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am 24. November 2011
heute morgen ist ludwig hirsch gegangen.
er wird nicht wieder kommen.
darüber bin ich sehr traurig.

ludwig hirsch war und ist, einer der ganz großen im deutschsprachigen raum.
seine texte sind einzigartig.
gesellschaftskritisch, traurig, manchmal morbide und oft nachdenklich.
er hat mich, seit seinem ersten album, musikalisch begleitet.
ludwig ist der mann für die melancholischen stunden.
will ich traurig sein, höre ich seine musik,
und bin ich schon traurig, dann auch.
ich liebe sie.
seine texte.
seine stimme.
seine ganze aura.
ich werde sie immer lieben.

kein zeitgeist, und kein schnellebiger und hipper sound.
auch keine radiotauglichkeit.
auf diesem album dominiert das orchester von robert opratko,
und die stimme von ludwig hirsch.
die musik ist einfallsreich und wunderschön.
die texte sind grandios.
"i lieg am ruckn" ist ein wirklich unglaubliches lied.
nur das cover (umschlagsgestaltung) ist irgendwie nicht gelungen.
dafür die songs umso mehr.

mit diesem werk fing alles an.
bei "komm großer schwarzer vogel", album nummer zwei,
besitzt seine musik eine ähnliche klasse.
dort findet sich die textzeile, "bitte, vergeßt's mich nicht".
nein ludwig hirsch,
wer solch eine mitreißende musik geschrieben und interpretiert hat,
den werde ich niemals mehr vergessen.
danke dafür.
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am 31. Oktober 2011
Wenn man sich aktuelle Schlagzeilen anschaut wird einem rückblickend erst bewusst wie aktuell Hirsch's Lieder sind - leider mehr denn je. Umso radikaler ist seine Arbeit Ende der 70er zu sehen. Hier werden Missstände aufgegriffen und angeprangert, die in der damaligen Zeit einfach kein Gehör gefunden haben (und vielleicht auch nicht finden konnten). Erst jetzt werden Skandale, die damals passierten aufgedeckt und verarbeitet. Er war und ist eben seiner Zeit voraus.
Ein ambivalentes Album, das einem das ein oder andere Schmunzeln unweigerlich entlockt - umsich gleich darauf selbst zu hinterfragen angesichts des toternsten Hintergrundes. Selten ist deutsche U-Musik so tiefgründig. Auch melodisch ein Werk, das in keiner Sammlung fehlen sollte.
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am 14. April 2016
1979 erschien das Debütalbum des leider im November 2011 verstorbenen Liedermachers Ludwig Hirsch. Ein zeitloses höchst anspruchsvolles Werk für die Ewigkeit. Sensationell für mich aufgrund des Anspruches waren die Chartplatzierung und die Verweildauer des Albums. Es erreichte den 5.Platz und hielt sich ein ganzes Jahr in den österreichischen Charts. 11 Songs für die Ewigkeit. Nummer 1 ist Die Omama. Feine Melodie gepaart mit bissiger Satire. I lieg am Ruckn (übrigens auch der Titel der neuesten Biographie) ist schon eines der schönsten Stücke aus der Feder unseres Liederpoeten. Tiefschwarzer Text mit wunderschöner Melodie und einem Refrain der Gänsehautmomente bietet. Im 3.Song nimmt sich Ludwig Hirsch mit dem Lied Der Herr Haslinger dem Thema der Pädophilie an. Der fast im Sprechgesang vorgetragene Text geht vor allem am Schluss sehr unter die Haut. Auch Song Nummer 4 Der blade Bua ist harte Kost. Die Spur im Schnee hat eine unheimliche Melodie und einen beängstigenden Text, aber der Cliffhanger zum Schluss ist aller Ehren wert. Köstlich. Track Nummer 6 Liebeslied hat eine angenehme Melodie. Track Nummer 7 Der Dorftrottel ist wieder ein erschütterndes Mahnmal. Der Wolf ist ein wunderschön trauriges Lied mit einem Text der sehr zu Herzen geht. Track Nummer 9 hat eine angenehme flotte Melodie, allerdings ist der Text zutiefst schwarz. Auch Track Nummer 10 Der Zwerg hat eine unheimliche Melodie, unterstrichen von einer tieferen Stimmlage von Ludwig Hirsch. Der letzte Song lautet Happy End. Gibt es bei diesem Musikwerk kaum. Höchst anspruchsvoll, und auch 37 Jahre nach seinem Erscheinen ein Pflichtwerk in jeder guten Plattensammlung. Schade das es den besten Liederpoeten im deutschen Sprachraum nicht mehr gibt. Seine Musik wird in mir ewig weiterleben.
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am 17. Mai 2000
Ich habe die (damals noch) Platte das letzte mal in den späten 80ern bei einem Freund gehört und seitdem fast schon vergessen - bis sie mir kürzlich wieder einfiel und schon die Hörproben im Internet die alte Gänsehaut auslösten. Die Themen, die Worte, die Klänge - Hirsch hat hier ein Werk geschaffen, das in den Jahren nichts an seiner Kraft und Ausstrahlung verloren hat. Beklemmend und zum Nachdenken anregend...und auf jeden Fall hörenswert.
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am 28. Juli 2000
Ludwig setzt einem mit seinen Geschichten, die er in den doch so leichten Melodien verpackt, unsichtbare Fesseln an, daß man sich garnicht mehr von dem CD-Player weg bewegen möchte. Der blade Bua, der Herr Haslinger, Spuck den Schnuller aus,... Ludwig packt Themen an, die auch in unserer Zeit noch völlig tabu sind und verpackt sie so liebevoll, daß man ihn überhaupt nicht verurteilen kann. Eine Watschn an die Zuhörer eben. Bin wirklich begeistert!
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am 14. Juli 2014
Ein Potpourrie durch die besten Lieder von Hirsch, eine Auswahl durch die feinsten Werke von Lieder von Liedermacher Hirsch.
" I lieg am Ruckn" hat mich besonders faszniert, ich habs zweimal hintereinander gehört, so bewegt war ich von dem Lied. Meiner Ansicht nach sind "I lieg am Ruckn" und "Komm großer schwarzer Vogel" (nicht auf dieser Platte) Hirschs beste Stücke.
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am 11. Januar 2000
Ich sitze gerade hier und laß mich von Hirschs dunkelgrauen Lieder in eine Stimmung versetzen, die ein sehr angenehmes Gefühl hervorruft, indem er geradezu gruselige Themen wählt um dem Hörer einige Abgründe aufzuzeigen und auf der anderen Seite ein Lächeln in die Gesichter zaubert und ihn genu über diese Abgründe schmunzeln lässt. Dazu noch der wunderschöne Wiener Unterton und man nimmt ihm nichts übel. Obwohl ich mir immer noch nicht sicher bin, ob ich seine Themenwahl verurteilen soll oder nicht. Denn wenn über Pädophile und Selbstmörder in einer so netten Art und Weise berichtet wird, fällt es einem schwer sich über die Musik zu freuen und gleichzeitig einen Gedanken an den bissigen Text zu verschenken. Dennoch eine Platte, die, wenn man sie läßt, eine geradezu unheimliche Stimmung kreieren kann. Grusel zum Wohlfühlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 6. Januar 2013
Die dunkelgrauen Lieder sind mir zum ersten Mal vor 20 Jahren begegnet. Jetzt, zum traurigen Ableben von Ludwig Hirsch bin ich wieder auf dieses Kleinod deutschsprachigen Liedguts aufmerksam geworden und habe mich intensiv mit dem nie vergessenen Inhalt beschäftigt.

Es ist sehr erfrischend und zugleich aber auch befremdlich, wie Ludwig Hirsch teilweise Themen aus dem Alltag als auch fiktive Geschichten in seiner unnachahmlichen, von schwarzem Humor durchtränkten Art, aufarbeitet und den Hörer teilweise mit einem offenen Mund gegen Ende des Lieds im Hörraum zurücklässt. Wer diese dunkelgrauen Lieder einmal gehört hat, wird sie nie wieder vergessen.

Die teilweise auf ein Minimum reduzierte Instrumentierung ist perfekt auf die Texte zugeschnitten und entweder bewusst "harmlos" gehalten oder dramaturgisch am Textgeschehen orientiert. Die an den Tag gelegte, musikalische Bandbreite ist dabei nicht in eine bestimmte Schublade zu stecken.

Für mich neben Wolfgang Ambros einer der größten Musikanten aus dem Nachbarland Österreich. Ein Ohrenschmaus!
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TOP 500 REZENSENTam 29. April 2016
Nun ist er nicht mehr unter uns. Seine Lieder aber schon.
Man mag Hirsch der Melancholie bezichtigen, einen Meister des Grauen, der in die Abgründe steigt. Seine Stimme ist treffend, seine Augen sehen, wo andere wegschauen, das allzu Menschliche, das kurz vor dem Tod ans Licht kommt. Was immer es ist, es hat mir gefallen, und ich könnte es immer wieder hören
Wo immer du jetzt bist, Ludwig, einen Hauch davon hast du uns schon vor Jahren in deinen Liedern hören lassen.
R Opelt, Autor von "Die Macht der Toten"
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am 30. Mai 2005
Ludwig Hirsch versteht es wie kaum ein anderer, meine Stimmung zu beeinflussen. Es sind sehr nachdenkliche, traurige, aber auch "böse" Lieder. Wer Depressionen hat, kann sich darin suhlen.
Es ist aber auch eine feine und ruhige Musik, die ich nur empfehlen kann.
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