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am 7. März 2005
Im Jahre 1979 mussten America in mancher Beziehung wieder von vorn anfangen: Dan Peek hatte die Gruppe verlassen, die nun zu einem Duo geschrumpft war, und der Plattenvertrag bei Warner Brothers war ausgelaufen, so dass ein Wechsel zu Capitol Records ausgehandelt werden musste. Lediglich der Produzent George Martin stand für dieses Projekt noch einmal zur Verfügung.
Der Neuanfang hat America offensichtlich gut getan, denn "Silent Letter" ist eine gelungene Platte, vor allem weil sie qualitativ erheblich besser ist als ihre Vorgänger "Harbor" und "Hideaway". America vollziehen hier einen sanften Stilwechsel, ohne belanglos zu werden.
Die Kompositionen sind durchweg eingängig und abwechslungsreicher, als man das bis dahin von America gewohnt war. Besonders schön an dieser Scheibe ist, dass sie den frühen America-Stil in Form von Akustikgitarren und einprägsamen Melodien mit moderneren Arrangements (z.B. Saxophon) mischt, ohne gezwungen zu wirken. "Silent Letter" enthält nicht ein einziges wirklich schwaches Stück, aber dafür jede Menge Höhepunkte.
Da Capitol Records keinen großen Werbeaufwand betrieben hatte und America nach ihrer letzten - relativ schwachen - Platte mehr als ein Jahr nichts mehr von sich hatten hören lassen, erschien diese Scheibe beinahe unbemerkt von der Öffentlichkeit zu einer Zeit, als hauptsächlich Disco-Musik angesagt war und selbst America-Fans dachten, ihre Lieblingsgruppe habe sich aufgelöst. So schaffte es die "erfolgreichste" Single-Auskopplung aus diesem Album nur bis Platz 107 der US-Charts.
Dennoch: von allen Capitolalben ist "Silent Letter" mit Abstand mein Favorit. Unbedingt anhören!
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am 10. Dezember 2013
America – Silent Letter (1979)

So, diesmal probieren es America, geschrumpft zu einem Duo, mit neuer Plattenfirma, altem Produzenten und einigen überraschenden, leicht erfrischenden Ideen. Reicht doch nicht für ein klasse Album.

Das Album startet zumindest klasse, wenn auch Songdoktoren ans Werk Only Game in Town ran mussten. Mystische volle Akkorde, spannende Basslinie, fordernde Gesangslininen, gewohnte Harmoniechöre. Das Lied besitzt eine Spannung mit der wahrscheinlich beide Vorgängeralbum in Gänze bedient wären. Der famose Ersteindruck bröckelt aber schon wieder beim nächsten Stück All around. Es startet ja noch in Ordnung. Eine sanfte Strophe, mit Klavier begleitet, später wieder (typisch George Martin) mit Streicher untermalt, doch der Refrain ist ein sehr schlechtes (oder doch gutes, im Sinne von treffend) Beispiel für belanglosen Shalala-Melodie-Gesang.

Was den Sound angeht, bleibt alles beim Alten. Die Platte ist gewohnt füllig produziert und die Jungs an den Instrumenten können die jeweilig gewollte Stimmung immer gut vermitteln. Hier bleiben keine Wünsche vom typischen America-Fan offen. Der Stil hatte sich seit den letzten Jahren ja immer mehr vom rein gitarrenbasierten Folk Rock weg entwickelt, mit Abstechern zu pompösen, aber akustisch inszenierten Pop-Liedchen. Nun scheint man endgültig im seichteren und ruhigeren Pop / Soft Rock-Gefilde angekommen zu sein. Ein Stilbruch zeigt sich jedenfalls nicht auf, der Wechsel war fließend.

Kommen wir nun zu den etwas unkonventionelleren (für America-Standards) Ideen, die das Album deutlich auflockern und über die typisch belanglosen Melodien von Songs wie And forever oder Foolin' hinweg kommen lassen und den Motivationsgrad hochzuhalten. Tall Treasure beginnt gut, gewöhnlich, aber doch bedrohlich, akustisch, lässt aber im Refrain verwundert aufhören. Nanu, Powerchords? Druckvolle Arrangements? Das steht America erstaunlich gut und man ist begeistert und wippt mit und singt in den schönen Harmonielinien mit. Das i-Tüpfelchen stellt dann das ausgetüftelte Orgelsolo da.

In All Night erschrickt man sich zwangsläufig. Mag man das psychedelische Gitarrensolo und die zwingenden Akkorde noch annehmen, verwundert die plötzlich gezwungen raue und effektierte Stimme eher. Leider scheitert das Lied an einer wenig schönen Melodie ebenso wie das beschwingte One Morning.

Und der Rest bleibt gleich, wechselt aber von schön schunkelnd belanglos (No Fortune) zu uninnovativ, öde, belanglos (All my Life). Ja, America hatten schon mal schönere Melodien, aber was soll's. Wenn dabei ab und an annehmbare Qualität wie bei High in the City herauskommt, dann kann der America-Fan vielleicht ja ein Auge zudrücken, wo meiner eins sich lieber den Opener noch zehn Mal anhört.

Fazit: Wieder gibt’s wenig Neues. Silent Letter ist im Prinzip wie jedes andere America-Album ohne schlechter oder besser zu sein. Auf Dauer ist es jedoch zum Schluss wieder eintönig und repetitiv, einzig die zaghaften Überraschungen können da den Gute-Laune-Pegel aufrecht halten.

Wertung: ***
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