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am 6. Oktober 2013
Was könnte an dieser Scheibe nicht gefallen? Das Songwriting ist größtenteils recht einfach, die Produktion ist ziemlich unsauber ausgefallen, und Sänger Phil Lewis schreit mehr als er singt. Was gibt es denn dann, das an dieser Scheibe gefallen könnte? Das einfach gehaltene Songwriting, die ziemlich unsaubere Produktion und einen Schreihals am Mikrofon. Déjà-vu?! ....

Die L.A. Guns um den damaligen Gitarristen Tracii Guns spielten Hard-/Sleaze-Rock im Kielwasser von AC/DC, Aerosmith, Mötley Crüe und Guns N'Roses, vermischt mit Punk Rock und einem aggressiven Heavy Metal-Einschlag. Also insgesamt eine sehr räudige Heavy Rock N'Roll-Mischung, mit der sie versuchten, im Fahrwasser des damaligen Guns N'Roses-Aufstieges Fahrt aufzunehmen.

Die meisten Songs auf diesem Album existierten bereits mit Sänger Paul Black und etwas anderer Besetzung, bevor sie dafür aufgenommen wurden, denn Tracii Guns präsentierte hier eine vollkommen neue Besetzung der L.A. Guns, deren Entstehungsgeschichte eigentlich ziemlich verworren und teilweise gar noch im Dunkel ist. Man kann daher durchaus behaupten, daß die L.A. Guns (wenn auch mit teilweise anderen Mitgliedern) maßgeblich daran beteiligt waren, den Sound des Sleaze Rock aus L.A. mitzukreieren, obwohl Faster Pussycat und Guns N'Roses ihre Debütalben zuerst auf den Markt brachten. Auf diesem 1988 veröffentlichten Album erblickten diese Lieder dann erstmals das Tageslicht, die in ihren ursprünglichen Fassungen schon eine raue Mischung aus Punk und Glam Rock waren, und die Tracii nun mit einem aggressiven Heavy Metal-Einschnitt versetzte.

Und so brettert und hobelt der Opener "No Mercy" pfeilschnell los, nicht zum einzigsten Mal auf der Platte schimmern hier ganz dezent frühe Judas Priest und Accept durch. "Sex Action" drosselt das Tempo wieder, die Nummer wird von einem markanten, treibenden Riff angetrieben, dass von Tracii Guns' reißerischem Gitarrenspiel umgeben wird, besonders interessant finde ich den leicht bluesigen Grundrhythmus. "One More Reason" zeigt sich wieder ein wenig Metal-beeinflusster und basiert auf einem simplen, aber scharfem und effektiven Riff, der ganze Song ist wirklich einfach gestrickt und besteht im Wesentlichen nur aus simplen Power-Chords. "Electric Gypsy" ist ein toller Song, allerdings hat man sich hierfür das Riff von Mötley Crües' "Wild Side" äh ... ausgeliehen. Die Nummer funktioniert trotzdem als eigenständiger L.A. Guns-Song und fügt sich nahtlos ins Gesamtbild mit ein. Raue Songs wie "Nothing To Lose", "Bitch Is Back" und "Hollywood Tease" (ein Cover von Phil Lewis' ehemaliger Band Girl) setzen den Punk-/Glam-/Metal-Bastard konsequent rockig fort, aufgelockert wird die Chose lediglich durch das Akustik-Instrumental "Cry No More" und die Ballade "One Way Ticket", bevor es mit "Shoot For Thrills" (ein Kelly Nickels-Song, den er auch schon mit der L.A.-Truppe Sweet Pain aufgenommen hatte; es mag abwegig klingen, aber mich erinnert der Song ein wenig an eine Kreuzung aus AC/DCs' "T.N.T." und "Crazy Nights" von Tygers Of Pan Tang) und dem Rock N'Roll-beeinflussten und bluesigen "Down In The City" viel zu früh endet.

Unterm Strich verbleibt ein Album das mit symbolisch für den damaligen Hard-Rock Ende der 80iger steht und das wesentlich dazu beigetragen hat, das Genre des Sleaze Rock zu definieren. Dort, wo Faster Pussycat Rock N'Roll-beinflusster und Guns N'Roses mehr Punk Rock waren, waren die L.A. Guns ein Stück weit metallischer, was man insbesondere hier nachhören kann. Beklagen könnte man sich eben über das etwas schlichte Songwriting, allerdings sind gerade die einfachsten Dinge oftmals die Besten. Nerven könnte der Schrei-Gesang von Phil Lewis, und als störend könnte man die etwas verwaschene und nicht sehr saubere Produktion empfinden, was für mich allerdings mit zum Charme der rohen, ungestümen und schmutzigen Songs beiträgt. Ich denke, an so etwas muss man dann einfach Gefallen finden, um es wirklich zu mögen. Und das tue ich. Wirklich.
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am 10. Juli 2012
Was könnte an dieser Scheibe nicht gefallen? Das Songwriting ist größtenteils recht einfach, die Produktion ist ziemlich unsauber ausgefallen, und Sänger Phil Lewis schreit mehr als er singt. Was gibt es dann, das an dieser Scheibe denn gefallen könnte? Das einfach gehaltene Songwriting, die ziemlich unsaubere Produktion und einen Schreihals am Mikrofon. Déjà-vu?! ....

Die L.A. Guns um den damaligen Gitarristen Tracii Guns spielten Hard-/Sleaze-Rock im Kielwasser von AC/DC, Aerosmith, Mötley Crüe und Guns N'Roses, vermischt mit Punk-Rock und einem aggressiven Heavy Metal-Einschlag, insgesamt eine sehr räudige Heavy Rock N'Roll-Mischung, mit der sie versuchten, im Fahrwasser des damaligen Guns N'Roses-Aufstieges Fahrt aufzunehmen.

Die meisten Songs auf diesem Album existierten bereits mit Sänger Paul Black und etwas anderer Besetzung, bevor sie dafür aufgenommen wurden, denn Tracii Guns präsentierte hier eine vollkommen neue Besetzung der L.A. Guns, deren Entstehungsgeschichte eigentlich ziemlich verworren ist. Man kann daher durchaus behaupten, daß die L.A. Guns (wenn auch mit teilweise anderen Mitgliedern) maßgeblich daran beteiligt waren, den Sound des Sleaze-Rock mitzukreieren, obwohl Faster Pussycat und Guns N'Roses ihre Debütalben zuerst auf den Markt brachten. Auf diesem '88 veröffentlichten Album erblickten diese Lieder dann erstmals das Tageslicht, die in ihren ursprünglichen Fassungen schon eine raue Mischung aus Punk und Glam Rock waren, und die Tracii nun mit einem aggressiven Heavy Metal-Einschnitt versetzte.

Und so brettert und hobelt der Opener "No Mercy" pfeilschnell los, nicht zum einzigsten Mal auf der Platte schimmern hier ganz dezent frühe Judas Priest und Accept durch. "Sex Action" drosselt das Tempo wieder, die Nummer wird von einem markanten, treibenden Riff angetrieben, dass von Tracii Guns' reißerischem Gitarrenspiel umgeben wird, besonders interessant finde ich den leicht bluesigen Grundrhytmus. "One More Reason" zeigt sich wieder ein wenig Metal-beeinflusster und basiert auf einem simplen, aber scharfem und effektiven Riff, der ganze Song ist wirklich einfach gestrickt und besteht im Wesentlichen nur aus Power-Chords. "Electric Gypsy" ist ein toller Song, allerdings hat man sich hierfür das Riff von Mötley Crües' "Wild Side" äh ... ausgeliehen. Die Nummer funktioniert trotzdem als eigenständiger L.A. Guns-Song und fügt sich nahtlos ins Gesamtbild mit ein. Raue Songs wie "Nothing To Lose", "Bitch Is Back" und "Hollywood Tease" (ein Cover von Phil Lewis' ehemaliger Band Girl) setzen den Punk-/Glam-/Metal-Bastard konsequent rockig fort, aufgelockert wird die Chose lediglich durch das Akustik-Instrumental "Cry No More" und die Ballade "One Way Ticket", bevor es mit "Shoot For Thrills" (ein Kelly Nickels-Song, den er auch schon mit der L.A.-Truppe Sweet Pain aufgenommen hatte; es mag abwegig klingen, aber mich erinnert der Song ein wenig an eine Kreuzung aus AC/DCs' "T.N.T." und "Crazy Nights" von Tygers Of Pan Tang) und dem Rock N'Roll-beeinflussten und bluesigen "Down In The City" viel zu früh endet.

Unterm Strich verbleibt ein Album das mit symbolisch für den damaligen Hard-Rock Ende der 80iger steht und das wesentlich dazu beigetragen hat, das Genre des Sleaze-Rock zu definieren. Dort, wo Faster Pussycat Rock N'Roll-beinflusster und Guns N'Roses mehr Punk-Rock waren, waren die L.A. Guns ein Stück weit metallischer, was man insbesondere hier nachhören kann. Beklagen könnte man sich über das etwas schlichte Songwriting, allerdings sind gerade die einfachsten Dinge oftmals die Besten. Nerven könnte der Schrei-Gesang von Phil Lewis, und als störend könnte man die etwas verwaschene und nicht sehr saubere Produktion empfinden, was für mich allerdings mit zum Charme der rohen, ungestümen und schmutzigen Songs beiträgt. Ich denke, an so etwas muss man dann einfach Gefallen finden, um es wirklich zu mögen. Und das tue ich. Wirklich.
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am 10. November 2011
1983 wurde gleichsam der Urschleim einer Band angerührt, die später für ein Jahrzehnt neben METALLICA als gößte Rockband der Welt galt - Gun N' Roses. Axl Rose, die nölende Frontsirene der Gunners, fand sich mit dem Gitarristen Tracii Guns und zwei weiteren Mitstreitern zusammen, um unter dem Vereinsnamen L.A. GUNS blueslastigen Retrorock der 70er eingeschmutzt mit gehörigem Punk-Anteil zu kreieren. Bald sollte das Sleaze Rock heißen. Rose wanderte allerdings schon vor Veröffentlichung eines Albums zur Combo HOLLYWOOD ROSE ab. Es ist dann fast ein bißchen tragisch, daß Guns nach der Fusion der L.A. GUNS und HOLLYWOOD ROSE zum späteren Mulitplatinum-Act zwar zunächst dabei war, schließlich aber doch durch den Zylinderpudel Slash ersetzt wurde.

Guns reaktivierte mit dem Bassisten Mick Cripps die eigene Combo und nach diversen Besetzunsgwechseln an den anderen Instrumenten manifestierte sich mit Bassist Kelly Nickels, Sänger Phil Lewis und Drummer Steve Riley die wohl beste Variante der kalifonischen Handfeuerwaffe. Riley hatte sich erste Meriten bei Blackie Lawless's W.A.S.P erspielt, während Lewis als Frontmann der stets unterschätzten Truppe GIRL, der auch der heutige DEF LEPPARD-Gitarist Phil Collen anghörte, Aufmerksamkeit auf sich gezogen hatte.

1988 war es dann so weit, das Debüt erschien beim Major Polygram. Die L.A. GUNS platzten mit ihrem rohen Sound, rüden Texten und einem versifften Look, der aus viel Tatoos, Nieten, Leder und ein wenig Mascara kreiiert wurde, in die Abenddämmerung des Hair Metals, der anfing, sich mit allzu glatt polierten Produktionen und frisch geföhnten Dauerwellen seiner Hauptprotagonisten WHITESNAKE, WINGER, POISON usw. langsam in eine Sackgasse zu bewegen.

Kompromißlos wurde mit Songs wie 'Down in the City', 'Hollywood Tease' und 'Bitch is Back' am Fundament der Sleaze-Rock-Bewegung mitgebaut. Ohne Single-Hit platzierte sich das Album gleichwohl in die TOP 50 der Billboard Charts. Interessant an diesem Album war seinerzeit sicherlich dieser neue ruppige Sound, der aber anders als purer Punk und tumber Metal stets genug Eingängigkeit aufwies, um Airplay zu bekommen und in den Charts zu reüssieren.

Songs wie der rasante Opener `No Mercy', 'One More Reason' oder 'Electric Gypsy' weisen sicherlich noch eine gewisse ungestüme Naivität auf, die spätestens auf 'Hollywood Vampires' dann ausgefuchsterem Songwriting weichen sollte. 'Sex Action' wurde eine Art Kultsong der Truppe und fehlt auch heute in keiner Live-Setlist. Dass sie aber auch damals schon anders konnten, beweisen sie mit dem geschmackvollen Akustik-Intro 'Cry No More' zu 'One Way Ticket', einer tollen Ballade, die schon einen Ausblick auf die späteren Großtaten 'Ballad Of Jayne' und 'Crystal Eyes' gab.

Insgesamt also ein ordentliches Debüt. Hörer, die das Repertoire der Truppe man antesten wollen, sollten sich aber eher für das grandiose 'Hollywood Vampires' entscheiden.
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