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am 8. Februar 2004
Aus den großartigen Soloalben der späten 60er ragt dieses noch einmal besonders hervor, weil die gleichermaßen von französischem Chanson (insbesondere natürlich von Brel) und von spectorianischem Bombast-Pop inspirierten Songs auf "Scott 4" hin zur Perfektion verdichtet wurden. Musik und Text greifen auf eine Weise ineinander, daß aus jedem der existenzielle Themen verhandelnden Stücke ein kleines Drama und finales Statement wird, wie man es in dieser Ausprägung eigentlich nur noch von Randy Newman kennt, der allerdings über mehr Humor und Sarkasmus verfügt, während Walkers Songs eher von ausweglosem Fatalismus durchzogen sind. Kunst und Pop gehen hier eine perfekte Symbiose ein, etwas vergleichbares ist kaum zu finden.
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am 20. Februar 2006
Nach der zeitweiligen Trennung der Walker Brothers veröffentlichte Scott Walker einige Soloalben. Die ersten, "SCOTT 1" (1967) und "SCOTT 2" (1968), verkauften sich sehr gut. Ein erster Meilenstein wurde "SCOTT 3" (1969), sein drittes erfolgreiches Album als Solist. In allen einschlägigen Kritiken werden die Jacques-Brel-Interpretationen besonders hervorgehoben (insbes. IF YOU GO AWAY). Im gleichen Jahr noch folgte ein musikalischer Quantensprung mit "SCOTT 4" - sie gilt neben "TILT" (1996) in allen bekannten Kritiker-Listen zu DEN Platten des Jahrhunderts, und auch ich konnte mich ihrer Faszination nicht entziehen: Die Melodramatik der Orchesterarrangements in Tateinheit mit Sotts grandiosem Bariton verschmelzen zu einer gänsehauterregenden Atmosphäre, die ihresgleichen sucht. Es war das erste von Scott komplett selbst komponierte Album und sollte ursprünglich unter seinem bürgerlichen Namen Scott Engel veröffentlicht werden. ANGEL OF ASHES und BOY CHILD bilden eines der zeitlos schönsten Song-Tandems; THE SEVENTH SEAL (basierend auf dem Film von I. Bergmann mit Max von Sydow) und THE OLD MAN'S BACK AGAIN (gemeint ist Stalin) besitzen eine unwiderstehliche Wucht; die Themen indes waren dem Schmachtmelodien-verwöhnten Publikum aber wohl zu hoch! Die Platte wurde ein Flop – eine der großen Ungerechtigkeiten in der Geschichte der Populärmusik - und führte nicht zuletzt dazu, daß sich Scott allmählich aus der Öffentlichkeit zurückzog. Mit "Scott 4" hat er der schnöden Welt ein Denkmal hinterlassen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. April 2013
Ich bin über den „Umweg“ David Bowie auf dieses Album gestoßen. Auslöser war das Stück „Heat“ auf The Next Day (Deluxe Edition), von dem ich gehört hatte, es sei eine Hommage an Scott Walker.

Die zehn Lieder sind insgesamt nur wenig länger als 32 Minuten, die einzelnen Lieder zwischen 1:44 und 4:55 lang. Also eigentlich ein kurzes Vergnügen... und doch unglaublich intensiv und aufwühlend. Da ist die durchaus eingängige Musik, der prononcierte, teils gedehnte Gesang & dazu die düsteren Texte, die von einer beklemmenden Aktualität sind. Man denke nur an „Hero of war“. Und so bitter die Texte teils sind, scheinen sie doch von einer Hoffnung auf Änderung zum Guten hin getragen zu sein...

Ich werde auf jeden Fall noch weitere Platten von Scott Walker anhören, als nächstes Tilt, aber auch Scott 3 wird bestimmt noch folgen.
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Vorweg: Auch ich musste mich ein wenig mit der Historie der Rock/Pop-Geschichte auseinandersetzen, um auf dieses Album zu stoßen. Als ich verloren in einem Schmöker mit "bedeutenden" Musikalben vertieft war, stieß ich unter anderem hierauf: SCOTT 4. Die Kurzbeschreibung machte mich neugierig. Da der Kaufpreis bei einer anschließenden amazon-Recherche ebenfalls einladend aussah, griff ich kurzentschlossen zu...

Was kann ich nun über dieses Album berichten? Nun: Ich kenne mich offengestanden nach wie vor nur sehr wenig mit dem Leben und Schaffen Scott Walkers aus. Und ich werde mir vermutlich auch keines seiner weiteren Alben mehr zulegen.
Dennoch ist SCOTT 4 etwas Besonderes, etwas Einzigartiges. Wer sich ein wenig mit Popmusikgeschichte auskennt und im Speziellen die Musik der Spätsechziger lieben gelernt hat, wird sich wundern, dass eine Platte wie diese hier heutzutage als "Klassiker" eingestuft wird. Denn: SCOTT 4 ist keine Rockplatte, ist keine Folkplatte - vielmehr ist es eine Art Easy-Listening-Tonträger mit schweren Texten und teils schwer hinterlegten Akkorden (durch Streicher oder dergleichen).
Besonders hervorhebenswert erscheint mir die Vermischung von Musik und Gesang. Hier ist wirklich etwas bis dato Ungehörtes gelungen - ich kenne ehrlich gesagt auch gegenwärtig keine Platte, die dem Stil der Scheibe nahekommen würde...
Scott Walker ist ein wahrer Rebell - ein unruhiger Geist seiner Zeit. Zu unruhig für damalige Verhältnisse offenbar - denn die Scheibe war ein Flop und wurde erst sehr viel später wieder entdeckt (gilt aber auch für andere Platten, bei denen ich das jetzt im Nachhinein gesehen noch weniger verstehe, wie z.B. bei THE VELVET UNDERGROUND o.ä.).

Tja, SCOTT 4 ist wirklich ein seltsames Irgendwas und eigentlich (ich hoffe, ich lehne mich da jetzt nicht zu weit hinaus) dafür vorprogrammiert, kein kommerzieller Erfolg zu werden. Dafür war die Welt anno 1969 ganz einfach (noch) nicht bereit. Umso schöner ist es dann, wenn man sich heutzutage wieder besinnt und zurückerinnert an Helden oder sagen wir Anti-Helden, die ihr Statement auf ihre ganz eigene, unverwechselbare Art vielleicht dafür umso nachhaltiger abgegeben haben...

Fazit: SCOTT 4 ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle - musikalisch wie textlich gesehen. Das Ganze beginnt recht schwer ("The Seventh Seal" - Anspielung auf den Filmklassiker von I. Bergman). Und eigentlich geht es dann ebenso schwer weiter. Erst gegen Ende der Scheibe bekommt man dann auch tanzbare Musik zu hören (die Texte bleiben weiter schwarz gefärbt).

Für ruhige, besonnene Momente ist SCOTT 4 also durchaus eine Bereicherung. Und mehr vielleicht als so manch anderes Album seiner Zeit ist es "zeitlos", weil eben sehr "unabhängig" sehr "anders" arrangiert. Und in dieser Hinsicht und natürlich - nicht zuletzt - weil auch Musik und Gesang sehr gefällig auf Tonträger gebannt wurden (tolle Produktion), ist Scott Walker mit diesem Solo-Projekt etwas gelungen, was ihn zurecht - auch heute noch - beachtenswert macht.

Für "geschulte" Hobbyhörer und Musikinteressierte würde ich diese Platte wärmstens weiterempfehlen. Hierauf gibt es immer etwas Neues zu entdecken! So gesehen ist dann wohl auch meine 5-STERNE-Bewertung nachvollziehbar!

Kaufen, genießen und weiterempfehlen!

Gelungenes Popgesamtkunstwerk - in mehrerlei Hinsicht einzigartig!
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