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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
18
Toward the Within
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,69 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 20. April 2013
Das erste Live-Album von Dead can Dance setzte in vielerlei Hinsicht Maßstäbe und hängt die Meßlatten auch heute noch sehr hoch.

Auf dem vermeintlichen Höhepunkt ihrer Karriere angekommen, fragte sich die treue Fan-Gemeinde ob ein Live-Album von Dead can Dance funktionieren kann. Schließlich hört man gebannt und andächtig zu und wagte in den Konzerten keinerlei Störungen durch spontanen Beifall oder Jubel - Dead can Dance wurde fast spirituell verehrt.

Und dann kam es doch: Die umjubelte Tour von 1993 wurde unter dem Titel "Toward the Within" als CD veröffentlicht. Auch noch 20 Jahre später sage ich: Ein Glücksfall für mehr als die Fan-Gemeinde, nämlich für alle Liebhaber excellenter Musik, die in keine Kategorie passt und getragen wird von zwei großartigen Künstlern und ihrer Begleitband.
Zwei Dinge fallen sofort beim Hören auf. Da ist zunächst die akustische Set-List, die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung nur vier bekannte Titel aufwies (von insgesamt 15). Das war (und ist auch heute noch) ungewöhnlich für ein Live-Album. Zum anderen ist die Live-Atmosphäre ungewöhnlich (siehe oben) aber dennoch sehr gelungen eingefangen - die einzelnen Titel werden vollkommen ungestört vom Publikum (sonderbar für eine Live-Darbietung; findet man sonst nur in Klassik-Konzerten) gespielt. Dafür ist zwischen den Stücken der Beifall umso frenetischer.

Die Musik kann man nur als großartig, ja fast singulär bezeichnen. Einen derartigen Mix aus orientalisch angehauchten Stücken mit viel exotischer Percussion (Rakim, Oman, Desert Song), Songwriting für Gitarre (I can see now, American Dreaming, Don't fade away), Lisa Gerrards Gesangskunst (Persian Love song, The Wind that shakes the Barley, Sanvean) und weiterer Hits für die Ewigkeit (Yulunga, Cantara) abgerundet von eher experimentellen Stücken und Solointerpretationen hat es auf einem Album bis heute nicht mehr gegeben.

Die Aufnahme kann man getrost als audiophilen Maßstab bezeichnen. Auflösung, Luftigkeit und Trennschärfe suchen seinesgleichen. Wer die Möglichkeit (und das entsprechende Equipment) hat, sollte unbedingt zur japanischen Hybrid-SACD greifen - hier zeigt das Medium einmal mehr, wieviel Klanggewinn aus ohnehin schon excellenten Aufnahmen noch herausgeholt werden kann.

Alles in allem: Ein Konzert für die Ewigkeit in perfekter Aufnahmetechnik - eher 6 als 5 Sterne!
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am 9. Juni 2014
Mehr als "Meisterwerk" gibt eigentlich nicht zu sagen. Titelauswahl, Sound - perfekt.
Kann auch sehr gut als DCD "Einstiegsdroge" herhalten.
Pflichtkauf für DCD-Fans!
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am 25. August 2014
Hier zeigt sich eine der besten Live-Aufnahmen die es so zu kaufen gibt. Traum Aufnahmen in toller Umgebung mit einer der besten Sängerinnen des Genres.
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am 22. Februar 2014
Ich habe Dead Can Dance schon mehrfach live erleben dürfen und diese Platte gibt einen wundervollen Eindruck dieser Konzerte wider. Einfach nur empfehlenswert
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am 8. Mai 2014
DCD wie Sie sind....voller Atmosphäre und Feinfühligkeit,Anschaffung lohnt sich auf jeden fall auch wenn diese CD schon älter ist.LG und viel Spaß beim hören
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am 4. März 2010
Diese Scheibe muss man als DCD - Fan unbedingt sein Eigen nennen!

Für alle Neulinge: sehr hörenswerte Darstellung klanglicher Welten.
Aber der Reihe nach:

Musikalisch:

Das kongeniale Duo "Dead Can Dance" mit seinen charismatischen Darstellern Lisa Gerrad und Brendan Perry (Gründung 1980 in Melbourne/ Australien) haben surreale Klangwelten erschaffen, dies es bis dato so noch nicht in der Musikszene gab. Gerrad`s "Lautmalerei" (Onomatopoesie = eine Art Wortbildung, Nachahmung eines Lautes - Wortes) hat man so noch nicht zu Gehör bekommen, im Verbund mit zum Teil atmosphärisch-elektronischen Klangbildern entsteht ein Soundgemälde ganz eigener Art. Oft kopiert, aber nie erreicht!

Fast jede Scheibe von DCD ist anders, aber die Verwandschaft untereinander ist deutlich zu hören.

Mit der Aufnahme "toward the within" gelingt ein toller Live-Querschnitt ihres Schaffens in einem einzigen Konzert. Das Beste von DCD sozusagen, kompakt gebunden. Als SA-CD ein klanglicher Überflieger, dazu gleich mehr.
Lisa Gerrad wurde z.B. auch in der Vertonung mit Hans Zimmer zum Hollywood-Streifen "Gladiator" weltbekannt.

Leider löste sich das Duo wegen künstlerischer Differenzen bereits 1998 auf - zum Leidwesen der mittlerweile riesigen Fangemeinde. Die überraschende Tournee 2005 war binnen Minuten ausverkauft. Beide Künstler gehen seither getrennte Wege.

Klang:

Da es sich um eine Hybrid-CD handelt ist auch eine "Normalversion" auf die Scheibe gepresst. Die klanglichen Unterschiede sind zunächst gering. ABER: Zur sonstigen veröffentlichten CD (ohne SACD Spur) eine überdeutliche klangliche Steigerung.

Z.B. die Saiten der chinesischen Tisch-Zither erklingen im SA-CD Modus ungemein klar, weiträumig. Auch die Stimme der Lisa Gerrad bekommt eine Transparenz und Schmelz, die man auf der "normalen" Tonspur schmerzlich vermisst.

In der Gesamtheit erhält die Aufnahme eine Authenzität, die ihresgleichen sucht. Echt ein Wahnsinn, ein "Schmuckstück" für Musikliebhaber. Unbedingt reinhören!!!

Nachteil:

Ohne SA-CD tauglichen CD-Spieler kann man dieses Sounderlebnis leider nicht vollends genießen, aber die "Normal-CD-Spur" ist auch auf den handelsüblichen CD-Spielern nutzbar. Der Klang ist in der Summe dann immer noch hochwertiger als auf den "normalen" CD-Pressungen!!! (Ich besitze beide Versionen)

Tip:

Der Film "Baraka" von Ron Fricke, vertont von DCD ein Muss!!!! Ein visiuelles Erlebnis der Sonderklasse.
Wer Ähnliches sucht wird z.T. beim deutschen Projekt "Qntal" fündig.

Fazit:

Kaufen! Hören! Genießen! (gäbe es 6 Sterne, so wären diese verdient)
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 11. Oktober 2012
Musik ist Geschmacksache, das wird auch so bleiben. Ich habe das Lied "Rakim" auf einer Alternative-Party gehört und es hat mich einfach berührt. Die Songs auf der CD vermitteln Ruhe und Mystik. Wie bereits gesagt: "meine persönliche Nummer eins."
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am 8. November 2014
DCD ist einfach göttlich! Ich habe schon DVD von diesem album,wollte aber auch einen CD für Unterwegs im Auto haben
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am 13. Mai 2009
Das Live-Album des australischen mittlerweile leider getrennten Musikpaars Perry & Gerrard gibt erstmals die intim-konzentrierte Stimmung wieder, mit denen sie mittels ihrer ruhigen, fast sakralen Weltmusik ihre Anhängerschaft vereinnahmen konnten. Die kristallklare Aufnahme fängt wunderbar den fast stillen Dialog zwischen der im Konzertsaal schwebenden Musik und dem zäsierend ausschließlich zwischen den Stücken ergriffen klatschenden Publikum ein.

Die Intensität der zwischen Traum und Wohlklang zelebrierten Ethno-Stücke nimmt den Hörer mit in eine eigentümlich-transzendente und geheimnisvolle orientalische Welt. Die exotisch-anmutenden Kleinoden werden teilweise auch Solo oder A-Capella derart traumwandlerisch vorgetragen, daß man glaubt, an einer archaisch-rituellen Messe teilzunehmen.

"Toward the Within" ist ein sowohl ein sehr nah" dokumentiertes Live- als auch aufgrund des Tiefgangs ein wahres Lebenserlebnis.
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am 11. März 2003
Ich bin kein Freund von Live-Aufnahmen, so mag es schon eine Auszeichnung sein, dass ich diese CD in mein Sortiment aufgenommen habe. Tatsächlich aber hat sie es vollends verdient!
Einige Lieder (z.B. "Song of the Sibyl") sind bereits auf anderen Werken zu hören gewesen, andere waren mir bis dato unbekannt. DcD begeistert einmal mehr im typischen Sound extravaganter Instrumente. Einige Lieder (z.B. "American dreaming") werden jedoch auch von der Akustik-Gitarre dominiert, was für DcD eher untypisch ist - vielleicht ein Kompromiss an das Publikum, da die Aufnahme in Kalifornien gemacht wurde. Diese Stücke sind im übrigen keinesfalls schlechter.
Ruhige (z.B. "Piece for solo flute") und kraftvolle (z.B. "Rakim") Stücke ergänzen sich zu einem kunstvollen Ganzen.
Ich war beim Hören ebenso angetan von der Musik, wie offensichtlich auch das Live-Publikum. Meine persönlichen Favoriten sind die kraftvollen, mittelöstlich anmutenden Gesangsstücke "Rakim", "Yulunga" und "Oman".
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