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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
29
4,8 von 5 Sternen
Silent Knight
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. November 2016
"Silent Knight", das dritte Saga-Album, war zugleich das erste mit Keyboarder Jim Gilmour, der Saga (abgesehen von einer Unterbrechung in den späten Achtzigern) bis heute treu bleiben sollte. Seine Einsätze an Klavier und vor allem diversen Synthesizern prägen das Album, mit seiner sanften Stimme sollte er zudem einen guten Kontrapunkt zu Michael Sadlers raumgreifenden Vocals liefern (bei "Time to Go" erstmals gut zu hören). Kompositorisch hat er auch mehr zu "Silent Knight" beigetragen als Greg Chadd auf dem Vorgängeralbum.

Die Band scheint es darauf angelegt zu haben, nach der leichten Delle mit "Images at Twilight" zum Niveau ihres Debüts zurückzufinden. Das geht so weit, dass "Help Me Out" klar als "Humble Stance"-Nachfolger zu erkennen ist, auch wenn es nicht so stringent ausfällt. Insgesamt ist die Stimmung ähnlich in sich geschlossen wie beim ersten Album, allerdings etwas offener (größere Hallräume, wir befinden uns im Jahr 1980) und weniger düster. Dennoch verströmt das Album über weite Strecken eine "nächtliche" Atmosphäre. Bei einigen Songs ("What's It Gonna Be", "Compromise") setzt die Band zwar die poppigeren Strukturen von "Images" fort, jedoch mit deutlich erhöhter Dramatik und auffällig schnellem Tempo.

Sehr ungewöhnlich für die Band, dass sie gleich mit dem längsten und epischsten Song eröffnen. "Don't Be Late (Chapter 2)" unterstreicht erneut, wie wichtig Saga damals ihr auf die ersten vier Alben verteiltes Konzept war. Dieses Epos gilt vielen Saga-Fans nach wie vor als ihr Meisterwerk und ist auch für mich neben "Humble Stance" und "Wind Him Up" sicher eines ihrer drei besten Stücke. Es fängt sehr leise und mysteriös an und baut sich dann peu à peu zu einem bombastischen Finale auf, inklusive fetten Keyboardfanfaren und hochfliegenden Gitarrensolos. Bis heute ein Highlight jedes Saga-Konzerts.

Im Instrumentalteil von "What's It Gonna Be" hört man einige neue Keyboardsounds, ansonsten lebt der Song vor allem von seinem drängenden Refrain und den eingesetzten Soundeffekten (Telefonklingeln). Mir ist der Song etwas zu hektisch.

Der Walzer "Time to Go" steht für die kitschige Seite der Kanadier, die natürlich auch dazugehört! Die watteweichen Keyboardsounds tun nicht weh, spannend sind aber einige Instrumentalteile. Überhaupt ist das Arrangement mit Klavier und gefühlt mindestens vier verschiedenen Synthesizersounds sowie den raffiniert gesetzten Wechselgesang im Refrain bemerkenswert. Hier regiert die Harmonie ohne störende rockige Ausbrüche.

Bei "Compromise" fällt vor allem das enorm aggressive Synthiesolo auf, das von perlendem Klavier und dann einem starken Gitarrensolo abgelöst wird. Musikalisch nimmt die Nummer einiges von dem vorweg, was auf dem nächsten Album "Worlds Apart" für den großen Erfolg sorgen sollte.

"(You've Got) Too Much to Lose (Chapter 7)" eröffnet mit einem der besten Intros, das ich kenne. Seine Fortsetzung sollte das dann in "No Stranger (Chapter 8)" mit seinem 3/4-Intro finden. Der Rest des Songs ist um eine atypisch aufsteigende Strophe und den hymnischen Refrain gebaut. Gerade hier fängt die Band die Stimmung des Covers hervorragend ein.

"Help Me Out" ist einer dieser Saga-Songs, der in der zweiten Hälfte rein instrumental ist. Aber was auf dem Debüt eigentlich immer hingehauen hatte, klingt hier ein bisschen zerfahren. Ein guter Song ist "Help Me Out" dennoch.

"Someone Should" erinnert ein bisschen an die schwächeren Sachen von "Images…", ist aber OK.

Mit dem Rausschmeißer zeigen Saga zum vielleicht ersten Mal ihre ganze Power. "Careful Where You Step" hat nur wenig (opernhaften!) Gesang, der Refrain wird sogar durch einen Vocoder gesungen. Es ist vor allem die Art und Weise, wie die Band immer wieder schnelle Keyboard- und Gitarrenmotive übereinander- und nebeneinanderschichtet, die beeindruckt. Einige Passagen erinnern mich auch entfernt an ähnliche Abfahrten von Manfred Mann's Earth Band, wobei der schöne alte Moogsound hier nicht mehr zu hören ist. Die Produktion ist noch etwas wuchtiger als bei "Images" ausgefallen - die Polydor-CD aus den Neunzigern würde ich schon fast als Referenz bezeichnen. Wer sich den Genuss der neueren Saga-Alben ruinieren möchte, der sollte "Silent Knight" nach z.B. "Sagacity" hören…

Auch wenn "Silent Knight" keine Singlehits wie die bald folgenden "On the Loose" und "Wind Him Up" enthält (und die Keyboardsounds manches Mal etwas seifig sind), ist das Niveau doch ebenso hoch wie beim Nachfolgealbum "Worlds Apart". Hier haben Saga endgültig ihren Stil gefunden. Volle Punktzahl.
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TOP 1000 REZENSENTam 5. April 2014
Das 1980 auf Polydor erschienene dritte Studioalbum der kanadischen Progressive-Rocker Saga gehört mit Sicherheit,da sind sich Kritiker,Fans und andere Rockmusik-Hörer einig wie selten,zu den besten Scheiben der Band.
Daß Keyboarder Greg Chadd die Band verlassen hatte und durch Jim Gilmour ersetzt wurde, änderte nichts daran,daß Saga mit "Silent Knight" den Stil der ersten beiden phantastischen Alben beibehielten.
Ian Chrichtons virtuoses,schnelles Gitarrespiel, Steve Negus`variantenreiches,druckvolles Drumming und Michael Sadlers theatralisch-kunstvoller Gesang verbinden sich mit dem sie perfekt unterstützenden Baßlinien Jim Chrichtons und den filigranen Keyboard-Sounds des Jim Gilmour zu einem mitreißenden,beeindruckenden Ganzen.
Die eingängigen,dennoch gehaltvollen Melodien/Rhythmen entwickeln in Verbindung mit der rockigen Umsetzung ihren ganz eigenen Charakter.
Daß die Band seit Jahrzehnten immer wieder bedrängt wird,mal wieder ein Album im Stile von "Silent Knight" herauszubringen,spricht für sich.
Der Klang der alten Schallplatte (Vinyl) war/ist sehr gut. Polydor hat bei der Qualität des Vinyls damals nicht gegeizt.
Wer sich die Musik auf CD zulegen will,ist mit der älteren Polydor-Version deutlich besser dran.
Sämtliche Saga-Remasters (SPV/Steamhammer) klingen schlechter,als die "normalen" CDs,so ist es auch hier.
Die Remaster-Version von "Silent Knight" klingt lauter,vordergründiger,"billiger";andere Master-oder Copy-Bänder hat man anscheinend auch noch genutzt,da zB am Anfang von "Don`t Be Late" eine Stelle völlig anders klingt,als auf der Schallplatte und der Polydor CD.Der blasse Druck des Booklets unterstreicht die Lieblosigkeit der Veröffentlichung.Schade.
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am 29. Januar 2008
Auf 'Silent Knight' feierte Keyboarder Jim Gilmour seinen Einstand und Saga perfektionierten ihren Operetten-Stil. Die Songs sind allesamt schnoerkellos. Mal spannend und energiegeladen, mal bombastisch, aber nie ueberladen, und mal auf stilvollen Humor getrimmt. Allein der Opener ist ein wahrer Klassiker. Anfangs Keyboardschleifen und dezenter, himmlischer Gesang, spaeter kernige Riffs, dann Bombast und tolle Gitarren -und Keyboardsoli. Ein Gassenhauer!

Doch mit den naechsten Stuecken es geht spannend weiter. Bei den Keyboards wird sowohl klassischer Pianosound, als auch fanfarenartige Moogs und schwebender Synthiesound benutzt. Die unterschiedliche Keyboardstimmen und die E-Gitarre duellieren sich staendig. Die Gitarre ist immer sehr kernig und rockig. Dazu Sadlers einzigartiger Gesang, der einfach auf diesem Planeten seinesgleichen sucht, und dem ganzen noch die Krone aufsetzt. Einer sehr facettenreiche Stimme hat der Mann!

Besonders hervorheben moechte ich noch 'Someone Should' und 'Careful Where You Step'. Bei ersterem ist der Refrain derart mitreissend, dass man sich wuenscht, immer in dieser von Saga kreirten Kosmoswelt zu leben. Der letzte Song ist dann sehr hymnisch. Toll der Vocodereinsatz und die erhebenden Synthies. Zum Schluss hupen die Moogs sogar und das Ende gehoert dann wieder einem preachtig gespielten Keyboard/Gitarren-Duell.

Ein hervorrangend eingespieltes, und hervorragend produziertes Album. Der Sound ist sehr fett.

Hoechstnote!
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am 30. November 2000
Mit "Silent Knight" veröffentlichte SAGA ein Album, in dem es vor wabernden Moogs ("Time to go") und Unisono-Einsätzen nur so kracht ("Compromise", "Help me out"), in dem sich Synth und Gitarre die aberwitzigsten Duelle ("Careful where you step") liefern und in dem lyrische und Rochmusik eine Symbiose eingehen, wie es kaum einer anderen Rockband je zuvor gelungen ist. Diesen Meilenstein der Rockgeschichte konnte SAGA nur noch einmal toppen, ein Jahr später mit "Worlds apart". So, nun aber nicht mehr weiterlesen, sondern "Silent Knight" in den CD-Spieler (oder noch besser: auf den Palttenteller) legen und sich mit zwanzig Jahre junger Musik ins übernächste Jahrtausend beamen lassen!!
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am 24. Januar 2014
seit ca. 30 Jahren. Es war die erste Platte mit der ich diese Band kennen lernte als mein Vater diese Platte aufliegen hatte. Es ist für mich das Album was am konzentriertesten den Kern dieses einzigartigen Musikstils auszuprägen vermag. Ich liebe es immer wieder mir beide Seiten dieses Vinyl Scheibchens aufzulegen und der einzigartigen Magie und den Klängen diesen Werkes zu folgen. Natürlich sind auch die beiden Vorgänger erstklassige Klassiker für mich, keine Frage, aber dieses Werk ist für mich persönlich einfach traumhaft schön und einfach musikalisch bezaubernd. Auch wenn die Aufnahmequalität leider keinen so guten Eindruck wie die Musik selbst hinterlässt, wage ich es nicht dafür einen Stern abzuziehen.
Wenn es um HiFi geht, ist die In Transit sicher die bessere Wahl und auch kein schlechtes Werk eben gerade weil es auch bei hochwertiger Reproduktion die Qualität dieser Band hervorzuheben weiß. Aber der "stille Ritter" ist für mich trotzdem unverzichtbar.
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am 21. November 2007
Ich erinnere mich immer gern daran zurück, wie ich diese Scheibe Anfang der 80er auf dem Plattenteller meiner Schwester fand. Schon mit 11 Jahren hat mich dieses Opus (anders kann man es nicht bezeichnen) schlichtweg umgehauen. Die perfekte Synthese von Ratio und Emotio, die sich in Komposition, Phrasierung, Arrangement und stimmlicher sowie instrumenteller Meisterschaft ausdrückt ist für mich bis zum heutigen Tage unerreicht. In Verbindung mit dem zur Musik passenden, hervorragenden Cover tauche ich beim Hören auch heute noch in fantastische, ferne Welten ab, in denen es ungezählte Abenteuer zu bestehen gilt. Kurzum: Das Sahnehäubchen von Saga ! Deswegen: 5 Sterne (leider gibt es keine 6 oder 7 Sterne zu vergeben...).
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am 25. Juli 2014
Die Musiker von "Saga" sind virtuos, ihre Musik ist vital, schnell und melodiös, ihre Arrangements ob ihrer Virtuosität ausgefeilt. Ihre Musik wirkt lediglich durch sich, weil sie von Vollblutmusikern wie ein Kunstwerk präsentiert wird und alle außermusikalische Effekthascherei wie das heutzutage so gerne on stage vorgeführte Rumgehopse von Hampelmännern oder kreischenden Girl groups, die von Musik absolut nichts verstehen, ausspart. Dabei klingt ihre Musik auch nicht bombastisch, sondern in ihrem Klang sogar eher filigran. Diese LP/CD von 1981 gibt eine bemerkenswerte Vorstellung von den oben beschriebenen Eigenschaften der wundervollen Musik von "Saga". HHB
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am 23. November 2001
Ein Freund von mir spielte 1984 auf einer Klassenfahrt eine Cassette mit dieser Platte rauf und runter. Es dauerte danach keine vier Wochen, und ich hatte alle bis dahin erschienenen SAGA-Alben im Schrank stehen, und das vom knappen Taschengeld. Alle sind großartig, aber "Silent Knight" bleibt die beste. Saga zeigen eine unglaubliche Musikalität, und machen aus jedem Stück ein kleines Kunstwerk. Wo andere Rockbands einen guten Song schreiben und nach vier Minuten aufhören, interpretieren Saga das Thema weiter, arbeiten aus netten Liedchen dramatische Musikstücke heraus.
Meine Lieblingsstücke sind "Don't Be Late", "Time To Go" und "Too Much To Lose", aber die anderen folgen dichtauf. Ein Album, das man am Stück hört, ohne ein Lied zu überspringen. Eines von zehn, das ich auf die berühmte einsame Insel mitnehmen würde. 5 von 5 Sternen.
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am 14. Februar 2015
Zuegegeben damals 1981 als gerade das Album Silent Knight auf dem Markt war, konnte ich zuerst gar nichts mit dieser Art Prog-Rock anfangen. Ich war einfach noch auf die "Alten" Led Zeppelin, Uriah Heep und Deep Purple gepolt. Aber dann hatte es Klick gemacht, allerdings erst beim Nachfolger-Album Worlds Apart. Heute beim Vergleich dieser beiden Alben (ich finde die besten überhaupt von Saga) ist Silent Knight einfach einen Tick ausgereifter und geradliniger. Highlights sind natürlich die ersten beiden Lieder "Don't Be Late" und "What's It Gonna Be", die anderen Tracks gehen aber genauso gut ins Ohr. Ein Muß für jeden Melodicrock-Fan und deswegen fünf Sterne!
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am 5. Juni 2013
Mir fällt es schwer, mich zwecks der Krone für das beste Saga-Album aller Zeiten zwischen "Images At Twilight" und "Silent Knight" zu entscheiden - von den Ideen, dem Songwriting und dem Spirit her sind diese zwei Alben wirklich perfekt und ohne Schwächen. Auf "Worlds Apart" sind dann neben den Hämmern "Wind Him Up" und "On The Loose" auch einige recht unspektakuläre Stücke, "Heads Or Tales" finde ich wieder stärker.
Mir gefällt an den genannten Alben u.a., dass die Keyboards noch wirkliche Lead-Keyboards sind, die offensiv die Struktur der Stücke bestimmen, aber auch deren Zusammenwirken mit der sehr, sehr geilen Gitarre Ian Crichtons ist beispielhaft, und auch Michael Sadlers Gesang inklusive der Refrainmelodien ist so stark wie später nur noch selten.
Állerdings möchte ich nicht versäumen zu betonen, dass ich es normalerweise hasse, wenn Fans immer rumheulen, dass die alten Alben doch viel besser waren, und dass ich z.B. "Generation 13", "Pleasure and the Pain"(!!), "House Of Cards" und vor allem "The Human Condition" sehr liebe.
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