2. Februar 2015
Nach ihrer Trennung von "Nina Hagen" starteten "Spliff" 1982 mit dem Album "85555" richtig durch. Das Album wurde ganz simpel und einfach nach seiner Katalognummer benannt und zählt heute zu den Klassikern der deutschsprachigen Musik. "Spliff" wurden damals der "Neuen Deutschen Welle" zugerechnet, obwohl sie eigentlich keine typische NDW-Band waren. "Spliff" hatten eindeutig mehr auf dem Kasten als die meisten NDW-Bands, Herwig Mitteregger und seine Jungs hatten musikalisch wirklich etwas zu bieten.
30 Jahre später sind die meisten dieser NDW-Eintagsfliegen und ihre Musik längst in Vergessenheit geraten, "Spliff" jedoch nicht! Auch heute noch sind Titel wie "Deja Vu", "Heut' Nacht" oder "Carbonara" noch sehr vielen, auch jungen Menschen, ein Begriff. Die Songs haben zwar diesen gewissen "80er-Jahre-Charme" aber sie wirken auch heute noch nicht kitschig oder altbacken.
Ich glaube nicht das sich "Spliff" im Jahre 1982 bewusst waren das sie mit "85555" ein Album geschaffen haben das 30 Jahre später zu den Klassikern der deutschsprachigen Musik gezählt werden würde.
Ich höre mir dieses Album immer wieder gerne an, vor allem "Heut' Nacht" finde ich immer noch sensationell! Für mich ist das einer der besten Songs die je geschrieben wurde - einfach genial!
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am 13. März 2010
dieses album hat mich damals wirklich überzeugt.
es war meine einstiegsdroge in die ndw.
erst mit diesem sound, konnte ich mich mit der neuen welle identifizieren.

was habe ich diese scheibe (damals gab es nur schwarze scheiben) geliebt.
spliff war cool, funky und trendy.
ihre songs hatten schmiss und qualität.
niemand schrieb damals songs wie "deja vu".
und niemand spielte schlagzeug und sang wie herwig mitteregger.
reggae, funk, rock und soulmusik. alles im spliffschen repertoire.
keiner knallte seine schlagzeugsticks so an den rand der snare, wie herwig.
und dazu hatten sie noch einen riesengroßen ndw-hit "carbonara".

album ist aus dem jahre 1982 und 37 minuten lang.
fast alle mochten damals dieses werk.
die kiffer hörten "jerusalem".
die verliebten liebten "heut`nacht".
die hi-fi freaks mochten "damals".
die opel-fahrer hörten "duett komplett",
und ich liebte den song "notausgang".
auch wenn die keyboardsounds heute veraltet sind.

85555 ist ein zeitloses stück deutscher popkultur.
ein meisterwerk seiner zeit.
und die wahrscheinlich beste ndw-scheibe aller zeiten.
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am 14. März 2016
Im Rahmen der NDW haben sich Spliff mit diesem Albim endgültig einen Namen gemacht. Vorher schon mit NIna Hagen bekannt haben sie hier ein Glanzstück abgeliefert. Deja Vu, Heut Nacht, Carbonara, Jerusalem sind die bekanntesten Titel. Aber rund herium ein Super-Album.
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am 27. Februar 2015
Als Doppel kommen die meiner Meinung nach besten Alben von Spliff. Mit Carbonara zu Zeiten der NDW bekannt geworden, auch heute immer wieder hörenswert. Die Texte des zweiten Albums, besonders der Titel "Glaspalast", sind hintergründig. Es macht einfach nur Spaß die beiden Alben zu hören.
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