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TOP 500 REZENSENTam 25. Dezember 2006
Der Tonträgermarkt weist wahrlich keinen Mangel an "Troubadour"-Einspielungen auf, und es gibt sogar darunter einige, die Sonderklassen-Rang beanspruchen können. Aber ich finde, daß neben Renato Cellinis (RCA) legendärer Produktion von 1952 mit einem traumhaften Sängerquartett (Milanov/Barbieri/Björling/Warren) und Karajans (EMI) Aufzeichnung von 1956, an der u.a. Maria Callas und Giuseppe di Stefano mitwirkten, die hier vorliegende Londoner Aufnahme von 1970 auch heute noch erste Wahl ist. Sie wurde im Gegensatz zu den vorher genannten Einspielungen in Stereo produziert, und das ist natürlich bei einer solch farbenreichen Partitur wie Verdis "Trovatore" ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Wenn auch Cellini, wie oben bereits erwähnt, insgesamt über die besten Sänger verfügt, so muß man der Aufnahme von Zubin Metha bescheinigen, daß sie ebenfalls eine illustre Sängerschar aufzubieten hat und außerdem die Partitur ohne jede Kürzung zum Erklingen bringt. Leontyne Price singt hier bereits die Leonora zum zweiten Mal auf Platten, und gegenüber ihrer Darstellung von 1959 (RCA, unter Arturo Basile) hat sie ihre darstellerische Leistung noch einmal beträchtlich gesteigert. Gesanglich ist sie in beiden Aufnahmen in großer Form, mir scheint sogar, daß die Gesangsbögen in den großen Arien des 1. und 4. Aktes bei Metha noch ausgeformter herauskommen. Die Rolle der Zigeunerin Acuzena war Fiorenza Cossotto wie auf den Leib geschrieben, ihre Atemreserven sind wahrhaft staunenswert, und Kraft und Glanz ihrer wunderbaren Mezzo-Stimme kann man gar nicht genug rühmen. Der damals junge Plácido Domingo verfügt über eine schöne, biegsame Tenorstimme, und wenn er auch nicht Björlings Strahlkraft in der Stretta aufbieten kann, so hat er hier doch eine Sternstunde gehabt. Nicht ganz so erfreulich scheint mir der Graf Luna von Sherrill Milnes, er singt zwar tonschön und sorgfältig, kann aber darstellerisch an Leonard Warren (bei Cellini) nicht heranreichen. Die übrigen Rollen sind angemessen besetzt, wobei ich dem Ferrando des Bonaldo Giaiotti noch ein Extralob spenden möchte. Er singt die oft etwas vernachlässigte Rolle mit Sorgfalt und klangreinem Ton. Der Ambrosian Opera Chorus (Chorleitung: John McCarthy) ist eine Spitzenformation, großartig besetzt in allen Lagen, und das New Philharmonia Orchestra London war zum Zeitpunkt der Aufnahme in bester Form und hat keine Mühe, die Orchester der anderen genannten Produktionen klar zu übertrumpfen.
Der indische Dirigent Zubin Metha hat die Partitur sorgfältig studiert und erfreut durch seine zurückhaltende, werkgetreue Gestaltung. Er nimmt der Oper einiges von ihrer plakativen Wirkung, dafür hört man in seiner Version Feinheiten und Nuancen, die man in diesem schlagkräftigen, plakativen Werk gar nicht vermutet hätte.
Die Klangtechnik ist gut, aber nicht überragend, der Rauschpegel ist relativ gering. Schade, daß das an sich ordentliche Textbuch nicht die Übersetzung des Libretto in deutsch bringt. Ansonsten sind keine Abstriche zu machen. Die Aufnahme sollte Eingang in jede gute Operndiskothek finden.
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am 22. Mai 2011
Das SängerInnen-Ensemble ist hier erstklassig. Auch das Orchester und sein Dirigent. Das Übel liegt an der wirklich katastrophalen Aufnahmequalität. Meine Boxen (Referenzboxen!) klirren wegen Übersteuerung vor allem bei Leontyne Price. Allein aus diesen Gründen habe ich die CD wieder aus dem Player genommen und mir die GA mit Giulini angehört.
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am 3. Januar 2011
Diese Troubadour-Einspielung vereint sicherlich vier der damals besten Verdistimmen der Welt und herausgekommen ist eine Aufnahme, die sicherlich nicht alternativlos ist, aber bis heute ihre Gültigkeit und ihren Spitzenplatz behalten konnte.
Leontyne Price singt eine beeindruckende Leonora mit herrlichen Bögen, auch wenn sich im vierten Akt einige Ermüdungserscheinungen ihrer Stimme zeigen. Sensationell ist auch Fiorenza Cossotto, damals sicherlich die beste Azucena. Der junge Domingo geht den Manrico noch ein wenig vorsichtig aber schönstimmig an. Sherill Milnes verleiht dem Luna seinen balsamischen Bariton; bei ihm klingt der Graf fast ein wenig selbstverliebt, was dem Charakter eine interessante zusätzliche Note verleiht. Als wirkliche Luxusbesetzung ist auch noch Bonaldo Giaiotti in der Partie des Ferrando positiv zu erwähnen. Der Ambrosian Opera Chorus unterstreicht seine Weltgeltung mit einer weiteren hervorragenden Gesamtleistung. Auch das New Philharmonia Orchestra spielt unter der inspirierenden Leitung Zubin Mehtas wundervoll und leuchtet die Partitur herrlich aus, ohne auf plakative Effekthascherei hereinzufallen. Ein Troubadour, den man haben sollte.
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am 9. Oktober 2014
Rundum wunderbare Sänger, betörend Fiorenza Cossotto als Asuncena,fabelhaft dirigiert von Zubin Mehta. Leontyne Price macht es deutlich, dass es nicht nur Callas oder Netrebko sein müssen, Sherill Milnes der ebenbürtige Vorgänger von Thomas Hampson und über Placido Domingo ist sowieso alles gesagt.
Resume: einfach schön!
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am 20. Dezember 2009
Diese Aufnahme des 'Trovatore' aus dem Jahr 1969 gehört zu den besten. Selten habe ich Domingo so gut gehört, er singt fein und subtil, dramatisch und genau. Gleiches gilt für Sherril Milnes, dessen hohe feste Baritonstimme wie geschaffen ist für die mörderisch hohe Tessitura seiner Arie 'Il balen'. Fiorenza Cossotto singt als Azucena nicht nur differenzierter, sondern auch strahlender und klangvoller als in ihrer ersten Aufnahme unter Tullio Serafin (1963, mit Bergonzi, Bastianini, Stella). Leontyne Price mag vielleicht etwas angestrengter und rauher klingen als unter Basile (1959, mit Tucker, Warren, Elias), ihr Portrait ist hier jedoch noch differenzierter.
Die Nebenrollen sind gut besetzt. Mehta dirigiert spannungsvoll und straff, manchmal klingt das Oorchester jedoch etwas zu grell.
Das große Manko dieser Aufnahme, zumindest in dieser Ausführung, ist allerdings die hundsmiserable Tonqualität. Der Klang ist völlig übersteuert, in lauten Passagen und bei hohen Tönen scheppert es so sehr, daß das Hörvergnügen über Gebühr beeinträchtigt wird. Man sollte daher die Finger davon lassen und auf eine Neuauflage hoffen, die diese Mängel beseitigt und diese glanzvolle Aufnahme ungestört genießen läßt.
44 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Juli 2012
Zunächst einmal: Die Tonqualität ist nicht so schlecht, vir allem nicht so schlecht wie sie von anderen Rezensenten dramatisiert wird. Während "Di quelle pira" schepperts ein wenig und "D'amor sull'ali" ist auch nicht immer ganz sauber, sonst ist das neue remastering sehr ansprechend. Ich finde es sowieso daneben einer so genialen Aufnahme wegen der angeblichen mangelnden Tonqualität nu einen Stern zu geben. Denn genial ist diese Aufnahme auf jeden Fall.

Leontyne Price ist in ihrer zweiten Leonora mit Volumen und Gefühl, wunderschönem Klang und glänzenden Höhen zu erleben, Domingo ist... Atemberaubend, tolle c's (Das zweite beginnt etwas gePresst, öffnet sich dann und wird wunderschön), seine Stimme und piani sind zum dahinschmelzen, Milnes ist böse und stimmschön und hat tolle höhen und Cosotto besticht durch ihre sanfte und dennoch kraftvolle Stimme. Metha dirigiert sehr transparent und Plakativ, was beim Troubador sehr angemmessen ist. Bei keiner Anderen Troubador Aufnahme ist die Besetzung so ausgeglIchen.
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