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Diese Platte habe ich von einem Freund meines Vaters geschenkt bekommen mit den Worten "Du magst doch Punk und New Wave und sowas...hier dann gefällt dir das bestimmt - is son bissl wie Police nur politischer..."
Und in der Tat: Gerade der Titeltrack hört sich tatsächlich ein wenig an wie The Police. Pessimismus und Wut gepaart mit Reggae-artiger Rhythmik und Rock mit Kopfstimme. Das kennt man ja. Und der Text ist natürlich 1 zu 1 das was wohl sehr viele gedacht haben während dem Kalten Krieg und der drohenden Nuklearen Verstrahlung und gerade in Zeiten von Vorfällen wie in Fukushima ist das (leider) immernoch brandaktuell.
Doch dann kommt ein Track wie "Berlin" oder "Marliese" (Klingt als könnte es von den Ramones stammen) und ich muss feststellen: So ganz auf die Police-schiene kann man Fischer Z wohl doch nicht festnageln.
Und dann ist da noch dieses abartig geniale "Multinationals bite" (MEIN FAVORIT DES ALBUMS!) das doch schwer an "Troops of Tomorrow" von den Vibrators bzw. Exploited erinnert oder das schwerfällige Battalions of Strangers, welches wohl eines der wohl besten Antikriegslieder ist.

Kurz gesagt: Mir hat dieses Geschenk wirklich sehr gut gefallen und ich ziehe meinen Hut vor den Basslinien: Hat jemand schon mal so präzise, groovige und melodie-prägende Basslinien in einer Punk/New Wave-Produktion gehört wie diese hier (Mal von PiL abgesehen)? Allgemein ist die große Stärke von Fischer Z sicherlich die teils recht vertrackten Arrangements und rhythmische Seite der Musik. Die Kopfstimme des Sängers ist teils ein wenig dünn, vorallem wenn man meint sie mit Sting vergleichen zu müssen, aber wer das macht ist eh selbst schuld.

Anspieltipps In der Reihenfolge wie sie auf dem Album sind): Berlin, Marliese, Red Skies over Paradise, You'll never find Brian here, Battalions of Strangers, Cruise Missiles, Multinationals Bite

KAUFTIPP (NICHT NUR FÜR NEW WAVER UND PUNKS)!!!!!
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am 3. Februar 2013
"Red Skies Over Paradise" von Fischer-Z, erschienen 1981, erfreut meine Sinne! Man kann hier getrost von einem absoluten Klassik Album des New Wave in Rock sprechen. Kaum ein anderes Album widerspiegelt so sehr das Lebensgefühl seiner Generation. Recht politisch in seinen Texten, absolut im Geiste seiner Zeit und dadurch heute total fern und überholt in seiner Botschaft.
Aber genau dadurch auch sehr interessant! Ich erlebte diese Zeit als Jüngling.

Musikalisch ein Wave-Rock Sahnestück! Die Stimme von Mastermind John Watts mag zwar dünn und statisch klingen, aber genau so charakterisiert sie diese Songs perfekt. Die Kompositionen sind einfach klasse, liebevoll gemacht und instrumental feinst umgesetzt. Und in der Tat zieht sich ein markantes Bassspiel (gespielt von einem Könner namens David Graham) durchs gesamte Album. Es ist in allen musikalischen Belangen einfach toll!

Was auch gefällt, ist die klasse Klangqualität dieser CD! Ursprünglich erstklassig aufgenommen, bedarf es hier keinerlei Überarbeitung in klangtechnischer Hinsicht. Super so wie es ist!

Kurz und bündig: Damals sassen wir auf Cruise Missiles, heute auf dem Sondermüll derselben und ausgestattet mit ganz anderen Problemen. Dieses Album betört einerseits durch seine tolle musikalische Qualität, andererseits beeindruckt es durch eine apokalyptische Stimmung, die irgendwie wieder an Aktualität zu gewinnen scheint...
Dieses Album hat sich unwiederbringlich in mein Herz gespielt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 5. Januar 2016
Durch die Verwendung ihrer Songs "Cruise Missiles" und "Berlin" in der viel diskutierten RTL-Spionageserie 'Deutschland 83' wurde die Öffentlichkeit nach langer, langer Zeit wieder auf die (leider auch von mir!) fast vergessene Band Fischer-Z aufmerksam.

1979 schrieb der junge Journalist Niko Lafrentz in der Zeitschrift 'Musik Joker': 'Wie eine Mischung aus Supertramp und Punk-Rock klingen die 12 Songs auf dem Debüt-Album WORD SALAD von der englischen Band Fischer Z. Fetzig, mit Elektronik und Reggae gespickt: Musik, die man kaum einordnen kann. Wahrscheinlich am Markt vorbei produziert, aber dennoch die wahnsinnigste Scheibe, die mir unter die Nadel gekommen ist'. Ja, es ist halt das Schicksal von 'wahnsinnigen' Scheiben, dass sie oft am Markt vorbei produziert wurden, gell?

Trotz der etwas ungelenken Formulierungen lag Lafrentz insgesamt ziemlich richtig. Ich kaufte mir die LP, die daraufhin regelmäßig auf meinem Plattenteller rotierte. Bandchef John Watts war nicht nur maßgeblich für alle Kompositionen und Texte verantwortlich, sondern spielte auch Gitarre und sang mit teilweise seltsam quäkender Stimme über verschiedenste Dinge. Songs wie "The Worker" (ein kleiner Hit in England), "Remember Russia", "Billy and the Motorway Police" oder "Pretty Paracetamol" schlichen sich heimtückisch ins Ohr und blieben für immer im Gedächtnis.

1980 folgte mit GOING DEAF FOR A LIVING ein weiteres hoch interessantes Album, das nicht nur herausragend produziert war, sondern auch weitere Ohrwürmer in Reihe hervorbrachte; darunter mit "Room Service" (dem besten The Police-Song, der nicht von The Police war), "So Long", "Crazy Girl" oder der genialen Punk-Verars ... pardon: Veräppelung "Limbo" einige Songs für die Ewigkeit.

Und auch wenn Fischer-Z die deutschen Charts erneut verfehlten (ich glaube heute, dass da irgendeine Manipulation im Spiel war), kannte inzwischen jeder diese Band, und viele liebten sie. Die Explosion stand bevor - und sie kam, denn RED SKIES OVER PARADISE, erschienen im April 1981, wurde zumindest hierzulande ein großer Erfolg und stieg schließlich bis auf Platz 6 der Albumcharts.

Der Kalte Krieg erreichte zu jener Zeit einmal wieder ungeahnte Dimensionen, und John Watts gab der allgegenwärtigen Angst vor dem atomaren Overkill mit seinen Texten zum Titelsong, zu "Cruise Missiles" und "Battalions of Strangers" einen höchst glaubwürdigen Ausdruck.

Dazu kamen mit "Berlin", "Marliese", "In England", "You'll Never Find Brian Here" oder dem zutiefst melancholischen "Luton to Lisbon", ach eigentlich mit allen 13 Titeln, weitere hervorragende Nummern. Und obwohl die Scheibe produktionstechnisch rauer und gefühlt etwas 'unsauberer' daherkam als die Vorgängeralben (das war aber von Watts durchaus gewollt), stand ihrem Siegeszug zu Recht nichts entgegen.

Aus bis heute rätselhaften Gründen löste John Watts seine Band noch 1981 auf und begründete eine mittelmäßig erfolgreiche Solokarriere, ehe er Jahre danach (und zu spät) immer mal wieder auf den bewährten Namen zurück kam. Watts ist bis heute sehr aktiv und wird Anfang 2016 mit THIS IS MY UNIVERSE das mittlerweile zehnte Fischer-Z-Album veröffentlichen. Good luck, old fellow!

RED SKIES OVER PARADISE wird aber natürlich immer ihr Vermächtnis bleiben; ein durchaus geniales Monument der Frühachtziger-New Wave mit starken Rock- und Reggaeeinflüssen und einer ... nun ja: unnachahmlichen Gesangsstimme, die stets zu Recht für höchst geteilte Meinungen gesorgt hat. Ich kann diese Scheibe daher immer nur einmal wirklich duchhören, um sie so großartig zu finden, wie sie ist. ;-)
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am 27. Januar 2001
Sicherlich sind Fischer-Z Geschmckssache. Love them or hate them. Aber dieses Album ist einfach ein geniales Stück Musik. Nicht nur wegen "Marliese", das sowieso auf keiner Kollegstufenparty fehlen darf, sondern vor allem auch wegen anderer eingängiger Songs wie z.B. dem wavemäßigen "Song and dance brigade". Eingängig auch der erste Song des Albums "Berlin" - eine Hommage an die damals noch geteilte Stadt. Aber trotzdem wirken auch die anderen Titel keinesfalls als Lückenfüller, sondern zeigen auf, dass Fischer-Z eine Band waren, die sich leider viel zu früh aus der Originalbesetzung aufgelöst haben. Für mich 100%-ig eine der 25 besten Alben, die ich kenne!!!
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am 2. August 2002
Fünf Sterne sind eigentlich nicht genug für dieses hervorragend gelungene Album aus den frühen 80ern. Mag "Marliese" auch das bekannteste Lied der CD sein, so ist es noch lange nicht das Beste.
In den meisten Liedern steckt in der eingängigen Melodie eine bedeutsame, oft politisch bzw. gesellschaftlich motivierte Botschaft; Lieder, die sich sich einprägen und zum Mitsingen einladen!
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am 23. November 2006
Ich habe mir dieses Album bereits als Jugendliche gekauft und endlos gehört. Auch wenn das Thema Berliner Mauer inzwischen out ist, so bleiben doch andere Probleme aktuell und werden in den Titeln bravourös umgesetzt. Die kann man sich sicher auch noch 2030 anhören!
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am 23. September 2008
Letzte Woche habe ich nach langer Zeit noch mal "Red Skies over Paradise" gehört. Der Wirt ließ sie in voller Länge (und laut) durchlaufen. Da ist mir mal wieder bewusst geworden, was das für ein fantastisches Album ist. Ohne Durchhänger, ein Kracher nach dem anderen, und das, obwohl ich sonst überhaupt kein Wave höre. Daher ist das für mich eine der besten Scheiben aller Zeiten, und das genreübergreifend!
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am 13. Juni 2016
Sehr schöne Scheibe....macht Spaß sie zu hören...wie immer super schnelle Lieferung, nur der Autorip fehlt.....leigt aber wohl daran, das ich versehendlich 2 bestellt habe und eine sofort storniert hatte. Kommt vor ;-)
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am 15. Oktober 2000
Jedes Jahr wenn der DFB-Pokal sich dem Ende nähert, und die Klubs hoffen nach Berlin reisen zu können, dann erklingt auch im Fernsehen zur Berichtuntermalung wieder "Berlin" von Fischer Z. Eine Liebeserklärung der Gruppe an eine Stadt die 1981 während der Entstehung des Albums noch geteilt war. Dies bleibt aber nicht der einzig politisch motivierte Song, vielmehr muss man hier von einem Konzeptalbum sprechen, dass in "Cruise Missiles" und "Battalions of Strangers" das Wettrüsten verurteilt und in "Red Skies" Kriegsszenarien entwirft. Alles in wunderbaren Wavestrukturen erzählt, ein absoluter Klassiker für jedes CD-Regal.
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am 22. März 2016
Das Album aus dem Jahr 1981 hat musikalisch leichte Punk-Tendenzen und dieses merkt man auch klar in den Texten.
Die dreizehn Songs der LP wandern über "Battalions Of Strangers", ... jener Frage also wer goldene Auszeichnungen erhält und wer letztlich den Kopf für Kriege hinhalten soll .... über"Cruise Missiles" welches wiederum unverblümt Dinge von Politik und Kommerz benennt.

Die beiden Stücke bilden einen klaren Fingerzeig und eine deutliche Meinung zu dem damaligen Kalten Krieg. "Marliese" ist ein Stück um die Begeisterung eines Fanatikers für den Medien-Star welche nicht gefahrlos ist. Hier wird ein Aspekt der kommerziellen Starwelt angesprochen .. der oft verkannt wird. ..!

Das Einzige was ich zu bemängeln habe: Insgesamt wird der elektronische Begleitsound über die singende Stimme gelegt. Das heißt, die Lead-Stimme wirkt mir im Gesamtwerk teilweise zu leise. Allerdings frage ich mich auch … ob dies Absicht war. Denn jene Zeit der Achziger mischte extrem oft den Begleitsound über den gesungenen Text.

Insgesamt eine lehrreiche und schöne Musik.
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