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am 10. März 2014
Ausgangspunkt der wunderbar zusammengestellten Aufnahme ist der Codex Faenza. Eine Schrift aus der kommunalen Bibliothek Faenza mit musikgeschichtlich enormer Bedeutung. Was dort heute noch einsehbar ist und zwischen 1400 und 1420 kopiert wurde, ist die Zusammenstellung vokaler Werke, die intabuliert, also für Instrumentalmusik umgeschrieben wurde. Dabei handelt es sich um einen der ersten Versuche Musikalisches geschehen synchron in einer durch sechslinige Notensysteme verbunden darzustellen. Der Tenor ist im unteren Bereich notiert. Der obere Teil frei gehalten. Codex Faenza auch als Codex Bonadies bekannt, enthält ebenfalls musiktheoretische Anmerkungen. Somit ist der Codex ein wichtiges Dokument für die Orientierung, wie es vokal geklungen haben mag und wie es instrumental erweitert werden könnte.
Den Stücken sowohl weltlicher als auch kirchlicher Herkunft von anonymen Autoren als auch Komponisten wie Francesco Landini und Guillaume de Machaut stammen aus dem italienischen und französischen Umfeld. Der Codex ist nichvollständig erhalten, doch die Aufnahme hält sich streng in der Abfolge dem enthaltenen Material. Jeder Instrumentalversion wird die Vokalversion vorangestellt
Besonders beeindruckend sind die Arrangements des Ensembles Unicorn unter der Leitung von Michael Posch. Die Erfahrung mit mitteralterlicher Musizierpraxis ist immer eine Sicht in das wie hat man musiziert und was sehen wir heute im Rückblick der weiteren
musikalischen Erfahrungen. Beeindruckend näherbringend ist für mich die richtige Umschreibung für diese Aufnahme. Kein Easy listening, sondern eine den Zuhörer immer wieder neu herausfordernde Musizierpraxis mit vielen Freiheiten. Ein Eintauchen in die Musik des Mittelalters. Die Aufnahme wurde 1995 in der Lutheranischen Stadtpfarrkirche A.B. in Wien aufgenommen. Ein tolles Projekt des Naxos Labels
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am 6. Februar 2014
Wenn Michael Posch und sein Ensemble Unicorn musizieren, dann kann man sich auf Qualität verlassen. Die Stücke des Codex Faenza aus dem frühen 15. Jahrhundert sind anspruchsvoll und entsprechen in ihrer Mehrstimmigkeit z.T. noch so gar nicht unseren Hörgewohnheiten. Es ist also eine echte Kunst, diese Musik zum Leben zu erwecken. Aber Unicorn macht das furios, mit hoher Virtuosität, mit Spielwitz, mit einem Sinn für Dramatik. Man merkt, dass diese Musiker viel mittelalterliche Musik gespielt haben, man merkt aber auch, dass sie genau wissen, wie sich die Musikgeschichte weiterentwickelt hat. Das Ergebnis ist also sowohl für den musikwissenschaftlich interessierten Kenner wie für den Liebhaber gut gespielter und klug arrangierter Musik interessant.
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