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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 31. Juli 2007
Roger Willemsen hat geschrieben, dass diese Band schon einen fetten Sound hatte, als noch gar keiner wusste, was das ist. Viele haben um 1960 versucht, den Big Band-Sound, der eigentlich in den frühen 40ern schon klinisch tot war und daraufhin nur mühevoll reanimiert werden konnte, für die kommenden Jahrzehnte fit zu machen. Aber mit Abstand am besten ist das mit dieser Platte gelungen. Dieser modale Jazz bietet wirklich eine breite Palette an Emotionen.
Würde man die vielen Klangfarbtupfer ihrer Abfolge entsprechend auf Papier visualisieren, wäre das Ergebnis einem van Gogh-Gemälde ebenbürtig. Nach Art des "kühlen", intellektuell-distanzierten Jazz komponiert und in bester "Hot Jazz"-Manier aus dem Bauch heraus interpretiert, richtet sich die Platte voll und ganz an Hirn und Seele, ohne die beiden trennen zu wollen.
Klar gibt es jede Menge Platten, die insgesamt eingängiger sind. Aber hier verschmelzen nachdenkliche Passagen derart überzeugend mit vor Lebensfreude überschäumender Tanzmusik (immerhin ist die Platte als Suite für Tänzer angelegt) zu einer organischen Einheit, wie man es nur selten erlebt. (Sehr schön finde ich auch die Solo-Gitarrenpassagen im spanischen Stil.)
Zum elfköpfigen Ensemble gehörten u.a. Jerome Richardson, Charlie Mariano, Jaki Byard und Dannie Richmond. Und den Überbassisten Mingus lobend zu erwähnen hieße Säulen nach Athen zu rollen!
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am 24. August 2014
Abgesehen davon wie sinnvoll sie ist , auf jeden Fall eine häufig diskutierte Frage. Dieses Album findet sich in den daraus hervorgehenden
favourite lists gern auf einem der vorderen Plätze(sozusagen im Duntskreis von kind of Blue)wieder.Tatsächlich habe ich mir im Laufe der Zeit in der ich dieses Album langsam besser kennen und einschätzen gelernt habe diese Frage auch immer mal wieder gestellt. Vielleicht ist es das beste sich diesem Unikum von Musikalbum einmal folgendermaßen zu nähern. Wenn man Künstler nach dem Ziel oder den wichigsten Kriterien nach denen Sie ihr Schaffen weiterentwickeln möchten fragen würde wäre die größte zu findende Übereinstimmung vermutlich das Schaffen einer wirklich eigenen Ausdrucksform. Etwas das zwar nicht um jeden Preis anders sein möchte sondern wirklich ein Original ist,eine eigenständige Stimme und Ausdrucksform. Etwas das komplett für sich steht und den logischen Verstand der verzweifelt versucht es einzuordnen oder mit Bestehendem zu vergleichen immer wieder in die schranken weißt. Dieses Kriterium erfüllt The black sinner... mehr als jedes andere Album( egal ob jazz oder anders Genre) das ich je gehört hab. Und da stehen einige hochoriginelle Meisterwerke individuellen Musikschaffens bei dieser Bewertung mit im Raum. Dieses Album hat eine derart ausnehmend
individuelle Stärke, dass es den aufmerksamen Zuhörer mehr als zu verblüffen versteht. Und das ist ein Merkmal das sowieso schon auf das Schaffen von Charles Mingus zutrifft. Mingus kommt ganz klar vom Jazz und Blues. Und das spürt und hört man immer. Erzwungen
experimentelles findet man bei ihm so gut wie nicht. Aber er hat die Grenzen und Möglichkeiten von Beidem soweit versetzt und den Raum
der Möglichkeiten soweit vergrößert wie kaum ein anderer. Waren seine Alben Ende der Fünfziger schon Meilensteine des Jazz im Stil
der klassischen Besetzungsgrößen wie im Bee bop oder cool jazz üblich so ist er Anfang der sechziger mit seinen Aufnahmen bei Impulse
mit größeren Besetzungen in eine noch weitreichendere Dimension musikalischer Komplexität vorgedrungen , die den geneigten Zuhörer
durchaus schwindlig zurücklassen kann. Spannend dabei ist , dass man seine Verbundenheit zum klassischen Jazz und diesen als tragendes Element immer hören kann. Trotzdem ist The black saint... eine Jazzkomposition die sich über alle Konventionen und Beschränkungen hinwegsetzt. Radikale Tempobrüche durchziehen die Vierteilige "Suite" . Brillant orchestrierte Passagen die mit einer schon irgendwie übernatürlichen Expressivität gespielt sind wechseln sich immer wieder mit treibenden ,dichtgepackten "Ausbrüchen,
Anfällen oder was auch immer)ab. Flamencogitarrenparts und brillante Solopianopassagen haben in diesem irren Mix auch noch ihren Platz. Hervorheben muß man dabei speziell noch diese organische Intensität .Harmonien wechsel nicht von einem takt zum andren sondern wandeln sich subtil . Alles scheint in Bewegung. Alles scheint eine Art Eigenleben zu haben. Ankerpunkt ist dabei immer wieder das am Anfang vorgestellte Thema , das hypnotisch eindringlich immer wieder von einem Pol zum anderen schwingt. So.. hier gehen schlicht die Worte aus und man kann nur das selbst hören empfehlen. Eines der eindringlichsten musikalischen Erlebnisse das auf Tonträger exsistiert kann man dann nämlich erleben und die Anwärterschaft auf das beste Jazzalbum aller Zeiten ist hier absolut berechtigt. (Meiner Meinung nach ist es das).
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War <Mingus Ah Um> schon ein fantastisches Jazzalbum, so schlägt dieses Teil hier dem Fass endgültig den Boden aus. Was Mingus hier mit zehn weiteren Musikern bietet ist mit sensationell noch zu bieder bezeichnet. Leute, Leute, hier geht die Post so richtig ab. Geniales Songwriting trifft auf Topmusiker und ergibt ein Soundgebräu wie man es selten zuvor hörte. Für viele des Guten zuviel, finde ich es geradezu über die Maßen hörenswert. Ein musikalisches Erlebnis für Körper und Geist, das für jeden der es auch nur einmal hört, nie mehr in Vergessenheit gerät. Die Wucht mit der einem die Musik geradezu anspringt, verlangt einiges an Standvermögen vom Hörer. Doch wird er am Ende belohnt und es wird ein Gefühl des <Dabeigewesenseins> erzeugt, wie nach einem außergewöhnlichen, überlebten Abenteuer. Nochmal davon gekommen, wird der eine oder andere nach dem hören dieser Suite denken/fühlen. Manche werden die CD nie mehr im Leben spielen, andere (wie ich) werden es immer wieder tun und der Musik wie im Rausch verfallen sein. Sie ist es wert, glauben Sie mir, jede einzelne Sekunde! Mingus hat wieder einmal Geschichte geschrieben.
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am 18. April 2010
Eine der besten CDs, die ich kenne. (und ich kenne doch recht viele.) Auch Leute, die sich nicht für Jazz interessieren, sollten hier mal reinhören. Es handelt sich hier um eine Art Konzeptalbum oder (in klassischer Terminologie) um eine Suite. Wunderschöne Melodien wechseln hier mit dissonanten Passagen, Langweile kommt nie auf. Einiges erinnert an klassische Musik, einiges gar nicht. Es gibt im Grunde genommen nichts, was sich wirklich mit Mingus' Musik vergleichen lässt. Man muss es einfach mal gehört haben.
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am 27. Mai 2004
Ich habe mir dieses Album eigentlich nur gekauft,weil ich etwas von CHARLES MINGUS in meiner JAZZ-Sammlung haben wollte.
Ein paar frühere Aufnahmen kannte ich zwar zuvor schon,wurde dann aber wirklich überascht!
Das Ganze ist eine Art Konzeptalbum und lässt einen am Ende völlig ratlos zurück,Mingus schaffte mit diesem Album seine ganz eigene Version von Musik/Jazz.
Es gibt die wunderlichsten und verstörensten Bilder zu sehen und zu hören...
Aber mann kann schlecht beschreiben was THE BLACK SAINT AND THE SINNER LADY alles bietet-Am besten selber anhören!
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am 3. Oktober 2015
Welche Jazz-Künstler komponierten in den 1960ern in 3/4 bzw. 6/8? Kaum welche.
Dieses Album überrascht nicht nur in Hinsicht auf "time signatures": Die vier Stücke, die als Tänze angelegt sind, verbinden Jazz mit klassischem Arrangement, was Mingus' Rolle des Bandleaders stärker in Richtung des Komponisten schiebt.
Die Besetzung bietet u.a. mit einer Flamenco-Gitarre ein eher ungewöhnliches Line-Up, was einen jedoch vom Schubladendenken "Jazz" ablenkt (Mingus selbst konnte den Begriff "Jazz" sowieso nicht leiden).
Note: Aktives Zuhören ist hier absolute Priorität, für's "Nebenbeihören" zu schade.
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am 29. Dezember 2015
Habe lange gebraucht, um diese CD zu erwerben. Bei den Hörproben war ichmir nicht ganz sicher. Ziemlich harter Stoff. Nach Erwerb und anhören, muss ich sagen, einfach spitze. Mingus war ein Meister! Man braucht für diese CD vielleicht ein bisschen Mut, aber das lohnt sich.
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am 20. Oktober 2013
......actually ....I'm not a total Jazz Freak.....but I DO love the Bass (in all its various forms and throughout the History of Music), and Mingus is one of the major Bassist/ Composers of the 20th Century (Paul McCartney isn't bad either).
This LP is considered, by not a few, to be one of his Landmark compositions and recordings.
His music, to me, sometimes seems to be the sonic equivalent of a painting by Vincent Van Gogh; a wounded soul seeking to express itself, and that,.... is what we call ART.
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am 12. August 2005
Ich hab von Mingus ein paar schöne, hörenswerte Stückchen, daraufhin habe ich mich die BLACK SAINT CD gekauft, aber im wesentlichen hat sie mich enttäuscht, sie soll eine der besten Aufnahmen von Mingus sein, aber mir waren die Stücke dann doch zu konfus.
Die technische Qualität ist natürlich OK, aber beim Anhören der Musik "kam nichts rüber", sie klang steril, ziellos. Schade.
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