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am 13. April 2001
Für das 1990 erschienene Album "Space Bandits" warteten Hawkwind mit einer dicken Überraschung auf: Bridget Wishart als Leadsängerin. Der Gesang wurde bei Hawkwind bislang meist von den Band-Mitgliedern nebenher erledigt, der bis dato einzige hauptamtliche Sänger, Robert Calvert, war vor über zehn Jahen ausgeschieden und wäre ohnehin nie auch nur annähernd zu ersetzen gewesen. Das Thema Leadsängerin Pro/Con erledigt sich auf "Space-Bandits" allerdings von selbst, denn die Musik ist so faszinierend, daß der Gesang kaum ins Gewicht fällt.
Die Eröffnungsnummer "Images" darf als Demomstration der Hawk-Philosophie verstanden werden. Ein einfaches Riff: schnell, hart, eingängig; Vers, Chorus, Vers, Chorus - die normalste Rockmusik der Welt. Und mit einem Mal hebt/taucht der Sound in völlig andere Sphären ab. Schwirrende, sirrende, dröhnende Synthie-Klangflächen durchsetzt mit Vocal-Fragmenten, völlig abgespacet, Kiffer-Musk im besten Sinne (man fühlt ich an die frühen GONG erinnert), dann eine einzelne Geige, die einsam vor sich hin fidelt, plötzlich fahren brutal die Drums dazwischen, der Beat ist wieder da, ein Wah-Wah verfremdetes Violinsolo... Wohlgemerkt, wir sind immer noch beim 1. Track! Man muß Hawkwind nicht unbedingt mögen, aber niemand könnte ihnen nachsagen, sie seien langweilig. Und es geht so weiter: "Black Elk" hat Ehtno-Qualitäten, "Wings" ist eine Dance-Nummer, "Out of the Shadows" ist purer Rock'n Roll, der in eine Soundcollage mündet und plötzlich in brodelnde Abgründe von düster-bedrohlichen Sounds abstürzt ("Realms"); man glaubt plötzlich ein Stück 'Neue Musik' zu hören - wer "Realms" für den heimlichen Höhepunkt der CD hält, sollte sich einmal DAVID LANGs "Slow Movement" anhören. Erst die letzten beiden Stücke "Ship of Dreams" und "TV Sucide" setzen dann in etwa den Kurs des Vorgängeralbums "Xenon Codex" fort, natürlich werden auch hier noch einige Überraschungen geboten, besonders das Ende.
Space Bandits ist eine musikalische Achterbahnfahrt, Null vorhersehbar, man muß immer auf Überaschungen gefaßt sein. Das wirkt aber keineswegs - wie gelegentlich bei anderen Hawkwind-Alben - unzusammenhängend, ganz im Gegenteil, die extremen Gegensätze fließen wie selbstverständlich zu einem harmonischen Ganzen zusammen. In Punkto 'Geschlossenheit' steht "Space Bandits" dem epochalen "Quark, Strangeness and Charm" kaum nach.
Fazit: Dieses Album ist ganz bestimmt nichts für Freaks, die nur mit irgend einer ganz bestimmten Musikrichtung glücklich werden können. Wer Musikhören noch als Abenteuer begreift und mit offenen Ohren ans (Hör-)Werk geht, darf sich auf einiges gefaßt machen.
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am 2. Februar 2001
Nach langer Pause wieder eine Scheibe von den Altmeistern des Spacerock! Die ersten Songs sind handwerklich recht gut gemacht, die Zeit ist nicht stehengeblieben, und das hört man auch. Aber erst zum Ende der Scheibe hin stellen die Jungs unter Beweis, das sie auch das psychedelische Handwerk noch verstehen. Genial, Genial!! Empfehlenswert!
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