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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
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4,0 von 5 Sternen
Live
Format: Audio CD|Ändern
Preis:19,95 €+ 3,00 € Versandkosten

am 7. Januar 2009
Die amerikanische Combo startete 1970 zunächst unter dem Namen Yesterday & Today und verschrieb sich von Beginn an kräftigem, melodischem Hard Rock. Aushängeschild der Truppe ist sicherlich der Sänger und Lead-Gitarrist David Meniketti, der in der Szene ob seines rasanten bluesigen Spiels und seines bisweilen an Sammy Hagar erinnernden Organs große Anerkennung genießt. Recht bald entschied man sich dann für Veröffentlichungen unter dem Akronym des Bandnamens und verkaufte bis heute immerhin über vier Millionen Platten weltweit.

Klassiker in der Diskografie sind sicher die in der Besetzung Dave Meniketti (voc,g), Joey Alves (g), Leonhard Haze (dr) und Phil Kennemore eingespielten Alben "Black Tiger", "Meanstreak" und der Live-Mitschnitt "Open Fire". In den Achtzigern schielte man dann doch etwas mehr in Richtung Charts und versuchte mit den Alben "Down For The Count", "Contagious" und "Ten" auf den Erfolgszug des melodischen Hard Rock/ Hair Metal dieser Zeit aufzuspringen. Letztere Alben wurden unter Mitwirkung der Ausnahmekönner Stef Burns (THE VU, ALICE COOPER (Hey Stoopid), HUEY LEWIS) an der Gitarre und Jimmy De Grasso (ALICE COOPER, WHITE LION, SUICIDAL TENDENCIES, MEGADETH) an den Fellen anstelle von Alves und Haze eingespielt. Gerade das Album "Ten" war ein Paradestück für chartstauglichen Hard Rock und es bleibt bis heute rätselhaft, warum Songperlen wie "Don't Be Afraid Of The Dark" und "Come In From The Rain" die Band nicht auf die Toppositionen der Charts hievten.

Dementsprechend frustriert entschied sich die Truppe 1991 zu einer Farewell-Tour, die auf diesem Album dokumentiert wird. Man darf sich also auf einen munteren Streifzug durch die Bandgeschichte freuen, bei dem natürlich im wesentlichen die ersten drei Bandalben durchstöbert werden. Aber auch "In Rock We Trust" ist mit "Don't Stop Runnin'", "Contagious" mit "I'll cry" und "Ten" mit "Hard Times" vertreten. Lediglich das Album "Down For The Count" wird vernachlässigt, obwohl es mit den Songs "All American Boy" und "Summertime Girls" die wohl kommerziellsten Nummern der Bandgeschichte enthielt. Für letzteren Song wurde immerhin ein Video veröffentlicht. Vermißt wid außerdem noch die eine oder andere Nunmmer der Klassescheibe "Ten".

Die Band ist in hervorragender Spiellaune und es kam seinerzeit schon etwas Wehmut angesichts des Potentials dieser Truppe auf, als klar wurde, daß dies eine Abschiedsveröffentlichung sein sollte. Besonders empfohlen lassen sich die Kracher "Meanstreak", "Black Tiger", die epischen Tracks "Winds Of Change" und "Hard Times" und natürlich die sich zu einem wahren Feuerwerk entwickelnde Ballade "I Believe In You".

Nach dem Schwanengesang widmete sich Meniketti zunächst seiner Solokarriere und veröffentlichte Scheiben, die durch eine harten Blues a la Gary Moore bestachen. Jahre später fand die Truppe wieder zusammen und versuchte ihr Glück mit den zwei eher sperrigen, moderner orientierten Alben "Musically Incorrect" und "Endangered Species". Nach einer erneuten Schaffenspause hat die Combo dann zwei Scheiben mit unveröffentlichten Songs und Demos veröffentlicht, die vom Markt gut angenommen wurden. Echtes Highlight in den letzten Jahren war aber die Veröffentlichung eines in Holland mitgeschnittenen Gigs, die als DVD unter dem Titel "One Hot Night" zu bekommen ist und als Zusatz auch eine Live-CD enthält. Mit "Open Fire Live", "Yesterday & Today Live" und "One Hot Night" hat der Fan nun die Qual der Wahl, wobei ich angesichts der Tracklist und -anzahl, diese Scheibe nur wärmstens ans Herz legen kann.
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