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am 4. Februar 2001
Die vorliegende CD reflektiert in ihrer Programmauswahl den Repertoire-Schwerpunkt des kanadischen Ausnahme-Pianisten: abseitige Klavierliteratur der höchsten Schwierigkeitsstufe aus dem 19. oder 20. Jahrhundert. So überwiegen solche Komponisten, die nur Kennern ein Begriff sein werden (Alkan, Godowsky oder Sorabji etwa), wenn auch mit Rachmaninov, Busoni und Skrjabin einige bekanntere Kapazitäten dabei sind. Abgerundet wird dies durch drei Eigenkompositionen des Pianisten, die ohne weiteres neben den übrigen Werken bestehen können.
Hamelin ist offensichtlich in seinem Element und vermag es, aus jedem der Stücke dessen individuellen Charakter herauszuziselieren. Nie entsteht dabei der Eindruck, der Pianist wolle seine zweifellos überragende Technik in den Vordergrund stellen, wie man es einigen seiner Kollegen (etwa Earl Wild oder Michael Ponti) manchmal zum Vorwurf machen konnte. Insofern fügt es sich in dieses Bild, daß Hamelin sowohl bei Bach- und Haydn-Transkriptionen, als auch bei virtuoser Spätromantik wie dem "Poème tragique" von Skrjabin oder dem "Moment musical" von Rachmaninov überzeugt. Den zurückhaltenderen, in sich gekehrten Stücken (etwa der Feinberg-Berceuse) wird er durch klangfarblich fein abgestuftes Spiel ebenfalls gerecht. Was technisch am meisten beeindruckt, ist nicht unbedingt die Fähigkeit zu donnernden Akkordkaskaden à la Horowitz, sondern eher das der französischen Klavierschule nahestehendes "jeu perlé", welches auch bei aberwitziger Geschwindigkeit nichts von seiner Klarheit verliert.
Klanglich überzeugt die CD, wie von Hyperion gewohnt, ebenfalls. So sei diese Aufnahme sowohl Klavierfetischisten wie auch auf ungewohnte Klavierliteratur neugierigen Musikliebhabern empfohlen, die sich von den unbekannten Namen nicht abschrecken lassen sollten.
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am 29. November 2002
Die Einspielung „The Composer-Pianists" von Marc-André Hamelin bei Hyperion beinhaltet ein hervorragendes Programm des kanadischen Pianisten: Technisch höchst anspruchsvolle Klavierliteratur, meisterhaft dargeboten. Dabei beschränkt sich Hamelin nicht nur auf bekannte Komponisten wie Skriabin, Busoni oder Rachmaninov, er bringt auch selten gespielte, zeitgenössische Werke wie z.B. Alkan, Medtner, Feinberg oder Sorabji dem Hörer nahe, ergänzt durch äußerst gelungene eigene Kompositionen und Bearbeitungen.
Trotz der teilweise enormen technischen Anforderungen der Stücke hat man bei Hamelin niemals das Gefühl, dass sie bei ihm Anstrengungen verursachen - selbst schwierigste Passagen meistert er mit einer erstaunlichen Leichtigkeit. Technik scheint ist für ihn selbstverständlich und sie steht immer im Dienste des musikalischen Ausdrucks - selten sind Begriffe wie Klarheit und Brillianz so zutreffend. Er überzeugt nicht nur bei virtuoser Musik sondern auch bei feinsinnigen oder introvertierten Stücken, bei denen Zeit und Klang eine neue Dimension erhalten.
Über Hamelins Qualitäten muss man nicht schreiben - man muss ihn hören!
Die CD ist rundum eine gelungene „Komposition" und jedem zu empfehlen, der abseits vom üblichen Konzertbetrieb auf der Suche nach Neuem und Unbekanntem in der Klaviermusik ist.
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