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Kundenrezensionen

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am 11. Januar 2010
Einer meiner besten Freunde ist meiner Einschätzung nach der grösste Tangerine Dream Fan, den es gibt. Persönlich konnte ich dies lange nicht mit ihm teilen. Er hat mir zwar oft und viel darüber erzählt, doch meist klang es wie fremde Welten für mich und das leider noch nicht im musikalischen Sinne. Diese CD habe ich trotzdem von ihm bekommen, vielleicht war er auf einer Art Mission, mich zu bekehren. Als ich es schon fast abgehakt hatte, dass wir da jemals auf einen Nenner kommen werden, nahm ich diese Tangerine Dream CD mit zu einem anderen Freund von mir. Die Abende dort sind meistens mit viel zu starkem Kaffee, zu süßen Energy-Drinks, zu viel Passivrauch, zu abstrakter Elektro-Musik und zu trashigen Filmen einher gegangen. Manche Abende sind in einer Art Seance geendet, wenn wir uns an zwei billige Yamaha-Keyboards gesetzt und uns in improvisierten Klangforschungen ergeben haben. Oft genug wurden das legendäre Sitzungen. Im Gegensatz zu diesen Seancen war die Musik von dieser CD natürlich symphonisch. Phaedra hat uns unvermittelt und unvorbereitet in eine recht psychedelische Stimmung versetzt und wurde ein perfekter Soundtrack für solch einen Abend. Mir kam die ganze Zeit des Hörens über der Klang ungeheuer vertraut und bekannt vor, und ich konnte mir nicht erklären woher.
Erst als ich einige Zeit später eins meiner alten Notizhefte durchgeblättert habe, ist mir aufgefallen, dass ich das Titelstück zehn Jahre zuvor in der Radiosendung Raum und Zeit gehört hatte. Kaum vorstellbar, dass ein einziges Mal unbewusstes Hören ausreichen kann, die Melodien nicht wieder zu vergessen.
Danach konnte ich mich der Faszination der alten Tangerine Dream Platten aus den Siebziger Jahren nicht mehr entziehen. Phaedra war die Eintrittskarte in eine musikalische Welt, die psychedelischer Musik aus den Siebzigern ein ganz neues Gesicht gegeben hat, Assoziationen an düstere Science-Fiction Filme aus den Achtzigern hervorruft und teilweise Ambient und Trance Musik aus den Neunzigern vorweg nimmt. Nicht zuletzt durch die damals brandneu eingeführten Instrumente Moog und Mellotron, die hier von Tangerine Dream noch mit spielerischer und improvisierender Heransgehensweise neu entdeckt und ausprobiert wurden. Der gesamte Sound ist warm, wie es eigentlich nur analoge Synthesizer hinbekommen können, die Kompositionen sind atmosphärisch, teils dynamisch und spannungsintensiv, teils meditativ und futuristisch. Kaum zu glauben, dass dies keine Musik zu einem Film ist, wie so viele andere Arbeiten von Tangerine Dream. Über alle vier Kompositionen verteilt, habe ich das Gefühl einen Film zu sehen, so cinematisch ist der Effekt. Genauso unglaublich, das dieses ausufernde, gesangsfreie und experimentell anmutende Stück Musikgeschichte der Band sogar Chartplatzierungen und einige goldene Schallplatten sicherte. Heutzutage undenkbar, und in der damaligen Zeit wohl auch hauptsächlich dem sensationell neuartigen Sound geschuldet. Für mich bisher uneingeholt auf dem ersten Rang aller Tangerine Dream Veröffentlichungen.
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am 22. Mai 2009
Ich muss mal vorab kurz ein Update in Musik-Geschichte geben.
Der grosse Moog Synthesizer wurde schon 1970 und 1972 vor erscheinen der "Phaedra" von Florian Fricke (Popol Vuh) auf den Alben "Affenstunde" und "In den Gärten Pharaos" benutzt.

Seit ihr Sicher, das Tangerine Dream einen grossen Moog hatten und nicht einen normalen Moog? Denn soweit ich weiss hatte Florian Fricke das einzige Exemplar, das er später an Klaus Schulze verkaufte in Benutzung.
Zudem klingt der grosse Moog ganz anders. Es ist ein röhren und ein dröhnen das ich am liebsten mit der Stimme eines Erzengels vergleiche.
Wer "Affenstunde" kennt der weiss was ich meine.

Bei mir läuft gerade "Phaedra" und sie hat nichts von ihrer Faszination eingebüsst... Das Zeitalter der kosmischen Musik... Ich bin damit gross geworden. Phaedra war die erste Platte von Tangerine Dream die ich kennen gelernt habe. Ich hatte sie mitte der 70er bei den Platten meines Bruders gefunden und war erst vom Cover und dann auch von der Musik fasziniert. Nur schade das danach Schluss war....
Von Tangerine Dream mag ich nur die ersten Alben.
Electronic Meditation. Alpha Centauri. Zeit. Atem. Phaedra. Rubycon....
Mit Ricochet änderte sich die Musik radikal und alle mystischen sphärischen Klänge verschwanden...
Was für eine Zeit.

Schön das es noch Menschen gibt die diese Pioniersmusik zu schätzen wissen. Ohne Bands wie Schulze, Tangerine oder Kraftwerk wären die 80er nicht so geworden wie sie waren.
Zuviele Bands wurden von den Pionieren beeinflusst. Bevor alles im nichtssagendem Kling Klang versank.
Ich höre am liebsten die 70er.
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am 1. Mai 2012
Anfangs spielte die Gruppe um Soundtüftler Edgar Froese noch mit gewöhnlichen Musikinstrumenten und "experimentierte" lediglich mit elektronischen Klängen. Doch aus den Experimenten wurde schon bald Ernst. "Phaedra" war das bereits fünfte Album von Tangerine Dream, allerdings das Erste, welches auf einem Majorlabel veröffentlicht wurde. Für viele Kritiker und Fans gilt "Phaedra" bis heute als eines der besten Alben Tangerine Dreams und als wichtiges Referenzwerk für Ambient-Musik. Auch nach fast 40 Jahren klingt das Album immer noch wie von einem anderen Planeten. Das Album lebt von seiner progressiven Eleganz, seinen natürlich gewachsenen Kompositionen und den gemalten Melodiebögen aus Synthesizern und Flötenklängen. Abseits gewöhnlicher Musik aus dem elektronischen Bereich, auch heute noch eine absolute Offenbarung.
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am 25. April 2001
Mit "Phaedra" gelang Tangerine Dream etwas,wo niemand für möglich gehalten hätte. Zum ersten Mal hörte man den sogenanten "Moog Synthesizer" der 1973 für das Album benutzt wurde. Das komische war nur,dass zu dieser Zeit kaum ein Künstler wusste,wie man dieses Instrument zu bedienen hatte! Der "Moog Synthesizer" war bestückt mit unzähligen von Knöpfen,Kabeln,Funktionen und anderen Dingen. Und ausgerechnet Edgar Froese,Peter Baumann und Chris Franke (damalige Band-Besetzung) nahmen es sich zu Herzen,mit diesem Instrument Musik zu machen und ein Album aufzunehmen. Und tatsächlich war es dann so weit: "Phaedra" erschien 1974 und beeintruckte Musiker und Kritiker auf der ganzen Welt. Übrigens wurde "Phaedra" in den berühmten "Manor Studios" produziert. Doch neben den typischen Klangmustern und Sequenzen die durch den "Moog" erzeugt wurden,gab es auch noch andere Instrumente zu hören wie z.B. ein Piano,eine Bass-Gitarre,aber auch Flöten,Orgeln usw. "Phaedra" ist jedoch ein Album,was man sich öfter anhören sollte. Beim ersten Mal muss man sich an den Sound der damaligen Zeit erst gewöhnen. Die Titel "Phaedra" und "Movements of a Visionary" die man hier hört,sind dazu historisch wertvolle Stücke da man hier die ganze Faszination und Vielfalt des "Moog Synthesizers" erlebt. Insgesamt ein zeitlos tolles Meisterwerk von Tangerine Dream.
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am 16. März 2001
Phaedra ist mit Sicherheit eines der bedeutensten Werke in der Geschichte der elektronischen Musik aus einer Zeit, in der der Synthesizer von Kuenstlern gerade entdeckt wurde. Tangerine Dream schafft es in diesem Album die Stuecke als perfekt komponierte klassische Werke erscheinen zu lassen, und verfaellt niemals in ein akustisches Chaos, wie es leider bei anderen Alben dieses Genres geschehen kann.
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am 5. Februar 2014
Tangerine Dream haben mich, neben Anderen, in den 70ern inspiriert, selbst elektronische Musik zu machen. Dabei war "Phaedra" zusammen mit "Rubycon" mein Maß aller Dinge. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert, auch wenn sich die EM mit neuen Protagonisten wie Orbital, Future Sound of London etc. weiter entwickelt hat. Dies ist ein Meisterwerk.
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Mai 2014
Tangerine Dream brachten 1974 in der Besetzung Franke/Baumann/E.Froese ihr erstes Album beim Label Virgin heraus.
Die chronisch experimentierfreudige Formation aus (West-) Berlin mit wechselnden Musikern rund um Edgar Froese hatte schon zuvor vier eigenwillig-abgefahrene Alben herausgebracht.
Auf "Phaedra" gab es entscheidende Änderungen zu den Vorgängern.
Zunächst hatte man mit dem Major-Deal im Rücken die Möglichkeit,professioneller zu produzieren.
Aufnahme im "Manor" ,Mastering für Vinyl im "Townhouse" usw.Man spielte plötzlich in einer anderen Liga.
Dann hatte die Band sich in dieser Besetzung für Jahre gefunden und die handwerklichen Fähigkeiten ausgebaut.
Schon zuvor wurde mit verschiedenen Instrumenten,Tönen,Sounds,Effekten experimentiert;auf "Phaedra" kommen auch Flöte,Orgel,Bassgitarre,E-Gitarre,E-Piano,diverse Effekte,verfremdete Töne usw zum Einsatz.
Entscheidend für den neuen Sound der Band sind jedoch der Einsatz von Synthesizer (auch Moog),Sequencer und (stellenweise) der geschickten Verbindung dieser mit dem Mellotron.
Das Ergebnis sind vier Tracks,die sich durch oft nur nebulöse,schemenhaft auftauchende Melodien,monotone,nur leicht variierende Rhythmen und wabernde Klangflächen sehr interessant darstellen.
Zwar hatten auch andere Musiker vereinzelt schon mit Synthies (auch Moog) gearbeitet,die vielfältigen,beeindruckenden Möglichkeiten dieser waren zu dieser Zeit aber noch längst nicht ausgereizt und Neuland.
Das,was die Berliner da spielten,war damals sensationell anders und kam gerade in GB sehr gut an.
Aber auch heute noch können die technischen und doch warmen Sounds noch begeistern.
Die improvisiert und teils zusammenhanglos erscheinende Musik erzeugt,gerade nach einer Eingewöhnungsphase in diese Art von Musik und nach diversen Hördurchgängen,eine meditative,tranceartige Stimmung.
Die Musik fordert ein tiefes Einlassen auf sie; wer die Geduld dafür hat,wird uU dafür mit einer sehr intensiven Art des Musikgenusses belohnt.Daß das nichts für jeden ist,dürfte klar sein;auf jeden Fall ist das keine Musik,in die man schnell mal eben reinhört,um sich ein Urteil zu fällen."Phaedra" braucht Zeit und bewußtes,entspanntes Zuhören,bis es "klick" macht.

Die Aufnahmequalität ist für die Zeit sehr gut.Die Schallplatte klang völlig OK.
Die erste CD-Serie wurde 1995 durch die "Definitive Edition" ersetzt.
Beim Remastering hat Simon Heyworth eine Klasse-Arbeit abgeliefert.
Nicht zu hoch ausgesteuert,immerhin mittlere Dynamikwerte,der Einsatz von SBM ("Super Bit Mapping") von Sony und vor allem ein behutsames,am Vinyl-Klang orientiertes,nicht auf "spektakulär" getrimmtes Remastering,das zu einer hörbaren Verbesserung gegenüber der alten CD geführt hat.Mehr geht da wohl nicht.

Edgar Froese hat das Album 2005 noch mal komplett neu "modernisiert" eingespielt.
Man kann es unter dem Namen "Tangerine Dream Phaedra 2005" kaufen,das steht jedem frei.
Zum Glück stand es mir auch frei,das nicht zu tun.
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TOP 500 REZENSENTam 10. August 2007
Phaedra war TDs erstes Album für Ihren Majordeal mit Virgin / England. In Deutschland nicht so richtig verstanden, wurden sie auf der Insel frenetisch gefeiert. Schon mit Ihren 4 ersten Krautscheiben!
Phaedra gibt sich da eher moderner. Man könnte vielleicht sagen, wie Pink Floyds "Wish you were here"-Phase, aber ohne Gesang und Schlagzeug.
Das dabei eine wunderschöne, entspannende Gourmetplatte herausgekommen ist, muß man nicht mehr extra betonen. Phaedra gilt als das Pflichtalbum Ihrer zweiten Phase. Obwohl, da gibt es sicher noch mehr zu entdecken: Rubycon, Stratosfear, Ricochet, Encore...
Ich liebe diese Sachen sehr! Sie sollten von mehr Musikbegeisterten entdeckt werden! Liebe Grüße und viel Freude damit!
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am 24. Oktober 2009
Als ich Phaedra das erste Mal hörte, lehnte ich sie ab, zu sehr widersprach sie meinen Hörgewohnheiten. Es dauerte eine lange Zeit, bis ich die Wärme, die diese Musik verstrahlte, auch verspürte. Seitdem ist sie eins meiner Lieblinge. Ich bin kein Musikkenner, aber mir erscheint sie auch heute noch nicht wie eine über 30 Jahre alte Musik. Sondern eher wie etwas, dem wir erst in 30 Jahren begegnen.
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am 24. Mai 2007
als diese Platte seinerzeit auf den Markt kam kippten manche Kritiker rückwärts vom Hocker. So neu und ungewöhnlich war der Sound. Der Einsatz von Sequencern war völlig neu und für einige einfach nur crazy. Phaedra zeichnet eine aussergewöhnliche Atmosphäre aus, die heute noch seine Wirkung hat.
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