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  • Tilt
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Kundenrezensionen

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am 25. Oktober 2010
Das elegante Cover gibt schon einen Hinweis, wohin die Reise führt, in die Dunkelheit nämlich, dorthin, wo nichts so ist, wie es scheint.

Radikaler als kaum ein Musiker sonst hat sich Scott Walker von dem verabschiedet, was ihn einst reich und berühmt gemacht hat. Wer kennt nicht "the Sun ain't gonna shine anymore" von den Walker Brothers?

Nur der Titel wirkt hier fort. Diese Songs sind in der Dunkelheit gewachsen, sind Geschöpfe der Nacht, bewegen sich unheimlich unter der Oberfläche und ausserhalb des Lichtes.

Das ist nichts zum Nebenbeihören, hier schnallt man sich am besten auf dem Hörplatz fest und tritt die Reise ins Schattenreich des Scott Walker an, so wie man unbekanntes Land oder gefährliches Terrain betritt.

Wenn der letzte Ton verklingt, hat man das Gefühl einen alptraumhaften Tripp hinter sich gebracht zu haben, der sich trotzdem gelohnt hat und man wird die Reise wiederholen wollen.

Ein Platte die nicht einzuordnen ist, die sich einer Bewertung beinahe entzieht, unter fünf Sternen geht hier aber gar nichts!
55 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. Dezember 2002
Ein Album das betäubt, verstört, Assoziationen an Agonie und Todesangst weckt, schockiert und überwältigt, bevor es süchtig macht. Tilt ist kein Liederzyklus, kennt weder Verse noch Refrains. Noch durchgängige Melodien. Die musikalischen Mittel sind oft obskuren Ursprungs, die Instrumentation ungleichartig. Walkers Stimme (!) ändert ihren Charakter nicht nur von Track zu Track, sonder zuweilen mehrmals in einer Aufnahme. Bald kommt sie verkündend, obgleich der Sinn der Worte verborgen bleibt, bald tonlos und teilnahmslos. Tilt ist und bleibt eine Platte mit sieben Siegeln. Selbst das zugängstlichste, das Titelstück wehrt sich noch in den Momenten von ansatzweiser melodischer Betonung gegen schnelles Begreifen. Tilt nimmt einen gefangen. Tilt ist kafkaesk. Tilt ist wie der schwarze Monolith in Kubrick's 2001.
11 Kommentar| 16 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 20. November 2007
Das Album, das von vielen Menschen beim Erscheinen als unhörbar eingestuft wurde, und das die "Altfans" für immer verjagt hat.
Es war damals seiner Zeit etwa 30(?) Jahre voraus und wie ist es heute, wo es immer mehr in die Gegenwart rückt?
Faszinierend, einfach nur faszinierend, aber es wird kein Easy Listening daraus!
Die langsame, schwelgerische Monotonie, mit den zeitweiligen Dynamik-Ausbrüchen, ist einfach nur tröstlich und zutiefst erfüllend. Tröstlich in einer Zeit ohne viel Substanz, Innovationsfreude oder auch der Fähigkeit, die Realität adäquat in Klängen aufzubereiten. Mit entsprechendem Abstand wird man völlig ratlos anhand Walkers kreativem, visionärem Genius, der hier jede Sekunde vollends ausfüllt. Viele Stimmen wollen den Wahnsinn und das Kakophone auf Tilt ausgemacht haben. Ich denke, man hört in dieser Musik einfach sein eigenes Unbewusstes! Diese Platte lebt wohl sehr stark mit den Fähigkeiten und Erfahrungen ihres Zuhörers. Das soll nicht vermessen klingen, ist aber wohl einfach eine Tatsache.
Ich bin davon felsenfest überzeugt, dass der gegenwärtige und aufgeschlossene Musikgenießer dieses Album über alle Maßen geniessen wird. Man sollte jedoch auf Nummer sicher gehen, und ausprobieren, ob man wirklich hineinfindet.
Ein unübertreffliches Meisterwerk eines unglaublichen Künstlers!
Liebe Grüße und viele intensive Momente damit!
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am 30. Januar 2001
Bei TILT von Scott Walker handelt es sich für mich ganz ohne Zweifel um die beste Musik des vergangenen Jahrzehnts. Ich besitze die CD seit Sommer '95 und habe ihr Geheimnis immer noch nicht ergründet. Mittlerweile habe ich TILT wohl bestimmt dutzende Male in den verschiedensten Umgebungen und Gemütszuständen gehört und bin stets mit vor Ehrfurcht trockenem Mund nach Verklingen der letzten Töne vor dem CD-Spieler gesessen. Allerdings kann man TILT ebenso verläßlich dazu verwenden, die letzten Gäste einer Party zu vertreiben oder unerwünscht auftretende romantische Stimmungen im Keime zu ersticken.
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am 13. Oktober 2014
Ich denke, ich bin ja bereits so manches gewohnt an sonderbarer Avantgardemusik. Aber Scott Walker spielt wirklich in seiner eigenen Liga. Nach dem ersten Hören war ich erstaunt, entsetzt und vollkommen verwirrt. Das änderte sich jedoch, als mich bald der erste Track "Farmer In The City" immer mehr packte mit seiner extremen Dramatik. Jetzt fiel mir auf, dass auch die anderen Stücke größtenteils nicht so absolut abwegig sind, wie sie zunächst erscheinen. Irgendwie erschließen sie sich intuitiv dann doch und entwickeln sich stimmig, folgen ihren eigenen verschlungenen Wegen. Meiner Meinung nach komponiert Scott Walker auf unglaublich hohem Niveau und geht niemals einen einfachen Weg. Die Atmosphäre ist dabei meist komplett fremdartig, düster, bedrohlich, zäh, zieht aber auch irgendwie in den Bann und besitzt sogar eine sonderbare, tragische Schönheit. Unermesslich erscheint das Ausdrucksspektrum dieser Kunst. Es stimmt schon, die Musik klingt so, wie das CD-Cover aussieht. Man weiß zu keinem Zeitpunkt, mit was man es da eigentlich zu tun hat oder man will es lieber nicht wissen. Musik aus Antimaterie, die durch irgendeinen schrecklichen Unfall in den uns bekannten Kosmos hinübergeschwappt und dadurch erfahrbar geworden ist. Manchmal habe ich den Eindruck, es ist das Schönste und gleichzeitig das Erschreckendste, was ich jemals gehört habe. Und ich muss es mir einfach immer wieder anhören!
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Dezember 2007
irgendwie verwundert es nicht, dass dieses album auch viel ratlosigkeit auslösen kann.

es ist eine reise durch eine düstere nacht, die trostlose stimme regnet durch eine undurchdringliche, unheimliche finsternis, mal klagend, mal verzweifelt immer begleitet von schatten, deren ursprung man gar nicht erfassen möchte. scott walker will hier alles andere als gute laune verbreiten, diese musik vermittelt die trostlosigkeit der seltsamen zweibeiner auf einem kleinen planeten am rande einer unbedeutenden milchstrasse, umgeben von einem großen, kalten, leeren vakuum.

und doch und deshalb: ein kunstwerk, ein vielschichtes, filigranes, manisches nervengewebe aus stimmungen, emotionen, geräuschen und tönen, das den trauten hörplatz während dieser reise umwabert, einer reise die selbstzweck ist und daher kein ziel hat, die mit dem ende der cd an einer einsamen stelle im nirgendwo endet, wie ein bizarrer traum aus dem man zu früh erwacht. trotzdem hat man während dieses traumes eine seltsame meditative energie aufgenommen, die noch eine weile nachschwingt.

eine großartige mit nichts zu vergleichende scheibe, ein MUSS! klang: 4 bis 5 sterne
22 Kommentare| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. April 2004
Ein starkes Stück, wahrlich. War schon "Climate of Hunter" die Abkehr vom süßlich-banalem Pop der Walker Brothers', so legt Walker mit "Tilt" nochmal gehörig nach. Da gibt es nichts leichtes, kommerzielles, konsumierbares mehr, das ist schon schwer, sperrig, anstrengend, verstörend - aber: ein Erlebnis. Klar, für Seicht-Pop-Liebhaber ist "Tilt" geradezu ein Zumutung, für Anhänger anspruchsvoller und ernsthafter Musik ein Genuß. Schwer zu beschreiben, diese Musik, das Cover illustriert schon sehr treffend. Düster, bei aller Aggresivität eher ein Opus der leisen, zarten Töne und ausgeklügelter Nuancen. In seiner Rücksichtslosigkeit gegenüber irgendwelchen Trends geradezu zeitlos, sieht man von der eher einfach gestrickten Rhythmik einmal ab. Das ist aber auch der einzige Schwachpunkt und er entspringt meinem Geschmack. Ein Werk, das sich einem nie so richtig erschließt und dafür ewig interessant bleibt. Kunst statt Kommerz. Es gibt leider zuwenig solcher Scotts.
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am 15. Februar 2014
Erst dachte ich Scott Walker will alle verarschen, als ich die ersten Töne seiner von Melancholie getragenen Stimme hörte, so ungewöhnlich hörte sich das für mich an. Nachdem ich die CD mehrere Male gehört habe bin ich der Meinung, dass ihm damit ein Meisterwerk gelungen ist auf das man sich einlassen sollte. Erinnert mich an die Filme von David Lynch: Bizarr aber höchst unterhaltsam. Scott Walker stelle ich mit dieser Scheibe neben meine Lieblingsmelancholiker Nick Cave und Leonard Cohen. Großartig!
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am 19. Juni 2009
.. hier gibt es ein stück musik ???? MUSIK ? das einen völlig vergessen lässt , das es noch irgendwelche andere musik gibt . zumindest für eine stunde .am besten am abend hören , das licht ausmachen - und du hast alles : MUSIK , THEATER , AUSSTELLUNG , FILM , LEBEN > wobei deiner fantasie " darüber " hinaus , keine grenzen gesetzt werden .nichts ist richtig fertig und alles fängt immer wieder an .diese cd ist ein kunstwerk ohnegleichen , wobei ich glaube , dass es für den einen oder anderen schwer verdauliche kost sein kann .ich kann nur jedem emfehlen , sich drauf einzulassen .GRATULATION SCOTT !
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am 29. August 2016
Habe das Lied gehört im Film "Emma nach Mitternacht" mit Katja Riemann. Es wird gespielt, während sie mit dem Rad in den Steinbruch fährt. Seitdem ist es eines meiner Favoriten. Den Rest der Platte hätte ich mir sparen können. Aber TILT haut mich immer wieder vom Hocker. Ist halt auch eine Stimmungs- und Geschmacksache.
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