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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
9
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am 28. Oktober 2015
Die letzte Platte von Traffic, wenn man das Comeback-Album von Winwood und Capaldi Far from home nicht rechnet, ist außergewöhnlich für diese Band und ihren Protagonisten Steve Winwood.
Bei allen Rezensionen fällt auf, dass niemand den Bassisten Rosco Gee erwähnt. Er spielte nur auf dieser Platte und trägt hauptsächlich dazu bei, dass man diese Aufnahmen zu den besten von Traffic rechnen muss.
Sein geschmeidiges, virtuoses Spiel und sein warmer Ton prägen die Musik und treiben Capaldi zu einem ungemein dynamischen Schlagzeugspiel, dass er lange vermissen lassen hatte. Höhepunkt ist der Mittelteil von Dream Gerrard, ein Musterbeispiel an gelungener Kollektivimprovisation.
Winwood selbst beschränkt sich hier auch nicht auf seine Orgel und das Piano wie sonst, sondern greift beim Synthesizer kräftig in VCFs und LFOs. Ungewöhnlich auch das Mellotron, leider hat er so etwas viel zu selten getan.
Eine untypische Traffic-Platte, die durchgängig eine dunkle Herbststimmung transportiert.
Rosco Gee spielte dann ( mit Reebop ) bei Can, das sagt ja wohl alles.
Ich habe die Besetzung Ende der 70er live gesehen, es war überwältigend.
Später hat Gee sein Dasein bei Helmut Zerletts Harald Schmidt Band gefristet, so kanns gehen...
Neben John Barleycorn meine Lieblingsplatte von Traffic

Mährländer
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am 16. Juni 2012
1974 erschien das achte Studio-Album der britischen Band Traffic. Es trug den Titel *When The Eagles Flies*, erschien bei Islands und wurde von Chris Blackwell produziert. Der *harte Kern* der Band bestand immer noch aus Steve Winwood, Chris Wood und Jim Capaldi, von denen Winwood und Capaldi als alleinige Songwriter ihrer Kreativität freien Laufen lassen konnten.

Der Stil von Traffic, wenn man die Band nicht kennt, ist eher schwer in Worte zu fassen. Rock, vielmehr der Psychedelic-Rock war irgendwann einmal der Ausgangspunkt in den 60er Jahren gewesen. Jazz, Free Jazz und Fusion kamen hinzu und es entstand eine vollkommen eigenwillige, musikalische Mischung, die sicherlich nicht leicht zugängig war/ist, aber dafür um so länger zu Fesseln weiss.

Die beiden Studio-Vorgänger würde ich kurz beschrieben als sehr jazzlastig bezeichnen, bei den man den Rock aber nicht vergessen hatte. Auf dem Album *When The Eagles Flies* rückte den Jazz mehr in den Hintergrund, dafür wurde der Rock besser ausgearbeitet. Das Album hat einen sehr guten Einstand mit *Walking In The Wind* und förderte im Anschluß viele schöne und anspruchsvolle Melodien zu Tage. Als weitere Anspieltipps würde ich einfach mal *Memories Of A Rock'n'Rolla* und *Graveyard People* nennen, was aber keine Abwertung der anderen vier Original-Tracks sein soll.

Leider blieb es für lange Zeit das letzte Album der Band. 1994 wurde aber völlig überraschend mit *Far From Home* ein weiteres exzellentes Album veröffentlicht, daß leider ohne Chris Wood auskommen mußte, der 1983 seiner Suchtproblematik erlag. Die Bonustracks bleiben ohne nähere Wertung - kann man haben, muß man aber nicht.

FAZIT: reifes Album, einer der eigenwilligsten britischen Rockgruppen der 60er und 70er Jahre...
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am 13. Juni 2012
Was für ein Song....

1967 starten sie fast als Art-Rock-Band. Nicht wie King Crimson, nicht wie die Vertreter der Canterbury Scene. Mehr wie Traffic eben. Bunte Jungs, bunte Lieder, mit bunten Bildern - ganz Dear Mr. Fantasy. Eine dominante Blues-Soul-Stimme - Steve Winwood - der, neben Dave Mason, dem psychedelischen und nur zeitweiligen, auch als Songwriter weitgehend festlegt wohin die Reise geht. Zum Glück entdeckt er später fast wieder sein Faible für R'n'B, wirbt sogar die Größen dieses Geschäfts, die aus den Muscle Shoals Studios, für drei nicht unbedingt geglückte Aufnahmen an. Letztendlich sind diese Aufnahmen zu unentschieden zwischen allem Möglichen - und die Herren aus Alabama langweilen sich wohl fürchterlich.

Dann ist es auch fast schon vorbei. Eine letzte Studiosession der Stammbesetzung - Winwood, Capaldi, Wood plus Rebob Kwaku Baah - bringt nur den Verriss der Kritiker ein. Fast zu Unrecht. Was auch immer die Band mit einer dermaßen großen Melancholie ins Studio gebracht hat - hier gelingt es ihnen diese Melancholie in nur scheinbar stupide Rhythmen zu binden. Winwood fast schon auf dem Weg zu seinen zukünftigen Pop-Projekten, Capaldi noch ganz R'n'B verwurzelt, Wood kaum in der Lage einen simplen Refrain zu spielen, Baah's Rhythmus - teppichknüpfend.

Und dann dieser Song - Dream Gerrard. Er startet als Blues mit der Zeile "And it's a fact, you are cold, they react, dream Gerrard" - völlig sinnbefreiter Nonsens des Bonzo Dog's Viv Stanshall. Doch dann gehts erst los. Von da an mäandern, fast in Endlosigkeit, E-Piano, A-Piano und Winwood's Stimme über einen seltsam verschleppten, repetitiven Shuffle

"Icecream from a skull. Fritz, bring your wigwam
They won't let it be
They think it should be done with reality, with reality"

Und Wood spielt darüber den immer gleichen Saxophon Refrain, der fast einer Kinderklasse "Die kleine Saxophonschule" entlehnt sein könnte, verstärkt den Shuffle-Eindruck. Baah stur - 11 Minuten lang, die ersten 6 Sekunden ist er noch nicht beteiligt. Dass das Ganze aber dann nahezu ein Zurück zu ihren Quellen wird, ein Zirkelschluss ihres 8 jährigen Schaffens, das liegt am Mellotron, dem Intrument des Art-Rock's schlechthin. Fast trägt es den Song allein, bildet das Gerüst für die Pianoläufe Winwood's. Auf ihm können die simplen Piano-Linien sich ausbreiten - auch hier eher Grundstudium als Meisterklasse. Und doch genau richtig an jeder einzelnen Stelle, jedem Part des Songs. Endlos zerdehnt, niemals enden wollend. Da ist der Song fast ausgespielt - er setzt nochmals zaghaft an, das Mellotron in noch einer Schleife, bevor es vorbei ist. Endgültig vorbei in gespielter Melancholie - auch mit Traffic.

Der Rest...ja der Rest sind eigentlich die besseren Kompositionen, komplexer, weniger linear. Mehr Rhythm and Blues and Pop. Graveyard People - das fast noch mal an Dream Gerrard heranreicht. "Fast" ist DER Ausdruck dieser Rezension. Fast ist es eine richtig gute Aufnahme geworden, so ist es nur eine wunderbare. Fast ist es so etwas wie die zeitgleich erscheinende Red King Crimson's, fast richtiger R'n'B, fast purer Pop - "Reality" gewordener Schwanengesang einer fast richtig großen Band.
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am 6. Juli 2011
Ich bin kein Traffic-Fan und die Vinyl-Scheibe ist bei einer Plattenbörse nur in meiner Tüte gelandet, weil ich den Namen "Winwood" darauf gefunden habe, von dem ich seinerzeit nur die Solo-Sachen und die Spencer Davis Group kannte und mochte. Das ist jetzt zwischen 10 und 15 Jahren her und die Platte ist zu einer meiner Lieblingsscheiben geworden.

Kürzlich habe ich mir von einem Traffic-Fan die komplette Diskographie ausgeliehen und habe diese durchgehört. Kein Album davon ging mich ansatzweise so an wie "When the Eagle flies". Ich habe ihm dann seine Sammlung zurückgegeben und ergötze mich weiterhin an diesem wundervollen Album hier.

Vier Sterne "nur", weil die Platte, wie vorher schon geschrieben, einige Längen hat. Auch wurde von einer Mischung aus "Rock und Jazz" geschrieben, wobei ich finde, dass man den funkigen Teil nicht vernachlässigen sollte. Nicht so der funkig, dass alles schräg gespielt wird, aber ich finde, Winwoods Spiel zusammen mit dem Bass kann man teilweise schon als Funk bezeichnen. Ich bin kein Musik-Papst und man möge mich zurechtweisen, wenn mein Eindruck falsch ist.

Anspieltipps sind "Something New", das sehr locker rüberkommt. "Dream Gerrard" geht mächtig ins Ohr und setzt sich da fest. Das könnte von mir aus auch 20 Minuten laufen, nicht "nur" 11. "Graveyard People" und das bluesige "Memories of a Rock'n'Rolla" sind auch sehr stark.
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am 9. Mai 2012
1974 erschien das achte Studio-Album der britischen Band Traffic. Es trug den Titel *When The Eagles Flies*, erschien bei Islands und wurde von Chris Blackwell produziert. Der *harte Kern* der Band bestand immer noch aus Steve Winwood, Chris Wood und Jim Capaldi, von denen Winwood und Capaldi als alleinige Songwriter ihrer Kreativität freien Laufen lassen konnten.

Der Stil von Traffic, wenn man die Band nicht kennt, ist eher schwer in Worte zu fassen. Rock, vielmehr der Psychedelic-Rock war irgendwann einmal der Ausgangspunkt in den 60er Jahren gewesen. Jazz, Free Jazz und Fusion kamen hinzu und es entstand eine vollkommen eigenwillige, musikalische Mischung, die sicherlich nicht leicht zugängig war/ist, aber dafür um so länger zu Fesseln weiss.

Die beiden Studio-Vorgänger würde ich kurz beschrieben als sehr jazzlastig bezeichnen, bei den man den Rock aber nicht vergessen hatte. Auf dem Album *When The Eagles Flies* rückte den Jazz mehr in den Hintergrund, dafür wurde der Rock besser ausgearbeitet. Das Album hat einen sehr guten Einstand mit *Walking In The Wind* und förderte im Anschluß viele schöne und anspruchsvolle Melodien zu Tage. Als weitere Anspieltipps würde ich einfach mal *Memories Of A Rock'n'Rolla* und *Graveyard People* nennen, was aber keine Abwertung der anderen vier Original-Tracks sein soll.

Leider blieb es für lange Zeit das letzte Album der Band. 1994 wurde aber völlig überraschend mit *Far From Home* ein weiteres exzellentes Album veröffentlicht, daß leider ohne Chris Wood auskommen mußte, der 1983 seiner Suchtproblematik erlag. Die Bonustracks bleiben ohne nähere Wertung - kann man haben, muß man aber nicht.

FAZIT: reifes Album, einer der eigenwilligsten britischen Rockgruppen der 60er und 70er Jahre...
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Oktober 2010
also für mich ist das hier die beste traffic-scheibe von allen und ich kann's nur damit begründen, dass es die einzige ist, die mich beim anhören nicht langweilt und deren melodien sich zugang zu mir verschaffen können.

in wahrheit ist keine einzige schnellere nummer drauf, das groovt aber gut und winwood raunzt sich hier zum teil noch ärger weg als auf anderen oeuvres dieser band.

zudem ist ihnen hier eine mischung aus prog und kommerz mit minimalen jazzeinflüssen gelungen, die sie vorher und nachher nicht zusammengebracht haben, was vielleicht daran liegt, dass diese an und für sich hervorragenden musiker mehr spass an der sache hatten als sonst.

neben winwood sind hier dave mason, chris wood und jim capaldi an der arbeit.

das album erschien 1974 und beendete die sogenannte "erste phase" der band, das cover-artwork ist typisch für die 70er-jahre.

ich besitze die vinyl-LP, diese klingt sehr satt, räumlich, beinahe audiophil. ich geh mal davon aus, dass die CD auch hervorragend soundet.

um diesen preis ist nix verhackt, sehr nette scheibe!
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am 30. Juni 2013
Leider. Dream Gerrard, ein 11minüter, der auch bei Supertramp dieser Zeit Funktionieren könnte.Gewisse Ähnlichkeiten hat das ganze Album eigentlich schon zu Supertramp. Ebenso sparsame Gitarren (obwohl Winwood schon recht gut spielt), viel Tasten sind auf der ganzen Platte.
Im Grunde genommen das letzte Vermächtnis einer großartigen Band, die fast auf den Höhepunkt ihres Schaffens abgeht. Schade eigentlich. Der Fan musste fast zwanzig Jahre auf die nächste Platte warten, die wie John Barlecorn eigentlich keine sein sollte, Far From Home.

Traffic waren immer bekannt, trotzdem nie wirklich erste Liga.
Leute, dass ist großartige Musik, die Winwood, Capaldi und Wood mit Kwaku Bah da aufgenommen haben!
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VINE-PRODUKTTESTERam 14. Dezember 2006
Eine der feinsinnigen und weg-weisenden Traffic-Scheiben aus der Zeit, als Rock und Jazz miteinander auf Schmusekurs gingen. "Something New" heißt da nicht nur der Opener ...
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am 30. Dezember 1999
Im Jahr 1994 hatte Traffic seine große Wiedervereinigung und spielte dann auch gleich bei Woodstock II auf. 1974 trennten sie sich für also 20 Jahre, und nahmen zum Abschied dieses Album auf. Leider kann ich ihm nur 3 Sterne geben. Vor allem die Lieder auf der zweiten Hälfte sind nur mittelmäßig. Einziges Glanzstück ist "Graveyard People". In diesem Stück hört man direkt die Livequalitäten von Traffic heraus. Aber Traffic sind gut grundsätzlich gut, deswegen empfehle ich direkt mal beim Album JOHN BARLEYCORN oder aber beim Erstlingswerk MR. FANTASY nachzuklicken.
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