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Kundenrezensionen

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TOP 1000 REZENSENTam 8. Dezember 2014
Als die britische Neo-Prog-Band IQ 1997 ihr ambitioniertes Konzept-Doppel-Album "Subterranea" auf ihrem eigenen Label GEP herausbrachten,hatten die beteiligten Musiker schon so einiges an Höhen und Tiefen mit ihrer Band erlebt.
Einen Major-Deal erhalten und wieder verloren,von Fans geradezu verehrt und auf Konzerten frenetisch gefeiert,von Kritikern oftmals als Kopie der Kopie (Genesis-Marillion) verlacht,den charismatischen Sänger,dem der (moderate) Erfolg zu Kopf gestiegen war verloren und zur Freude der begeisterten Fans wiedergewonnen usw.
"Subterranea" stellt nun den klassischen Fall des Konzeptalbums dar;eine lange,komplexe Story,Intros zu den verschiedenen Themen- Phasen,die Wiederaufnahme von bereits gespielten Parts oder Fragmenten davon,Steigerungen in der Dramatik,den unvermeidlichen Longtrack,(hier wunderschöne) verträumte Stücke,die die zwischendurch gewünschte Atmosphäre herstellen,einnehmende Instrumentalparts und das Zusammenfügen von dies allem zu einer Art akustischer Einheit.
Gewisse Ähnlichkeiten zu den alten Marillion lassen sich auch hier wieder leicht erkennen,allerdings befinden sich gerade auf "Subterranea" deutlich mehr Pop-Elemente,als bei Marillion oder den alten Genesis.
Man hat es hier also mit einer Art Neo-Retro-Pop-Rock mit einigen Art-Rock-Elementen zu tun.
Die Stimme des Sängers Peter Nicholls polarisiert stark;für viele Fans (und wohl auch für ihn selbst) ist er soetwas wie ein neuer Peter Gabriel,für andere klingt es quäkend,äußerst gewöhnungsbedürftig.Die Ähnlichkeiten zu Gabriels Stimme waren jedoch auf den ersten Alben weitaus aufdringlicher.
Man muß Nicholls mittlerweile zugestehen,daß er einen sehr eigenen,charakteristischen Gesangsstil besitzt und er unter unzähligen anderen Sängern leicht herauszuhören ist.Ich empfinde seinen Gesang an manchen bedächtigen,sentimentalen Stellen als geradezu kindlich-naiv,man mag das halt oder nicht.Ich mag es.
Die gesamte Musik kommt zwar auch rockig daher,bietet schräge,knackige Baßläufe und mitreißende Abschnitte,der Schwerpunkt liegt jedoch immer auf der emotionalen,ja sentimentalen,verträumten Seite und sphärischen Elementen,wie wabernden Keyboardflächen;iVm dem manchmal zerbrechlich, traurig und verloren wirkenden Gesang stellt sich nicht nur bei mir schnell ein angenehmes,genußvolles Hörgefühl ein,welches eine andere Bewertung als 5 Sterne schlicht ausschließt.
Die traurige Story läßt reichlich Raum für Interpretationen,selbst die Musiker waren sich da nicht immer ganz einig,deuten einige Passagen recht unterschiedlich.Das ist eine Parallele zu dem großen Vorbild Genesis.Von "The Lamb Lies Down On Broadway" hat Phil Collins mal gesagt,er hätte bis heute nicht verstanden,worum es eigentlich geht.Ganz so komplex ist die Story von "Subterranea" dann doch nicht,eine genaue Erläuterung würde hier den Rahmen sprengen,allerdings lohnt es sich unbedingt,sich damit zu beschäftigen.Ganz grob geht es um eine tragische Figur,der übelst mitgespielt wird und wurde,die quasi wie ein Kind (passend dazu der Gesang) alles in XXL-Format erlebt und unsicher ist,sich iVm einer Liebe auflehnt,total versagt und sich traurig in sich zurückzieht.
Die Musiker Paul Cook an den Drums und der Percussion,John Jowitt am E-Baß,Martin Orford an den Tasten,Peter Nicholls am Micro und Michael Holmes an der E-Gitarre und sehr einnehmend an der Synth-Gitarre,machen wie gewohnt einen tollen Job.
Daß sie in der Lage sind,die Musik praktisch 1:1 auf die Bühne zu bringen,von der Studiofassung kaum zu unterscheiden,haben sie live reichlich bewiesen.
Aufnahme-und Klangqualität sind erfreulich.Rob Aubrey (Aufnahme) und Bunt Stafford-Clark (Mastering,at The Townhouse) haben eine saubere Arbeit abgeliefert,auch die Dynamik ist OK,es wurde nicht übersteuert.
Trotz der hohen Laufzeit der Doppel-CD kann ich keine Längen ausmachen,empfinde ich "Subterranea" durchgehend als mehr als gelungen.
Trotz der bedrückenden Story und der Ansprache an Gefühl und Emotionalität des Hörers wirkt die Musik,wohl durch den leichten Pop-Appeal,doch leicht und locker.Eine dunkle,depressive Stimmung,wie auf "Brave" (Marillion) gibt es hier nicht.
Melancholie dafür zuhauf.
Wer mit dieser Art von Musik etwas anfangen kann....Pflichtkauf!
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am 6. Februar 2002
Endlich! IQ wechseln die Keyboardsounds! Das und die merklich eigenständiger und reifer gewordene Stimme von Peter Nicholls sind vielleicht die Hauptkennzeichen der 97er-Werke. Vor uns liegt ein Doppelalbum auf Konzeptbasis, das sich um eine Liebesgeschichte in einer Phantasiewelt dreht (naja, oder so ähnlich) - und vorneweg: es ist gelungen!
Natürlich ist es nicht gerade revolutionär, und immer wieder mischt sich Pop in die Tracks, aber das ist man von IQ ja nun gewöhnt. Natürlich ist ein neueres Album, das mit dem Stimmen eines Orchesters beginnt, eigentlich wegen Klischeeitis schon dem Mülleimer zu überantworten. Natürlich sind einige Zutaten der IQ-Suppe wieder mal aus demselben Regal genommen (z.B. 5/4 - 4/4 - Polyrhythmik, gradliniges Schlagzeug gegen synkopierte Basslinien oder umgekehrt (gerne auch in Verbindung mit Triolen), Keyboardteppiche ad absurdum und gekloppte Bass-Gitarre-Unisonos).
ABER: die Popsongs sind alles andere als billig (meistens), die "Overture" und vor allem der anschließende "Provider" sind trotz des Orchesterstimmens großartige Einleitungen, die IQ-Klischees sind ausgereift und wohldosiert eingesetzt, und schließlich (s.o.): die Keyboardteppiche klingen NEU! Daß Herr Orford dabei schon mal auf Werksongs zurückgreift ("Subterranea" basiert auf einem Preset eines bestimmten Roland-Rom-Players... Das ist dann nebensächlich, es überwiegt das wohlige Gefühl, das NICHT alles schon mal im Neoprog gehört zu haben.
Kompositorisch sind es vor allem die kleineren Stücke, die herausragen: "King of Fools" überzeugt mit Gitarrensynthie ebenso wie "The Other Side", der bereits erwähnte "Provider" und auch "Laid low" oder "High Waters". Hier werden meistens Leitmotive heraus- oder vorgestellt, die in anderen Stücken aufgegriffen und durch die Instrumente und Stimmen gejagt werden. Dadurch gewinnt Subterranea eine zusammenhängende Struktur, wie sie sich für ein Konzeptwerk gehört, wie sie aber sicher nicht mehr selbstverständlich ist.
Hier und da gibt es auch ein paar Abenteuer, die sich IQ vorher noch nicht zugetraut hatten: Freche, verstörende Spielereien mit Dur und Moll in Keyboardsolos ("Failsafe"), überdrehte Vibrato-Effekte ("Subterranea", "Breathtaker"), Pitch-Delay als Harmonieinstrument ("The Other Side")...
Und dann gibt es da noch "The narrow margin", der bisher einzige Longtrack von IQ, der diesen Titel auch verdient. Haben wir hier auch ganz klar einzelne Teile vor uns, werden diese (im Gegensatz zu z.B. "last human gateway") durch leitmotivische Verknüpfungen vor allem vor dem Hintergrund des gesamten Albums in ein harmonisches Ganzes zusammegefügt. Besonders jetzt fällt auch auf, wieviel Sicherheit Herr Nicholls in seinem Gesang gewonnen hat - die Höhe gelingt ihm leichter und weniger gepresst, die Tiefen sind metallischer und haben ihren Gabriel-Kopie-typischen Sitz im Hals fast ganz aufgegeben, wodurch er schlicht cooler und überzeugender rüberkommt.
Fazit: Neue Einflüsse bei IQ machen Subterranea zu einem interessanten Album. Natürlich ist nicht alles wirklich gut, aber die Langeweile wird allermeistens durch die spannend erzählte Geschichte, die leitmotivische Arbeit (es gibt immer was zu entdecken!) und die arrangementtechnische Abwechslung verscheucht. Gelungen, zukunftsweisend (äh, hoffentlich), solide, interessant.
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am 5. März 2003
Diese CD lag bei mir nach deren Erscheinen ca. 3 Monate ohne jede Unterbrechung im Player.
Beinahe jedes Lied auf dem Album war mal mein Favorit.
Mit jedem Hören entdeckt man Feinheiten, geniale Feinheiten, die einen beinahe umhauen.
Obwohl ich finde, dass Peter Nicholls eigentlich keine gute Singstimme hat, teilweise trifft er die Töne nicht mal richtig, ist er dennoch fantastisch und einzigartig. Er schafft es, dass man genau die Stimmung fühlt, ohne überhaupt auf den Text zu hören. Die hoffnungslose, verzweifelte Atmosphäre, wenn Du glaubst es geht nicht schlimmer, und dann bricht der Rest deiner Welt auch noch zusammen, Peter Nicholls bringt es rüber, allein durch den Klang der Stimme.
Aber auch musikalisch ist diese CD einfach das Beste Stück Musik, das ich jemals gehört hab. Wer die nicht hat, ist selber schuld.
Schade dass es nicht mehr als 5 Sterne gibt
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am 4. Oktober 2009
1997 legten Peter Nicholls vocals, Martin Orford keyboards, Mike Holmes guitars, John Jowitt bass
und an den Drums Paul Cook ein Album der Spitzenklasse vor.

Subterranea ist Abwechslung pur. Vom Midtempo Song Breathtaker", über ruhig angelegte Songs The Samse in samity", bis hin zu härteren Stücke Somewhere in time". Dann noch The Other Side" der meditierende Ausstrahlung besitzt.
Den Höhepunkt bildet das 20 minütliche Stück The Narrow Margin". Ein Hörgenus der alles übertrifft.
Rein hören und sich von dem tollen Klangteppich tragen lassen.
Auch Songs wie Sleepless Incidental", Tunnel Vision" oder das starke Failsafe" können mich überzeugen. Speak My Name". eine traumhaft schöne Ballade!

IQ stellen mit Subterranea und handwerkliches Können so manche Künstler in den Schatten

Somit gehört Subterranea zu den Meisterwerken im Prog - Rock Bereich und gilt inzwischen als Meilenstein.
Keine Frage 5 Sterne.
22 Kommentare| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Doppel-CD mit einer Gesamtlaufzeit von 102:31 Minuten, deshalb
bringt es nichts, auf jedes einzelne Stück einzugehen zumal sie
meistens eh` ineinander übergehen.
Man sollte das Album nach Möglichkeit in einem durch hören da der
Funke nicht sofort überspringt aber so nach dem dritten Mal zündet
es dann um so heftiger.
Um einen "kurzen" Überblick zu bekommen kann man sich das letzte
Stück "The Narrow Margin" 20:00 vielleicht vorab anhören.
Ansonsten geben sich alle Prog-Elemente ein Stelldichein.
Es gibt akustische und rockige Parts, vertrakte Rhythmen und
eingängige Gitarren-und Keyboardmelodien die sich abwechseln
und/oder ergänzen.
Abwechslungsreiche Arrangements, unvorhersehbare Breaks, treibend nach
vorne gehende Parts, stimmige Atmosphären a la Floyd, Genesis, Yes oder
Marillion sowie abwechslungsreiche Keyboardsounds und auch Alt-Sax und
Flöte lassen sich vernehmen und sorgen für Kurzweil.
An den Gesang muss man sich erst mal gewöhnen, er ist aber dann sehr
angenehm und markant.

Insgesamt ein Highlight des Prog-Rocks.

- Peter Nicholls / lead and backing vocals
- Martin Orford / keyboards, flute, backing vocals
- Mike Holmes / guitars
- John Jowitt / bass, backing vocals
- Paul Cook / drums
55 Kommentare| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. März 2003
Subterranea ist wohl der genialste Gig, den IQ bis dato produziert hat. Wer diese Doppel-CD genossen hat und diesen Stil (IQ gilt ja als Genesis-Derivat) sein eigen nennt, sollte sich unbedingt die DVD des Live-Konzerts bestellen. Das ist der absolute "Überhammer".
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am 12. April 2005
Ein interessantes, tiefgehendes Konzeptalbum mit vielen tollen Tracks, die bissiger und abwechslungsreicher dargeboten werden, wie teils auf den Vorgängern. Es gibt, wie auf jedem Doppelalbum, ein paar musikalische Tiefen, aber die sind hier wirklich rar. Und das ist im Musikgeschäft selten! Statt dessen finden wir Momente, die wahrlich unter die Haut gehen und den Beweis, daß IQ eine wirklich intelligente Neoprog-Group sind, die ihren Namen verdient. Soweit sogut. Schwachpunkte (zumindest von meiner Warte aus) : Ich blicke die Story irgendwie nicht, und "Narrow Margin" eiert so dahin, findet den Schluß irgendwie nicht richtig, bis es dann zu einem quasi Fade-Out kommt.
Fazit: Nicht Weltklasse, aber dennoch obere Liga. Progressive-Fans müssen diese CD im Regal haben!
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am 16. Oktober 2007
Habe das Album auch auf Grund der bisherigen Reszis bestellt.
Ich kann die Euphorie meiner Vorredner nur sehr bedingt teilen. Im Vergleich zu "dark matter" dem 2004rer album, welches ich wirklich sehr gelungen finde, schrammt, "Subterranea" zu oft an der Belanglosigkeit lang. Spaghettigitarrensoli sind meine Sache nicht, oft sind die Melodiebögen zu vorhersagbar fast schon pomadig und die Songs bleiben mir zu flach, fast schon banal. Da fehlt mir oft das Gespür für die große Melodie oder den gewissen "twist" im Arrangement die bspw. die frühen Genesis so auszeichnet. Klingt oft einfach nett und ein bisschen brav... und ihr wisst ja wie das mit "nett" so ist...
Natürlich gibts auch ein paar schöne Tracks und schöne Passagen, keine Frage. Für eine Doppelcd mir persönlich jedoch zu wenig Substanz.
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Dezember 2012
würde dieses werk ohne weiteres bei lamb lies down,quadrophenia oder the wall einordnen.
ein komplexes,athmosphärisch dichtes,relativ düsteres album mit ausgewogenen spannungsbögen.
eine jener scheiben,die man weniger partiell,als im ganzen genießt
das ganze in brillianter produktion
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am 17. Juni 2009
Für mich bis Dato die beste CD von IQ.In der aktuellen Zeit,wo die meiste Musik zum lauten Krach und schnülziges Gejaule tendiert,ist dieses Werk eine Erfrischung oder vieleicht mehr eine Erinnerung an vergangenen Zeiten wo man viel Wert auf Komposition legte und sich sehr von der Langerweile distanzierte.
Auch die Klang-Qualität ist hervorrangend,und das sogar als Live-Album.
Ich würde 6 Sterne geben,gibt's aber nicht (-: .
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