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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
121
4,8 von 5 Sternen
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am 8. April 2009
Eine riesige Welle hatte das Erdbeben "Nevermind" verursacht. Dermaßen groß das selbst ihr Schöpfer Kurt Cobain nicht mehr mit ihr fertig wurde. War anfangs mit der Veröffentlichung von "Bleach" sein Ziel gewesen unbedingt Rockstar zu werden, wollte er mit "In Utero" möglichst schnell von diesem Status wieder weg. Nicht umsonst klingt die 93er-Veröffentlichung viel rauer, teilweise härter und verstörender sowie viel weniger poppig als der Vorgänger. Ein kleines bisschen Back to the Roots wenn man so will nur das Nirvana im Vergleich zu "Bleach" deutlich gereift waren. Schließlich hatte man mit Dave Grohl (inzwischen Foo Fighter-Frontmann) ja auch noch einen Drummer der was von seinem Fach verstand. Auch wenn eine Abkehr vom poppigen "Nevermind"-Sound offensichtlich ist hat Cobain es sich nicht nehmen lassen Melodien zu komponieren die schlicht und einfach unvergesslich sind, was allerdings dazu führte das auch "In Utero" ein sehr großes (für Kurt offenbar immer noch ZU großes) Publikum fand, welches das Album als weiteren Meilenstein feierten. Da half nicht mal die raue, zerstörerische Produktion von Steve Albini die besonders auf den Livesound der Band abzielte, was man auch an Kurts Gesang merkt der sich auf diesem Album auf dem Höhepunkt befand. So lässt sich sagen das "In Utero" das bessere Grunge-Album darstellte und mit Sicherheit auch die Band Nirvana noch besser wiedergab als das glattgebügelte "Nevermind". Gerade deswegen ist "In Utero" als der Höhepunkt von Nirvanas Schaffen anzusehen, da es den dreckigen, verschmutzten Gitarrenrock und gleichzeitig zutiefst betrübende Balladen enthält, den die Band immer ausmachte und der hier perfektioniert wurde.
Es fängt an mit "Serve the Servants", einem hässlichen Alternative-Song der die musizierte Langeweile darstellt, allerdings keineswegs langweilig ist. "Scentless Apprentice" ist ein heftiger wie verstörender Song, der textlich auf Patrick Süskinds "Das Parfüm" basiert. Eine bessere Vertonung für dieses Buch gibt es wohl kaum, vor allem weil Cobain im Refrain wie ein besessener schreit. "Heart Shaped Box" klingt nur im ersten Moment etwas ungewohnt stellt sich aber als Riesenhit heraus und ist nicht umsonst (auch wegen dem genialen Video) einer geworden. "Rape Me" steht musikalisch ganz in der Tradition zu "Smell Like Teen Spirit", rockt allerdings konsequenter und ist das nächste gewaltige Highlight auf dem Album. "Frances Farmer Will Have Her Revenge on Seattle" ist ebenfalls durch die sägenden Gitarren ein fetzender Rocker. "Dumb" stellt eine der traurigsten Balladenartigen Songs die es wohl gibt dar. Ein fast schon naiver Text verbunden mit einfühlsamer Musik, verstärkt durch ein Cello. "Very Ape" ist ein rhythmischer Rocker wie man sie schon von "Bleach" kannte. "Milk It" klingt schlicht und einfach ungesund und ist neben "Scentless Apprentice" einer der verstörendsten aber gerade deshalb besonders aufregendsten Nummern. "Pennyroyal Tea" ist musikalisch wie textlich eine Kapitulation und ebenfalls eine der herausragendsten Nummern die Cobain je schrieb, besonders traurig wird der Song wenn man seinen späteren Selbstmord mit in Betrachtung zieht. "Radio Friendly Unit Shifter" besteht fast nur aus Feedback und anderen Gitarrengeräuschen. "Tourette's" kann man als eine Persiflage auf sämtliche Rockbands und ihren Konzerten sehen. Und "All Apologies" ist eine der fantastischsten Kompositionen die Cobain je hinbekam. Ein Song der durch seine Lyrics und die feine Musik zum nachdenken anregt. Nach 20 Minuten Stille folgt schließlich "Gallons of Rubbing Alcohol Flow Through the Strip", eine Jam Session bei welcher nichts unbedingt Sinn haben muss trotzdem durch Atmosphäre überzeugen kann.
"In Utero" ist das letzte Album einer Band die so viel in der Musikwelt veränderte das sie daran zerbrach. Schon vor Cobains Tod war Nirvana angeblich aufgelöst nicht zuletzt wegen der Drogenprobleme Kurt's die er bis zum Ende nie bewältigen konnte. Vielleicht konnte man deswegen danach auch nichts mehr erwarten, weil Kurt ausgebrannt war (er bekam es auf Konzerten nicht mal mehr hin, gleichzeitig zu singen und Gitarre zu spielen, weswegen ein zweiter Gitarrist angeschafft werden musste). Jedenfalls bleibt "In Utero" das wahrscheinlich beste Album Nirvanas und stellt auf schockierende aber auch auf ungemein schöne Weise die Band so dar wie sie nunmal war.
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am 18. März 2004
Als In Utero erschien, hatte Grunge den Höchstpunkt in allen Belangen bereits hinter sich. Dennoch - oder eben deswegen - stellt IU den absoluten Schlußpunkt in vielerlei Hinsicht dar: Nicht nur, dass die Platte N. letztes Studioalbum ist, vor allem definiert sie alles, was unter dem Deckmantel "Grunge" bekannt war, musikalisch und emotional. IU definiert in dieser Hinsicht ein konkretes Lebensgefühl, das durch andere Bands bzw. die Vorgängerplatten nur angeschnitten wurden. Da Grunge musikalisch nur ein Wort für eine äußerst vielfältige, und daher eigentlich undefinierbare Musikrichtung stand und steht (wie sollte mann z.B. die Musik von Alice In Chains mit der von Soundgarden oder Mudhoney oder Pearl Jam vergleichen können?! - klingt alles absolut eigenständig - und wird dennoch alles unter "Grunge" eingestuft), hat IU dennoch eine Definition zugelassen. Ich muß zugeben, die Platte kann ich nicht objektiv einschätzen: Für mich war und ist In Utero das prägendste Stück Musik überhaupt, spiegelt das Gefühl meiner Jugend wieder, wird immer der statistische Ausreißer bleiben, der fern ab hoch über allem anderen steht.
Ich denke nicht, dass Nirvana In Utero noch mit Folgewerken hätte überbieten können.
Kleiner Tipp noch: die 180 Gramm Vinyl-Edition lohnt sich in jeder Hinsicht.
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am 30. August 2004
Wer härtere Musik-Gangarten nicht gewohnt ist und auf In Utero durch den Sound des allgegenwärtigen, glatteren Nevermind kam, wird es wahrlich nicht leicht haben dieses Album zu mögen. Mir selbst erging es vor Jahren ähnlich. In Utero änderte dann aber meinen Musikgeschmack um 180 Grad! Es ist ein rohes, rockiges Album. Es ist vielleicht eines der ehrlichsten Alben der Musikgeschichte. Steve Albini erweist sich hier als der Mann, der noch das Letzte aus einer der größten Bands herauszukitzeln vermag - schade, dass er danach dafür "Prügel" einstecken musste und die Band das Album noch mal leicht überarbeiten ließ!!! Laut Plattenfirma sei es zu unkommerziell gewesen, praktisch ungenießbar und somit unverkaufbar. Ich sehe es als überragendes Album an. Alles wird genau auf den Punkt gebracht, textlich und musikalisch. Wenn die leichte Überarbeitung nicht wäre, wäre es ein wahnsinnig kompromißloses Album, welches Kurt Cobains Mittelfinger im Innen-Cover verdient hätte und nicht Nevermind.
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am 12. Dezember 1999
Nach dem 1991er Megaseller Nevermind wurden Nirvana im Radio und bei MTV rauf- und runtergespielt, wurden von Promoterminen zu Konzerten und zurück ins Studio gehetzt. Geffen wollte einen Nachfolger für "Nevermind", der noch einen drauf setzen würde. Doch die Band machte da nicht mit. Kurt schrieb mit "In utero" sein schwerstes und unkommerziellstes Album. Ein Album, das Geffen Records zunächst nicht veröffentlichen wollten, da es der Firma sogar unverkäuflich zu sein schien. Wer "In utero" kennt, weiß, dass es das beste Album der Kultband ist. "Nevermind" war der Hit, doch "In utero" ist wahrer Grunge. "Serve the servants", "Pennyroyal tea" und "Heart-Shaped Box" sind die besten Songs dieser CD, die die letzte Veröffentlichung einer der einflußreichsten Bands der 90er werden sollte. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. Mai 2003
Eine grandiose CD mit hartem Sound, für Grunge-Fans auf jeden Fall genau das richtige und für Nirvana-Fans sowieso!
Gerade Lieder wie "Rape me", "Scentless Apprentice" oder "Very ape" schlagen ein wie eine Bombe, ganz zu schweigen vom Bonus-Track, welcher einen kleinen Einblick in die "In-Utero-Sessions" gibt! Leider nicht vollständig, denn gerade Lieder wie "Moist Vagina", "Sappy" oder etwa "I hate myself and I want to die" aus den besagten In-Utero Sessions, welche nicht veröffentlicht wurden, gehen dem Nirvana-Fan doch ein wenig ab, wenn man die Lieder einmal gehört hat! Dies schadet dem Glanz der CD aber nur geringfügig, die Lieder sind sehr gut gewählt und sorgen für mehrmaliges Anhören, ohne sich gelangweilt abzuwenden! Alles in allem eine super CD, vielleicht sogar die Beste die Nirvana je herausbrachte und darum 5 Sterne!! GRUNGE PUR!!
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am 26. Juni 2002
Wenn man sich mit Nirvana beschäftigt, und Nirvana hört, vielleicht hat man schon "Nevermind", von dem doch jeder zuerst redet, wenn es um Nirvana geht, vielleicht mag man es, ist es doch melodisch, etwas poppig und hat klare Aussagen! Auf den ersten Blick wirklich das beste von Nirvana. Doch jemand, der wirklich an Nirvana und Kurt Cobain interessiert ist, sollte sich auch "In Utero" besorgen. Es ist aggressiver und weniger poppig, mehr wirklicher Grunge. Es gibt die wahren Gefühle Kurt Cobains Preis. Es versucht nicht , wie Nevermind, sich dem Pop anzupassen. Es ist einfach ohne irgendwelche Verschönerungen. Wenn man auf Pop steht und vielleicht auf "Smells Like Teen Spirit", denke ich, dass "In Utero" weniger zu empfehlen ist, denn manch einer erwartet eine ähnliche Platte wie "Nevermind", doch er wird sicher enttäuscht sein. ICH war es anfangs, bis ich es verstanden habe. Ich habe alle offiziell veröffentlichten Alben von Nirvana und ein paar mehr, und "In Utero" gehört definitiv zu meinen liebsten. Für mich ist die Cd auch echt gut, um Aggressionen abzubauen.
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am 1. Dezember 2004
"In Utero" ist wohl das progressivste Album, das je von Nirvana veröffentlicht wurde. Jemand, der Nirvana kennt und dabei im Grunde nur an "Teen Spirit" oder "Come as you are" denkt, kann mit diesem Album anfangs noch nicht viel anfangen, da es sich doch wesentlich von "Nevermind" unterscheidet. Insgesamt hat es nicht den populären Sound dieses Bestsellers - aber es hat das gewisse Etwas, das andere Bands und Alben nicht zu bieten haben.
Das Album beginnt mit "Serve the Servents" und "Scentless Apprentice" und setzt dabei laute und teilweise auch schräge Töne. Im Ausgleich zudem folgen ruhigere Titel wie "Heart-Shaped-Box", "Rape me","Dumb" und "Pennyroyal Tea", wobei auch diese Songs dem bekannten "Leise-Laut-Leise - Rhythmus" folgen. Andere Songs ähneln dagegen eher "Incesticide", welches ein Jahr vorher erschien. Typisch für "In Utero" sind die im Prinzip absolut nicht radio-freundlichen Titel wie "Radio friendly unit shifter" - welche Ironie - oder "tourette's", welches sich durch laute Akkorde und unverständlichem Text kennzeichnet, ideal zum Poggen. Aber nach mehrmaligen Anhören klingen diese beiden Songs einfach nur super, absolut so, wie alle anderen Nirvana-Titel auch. Den passenden Abschluss bietet das ruhige "All Apologies". Wer danach den Player nicht abschaltet, erlebt mit "Gallons of rubbing alcohol flow thtough the strip" als Bonus 20 Minuten nach "All Apologies" eíne interessante Improvisation. Wenn man sich dieses Album anhört, dann weiß man, in welche Richtung die Musik von Nirvana gegangen wäre, wenn nicht der tragische Tod von Kurt am 5.April 1994 gewesen wär...
Insgesamt ist dieses Album ein Muss für alle Nirvana-Fans, und die, die es werden wollen. Anfänger sollten sich dagegen nicht von den schrägen Riffs abschrecken und erst mal "Nevermind" und das grungige Debut-Album "Bleach" anhören. Meiner Meinung nach einer der besten Alben seiner Art und das (eigentlich) beste von Nirvana, obwohl man das ja nicht genau sagen kann...
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am 14. Juni 2011
Wenn viele an Nirvana denken, kommt Smells like Teen Spirit, Come as you are, In Bloom, eben Nevermind. Ihr drittes und letztes Studioalbum bleibt da meistens schon eher unbeachtet, obwohl In Utero eine glanzleistung ist. Es ist ihr traurigstes und aggressivstes Album.

Es beginnt schon ziemlich pompös mit Serve the Servants, ein Song für Kurts Vater. Der Song ist wieder ein typischer Pop-Gesang neben dissonanten Tönen. Es harmoniert perfekt zusammen und der Refrain ist ein Ohrwurm. Schon bald trifft man dann schon auf Heart-Shaped Box, DER Pop-Song der Cd. Der Einzige. Danach kommt dann auch schon Rape me, meiner Meinung eines der besten Songs überhaupt von Nirvana, indem Kurt dazu aufruft ihn zu "vergewaltigen". Dumb ist noch eine weitere Glanzleistung. Der Song klingt traurig und selbstmissachtend. Er ist echt ein guter, melancholischer Song, während Milk-It zum Nicht-still-sitzen bewegt. Tourette's, der vorletzte Song, ist ein Feuerwerk des lauten, aggressiven Grunge und selbst im offiziellen Songbook zu In-Utero steht: *lyrics unavaible*. Zuletzt kommt All-Apologies. Der Song besteht nur aus 3 Akkorden, dafür klingt er aber ziemlich komplex. Er ist echt ein schöner Abschluss zu einem gelungenen Album. Es gibt auch noch einen bombastischen Hidden Track, den man unbedingt gehören haben muss, doch wie lang man spulen muss verrate ich nciht :P
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am 25. Dezember 2004
Dieses Nirvana Album wird in den Ohren des normalen Nevermind-Höres
schrecklich roh und viel zu rockig klingen , was aber absolut gewollt ist.Aber ich denke wenn man Nirvana grade erst kennengelernt hat ist dieses Album nichts was man sich kaufen sollte weil es wirklich abschrecken kann.
Neulingen würde ich da eher das Best Of empfehlen.
Wenn man Nirvana jedoch kennt und auch Bleach toll fand kann man mit In Utero nichts falsch machen. Deswegen 5 Sterne
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am 21. April 2002
Mit IN UTERO brachte die Band Nirvana ihr letztes Album heraus, bevor sich Kurt Cobain 1994 das Leben nahm.Die Musik ist nicht so kommerziell, was zeigt, daß der Ruhm der Band nicht zu Kopf stieg. Die Tracks unterscheiden sich sehr stark voneinander, zum Beispiel wenn man Tourette's (gebrüllt und schwer verständlich) und All apologies (ruhig und melodisch) vergleicht. Wie die anderen Alben ist auch IN UTERO einzigartig. Wer Grunge mag, wird diese CD lieben!
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