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am 26. Januar 2011
1972 veröffentlichten Ashton, Gardner & Dyke ihre mittlerweile dritte LP. Nun allerdings versehen mit dem Zusatz *& Co.* und auch offiziell verstärkt mit dem Gitarristen Mick Lieber, sowie einem mehrköpfigen Bläserensemble.

Der progressive Rock, den Tony Ashton seit erscheinen der Debüt-LP als Hauptsongwriter fröhnte wurde durch stärkere Jazz- und Fusion-Elemente angereichte und einen Tick bombastischer gestaltet. Die Qualität der beiden ersten Scheiben erreicht man leider nicht, aber dennoch versteht es die Band und die Scheibe den Hörer zu fesseln und fördert einige sehr schöne Songs zutage.

Als Anspieltipps würde ich den jazzlastigen *The Falling Song*, die entspannte Nummer *The Ballad Of The Remo Four* oder auch *The Old Time Rock And Roll Boogie Woogie*, *What A Bloody Long Day It's Been* und *Still Got A Long Way To Go* nennen. Der verdammt lange Tag war nach dieser Scheibe und der anschließend Tour aber leider zu Ende. Ashton, Gardner Dayke & Co lösten sich 1972 auf und markierten damit eine nur kurze Karriere in der Musikhistorie. Schade drum.

FAZIT: qualitativ gute Musik, am besten gleich die beiden Vorgänger *Ashton, Gardner & Dyke* und *The Worst Of...* mitbestellen...
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am 13. Juni 2004
Ex-Remo Four Bluesurviech Tony Ashton brachte Anfang der `70er mit seinen Kumpels Bassist Kim Gardner und Drummer Roy Dyke (und Gitarrist Mick Liber undsoweiter) einige originelle Alben wie THE WORST OF ... und WHAT A BLOODY LONG DAY IT'S BEEN heraus, bevor er sich mit ex-Deep Purple Keyboarder Jon Lord zur FIRST OF THE BIG BANDS zusammentat, kurzzeitig bei (Roger Chapman's) Family landete, als Produzent endete und seit 2001 einen Stock höher die Tasten bedient. Und nicht ohne Grund gehörten diese Alben lange Zeit zu den am meisten gesuchten Raritäten, denn ihre sympathische Mischung aus Rock'n Roll, Jazz, Honky Tonk und Music Hall erinnert an solche englischen Exzentriker wie Alan Price oder Ian Dury, aber auch an die Band auf ihrem grandiosen ROCK OF AGES Album. Und mit dem „Resurrection Shuffle" hatte man sogar einen kleinen Hit zu verzeichnen.
WHAT A BLOODY ... ist dabei insgesamt das kompakteste Album, dessen Musik, da völlig zeitlos, auch heute noch Gültigkeit besitzt. Für Anhänger typisch englischer Rockmusik sehr empfehlenswert!
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