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Kundenrezensionen

3,3 von 5 Sternen
14
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am 21. September 2016
Von allen Wendungen in der Saga-Geschichte ist das eine der bizarrsten. Nach ihrer Wiedergeburt als Heavy-Rock-Band auf "The Security of Illusion" boten sie ein Jahr später eine Sammlung extrem glatter und kommerzieller Songs an. Der Stilwechsel war aber nicht unbedingt Sagas Idee. Nach dem Erfolg von "Security" war der Produzent von TV-Serien wie "The A-Team", Stephen J. Cannell, auf die Band zugekommen und hatte sie gefragt, ob sie den Soundtrack für seine Serie "Cobra" bestreiten wollten. Die Songs auf "Steel Umbrellas" sind also allesamt Fernsehmusik und durch die Einbeziehung von vielen zusätzlichen Kollaborateuren wurde der Saga-Charakter weiter verwässert. Tatsächlich klingt "Steel Umbrellas" nicht wirklich nach Saga, weder nach den progressiven bis hardrockigen Saga der Anfangsjahre oder der beiden Vorgängeralben noch nach den poppigen Saga von "Behaviour" und "Wildest Dreams", wobei "Wildest Dreams" noch am ehesten als Referenz dienen könnte. Wären da nicht die Stimmen von Michael Sadler und Jim Gilmour (der erstmals zwei Songs singen darf), man würde kaum auf die Idee kommen, dass hier tatsächlich Saga am Werk sind. Ausnahmen sind kurze Ian-Crichton-Momente wie z.B. im Intro von "Push It" oder das Solo in "Why Not". Keyboards, Gitarren und Bass sind aber überhaupt nicht Saga-typisch. Und auch wenn ich Michael Sadler als verbliebenes Erkennungsmerkmal erwähnt habe, so geht er mir hier doch ziemlich auf den Senkel. Was auf "Security" noch irgendwie cool war, klingt hier ohne das Gegengewicht der muskulösen Gitarrenriffs total affektiert und aufgesetzt. Sadler wirkt manches Mal wie im falschen Film, negativer Höhepunkt die plumpen sexuellen Anspielungen in "Steamroller" oder das Geschleime zu Beginn von "Bet on This". Auch Jim Gilmour bekleckert sich, von seinen komischen Keyboardsounds abgesehen, nicht mit Ruhm: Seine sanfte Stimme passt nicht zu dem gemäßigten Rocker "Shake That Tree" (der zudem durch süßlichen weiblichen Gesang verunstaltet wird) und die eher auf seine Stimme zugeschnittene atmosphärische Ballade "Say Goodbye to Hollywood" hat wenig Substanz und muss auch noch damit leben, einen bereits von Billy Joel erfolgreich genutzten Titel zu tragen. Dass dieser Song tatsächlich auf einer Scheibe namens "The Very Best of…" erschienen ist, kann ich kaum fassen! Viel besser geraten ist da "I Walk With You". Aber gerade hier wird das Dilemma des Albums deutlich, wenn man die Liveversion im Vergleich hört. Die ultra-polierte Produktion raubt den Songs die Seele - aus einer eigentlich tief berührenden Ballade wird Fahrstuhlmusik, die zum einen Ohr rein und zum anderen raus geht. Das mag für die TV-Serie so Sinn gemacht haben, zieht aber das gesamte Album ins Mittelmaß. Da hilft es auch nicht, dass der Sound unter technischen Gesichtspunkten gut ist, wenn kein Leben mehr drin ist. Auch die Rocksongs klingen so geleckt, dass man von Rock eigentlich nicht mehr sprechen kann, weil keine Kanten vorhanden sind. Das trifft Tracks wie das nichtssagende "(You Were) Never Alone" oder "Push It", trotz einiger witziger Ideen. Die funkigen Anklänge in der Rhythm-Section und den Synthiebläsern wirken sehr seltsam, das liegt Saga einfach nicht - am besten funktioniert es allerdings im letzten Song, "Feed the Fire", der wenigstens einen ordentlichen Groove entwickelt (über den Text breiten wir lieber erneut den Mantel des Schweigens). Sonst noch Kommentare? "Why Not" erinnert am ehesten an die alten, "richtigen" Saga - klingt für mich aber zu hektisch und übermotiviert, ein Problem, das auch gerade erst dem Opener des aktuellen Albums "Sagacity", "Let It Slide", wieder zugestoßen ist. "Password Pirate/Access Code/Password Pirate" ist, anders als mich der Titel hoffen ließ, kein progressives Medley aus verschiedenen Teilen, sondern ein selbst für dieses Album wirklich seltsames Stück, aber gerade dadurch wenigstens etwas Besonderes: Über einen schnellen, treibenden Drumbeat gibt Sadler im Sprechgesang den Passwortpiraten, was aus heutiger Sicht erstaunlich visionär anmutet und wirklich lustig daherkommt. Höhepunkt ist bei 1:05 die grandiose Zeile "Let me have just one more byte." Zum Schieflachen! Über den Rest der Scheibe kann ich leider nicht lachen. Was noch? Da hier mit einem thematischen Konzept gearbeitet wurde (siehe Texte), gibt es auch einige wiederkehrende Motive in der Musik. Aber Saga waren sowieso schon immer eine Album-Band, mit einem durchgängigen Sound und einer eigenständigen Stimmung innerhalb jedes Albums. "Steel Umbrellas" ist kein schlechtes Album, aber auch kein wirklich gutes. Es ist Hintergrundmusik, wohl auch partytauglich, aber nicht wirklich ein zufriedenstellender Hörgenuss. Einige Rezensenten führen den schlechten Leumund der Platte darauf zurück, dass Fans alles immer an den ersten vier Alben messen. In meinen Augen ist das Unsinn. Sicher sind die ersten vier Alben Meisterwerke (bei "Images…" mache ich allerdings Abstriche). Aber mir gefällt ja auch das, was danach kam. Die entscheidende Frage ist doch, ob mir ein Album gefällt - unabhängig davon, dass Saga auf dem Cover steht (ein Bandname ist ja auch so etwas wie eine Marke) und bei Veröffentlichung sicher eine gewisse Erwartung enttäuscht wurde. Und davon abgesehen ist eine Band immer dann überzeugend, wenn sie etwas macht, das ihr entgegenkommt. Das ist bei "Steel Umbrellas" eben nicht der Fall. Sagas Stärken liegen woanders.

Das Remastering ist erstaunlich schlecht und von Dynamik kann keine Rede mehr sein. "Steel Umbrellas" schlägt in dieser neuen Version sogar die stark komprimierten Saga-Studioalben der letzten Jahre, was den Einsatz von Brickwall-Limiting angeht. Der Eindruck, dass das Album die Tiefe einer Pfütze besitzt, wird dadurch sogar noch verstärkt, weil man nicht laut hören kann.

Wie oben bereits angedeutet, ist die Liveversion von "I Walk With You", bereits auf der SPV-Version von 2002 enthalten, ein echter Bonus, der das Album aufwertet (auch wenn ich nicht weiß, ob es einen großen Unterschied zur Version auf "Detours" gibt). Die beiden neuen Live-Tracks dagegen passen nicht zum Album. Allerdings ist es nett, das neue "On My Way" mal live zu hören, bevor es wahrscheinlich bald wieder aus dem Liveprogramm verschwinden wird. Zumal die Liveversion viel besser klingt als die schlecht produzierte Studioaufnahme und mit dem Keyboardsolo wirklich wie ein würdiger Nachfolger von alten Saga-Klassikern auftritt. Das alte Schlachtross "On the Loose" kommt hier auch ein bisschen besser als auf der Sagacity-Bonus-CD. Die Keyboards klingen generell nicht mehr so klebrig und fügen sich besser in den Gesamtsound ein. Aber wieder gilt: Wo sind die echten Raritäten der Ära? Wo ist die B-Seite "(Walking on) Thin Ice" (die sogar auf einigen CD-Editionen anstelle von "Push It" enthalten war), wo die Single-Edits von "Why Not?" und "(You Were) Never Alone"? Ich werde den Eindruck nicht los, dass hier eine große Chance vertan wurde. Vielleicht wurde die ganze Veröffentlichungsreihe deswegen abgebrochen? Nach den vollmundigen Ankündigungen von zwölf Reissues in zwölf Monaten kamen tatsächlich nur fünf (!) CDs. Nun, wer weiß, vielleicht kommen "Phase 1" ff. ja doch noch, aber die Flyer und Werbeanzeigen sind auf jeden Fall eine Kuriosität.
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am 18. Februar 2004
Warum tendieren eigentlich gerade deutsche Musikfans immer dazu Vergleiche zu vorherigen Werken anzustellen? Natürlich kann dieses Album einem Worlds Apart oder Silent Knight nicht das Wasser reichen, aber muß es das? Ich jedenfalls finde dieses Album wesentlich erfrischender und abwechslungsreicher als z.B. Full Circle, wo SAGA im Grund ebloß versucht haben ihre alten 70er Platten zu kopieren. Hier waren sie innovativ und schufen eine fantastische Mischung aus Funk, Pop und Rock! Eine sehr starke Scheibe!
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am 6. Februar 2005
Nachdem ich im Internet einige wirklich schlechte Rezensionen über diese CD gelesen habe, wird es nun Zeit, endlich einmal eine Lanze für "Steel Umbrellas" zu brechen. Meist werden neue Alben ja an den jeweiligen Vorgängern gemessen. Das ist natürlich nachvollziehbar. Trotzdem ist es manchmal hilfreicher, wenn man versucht, sich davon freizumachen um unvoreingenommen an eine neue CD heranzugehen. Wer das bei diesem Saga-Werk schafft, der entdeckt ein äußerst abwechslungsreiches und handwerklich hervorragend gemachtes Pop/Rock-Album. Gleich der Opener (Why not?) wartet mit interessanten Rhythmen und schönen Harmonien auf. Stücke wie "Shake that tree" oder "Push it" besitzen eine unvergleichliche Atmosphäre. Und mit "Password pirate" geben Saga dann auch einmal etwas mehr Gas. Mit "I walk with you" und "Say goodbye to Hollywood" beweisen die Kanadier zudem erneut, dass sie auch die ruhigeren, balladesken Töne perfekt beherrschen. Und wer hätte gedacht, dass sich Saga mit dem letzten Titel sogar gekonnt an funkige Rhythmen heranwagen (was den Abwechslungsreichtum dieses Albums einmal mehr herausstellt).
Also, liebe ewig Gestrigen, für die jede neue Saga-CD wie eine Neuauflage der alten Klassiker klingen muß: Gebt diesem Album eine Chance! Wäre dies eine Platte irgendeiner Newcomer-Band hätte bestimmt niemand etwas zu kritisieren! Und für alle die Saga sowieso nicht kennen: Hier handelt es sich um ein 1a Pop/Rock-Album, das sich in Punkto Kreativität, Musikalität und Produktion in keinster Weise zu verstecken braucht und das gleiche qualitative Niveau aufweist wie letztlich alle Saga-Werke (und als Fan der ersten Stunde weiß ich, wovon ich schreibe!). Absolute Kaufempfehlung!
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TOP 1000 REZENSENTam 31. März 2014
Das 1994 bei Polydor veröffentlichte Saga-Album "Steel Umbrellas" war damals für mich eine herbe Enttäuschung.
Auf dem richtig guten,rockigen "The Security Of Illusions" hatte die Band nämlich,wieder mit Jim Gilmour und Steve Negus an Bord,
ihre Pop-Rock-Phase offensichtlich mit diesem Knüller beendet...dachte (und hoffte) nicht nur ich.
Auch die poppigeren Sachen,wie "Wildest Dreams" hatten ihren Reiz,jedoch haben mir die älteren Alben immer viel besser gefallen.
"Steel Umbrellas" gilt zu recht als eines der schwächsten Saga-Scheiben,was aber nicht nur auf Enttäuschung über den Rückfall in den poppigen Stil zurückzuführen ist.
Zu der sehr kurzen Laufzeit (knapp über 40 min.) gesellt sich die Tatsache,daß die Qualität der Kompositionen hier wirklich am untersten Ende von allem,was Saga je gemacht haben,anzusiedeln ist.
Neben dem sehr ansprechenden, langsamen "I Walk With You" hat man es vor allem mit ganz netten,aber keinesfalls überragenden Stücken zu tun.Und ich muß zugeben,daß irgendetwas Verstörendes in mir mich dazu bringt, "Password Pirate" richtig gern zu hören.Leider enthält das Album aber auch echte Nieten,wie das unsägliche "Say Goodbye To Hollywood" oder das Saga-unwürdige, platte "Push It".
Heute weiß man,daß Saga von der Plattenfirma bedrängt worden waren,noch mal zu dieser Musikrichtung zurückzukehren und das ganze noch unter Zeitdruck.
Da SU ,von den erwähnten Totalausfällen mal abgesehen,dennoch ganz gut hörbar ist,halte ich knappe 4 Sterne für angemessen.
Daß sich ein Vergleich zu Alben wie "Silent Knight" oder "Worlds Apart" von selbst verbietet,dürfte klar sein.
Der Klang ist ok.
Da sämtliche Saga-Remasters (SPV/Steamhammer,Import) schlechter klingen,als die ersten CD-Serien,empfehle ich den Kauf der Polydor-CD.
Außerdem gab es eine Veröffentlichung (Bonaire), welche statt "Push It" den Song "(Walking On) Thin Ice" enthält.
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am 28. April 2016
Warum speilen Saga heute nicht die großen Hallen wie etwa Iron Maiden?
Neulich habe ich mich gefragt, warum ich die Kanadier damals aus den Augen verloren habe.
Steel Umbrellas gibt eine der Antworten. Es ist das Grauen!
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am 31. August 2010
Bin SAGA-Fan der allerersten Stunde (seit 1977) und was sie hier abgeliefert haben, war seinerzeit um Lichtjahre vorraus. Ich habe Freunden dieses Album vorgespielt, aber nicht dazugesagt, dass es sich um SAGA handelt. Die waren alle sowas von begeistert, und als sie noch erfuhren, dass es sich dabei um die Kanadier handelt, sie wollten es nicht glauben. Fazit: Einfach nicht an SAGA denken, sondern nur geniessen. Jede Band experimentiert in einer so langen Karriere einmal, aber keine kann es so gut wie die Kanadier!
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am 5. Juni 2013
Bei Saga-Alben, die keiner mag, bin ich erst einmal auf Verteidigung aus. Letztlich muss ich aber doch was damit anfangen können. Meine Meinung zu "Steel Umbrellas": Erstmal darf die Band experimentieren und Neues ausprobieren. Der Sound ist schon vom Radio-Pop-Rock der späten 80er/frühen 90er geprägt. Es gibt einige Titel wie "Bet On This" oder "Push It", wo die Absicht erkennbar ist und ich sagen würde: diese Art Musik haben andere besser auf den Punkt gebracht. Aber mindestens "Why Not?", "Feed The Fire" und vor allem "Shake That Tree" (wenn das kein Saga-Song ist, weiß ich auch nicht weiter) sind absolut überzeugend und Grund genug, die Platte haben zu müssen.
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am 21. Juni 2003
POP music at it's best!
OK...mit dem typischen SAGA-Sound hat das nicht mehr viel zu tun, aber was SAGA hier abliefern ist das genialste POP Album der 90er Jahre!
Der Sound ist genial produziert und hier und da spielen sich die perfekten Musiker mit ihrer perfekten Virtuosität in den Vordergrund. 5 Sterne sind eigentlich zu wenig.
Wer "Steamroller" nicht genial findet, der ist nicht cool genug für diese Welt ;-)
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am 9. Februar 2008
Auf 'Steel Umbrellas' ist der Haerte- und Bombastgrad von 'The Security Of Illusion' zuerueckgeschraubt worden. Das Album ist deutlich Party- und Pop-orientierer. Alte Saga-Trademarks (die dynamische holprike Rhythmik, und die Keyboard-Giatarrenduelle) sind kaum anzutreffen. Eine Ausnahme bildet vielleicht 'Why Not', welchem ich noch am ehesten das Praedikat 'Saga' zuordnen wuerde. Dennoch gelingt es Saga gut, poppige Aspekte in ihre Musik einzubinden. Jedenfalls wesentlich besser als auf 'Wildest Dreams'. Das von Jim Gilmour gesungene 'Shake That Tree' bietet fuer Saga ungewoehnlichen weiblichen Background-Gesang. Eine Partynummer, die an 80er Jahre erinnert. Eine der besten Nummern des Albums. 'Password Pirate (Access Code - Password Pirate)' ist dann nochmal discolastiger, aber keineswegs schlecht, wenn's auch nicht nach Saga klingt. 'I Walk With You' ist eine schwebend-seichte Ballade mit weichen Keyboards und etwas Gitarrengezupfe. Sehr erholsam und entspannend. 'Steamroller' haette wieder aus den 80ern stammen koennen, seltsam dass sowas 1994 erscheint. Das von wiederum von Jim Gilmour 'Say Goodbye To Hollywood' ist als Ballade wesentlich schwaecher als 'I Walk With You' - braucht kein Schwein.

Das Album wesentlich weniger spannend als 'Generation 13' und weniger hart und bombastisch als 'The Security Of Illusion'. Es bietet aber dafuer schmerzlose, unkomplizierte Musik, zu der man auch mal abschalten kann. Einsteiger sollten mit dem Album niemals anfangen. Wer aber bereits mehrere Alben von Saga hat, der kann seine Sammlung hiermit gut ergaenzen.
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am 14. September 2006
Warum nörgeln viele an diesem Album herum? Es soll eines der schlechtesten von SAGA sein? Warum, nur weil experimentiert wurde und etwas vom ausgetretenen Pfad abgegangen wurde. Mir gefällt die Scheibe sehr gut. Viele Stücke erinner an Serien wie "Miami Vice" oder "Cobra", man fühlt sich direkt in die achtziger versetzt. Absolut geniales Album. Gleich das erste Stück "Why not?" geht mächtig ran, gefolgt vom gefälligen "Never alone", hier kommt das "Miami-Vice-Feeling" voll rüber. Die Herren von Saga haben hier wirklich saubere Arbeit abgeliefert!

kritikpunkt sind einige etwas sehr abgedrehte Stücke wie "bet on this", "Password" oder das Gilmour-Gedudle "Shake the Tree". Aber irgendwie hat die Scheibe was! Ich höre die mittlerweile regelmäßig :-)

Besonders schön ist wieder "I walk with you", sehr eingängiges ruhigeres Stück, Sadler dominiert mit seiner Stimme. Im "thin Ice" kommt wieder volle Kanone pures 80er-Feeling rüber.

Naja, wer es halt nicht recht erlebt hat, kann nur meckern.

Klasse Scheibe für Freunde gutes 80er Musik!
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