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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
14
4,6 von 5 Sternen
Format: Audio CD|Ändern
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In einer Zeit, die verseucht war von Hip-Hop- und Rap-Generve, von Disco-Pop-Tanten wie Madonna, von fetthaarigen Heavy-Metal-Prolos und hirnlosem House-Computer-Müll, da machte sich in den grünen Weiten Schottlands eine Band ans Werk, um eine Platte mit zeitloser, manchmal fast unwirklich schöner, melodischer Rockmusik zu produzieren, deren folkloristische Grundlage nicht verschämt verborgen, sondern durch die Art der Arrangements ganz offen in das Konzept der Gruppe einbezogen wurde.

Runrig existieren bereits seit den frühen 70er-Jahren und sind eine patriotische Band im sympathischsten Sinne. Nicht ohne Grund werden der erste und der letzte Song dieses Albums in der schottischen Ursprache Gälisch gesungen und sind Hymnen auf Runrigs Heimat "Alba" (zu Deutsch: Schottland).

Runrigs Musik ist hoffnungslos romantisch, und trotzdem hat sie nichts mit Kitsch zu tun. Ihr Metier sind pathetische Ohrwürmer wie "Alba", "The Cutter" und "Pride of the Sunmmer", die an die anderen wunderbaren Schotten von Big Country erinnern, sowie schwärmerisch-melancholische Balladen, bei denen ich immer wieder hemmungslos schluchzend zusammenbrechen könnte ("Worker for the Wind" und "The Only Rose" müssen irgendwie himmlischen Ursprungs sein!).

Den größten Anteil an der unvergleichlichen Atmosphäre dieser Platte hatten sicherlich der göttliche Sänger Donnie Munro und ein gewisser Malcolm Jones, der Gitarre, Mandoline und Dudelsack spielte. Aber was erzähle ich hier: Die ganze Band passte damals so nahtgenau zusammen wie die Teile eines stolz und unzerstörbar durch die Lüfte schwebenden Fesselballons. Es gab und gibt auf THE CUTTER & THE CLAN keinen Titel, der mir nicht gefällt, und so etwas hat man wirklich sehr selten.

1987, dem Jahr, in dem die Platte erschien, waren Runrig in Deutschland noch völlig unbekannt. Das hat sich im Laufe der seither vergangenen zwanzig Jahre grundlegend geändert. Und obwohl der einzigartige Donnie Munro die Band irgendwann in den 90ern verließ, um Politiker (!) zu werden, gibt es Runrig mit einem neuem, sehr ähnlich klingenden Sänger noch immer, und immer noch veröffentlichen sie regelmäßig CDs von hoher musikalischer Qualität.

THE CUTTER & THE CLAN wird aber vermutlich meine Lieblingsplatte dieser Gruppe bleiben, weil sie meine erste war, und weil sie einfach zu und zu schön ist. Zum (glücklichen) Heulen schön.
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am 8. Oktober 2012
Selten hat mich ein Schlagzeug so traurig gemacht. Denn die hymnenhaften Songs von "The Cutter and the Clan" sind einfach großartig und versprühen absolut authentisches Highlandfeeling. Leider zerklopft eine dröhnende, stupide und viel zu laut und hallig abgemischte Achtziger- Snaredrum die wunderbare Atmosphäre. So kann ich den fünften Stern einfach nicht vergeben. Bei dieser CD würde sich eine Neuaufnahme wirklich lohnen.

Anspieltipps: Alba, Pride of the Summer
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am 30. November 2011
Wohl kein anderes Album hat so viele Best Of-Hits produziert wie "The Cutter and The Clan." Die Schotten starten stilgerecht mit "Alba", einer gälischen Hymne auf Schottland, und springen mit "The Cutter" gleich nach Kanada, um den Exilschotten Johnny und seine Zerrissenheit zwischen der alten und neuen Heimat zu schildern. "Hearts of Olden Glory" besingt hymnisch die Helden aus Schottlands Geschichte, während "Pride of the Summer" ganz einfach zum Tanzen und Feiern einlädt (die Live-Version vom "Beat the Drum"-Sampler gefällt mir allerdings besser). "Worker fort the Wind" schlägt nachdenklichere Töne an, beschrieben wird das harte Leben eines Tagelöhners, der sich nach Liebe sehnt, aber keine findet. "Rocket to the Moon" ist eine Kurzgeschichte der schottischen Exilanten in Kanada, die mithalfen, das Land zu zivilisieren, nur damit deren Nachfolger um die Früchte ihrer Arbeit betrogen werden. "The Only Rose" behandelt abermals die Sehnsucht eines Exilanten nach einer Liebe, die er in der alten Heimat zurückließ-ergreifend gesungen. "Protect and Survive" (mein Lieblingssong) ist eine gnadenlose Abrechnung mit der modernen Welt, für die der Erhalt von Natur und Menschenleben nichts bedeutet. "Our Earth was once green" könnte mit seiner klaren Aussage pro Natur auch als Hymne aller Umweltschützer durchgehen. Das Album schließt stilecht mit der gälischen Ballade "An Ubhal As Airde" (The Highest Apple).
Fans der Band werden den einen oder anderen Song bestimmt schon in mehreren Varianten gehört haben. Sich darüber zu streiten, welche nun die gelungenste sei, scheint mir überflüssig. Wer Runrig kennenlernen will, kommt an diesem Album jedenfalls nicht vorbei.
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am 12. März 2001
Während für Runrig-Fans diese CD, die viele für die ihre beste halten, sicher ein absolutes Muss ist, kann ich sie auch Neueinsteigern zum Kennenlernen der wunderbaren und, wie ich finde, zeitlosen Musik von Runrig nur wärmstens empfehlen. Von Anfang bis Ende: Handgemachter Folkrock aus Schottland vom allerfeinsten, mit einprägsamen Melodien getragen von der tollen Stimme Donnie Munros, der ja leider vor ein paar Jahren die Band verlassen hat. Diese CD hätte in der Tat 6 Sterne verdient.
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Seit über 30 Jahren bringen Runrig ihre Botschaft in unverwechselbarem Klanggewand unter das (nicht nur schottische) Volk. Ihre Lobgesänge auf die Schönheit der Natur und die Höhen und Tiefen des menschlichen Daseins zählen immer noch zum Beeindruckendsten, was das Medium Musik hervorbringen kann. "The Cutter & The Clan" gehört zu den Glanzlichtern der bis heute andauernden Karriere Runrigs. Melodien so schön, dass sie endlich mal die berühmte, meistens zu Unrecht paraphrasierte Gänsehaut erzeugen; Rhythmen so belebend, dass man spontan eine Party geben möchte; Texte so tiefsinnig, dass man froh ist, lebendig zu sein.

Es lohnt sich auch, die englische Übersetzung der gälischen Texte genauer anzusehen. Ein Beispiel: "Aber der Tag und die Stunde werden mit Sicherheit kommen, und wir werden den höchsten Apfel vom Baum des Wissens pflücken."
Ah, herrlich! Kaufen!
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am 30. Januar 2007
okay, sicher gibt es immer noch gesangspuristen die donnie munroe`s Gesang

als knödelnd bezeichnen, aber um den schier unerträglichen herzschmerz der schottischen highlands zu beschreiben muss das so sein.

Mit Cutter & the Clan steigt man am besten in die Runrig`sche Werkschau ein, Auf dem Höhepunkt ihres schaffens variiern sie gekonnt zwischen rockig,kernigen Melodien,(The Cutter-Pride of Summer)und schwelgerischen Balladen(The only Rose)bis das Herz überläuft

So stellt man sich die Highlands vor...
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am 17. November 2011
Diese CD hab ich bereits als LP. Die alten Hits der Gruppe kann man immer wieder gerne hören, als Donnie Munro noch dabei war.
"Alba" - die gälische Liebeserklärung an Schottland, ein kraftvoller Song mit satten Gitarren und deftigen Drums. Dieser Song war mein Einstieg zur Band seinerzeit, Gälisch eine Fremdsprache, aber irgendwie elektrisierend.
"The cutter" - leicht country-lastig mit schrägen Gitarren, handelt von Auswanderern nach Kanada.
"Hearts of olden glory" - ein Favorit von mir, denn die überirdische Stimme von Donnie ist zum Dahinschmelzen.
"Pride of the summer" - Dudelsack und Drums vom Feinsten, da geht das Herz auf, die Stimme von Rory im Duett mit Donnie, klasse.
"Worker for the wind" - sanfte Ballade, hat mich gepackt aufgrund der sparsamen Instrumente, Donnie at his best (einfach traumhaft)
"Rocket to the moon" - Rory als Leadvocal, der Song macht munter und gute Laune;
"The only rose" - auch eine Ballade, eine andere Version als mit Bruce Guthro; er hatte sie auf der CD "Live at Celtic Connections" gesungen, die mir dort irgendwie etwas besser gefällt
"Protect and survive" - einer meiner Favoriten mit starken Drums, meist als Opener live gespielt
"Our earth once was green" - fehlte mir bisher in der Sammlung, ein Song mit starken Drums, fast etwas indianisch gespielt, dazu ist in YouTube ein tolles Video zu sehen über die Zerstörung der Erde und den letzten Paradiesen
"An ubhal as airde" - ein gälischer Zungenbrecher, von Donnies wunderschöner Stimme getragen, mit Chorbegleitung, fast ein Kirchenlied oder für eine stimmungsvolle Hochzeit geeignet.

Schöne Scheibe - kaufen!
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am 10. Oktober 2011
Ein wunderschönes Album der schottischen Band Runrig, wenn nicht sogar ihr bestes. Es startet sehr passend mit einer gälischen Hymne an Schottland ("Alba"), und man kann sich dabei geradezu bildlich vorstellen, wie das Land durch die Nebel auftaucht, zurückgekehrt von einer langen Reise.

Ist Johnny, der Protagonist des darauf folgenden Titellieds "The Cutter" wirklich von Kanada in die schottische Heimat zurückgekehrt? Und obwohl zwar erst der spätere Frontsänger von Runrig aus Neuschottland/Kanada kommt, das Album noch mit dem damaligen Leadsänger Donnie Munro eingespielt wurde, hatte die Band offensichtlich auch damals bereits einen Bezug zur "Neuen Welt", denn auch in weiteren Songs wird Kanada erwähnt (z.B. Manitoba in "Rocket to the Moon") und immer wieder spricht man davon, in einem fremden Land zu sein und man hat Sehnsucht nach Schottland oder der Geliebten ("But I would cross the ocean wide ... if I could lie in your arms tonight" aus "The Only Rose").

Diese Sehnsucht spricht aus der Musik und es sind dabei wunderbare Hymnen entstanden, einmal flotter, dann wieder pathetischer und langsamer. Es ist die Sehnsucht nach der schottischen Heimat ("Alba"), nach Jugend(lichkeit) - ("Hearts of Olden Glory"), Liebe, nach einer intakten und reinen Natur ("Our Earth Was Once Green").

In diesem Sinne jetzt alle im Chor: "There must be a place under the sun where hearts of olden glory grow young ..." Die Herzen bleiben jung bei diesem Album!
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am 25. September 2003
Ich denke, The Cutter and the Clan ist mit das beste Runrig Album. Der Sound klingt etwas nach gekachelter Turnhalle. Aber das empfinde ich absolut als nicht störend (es hebt sich nur etwas von den anderen Werken von Runrig ab).
Aber was wäre Runrig ohne die Songs Alba oder Beat the Drum?
Alles in Allem ein hervorragendes Werk!!!
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am 24. Oktober 2008
Nachdem ich Runrig über Bekannte kennengelernt habe, und auch schon auf ein paar Konzerten war, habe ich mir alle CD's von einem Bekannten ausgeliehen. Und habe mich durch jede einzelne " durchgearbeitet ". Ich muss sagen, diese ist meiner Meinung nach die Beste CD von Runrig, weil mir jedes Lied gut gefällt und doch alle so unterschiedlich sind. Am besten gefällt mir : Cutter and Clan und Pride of Summer, aber auch alle anderen sind hörenswert.
Eine der besten CD's , die ich jemals gehört habe !
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