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Kundenrezensionen

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... als ein Schrecken ohne Ende!
Das waren meine Gedanken als ich "Predator" das erste Mal gehört hatte, ich war wirklich fassungslos über das Gehörte! Nichts von alledem was mir da aus den Boxen entgegenschallte, hatte etwas mit der Band zu tun, die mit Alben wie "Breaker", "Restless & Wild", "Balls to the wall" oder "Metal Heart" unvergessliche Klassiker dieses Genres geschaffen hatten. Das was mir hier vorgesetzt wurde war völlig belangloser und uninspirierter Einheitsbrei, der nicht einmal an Mittelmaß heranreichen konnte. Das dieses Album das letzte sein würde, war mir damals schon bewusst und wenn ich ehrlich bin, die Trauer hielt sich bei mir in Grenzen. Offensichtlich hatten die Protagonisten ihr Pulver verschossen, intern war es bereits bei den Aufnahmen in Nashville zu Streitigkeiten gekommen, was man meiner Meinung nach auch hören kann. Das "Peter Baltes" drei Songs von "Predator" selbst eingesungen hatte, sorgte natürlich bei "Udo Dirkschneider" nicht für Begeisterung und war für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass "Accept" am Ende waren!
Ich bin wirklich ein richtiger Hardcore-Fan von "Accept" und es muss schon viel passieren das ich ein Album dieser Band verreiße, aber "Predator" ist wirklich unterirdisch, eines der schlechtesten Alben das ich je gehört habe!
Mit diesem Album haben sich "Accept" auf ganz unrühmliche Weise verabschiedet und zumindest bei mir hat die erneute Auflösung der Band nicht für Trauer gesorgt - nicht nach diesem Rohrkrepierer! Für Wehmut aber sehr wohl, hatten "Accept" und ihre Musik mich doch fast mein ganzes Leben lang begleitet.
Ich hätte es damals nicht für möglich gehallten, dass "Accept" mich irgendwann einmal wieder richtig umhauen würden!

Mein Fazit: Eines der schlechtesten Alben die ich je gehört habe, absolut unterirdisch! Selbst mit ganz viel gutem Willen würde mir kein Song als Anspieltipp einfallen, zu schlecht und uninspiriert ist das gesamte Machwerk!
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TOP 1000 REZENSENTam 29. September 2014
"Predator" ist das elfte Studioalbum der deutschen Metalschmiede Accept und erschien im Januar 1996. Produziert wurde es von Michael Wagener. Eingespielt wurde es von Udo Dirkschneider (Vocals), Wolf Hoffmann (Guitars), Peter Baltes (Bass & Vocals) und Michael Cartellone (Drums).
Angeblich war während der Aufnahmen die Stimmung in der Band nicht gut, die 2. Trennung war bereits abzusehen. Ausserdem wurden 3 Songs von Peter Baltes gesungen, worüber Udo Dirkschneider nicht erfreut war.

Zu den Songs:
Hard attack - Mittelschnelles, typisches Accept-Stück, guter Opener
Crossroads - Sehr melodisch und starkes Gitarrenriff, gutes Stück
Making me sceam - 08/15 Riff, ziemlich langweilig
Diggin` in the dirt - Auch wieder 08/15 und langweilig
Lay it down - Von Peter Baltes gesungen, langsamer Stampfer, starker Refrain, recht ordentliches Stück
It ain`t over yet - Wieder von Baltes gesungen, ähnlich wie `Lay it down`, daher überflüssig
Predator - Wieder eher langsam, mittelprächtig, irgendwie haben alle bisherigen Tracks fast die gleiche Geschwindigkeit
Crucified - Endlich mal ein kurzes, schnelles Stück, insgesamt aber auch nur mittelmäßig
Take out the crime - Nicht wirklich schlecht, gute Ansätze sind da, aber eher auf B-Seitenniveau
Don`t give a damn - Flottes Stück, recht ordentlich, eines der besseren Stücke hier
Run through the night - Recht melodisches Lied, gefällt mir gut, hätte auch auf "Metal Heart" oder "Russian Roulette" sein können
Primitive - Furchtbar schlechtes Stück von Baltes gesungen, Totalausfall

Bei der Bewertung der "Predator" tue ich mich schwer. 4 gute Songs, einige mittelprächtige Stücke, aber auch Ausfälle wie `Primitive`. Ich schwanke zwischen 2 und 3 Sternen. Aus grosser Sympathie und mit allen Augen zugedrückt 2,5 auf 3 aufgerundete Sterne. "Predator" ist wohl das schwächste aller Accept-Alben.
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am 5. März 2003
Nach dem superbem Comeback-Album "Objection overruled" und dem etwas moderneren "Death row" ging die zweite Accept-Ära mit "Predator" leider auch schon wieder zu Ende. Grund dafür war das alte Problem, dass Wolf Hoffmann und Peter Baltes den Sound massentauglicher gestalten wollten, Udo Dirkschneider und Stefan Kaufmann aber lieber die harte Schiene weiterfahren wollten. Zusätzlichen (zugegeben ziemlich kindischen) Zündstoff gab es noch durch durch die Tatsache, das Peter bei drei Stücken die Vocals übernahm, was Udo natürlich gar nicht in den Kram passte. Nach der folgenden Tour war dann (endgültig ?) Schluss mit lustig. Doch zurück zu Predator - musikalisch ging man nach "Death row" wieder etwas zum alten Stil zurück, sprich fettere Chöre und mehr Ohrwurmmelodien ("Hard attack", "Crossroads", "Crucified", "Take out the crime" und "Run through the night"), hatte aber mit beispielsweise "Diggin' in the dirt", "Primitive" oder "It ain't over yet" auch moderner gestaltete Songs am Start, die natürlich auch nicht schlechter waren. Leider haben es die Jungs - wie schon erwähnt - nicht geschafft, sich zu vertragen, so dass die große deutsche Metal-Legende ein weiteres Mal zu Grabe getragen wurden. Udo wandte sich daraufhin wieder seinem Projekt U.D.O. zu und verwaltet somit das Erbe von Accept, von Wolf und Peter hat man dagegen nicht mehr viel gehört.
Fazit: Wie jedes Accept-Album kann auch "Predator" voll überzeugen und auch Peter Baltes ist ein guter Sänger (auch wenn Udo das wahrscheinlich anders sehen wird), der wohltuende Abwechslung in den Sound eingebracht hat.
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am 1. März 2016
Predator - nochmal so ein Rohrkrepierer wie der Vorgänger Death Row ? - Jain - bedingt.
Predator hört sich für so an, als wenn man hier das überschüssige Material der vorigen beiden Alben verarbeitet hätte. Das ist ein recht kruder Stilmix unterschiedlichster Sounds und Kompositionen. Und warum singt da denn laufend Peter Baltes anstatt Udo Dirkschneider ? - Mit der 1.Single, dem eingängigen harten süchtig machenden Melodic-Rocker "Hard Attack" beginnt das Album brilliant, das nachfolgende melodische "Crossroads" ist zwar seltsam, aber gar nicht übel. Dann bin ich wieder eine zeitlang irritiert ob ich überhaupt Accept höre, bevor dann gegen Ende doch noch ein paar hörbare Sachen wie "Take out the time","Dont give a damn" und "Run through the Night" auf mich einprasseln, bevor mich dann der Schluss-Song "Primitive" geschockt zurück lässt, wie man so einen Mist aufnehmen kann. Wenn ein Album jemals "abwechlungsreich" war, dann dieses hier.

Ein Album das ein paar tolle Songs bietet, und einen ganzen Haufen überflüssiger Rohrkrepierer. 12 Songs auf 48 Minuten Spielzeit, aber das meiste Material echt voll daneben. Beim schrecklichen Vorgänger Death Row war wenigstens noch ein Stil auszumachen, egal ob man das dann mag oder nicht, aber bei Predator regiert das totale Chaos, da kommt nach für mich schrecklichen Songs, dann auf einmal doch wieder was brauchbares, wo man überhaupt nicht mehr damit rechnet, und was auch nicht in die Reihe passt, oder zu erwarten gewesen wäre. Also wenn ihr euch nicht gerne aufregt, dann Finger weg von dem Album. Allerdings "Hard Attack" müsst ihr euch irgendwo organisieren, der Song ist echt der Hammer!
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am 19. Mai 2016
Ich höre Accept seit 35 Jahren. Der verzweifelte Versuch der Reunion in den 90er ist ein wenig an mir vorbeigegangen. Dieses Album kannte ich noch gar nicht - zum Glück. Ich will jetzt auch nicht alle Schwachpunkte der anderen hier wiederholen. Es gibt zwei Stücke die einfach 1:1 nach AC/DC klingen. Was soll das? Nicht schlecht vom Songwriting her, aber ohne eigene Note. Die anderen Songs wirken zerfahren, wilde stilmixe. Grausam. Man merkt Ihnen die Stimmung untereinander an. Aber die Härte kommt noch...falls ihr es bis zum letzten Song aushalten. Ich konnte nur noch lachen. Ein verspäteter Beitrag zur NDW? Oder New Wave? Ich kann es nicht sagen. Aber dieser Song ist das schlimmste Accept Stück aller Zeiten. Wenn man keine Songs mehr zusammen hin bekommt, muss man es halt lassen. Auch wenn die Plattenfirma Druck ausübt.
Fazit: Hat wenig mit Accept zu tun, keinen Euro wert und ihr braucht viel Toilettenpapier danach
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am 18. Mai 2015
Das Letzte, das allerletzte... Album von Accept mit Ihrem gesanglichen Aushängeschild Udo Dirkschneider... Die einzigen Songs die mir auf diesem Album gut gefallen ist einerseits der opener Hard Attack, allerdings ist das eher Rock als Metal und würde besser zu ACDC passen als zu Accept, und andererseits Crucified. Was den Rest dieser wirklich nicht guten Scheibe die Namen Accept auf dem Cover eigentlich nicht verdient hat, angeht: Lasst es bleiben, Finger Weg. Nur Wer unbedingt meint seine Sammlung vervollständigen zu müssen, der kanns ja um des Himmels Willen kaufen. Die paar Songs die nicht von Großmeister Udo selbst gesungen sind sondern von Peter Baltes sind gerade deshalb eine absolute Zumutung für meine Ohren.
Fazit: man hätte mit den vier besseren Songs des Vorgängers Death Row und den zwei hier vertretbaren Nummern besser ne sechs Song EP rausgebracht und sich dann getrennt, anstatt so einen nicht würdigen Rohrkrepierer auf die Menschheit loszulassen... Metal CD's bekommen bei mir in 95% aller Fälle mindestens 3 Sterne aber hier kann ich nicht anders auch wenn Accept zu meinen absoluten Lieblingsbands gehört, oder gerade deshalb, sie haben sich selbst mit Meisterwerken wie "Restless and Wild" und "Metal Heart" die Latte zu hoch gelegt, irgendwann muss man beim Niveau der Outputs wohl Abstriche machen und nur zwei Sterne verteilen...
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am 23. April 2012
Nachdem Accepts *Stalingrad* nun schon ein paar Tage auf dem Markt ist hielt ich es für eine gute Gelegenheit mich mal wieder etwas genauer mit den, von mir sehr stiefmütterlich behandelten, Reunions-Werken aus den 90er Jahren zu beschäftigen. *Predator* erschien erstmals 1996 und wurde in der Besetzung Udo Dirkschneider (vocals), Wolf Hoffmann (guitar) und Peter Baltes (bass, vocals) eingespielt. Als Schlagzeuger wurde Michael Cartellone verpflichtet.

Es wurde leider zum unrühmlichen Schlußpunkt der hochgelobten und teils auch unbegründet hochgejubelten Accept-Reunion. Songwriterische Höhen und Tiefen halten sich irgendwie die Waage. Es ballen sich accepttypische Trademarks mit AC/DC-Riffs und vielen unausgegorenen Nebensächlichkeiten. Leider sind auch einige musikalische Totalausfälle zu verzeichnen. Bassist Peter Baltes gibt dieses Mal, nach langer Zeit mal wieder, auf einigen Songs sogar den Lead-Sänger. Er kann mit seiner dünnen Stimme aber so überhaupt nicht überzeugen.

Als Anspieltipps würde ich höchstens *Hard Attack*, *Take Out The Crime*, *Predator* und *Diggin In The Dirt* aufzählen. Der Rest ist mehr oder weniger langweiliges herumgenudel. Jedes andere Accept-Album mit Dirkschneider und Kaufmann hat mehr Klasse als dieses langweilige Scheibchen. Es wird wohl auch weiterhin bei meiner stiefmütterlichen Behandlung bleiben.

FAZIT: kein gelungenes Schlußalbum, lieber zu den Klassikern oder jeder x-bliebigen U.D.O.-Scheibe greifen...
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am 12. April 2008
Mit einiger Verspätung habe ich mir nun auch dieses Accept-Machwerk zugelegt, und was soll ich sagen: Hätte ich das mal lieber sein lassen!
Es ist eine Schande, dass sich diese großartige Metalband so unwürdig verabschiedet. Völlig uninspirierte Riffs, auf "modern" getrimmte Songs (gerade die, die Peter Baltes singt - "Primitive" macht seinem Namen alle Ehre) und null Wiedererkennungswert in den Refrains! Das soll die Band sein, die solche Meisterwerke wie "Balls To The Wall", "Metal Heart" und "Russian Roulette" geschrieben hat? Die besten Songs sind noch "Hard Attack" und "Don`t Give A Damn", auch wenn die TOTAL nach AC/DC klingen (was an sich nichts Schlechtes ist, für Accept aber ein wenig unpassend). Die Trennung war wohl das Beste, was der Metalwelt passieren konnte, denn Udo Dirkschneider hat auf seinen Soloalben den alten Accept-Geist wieder eingefangen und sorgt dafür, dass Accept im Positiven unvergessen bleiben!
Lasst die Finger von "Predator" und kauft stattdessen "Man And Machine" von U.D.O.!!!
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am 18. September 2003
Das Comebackalbum mit Udo Dierkschneider Objection Overruled war genial und ist heute schon ein Klassiker. Der Nachfolger Death Row allerdings wohl eines der schwächsten Acceptalben, nur noch unterboten vom grottigen USA-Anbiederungsalbum Eat The Heat. Und Predator war dann auch schon wieder das Ende von Accept, aber ein Ende mit Klasse. Fast jeder Song weiß zu überzeugen und mit Lay it down und Don't fool me again werden zwei der absoluten Highlights auch noch von Peter Baltes gesungen, der seit den ersten drei Acceptscheiben (dort sang er zum Beispiel die traumhafte Ballade The King) nicht mehr am Mikro zu hören war. Und diese Tatsache hat Udo wohl am meisten gewurmt, so daß er sich wieder von Accept zurückzog. Schade, denn dieses Album macht Lust auf mehr und gerade die modernen Anklänge in Predator oder Diggin in the Dirt stehen Accept erstaunlich gut zu Gesicht!
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am 10. Dezember 2013
Accept – Predator (1996)

Streitigkeiten bestimmen mal wieder den Band-Alltag. Die Band beschließt nach diesem, wieder mal letzten, Album sich wieder mal aufzulösen. Stefan Kaufmann hat mal wieder Rückenprobleme und gibt seinen Schlagzeugsessel an Gastmusiker ab, die ihren Job auch gut erledigen. Und ist qualitätstechnisch trotzdem mal wieder alles gut? Nein. Predator ist besser!

Niemand anderes als die deutsche Produzentenlegende Michael Wagener (übrigens selbst ein frühes Accept-Mitglied) sitzt diesmal an den Sound-Reglern. Das hört man auch, denn der Sound ist fett und überaus saftig und die Gitarrenklänge, mal wieder superb von Wolf Hoffmann eingespielt, strotzen vor purer Energie. Ebenfalls von roher Kraft zeugt Udo Dirkschneiders Stimme, auch wenn er sich nicht mehr in allerhöchste Regionen schraubt, ebenso wie die gewohnten teutonischen Chöre. Neu ist, dass auch Bassist Peter Baltes (erstmals seit den frühen 80ern) ans Mikro gelassen wird. Seine Stimme überzeugt mit einem sanften Timbre und Ausdruckskraft, klingt sie doch „schöner“ als Udos, wenn auch nicht so roh. Gut nachzuvollziehen beim Sänger-Duett Crossroads, welches zusätzlich zu diesem Novum noch eine tolle Gitarrenmelodie abwechselnd mit einem brachialen Riff kombiniert.

Vom Arrangement abgesehen legt man sich auch stilistisch mächtig ins Zeug und kombiniert alle bisherigen Accept-Elemente zu einem furiosen musikalischen Cocktail. Da gibt es die pure Powerchord-Kraft aus Restless and wild (zB: Don't give a Damn), die Heavy-Hymnen aus Balls to the Wall (zB: Hard Attack, ein überaus genialer Opener mit genialen Riffs und Licks), die melodiöseren Stücke aus Metal Heart (Run through the Night beinhaltet eigentlich ein typisches Glam-Riff, wird aber nicht langweilig, weil es eben jenes gekonnt mit Sept-Akkorden varriiert), die düsteren teutonischen Chöre, wie sie auf Russian Roulette zelebriert wurden (Predator) und auch die modernere Riff-Fixierung von Death Row, nachzuhören in Crucified, einem absolut gelungenen Up-Tempo-Song, bei dem Wolf Hoffmann im Vordergrund steht und wieder mal ein grandioses, technisch anspruchsvolles Solo schmettert oder plötzlich seine funkige Seite herausholt.

Dieser Heavy-Metal-Cocktail trifft genau den richtigen Nerv und überzeugt mit seinen verschiedenen Elementen. Düstere Riffs gibt es auch zuhauf in Making me scream, bei dem Haare fliegen werden oder im Accept-typischen Diggin' in the Dirt. Richtig genial wird es aber dann in den neuen Elementen. Zum Beispiel wenn Peter Baltes mit Lay it down einen grandiosen, brachialen Rocker abliefert und dabei mal eben eine tierisch fesselnde Hook verbrät, wie sie Accept auf Eat the Heat wohl nur zu gern gehabt hätten. Neben einiger Standard-Ware wie Take out the Crime gibt es zum Schluss sogar eine Überraschung. Primitive bietet einen Old-School-Funk-Drum-Computer-Beat und Peter singt im passenden Stil dazu. Dazu verbrät Wolf mal eben heftige Gitarrensounds und im Refrain setzen mal wieder düstere Chor-Shouts ein. Hört sich schräg an? Ist es auch, aber nach einiger Eingewöhnung eine tolle Abwechslung zu den vielen brachialen Riffs, die man auf diesem Album zur Genüge hört.

Fazit: Wider Erwarten geht die Band zum (vorläufigen) Schluss nochmal auf's Ganze und versteht es gekonnt alle typischen Accept-Elemente zusammen zu tragen und zu perfektionieren. So finden sich hier viele große Riffs, aber auch gekonnte Melodien wieder. Dass Peter wieder mal singen darf, steht dem Album eben auch nicht schlecht, aber auch Udo und Wolf sind wie immer gut in Form. Wer Accept mochte, findet mit dieser Platte einen grandiosen Nachfolger zu den großen 80er-Platten wie Balls to the Wall oder Russian Roulette. Unbedingt zulegen!

Wertung: *****
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