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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
6
5,0 von 5 Sternen
A Window In Time Vol. 1 (Rachmaninoff spielt Rachmaninoff)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,29 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 30. Juli 2002
Um die Jahrhundertwende wurden Klaviere entwickelt, die auf mechanische Weise das Klavierspiel auf Papierrollen aufzeichneten. Die aufwendigsten von ihnen konnten mithilfe ausgeklügelter Pneumatik neben Tonhöhe auch die Anschlagstärke sowie die Pedalstellung wiedergeben. So kann man sich auch heute noch eine - wenn auch unvollkommene - Vorstellung der pianistischen Strahlkraft machen, die die Giganten des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts besaßen. Gegenüber der damals noch in den Kinderschuhen steckenden Aufzeichnungstechnik auf Schallplatten besaß diese Methode den Vorzug einer weitaus besseren Reproduzierbarkeit; der Nachteil besteht darin, daß nur unter optimalen Voraussetzungen und mit erheblichem technischen Aufwand eine nicht mechanisch und hölzern klingende Aufzeichnung gelang. Zudem unterliegen Papierrollen einem nicht unerheblichen Verschleiß und sind heutzutage oft an vielen Stellen eingerissen. - Letzteres veranlaßte Wayne Stahnke, die Papierrollen zu analysieren und mittels eines Computerprogramms zu digitalisieren, so daß sie zur Steuerung eines modernen, computergesteuerten Konzertflügels in der Lage sind. Nach dieser immensen Arbeit wurden mit einem solchen Flügel Aufnahmen mit Rollen gemacht, die Rachmaninov Anfang des 20. Jahrhunderts eingespielt hat.
Um es vorwegzunehmen: Das Ergebnis ist beeindruckend. Die Klangqualität entspricht selbstverständlich heutigen Standards, und man hat durchaus den Eindruck, den Komponisten selbst am Flügel zu hören. Die durch das selbstspielende Klavier erzeugte Illusion ist nahezu perfekt. Nur wenn man äußerst genau hinhört, mag man einige Läufe zu gleichmäßig finden; insgesamt ist jedoch die Detailtreue der Aufzeichnung so groß, daß man schon nach kurzer Zeit nicht mehr an ihre Entstehungsweise denkt. Wer schon einmal Plattenaufnahmen von Rachmaninov gehört hat, wird seinen Stil schnell wiedererkennen. Dieser ist vor allem bei seinen eigenen (mitunter vom heute gebräuchlichen Notentext etwas abweichenden) Kompositionen weitaus nüchterner, als ihn der Großteil der heutigen Pianisten spielt - kein tränenseliges Rubato-Schwelgen hört man hier. Dennoch wirkt da nichts trocken oder unpersönlich, sondern vielmehr klar durchstrukturiert, was im Verein mit seiner makellosen Technik die seinen Kompositionen inhärente Polyphonie deutlich werden läßt. Einen Eindruck der Virtuosität Rachmaninovs, der ihn zu einem der bedeutendsten Pianisten seiner Zeit machte, bekommt man etwa bei dem von ihm transkribierten Hummelflug oder der Humoreske. Daneben finden sich auch selten gespielte Werke wie die Kreisler-Transkriptionen oder die amerikanische Nationalhymne, mit der er jedes seiner Konzerte im Exil zu eröffnen pflegte. - Aufgrund der Klangqualität und der einmaligen Möglichkeit, einer Legende in heutiger Klangqualität zuzuhören, ist diese CD uneingeschränkt jedem Klavierliebhaber zu empfehlen. Wer Rachmaninov in identischer Qualität auch mit anderen Stücken hören möchte, der sei auf die zweite „Window-in-Time"-CD verwiesen.
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am 21. Dezember 2002
Im Vergleich zu sonstigen CDs ein hochinteressantes Experiment, das Spiel eines modernen elektronischen Reproduktionsflügels aufzunehmen, der durch aufwendige Technik und Detailarbeit die Daten der alten Aufnahmerollen nutzt, die Rachmaninoff eingespielt hat. Mit verblüffendem und faszinierendem Resultat: Man könnte beim Hören die Umstände der Entstehung dieser Aufnahme glatt vergessen und sich Rachmaninoff höchstpersönlich am Flügel vorstellen, zumal man seine Interpretation durchaus wiedererkennt beim Vergleich mit konventionellen Original-Aufnahmen, z.B. aus der Reihe „Great Pianists Of The 20th Century", wo sich unter anderem z.B. das cis-moll-Prélude und die „Polka de V.R." wiederfinden.
Der Bösendorfer Reproduktionsflügel SE 290 gibt dabei ein äußerst ausgewogenes und gleichmäßiges Klangbild ab, das schon fast synthetisch anmuten könnte, wäre nicht auf der anderen Seite dieser riesige Nuancenreichtum...
Positiv hervorzuheben ist noch, dass im Booklet ein Ansatz zur Erklärung der Entstehung des elektronischen Datensatzes gegeben wird, so dass man sich zumindest ein ungefähres Bild davon machen kann. Jedenfalls kann man erahnen, welch großer Aufwand betrieben wurde (z.B. das Auswerten mehrerer Rollen derselben Einspielung) und welche umfangreichen Fähigkeiten auf ganz verschiedenen Gebieten vonnöten waren, bis die Spielanweisungen in dieser Präzision und in digitaler Form vorlagen.
Trotz aller Bemühungen um Genauigkeit und Authentizität kann man sich vielleicht einen letzten Rest Vorsicht beim Anhören bewahren, denn ein kleines Problem, das noch bestehen bleibt, ist die Frage, ob Rachmaninoff auf dem abspielenden Flügel wirklich exakt denselben Pedalgebrauch oder dieselben Klangfarben und Nuancen verwandt hätte. Aber ehrlich gesagt, gibt es beim Hören nicht viel Grund daran zu zweifeln, und man kann diese CD auch ohne jeden komplizierten Gedanken einfach so genießen als sehr schöne Aufnahme.
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am 24. Juni 2011
I have to start by admitting that I don't understand all those fellows who proclaim that this is not Rachmaninoff, that these performances are ''robotic'', ''mechanic'', and other stuff like that. This is pure prejudice. But it is understandable. The very thought of listening to Rachmaninoff himself, a composer and pianist of genuine greatness, is enough to make one dizzy. But to have Rachmaninoff's own recordings in a fine digital sound, this does seem too good to be true. Well, it is and it isn't.

The source of the prejudice, I think, is two-fold: the sound and the processing. The latter is meticulously explained by Wayne Stahnke in the liner notes and it is a very complicated process, indeed, which involved scanning of the original piano rolls and playing them on Bösendorfer digital reproducing piano. Apart from Mr Stahnke's purely technical details, many of which I confess I don't understand, his most important point is that these piano rolls were NOT originally made for the notorious ''player piano'', a wretched device that has given bad name to piano rolls as completely incapable to reproduce the real sound of a pianist, but for reproducing piano: a far more sophisticated (and far more expensive) device which is able to reproduce every detail, even subtle nuances like pedaling, with startling clarity; such an instrument Mr Stahnke's digital Bösendorfer was, only it played, not mechanical rolls, but computer files. This is enough to make one suspicious. Digital Rachmaninoff, indeed!

As for the sound on these recordings, it has clarity and crispness, to say nothing of amount of detail or dynamic range, which makes it absolutely impossible to believe that these recordings were originally made between 1919 and 1929, and on such primitive mechanical recording device as piano rolls. And yes, many subtle nuances and colours are remarkably retained and can be appreciated as very few (if any) acoustical, or even electrical, recordings from same time allow. Switching from the ''Window in Time'' CDs to Rachmaninoff's original sound recordings on RCA is a shock. Believe me, I know. This disc was my introduction to Rachmaninoff's playing and when I later came to listening to Rachmaninoff's real recordings, I was profoundly dismayed by the infinitely inferior sound.

In his otherwise indifferent essay in the booklet, Daniel Pollock at least once hits the nail on the head: we are fortunate to have both Rachmaninoff's sound recordings and his piano rolls. If the former were missing, I readily confess that I would have been most suspicious and would never have accepted these glassy digital recordings as authentic. Well, authentic they are and aren't, but the former much more so than the latter. This is absolutely clear to anybody who takes the trouble to do some comparative analysis - and free his head of stupid preconceptions.

There are 19 pieces on this disc, and 16 them Rachmaninoff recorded for RCA as well, acoustically or electrically, usually with a gap of no more than a few years. Keeping in mind that Rachmaninoff is well-known for the conservative nature of his interpretations, which did change but a little with the passing years, the comparison between his piano rolls and sound recordings is more than valid. Well, such comparison shows beyond any reasonable doubt that at least 16 pieces of this disc are Rachmaninoff par excellence. His interpretation of virtually every piece is so unique, that one can't possibly make a mistake. Despite the jarring difference in the sound quality, these digitally reproduced piano rolls sound incredibly similar to Rachmaninoff's sound recordings. There are some differences, of course, but they are so minor and insignificant that they are not worth dwelling upon. Nor is the reason for them of any more importance.

Many of these recordings are pure revelations. Take, for example, the famous G minor prelude (Op. 23 No. 5), the haunting ''Barcarolle'' (Op. 10 No. 3) or the slightly sinister ''Polichinelle'' (Op. 3 No. 4). Rachmaninoff's sound recordings of these pieces are acoustical ones made between 1919 and 1923, before the much better electrical recordings were introduced in 1925; besides, these three pieces have some of the worst sound for their time and were never re-recorded later. Nevertheless, the original sound recordings are quite good enough to recognize Rachmaninoff in these piano rolls. And to hear the sharply accentuated march-like rhythm in the beginning of the G minor prelude or the astonishing passage work in ''Polichinelle'' is indeed a revelation that may well leave one with one's jaw dropped. Even some of Rachmaninoff's early electrical recordings, such as his own transcription of the ''Hopak'' from Mussorgsky's ''Sorochinsky Fair'' (recorded in 1925), are disappointingly subpar even for those ancient times. Hear the ''Hopak'' here: it will blow you away!

I mentioned a word of caution in the title and now I have to explain what I mean. In a nutshell, though all interpretations on this disc are unmistakably Rachmaninoff's own, the sound certainly is not. There may be numerous reasons for that - this is digital Bösendorfer, Rachmaninoff recorded mostly on Steinway concert grand, for instance - but this is beside the point. The fact is that, for all its astounding clarity of detail and fine dynamic range, the digital sound here is a trifle dry and has little to do with Rachmaninoff's own (literally) sonority which, for all their severe limitations, is quite evident in almost all of his sound recordings, including the acoustical ones. So, if you want to fully appreciate Rachmaninoff's towering pianism, you really should listen BOTH to his sound recordings and to such marvelously reproduced piano rolls. The latter will give many precious details that are otherwise difficult to discern, whereas the former will give you the real and authentic sound of Rachmaninoff. Yes, the tape hiss, the limited dynamic range and the often artificial sound do need some time to get used to them. But once you have done so, there is a whole new world to discover.

For my part, the most important pieces on this disc remain the three that Rachmaninoff never made sound recordings of: his own transcription of ''The Star-Spangled Banner'', and two of his own compositions, Etude-tableau Op. 39 No. 4 and ''Elegie'' Op. 3 No. 1. Having compared all ''double pieces'', I have no hesitation to accept these interpretations as absolutely artistically, if not sonically, authentic. The ''Elegie'' is the finest gem, no doubt, and is one of my greatest regrets that Rachmaninoff never made a sound recording of it (he did record all four other pieces from Op. 3, some of them multiple times). It is an astonishing piece for a 19-year-old man to compose, showing convincingly that Rachmaninoff was already a mature composer at the time. His performance, of course, is significantly faster than what is fashionable nowadays, but the beautiful melodic line or the profound sadness of the piece are never distorted or diminished, respectively.

All in all, this disc is a downright amazing technological achievement and an indispensable addition to the shelves of every serious admirer of Rachmaninoff. But keep in mind that without his complete sound recordings for RCA, you will never have the full picture, both sonically and artistically, of Rachmaninoff's real stature as a pianist. At least as far as this picture can be reconstructed from the little that's left.
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am 28. Juni 2011
What I have to say about the differences and the similarities between Rachmaninoff's sound recordings and his digitally reproduced piano rolls, I have said it in my review of the other disc in the ''Window in Time'' series. Suffice it to say here that every word is equally true for this disc as well.

By far the most important among the 16 pieces on this disc are the three Rachmaninoff never recorded sonically, either acoustically or electrically. These are Rubinstein's ''Barcarolle'', which is just another proof why the great pianist is well forgotten as a composer, and Chopin's Nocturne Op. 15 No. 1 and the Second Scherzo, which may remind us that Rachmaninoff was a ''Chopinist'' to be reckoned with. At first glance, Chopin's pieces may seem to be too much on the slow side for Rachmaninoff, but everybody who has listened to his sound recordings of Chopin - most numerous after his own works - should know that this is not at all unusual. Rachmaninoff's stupendous recording of the Third Scherzo, unfortunately available only in poor acoustical sound, is a fine example of the stark contrasts that characterize his Chopin interpretations: the octave section is insanely fast, while the second subject is taken unusually slowly. The gem on this particular disc certainly is the Second Scherzo. It takes Rachmaninoff nearly ten minutes to go through all of it, but at least he doesn't make any annoying cuts like the young Michelangelli. In fact, Rachmaninoff creates here an awe-inspiring interpretation that combines the demonic impetuosity of Horowitz with the aristocratic poise of Rubinstein. We can but divine what glorious sound Rachmaninoff must have coaxed from his Steinway in the concert hall.

Among the pieces which Rachmaninoff did record sonically as well there are fewer revelations in comparison with the other disc in the series. The reasons are two-fold. On the one hand, the program here contains a great deal more junk. One wonders whether it was Rachmaninoff's wish to record such pieces by Henselt, Paderewski and Gluck-Sgambati, or he was under certain pressure from the recording companies to produce lollipops for mass use. On the other hand, most of his sound recordings of these pieces are post-1924, that is from the electrical era, and thus do not sound so much worse than the digitally reproduced piano rolls in terms of clarity; as far as depth and sonority, and even some subtle nuances, are concerned, the sound recordings are way superior of course. Perhaps the two Chopin Waltzes (Op. 18 and Op. 34 No. 3) are the most precious among these rolls, because they allow us to appreciate details that are hardly discernible in the sound recordings of these pieces (acoustical ones from 1920-21).

In short, though less fine as a selection, this second disc in the ''Window in Time'' series is just as important for the Rachmaninoff buff as its predecessor. It goes without saying that it, too, must be listened to together with the corresponding sound recordings in order Rachmaninoff's unique pianism to be fully appreciated.
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am 12. Februar 2013
Ich habe viele dieser wunderbaren Stücke schon von diversen Hochkarätern der Tastenzunft gehört. Sich vorzustellen, dass die Erzeugung" dieser Töne durch das Spiel Rachmaninoffs selbst hergeleitet wurde, machte mich sogleich sehr neugierig.
Es ist sehr spannend zu lesen welche Mühe sich Wayne Stahnke machte. Ihm gebührt hier mein persönlicher Dank und Respekt.
Im Vergleich zu den Originalaufnahmen von Rachmaninoff, von denen es ja zum Glück auch noch welche gibt, sind diese Werke in einer wunderbaren und modernen Qualität zu genießen. Wenn man dabei dann die Augen schließt, sich gänzlich auf die Musik einlässt und die Atmosphäre atmet. Dann kommt dieser magische Moment, an dem man sich geradezu Bildlich vorstellen kann, wie dieser große Komponist am Flügel sitzt und man selbst ganz nah. Fantastisch!
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am 24. November 2002
Meine Lieblings CD ist die CD mit dem Titel "A Window In Time: Rachmaninoff" auf der Sergej Rachmaninoffs Klavierkunst von Wayne Stahnke restauriert wurde. Dieser erfand das Reproduktionsklavier, das die, von Rachmaninoff bespielten Musikrollen wiedergibt. So konnte diese CD geschaffen werden die seinem wirklichem Können in fast nichts nachsteht. Es ist natürlich fantastisch unter anderem sein Prelude in Cis-moll vom Komponisten selbst gespielt zu hören. Aber er spielt auf dieser CD nicht nur eigene Stücke auch der Hummelflug von Rimski-Korsakov oder Stücke von Fritz Kreisler bereichern das Programm. Die brillante Anschlagtechnik und der dadurch erzeugte wunderschöne satte Ton lassen mich die Behauptung, Rachmaninoff sei einer der besten Pianisten aller Zeiten nur zustimmen.
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