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Kundenrezensionen

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am 7. Mai 2011
Schreibt man jetzt eigentlich Debüt oder Debüts? Keine Ahnung, aber genau genommen enthält diese CD zwei Debüt-Scheiben von Sodom, nämlich die Debüt-EP *In The Sign Of Evil* und die Debüt-LP *Obsessed By Cruelty*. Erstere erschien 1984 mit Jan Dominik an der Klampfe, zweitgenannte mit Michael Wulf an der sechssaitige Kreissäge.

Die Songs, egal ob nun 1984 oder 1986 veröffentlicht, haben aber alle etwas gemeinsam. Einen verdammt hohen Kultwert und natürlich einen, was wohl kein Thrasher in den 80er jemals zugegeben hätte, verdammt hohen Spaßfaktor. Die Songs sind roh, brutal, schnell und weit entfernt von technischen Finessen. Es gib eben nur um das sprichwörtliche thrashen, also das herunterknüppeln der Songs, und das ist den jeweils drei Jungs verdammt gut gelungen. Ob man das nun wirklich als Musik bezeichnen kann, überlasse ich einfach mal den anderen Kritikern, ich finde es auf jedenfall großartig, allen voran schon wegen dieser düsteren Atmosphäre der Aufnahmen.

Songs gibts dabei natürlich auch, und zwar jeden Menge kultiges Material. *Outbreak Of Evil* kennt wohl jeder, der mit Sodom in Berührung kam, *Witching Metal* erinnert deftig an Venom, *Burst Command Til War*, *Deathlike Silence*, *Equinox*, *Obsessed By Cruelty*, *Witchhammer* und *Nuctemeron* machen einfach nur Spaß. Und es liegt wohl auch zum Teil am Spaßfaktor, daß man bei manchen Songs überlegt, ob man Angelripper zurufen sollte, er solle doch endlich mal vernünftig englisch lernen oder überlegt, ob es nicht besser wäre Grave Violator bzw. Destructor ein paar Gitarrenstunden zu spendieren.

FAZIT: Sodom waren nie kultiger als auf diesen beiden zusammengefassten Debüt-Scheiben...
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am 26. Juli 2011
....denn was hat den thrashmetal am meisten beeinflußt ?
richtig, punk der ersten und zweiten welle (sex pistols - exploited) und das hört man bei den frühen sodom sehr gut heraus.
die band hatte schon seit dem release ihrer ersten EP "in the sign of evil" kultstatus. das motto der band hieß damals schon : "schneller als metallica, härter als venom". das hat die band hochhaus geschafft. die produktion beider alben war für damalige zeiten an härte schon unerreicht und gleichauf mit slayer und possessed, dafür aber sehr roh und trocken , was für den härtegrad der beiden alben sehr maßgebend ist. sodom geben hier mächtig gas und hauen auf die 12 , sodass es einem bald wegpustet.
lediglich seltsam und unübersichtlich ist die tracklist im cd-inlay.
es sind weniger tracks aufgelistet, als zu hören sind.
viele intros wurden beim auflisten übersehen und so weiss man nicht , welches lied gerade läuft. wann welches album zum besten kommt erkennt man an der produktion der beiden alben. "obsessed by cruelty" hat das härtere schlagwerk.
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am 18. Dezember 2010
Wer filigrane Arrangements und ausgefeilte Strukturen sucht, der ist bei diesem Werk sicherlich falsch, kann aber einiges von ihm lernen: Nämlich das Musik nicht nur der Ausdruck von technischer Demonstration und routiniertem, sauberen Zusammenspiel ist, sondern auch der Inbegriff einer kaum greifbaren Stimmung, einer mit Leidenschaft und geprägt von Faszination der schwarzen Magie und des okkulten aufgezeigten Form der Dunkelheit sein kann. Es geht nicht darum, ob musikalische Meisterleistungen begründet werden sondern darum, dass Angelripper, Witchhunter und Destructor/Grave Violator ihre Instrumente bearbeiten, als gäbe es kein Morgen mehr, genauso wie es aus ihrem Innersten kanalisiert wird und genau DAS macht diese Musik zur Meisterleistung. Es mag viele Menschen geben, die das geschrieben kaum nachvollziehen können, da es sich in ihren Augen bei dieser CD nur um dilettantischen, akustischen Schrott handelt, aber bei Black Metal ( und eben diesem frühen Black/Thrash) geht es um viel mehr als um blosse Leistung an den Instrumenten.
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am 18. Januar 2010
Die ersten beiden Werke der Jungs zusammengefasst auf einer Scheibe, nicht schlecht für den Geldbeutel und man spart sich das einzelne auflegen und kann getrost beide Alben in einem Rutsch hören.

Das negative fällt schon bei der Titelliste auf, denn es fehlen die Intros und Outros zu "In the Sign of Evil" sowie das Intro zu "Obsessed by Cruelty" und der Titel "Volcanic Slut" wurde gänzlich weggelassen und findet sich nur auf dem Original wieder.

Musikalisch dreschen sich die Jungs durch den Acker als gäbe es kein Morgen mehr und jeder Titel klingt fast gleich schlecht. Es poltert und rumpelt das einem manchmal die Ohren wehtun und klingt eher nach Punk als nach Thrash Metal. Sollte man sich nur zulegen wenn es in der Sammlung fehlt oder man einfach nur Headbangen mag ohne wenn und aber!
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am 31. Januar 2002
Die ursprünglich zwei "Alben" haben auch durch den mittlerweile vielleicht auf ihnen ruhenden Staub, nichts von ihrer Brutalität und dem Druck verloren, der sie damals von allem anderen abgehoben hat.
Diese CD ist das Richtige für alle, die nicht auf stilistische Feinheiten achten, sondern einfach 'mal ihren Frust los werden wollen!
Also: Anlage voll aufgedreht und Headbanging!!!
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am 28. Dezember 2003
Diese beiden Alben zeigen die Anfangstage von Sodom. Fasziniert von Okkultismus, Motörhead und natürlich Venom strotzen die Album vor schwarzer Energie und Mystik. Schade nur, dass sich ein Song wie Obssessed by Cruelty oder Deathlike Silence nicht mehr im Live-Set von Sodom befindet. Die Band hüllte sich damals in vielen Nieten und schwarzen Lederklamotten, so das auch optisch etwas geboten wurde. Auch wenn Angelrippers Gesang manchmal noch etwas planlos klingt und die Drums wild in der Gegend herumprügeln sind diese Alben für Thrash und Black Metal Fans von großer Bedeutung.
5 STERNE OHNE WIEDERREDE
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am 4. Oktober 2013
Hammer Scheibe. Insbesondere die ersten Tracks entfalten eine Wucht und Fiesheit die schon nahe an Septic Death kommt! Sehr geil!
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am 11. August 2008
im gegensatz zu heute, 200 headbanger davon 2 weibliche ! die ansagen von onkel tom, amateurhaft ! entweder - jetzt ein speedknaller oder - jetzt ein trasher für euch. aber dieser sound und die stücke der gerade veröffentlichten obsessed by cruelty, knallten ohne ende ! einen besseren trashdrummer wie witchhunter, hatte ich bis da nicht gesehen ! sagenhaft das ganze ! sagenhaft auch die verbindung der ersten scheiben in the sign und obsessed ! zu diesem zeitpunkt hätte aber niemand geglaubt, dass es die 20 jahre später immer noch gibt ! gut gemacht tom !
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am 8. August 2007
In the Sign of Evil und Obsessed by Cruelty sind Kult, ganz ohne Zweifel.
Und als Dokumentation über die Anfänge des deutschen Thrash Metal oder die Anfänge Sodoms taugt diese Veröffentlichung wohl auch.
Aber das Vergnügen, diese CD zu hören ist doch eher zweifelhaft. Denn die Songs sind bis auf "Outbreak of Evil" und "Blasphemer" nicht gerade berauschend und auch die Aufnahmequalität und der Mix sind eher gruselig.
"Gut" kann ich das beim besten willen nicht nennen.
Mehr als 2 Sterne sind da einfach nicht drin. Metal-Historiker und Sodom-Komplettisten können blind zuschlagen, alle Anderen sollten einen großen Bogen um diese Scheibe machen...
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am 29. August 2007
Wer darf für sich beanspruchen ein Werk geschaffen zu haben, daß dem Fortschritt über Jahrtausende menschlicher Anstrengungen das perfekte Kunstwerk zu schaffen strotzt? Wenn jede dieser Anstrengungen sich immer wieder als Rückbesinnung, gereinigt von allem zeitgeistigen kulturellem Moos, auf jenen Fels der reinen Wahrheit verstehen läßt.
Wenn es irgendetwas gibt, was das 20te Jahrhundert von allen bisherigen Epochen zivilatorischen Schaffens abhebt, so ist es nicht der Holocaust, sondern der Jazz. Und dieses Album ist Jazz as Hell! Aber es ist mehr: Es ist, wie wenn Adam und Eva vom Baum der Erkenntnis gegessen hätten, und niemand im Himmel hat es gemerkt. Ja ich spreche von Sodom und nicht von Miles Davis oder Coltrane. Die Götter waren gegenüber den Menschen nie so wohlgestimmt, ihnen ungestraft so viel Wahrheit zukommen zu lassen. Was ist passiert? Metal hat es irgendwie geschafft, während der 80er, noch tiefer in die Abgründe der menschlichen Seele zu blicken als Punk in den 70ern. Es war jener Exzess, den die Götter im Himmel immer durch so etwas wie eine offenbarte Moral vermittelt durch verlogene Propheten wie Moses, Jesus oder Mohammed verhindern wollten. Es war der Weg des Seins der menschlichen Existenz ohne dem Blendwerk der Moral, des Scheins und schlechten Gewissens.
Sodom ist das weiße heidnische Äquivalent zu jenen oben genannten schwarzen Jazz Göttern. Venom sind in dieser Hinsicht wahrhaftige Propheten, die uns jenen menschlichen Abgrund zuerst aufgezeigt haben, der durch die Zivilisierung des Fleisches für immer unentdeckt zu bleiben schien, und den wir jetzt ohne Angst schauen können. Diese Platte gehört in jeden Haushalt, oder Zelt, oder Iglo, oder was weiß ich.
Nicht kaufen, aber stehlen.
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