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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
7
Is This Desire
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 12. Juli 2017
'Is this Desire' ist ein sehr schwergängiges und düsteres Album, welches vom Sound her ziemlich von den
gewohnten PJ Harvey Songs abweicht. Es enthält viele elektronische Elemente, welche sich aber
gut in die düstere und depressive Stimmung einfügen.( Bis auf 'the Sky lit up', )
Leider sind die Songs oft zu kurz, so dass sich die dargestellten Geschichten nicht richtig entfalten können und enden
ziemlich aprupt, als wäre man aus einen Traum gerissen werden.

Dennoch entfaltet das Album eine ganz eigene Magie, von der man sich erst nach mehrmaligen Durchhören verzaubern lässt.

Fazit: Sehr experimentell und wirklich interessant

Meine einzelnen Songbewertungen:

Angelene (10/9,5)
The Sky lit up (10/9)
*Perfect Day Elise (10/9)
Catherine (10/9,5)
The Wind (10/9,5)
Electric Light (10/8)
The Garden (10/9,5)
The River (10/8,5)
*My beautiful Leah (10/9,5)
*No Girl so sweet (10/10)
Joy (10/10)
*Is this Desire (10/9,5)

* = Höhepunkte
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am 29. März 2018
Vorneweg, ich bin nicht der "größte" Fan von Polly Jean Harvey, aber man muss dieser Musik zugestehen, dass sie kompromisslos ist. PJ Harvey wirft hier einen verstörenden Blick in die Düsternis und man kann zu jeder Zeit etwas Unheilvolles spüren. Die Songs sind manchmal nur Gerippe, die nur von einem aggressiven Bass und ihrer Stimme zusammengehalten werden. Das ist mitunter unangenehm zu hören, aber auch sehr intensiv. Auf dem Album gibt es aber auch Songs, die diese Härte mit genügend Melodie kombinieren, sodass es nicht zu anstrengend wird. "Angelene" ist vielleicht ihr bester Song überhaupt und erzählt von den Hoffnungen einer Prostituierten auf ein besseres Leben. Diese Rock'n'Roll-Rauigkeit findet man nicht so oft bei weiblichen Stimmen. Wie sich dies mit einer stoischen Gitarre zusammentut, die dem ganzen Schwere gibt, ist schon wunderbar. So ein Song wie der "Higgs-Boson-Blues" von Nick Cave hat sich da wohl ein Beispiel genommen. Bei "The Garden" meint man irgendwie Thome Yorke am Klavier zu hören. Auch "The River" ist eher einer der in sich gekehrten hervorragenden Songs, die es zu entdecken gilt.
Für dieses Album muss man bereit sein, dann kann es seine volle emotionale Wucht entfalten.
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am 18. August 2011
Aus Interviews mit Polly Jean Harvey kann man erfahren, dass sie Mitte bis Ende der 1990er Jahre durch eine schwere Krise ging. Der plötzliche Ruhm und die ständigen Tourneen forderten ihren Tribut. Sie machte eine Zeit großer Selbstzweifel durch, die bis hin zu "selbstzerstörerischem Verhalten" ging.

Während dieser Zeit entstand "Is This Desire", und man kann es hören. Dies ist das Werk einer Frau, die in den Abgrund blickt. Gut für uns (und wahrscheinlich für sie), dass sie diese Krise so meisterhaft kreativ umsetzen konnte. Gegenüber ihren Vorgängeralben ist eine beeindruckende Entwicklung zu erkennen. Waren Songs und Klangbild vor allem bei "Rid of me" noch recht stereotyp und berechenbar, so konnte sich PJ hier anscheinend von sämtlichen Konventionen und Selbstbeschränkungen lösen und ein brilliantes Meisterwerk schaffen, voll von düsterer Energie, überraschend wechselnden Stimmungen und brillianten musikalischen Wendungen. Das Werk einer Frau, die, wie es scheint, außer ihrer Kreativität nichts mehr zu verlieren hat.

Welche Rolle dieses Album beim Aufbereiten ihrer Krise gespielt haben mag, hört man im Kontrast zur Nachfolgeplatte. "Stories From the City..." ist ebenfalls hervorragend, beide gemeinsam stellen für mich den Höhepunkt ihres Schaffens dar. Es ist im Charakter ganz anders: homogener, gereifter und abgeklärter. Trotzdem ist "Is This Desire" mein besonderer Liebling, da ich die unbändigen Energien dieser Dämonen mag, von denen diese zierliche Person offensichtlich während dieser Zeit besessen war. Und deren Energie sie letztlich doch bändigen konnte, um sie uns hier in handlichen Päckchen die Wirbelsäule rauf und runter zu jagen.
9 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 10. Oktober 2017
Für mich ihre beste Scheibe. An Originalität und Atmosphäre kaum zu überbieten, Songwriting und Darbietung auf höchstem Niveau. Einige echte Knallersongs wie Joy, Perfect Day, Garden ...., aber eigentlich sind alle Songs richtig gut und stimmungsvoll.
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am 28. Januar 2018
Wer eine Independent Scheibe im besten Sinne sucht. Hier Bitte! Is This Desire ist unabhängig und eine echte Perle. PJ Harvey nicht die beste Sängerin, aber darum geht es nicht. Es geht um Geschichten und um Musik und Leidenschaft.
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am 9. Januar 2000
...bis auf die tatsache, dass alle trax viel zu kurz sind, find ich diese album sogar besser als das neue von der rothaarigen pianistin...:)
zt sehr wild...und dann wieder sehr schoen, laesst sie uns an ihrem kranken musikverstandnis teilhaben....danke pj tip:track 5 + 12
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. April 2002
PJ verwöhnt in diesem Album wieder einmal in gekonnter Weise alle Freunde zerbrechlich-melancholischer Stimmungslagen. Einfach grandios!
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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