Sale Sale Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu Hier klicken HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle Rammstein BundesligaLive 20% Extra Rabatt auf ausgewählte Sportartikel

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
56
4,8 von 5 Sternen
Homogenic
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,97 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Juni 2005
Björk hat immer neue experimentelle (Pop)Musik, die sich keinesfalls am Mainstream orientiert, produziert und damit kommerziell Erfolg gehabt. Das Probieren verschiedener und wechselder Stile und Experimente der Alben "Debut" und "Post" wird auf "Homogenic" erstaunlich homogen. Es resultiert eine exzellente Symbiose aus Björk's extravagantem Gesang, elektronischem Rhythmus und Background und natürlichen Streichinstrumenten. Die CD ist durchgehend intensiv und spannungsgeladen beginnend vom etwas düsteren "Hunter" bis hin zum aggressiven "Pluto" und endend mit dem schwebenden, fast psychodelischen "All Is Full Of Love". Dazwischen liegen gesangsintensive und auch ruhige Titel wie "Unravel" und "Joga", das fast poppige "Bachelorette" und von elektronischen Klängen dominierten Stücke wie "5 Years" oder "Alarm Call". Insgesamt ist dieses Album sicher eines der innovativsten Veröffentlichungen der 90iger Jahre. Viele Titel sind auch exzellent in Videoclips umgesetzt worden und damals auch regelmäßig bei Musikssendern wie MTV ausgestrahlt worden. Zum Teil kann man sich diese Stücke auf der offiziellen Björk-Homepage anschauen.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 31. August 2007
Die kleine Isländerin überraschte mich erstmals mit "Post", dann legte ich mir das Debut-Album zu und schließlich musste ich auch "Homogenic" haben.
Also man bestaunt ja immer diese einzigartige Stimme, und das ist ja auch definitiv nachvollziehbar, aber was mich an der Musik von Björk mindestens genauso fasziniert sind die Arrangements der Songs. Dieses Album ist nicht nur für Björk-Fans gedacht sondern für Menschen, die sich generell mit elektronischer Musik beschäftigen. Was hier aus den Boxen sprudelt ist der blanke Wahnsinn. Der Opener "Hunter" beispielsweise ist hervorragend geeignet, um die Qualität der Boxen in Bezug auf Bässe auszutesten, denn der Song wird hauptsächlich vom Drumcomputer getragen (auch das dazugehörige Video ist äußerst sehenswert). Doch das heißt nicht, dass die Songs "hart" wirken - im Gegenteil - durch die Streichereinlagen werden die Tracks zu einem harmonischen Ganzen geformt.
Auch wenn die Mehrzahl der Songs eher ruhig ist, so sind sie nicht so spartanisch und zurückhaltend arrangiert wie bspw. "Vespertine". Außerdem hat man das Gefühl, dass sie trotzdem Power versprühen, nur - sagen wir mal - mit angezogener Handbremse (außer natürlich das brachiale "Pluto"). Man sollte dieses Album auch unbedingt von Anfang bis Ende durchhören und sich diese knappe Stunde tragen lassen und spätestens nach dem 2-3 Hördurchgang schlägt das Album voll durch und entfaltet seine ganze Komplexität und Eingängigkeit. Ich höre das Album immer noch sehr gern und man hört auch immer wieder neue Klänge und Sequenzen heraus. Wenn man behaupten würde, dass "Homogenic" erst 2007 veröffentlicht wurde - man könnte es glatt glauben, denn es klingt selbst heute noch wegweisend und innovativ.
0Kommentar| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. Januar 2006
Innovativität und Expressivität Bjorks musikalischer Werke rechtfertigen es, nur für sie ein eigenes Genre zu eröffnen. Die geballte Ladung Eigenständigkeit manifestiert sich in allen Elementen der Musik und umfängt den Zuhörer mit ungeahnter Intensität.
Bjork beherrscht wie nur wenige heutige Musiker das subtile Spiel zwischen Entspannung und Klimax, vom leisen Flüstern zum gewaltsamen Umschlagen der Stimme - die in vollkomener Natürlichkeit daherkommende, organisch und gleichzeitig artifiziell perfektionistische Performance überzeugt zu jedem Zeitpunkt. Phrasierungen, Wiederholungen, das Spiel mit Atem und Betonung sind derart individuell und gleichzeitig universell, daß man sich - vorausgesetzt, man weiß diese Art der Musik zu verstehen - bald darüber im klaren ist, hier eins der wohl größten musikalischen Talente der heutigen Zeit vor sich zu haben.
Arrangement und Produktion sind über jeden Zweifel erhaben und tragen viel zum überwältigenden Gesamteindruck bei.
Homogenic bildet zusammen mit Vespertine den - bisherigen - Höhepunkt des Schaffens der isländischen Sängerin und verdient uneingeschränkte Empfehlung.
0Kommentar| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 18. Mai 2007
Es ist schwer Homogenic mit einem Wort zu beschreiben, aber extrovertiert trifft es ganz gut. Mal wild, mal ruhig, mal melancholisch und dann doch ganz fröhlich.

Hier eine kurze Beschreibung der Lieder:

1. Hunter: sehr ruhiger aber doch intensiver Start des Albums. Steigert sich langsam, zum Teil sehr bedrohlich, bis hin zum Klimax. Sehr schön.

2. Jòga: Björk schrieb dieses Lied für ihren besten Freund Jòga. Hört sich an wie Island aussieht. Eins der besten Lieder die je gemacht wurden.

3.Unravel: Sehr ruhig, melancholisch. Hört sich ein bisschen an wie ein Herzschlag in Zeitlupe. Toller text, sehr romantisch aber doch zu speziell um es jemanden zu widmen...

4.Bachelorette ist die Fortsetzung von Isobel (Album Post). Isobel kehrt in die Stadt zurück um Liebe mit Liebe zu konfrontieren (so Björk selber über Bachelorette). Sehr intensiv, wenn man genau hinhört dann stellt man fest das Isobel mit dem Zug fährt...

5. All Neon Like: Graues Lied mit weissen Streifen in dem schwarze Steine fallen -> geil

6. 5 Years: es geht um einen Mann der Bindungsangst hat. Die steine von All Neon Like Fallen immer noch aber jetzt im Wald :P

7. Immature: Ruhiges schönes Stück steht sehr im Kontrast zu den beiden Vorgängern. Eingängige Melodie.

8. Alarm Call: leicht deplaziertes aber äußerst geiles Lied, sehr fröhlich.

9. Pluto: Pluto kann man hassen oder Lieben, es gibt nichts dazwischen, ich liebe es. Es geht um Tod und Wiedergeburt, um sich betrinken, sich vernichten noch mal von vorne anfangen. Ein klassisches ich-renne-durch-die-Wohnung-und-mach-alles-kaputt Lied!

Pluto geht in All is Full of Love rüber was das Krasse gegenteil von Pluto ist, ruhig, gediegen, leicht, was Logisch ist nach Pluto (der Tod) komt All is full of Love (Wiedergeburt, Leben)

Homogenic ist eins der besten wenn nicht DAS beste album Björks.

5 sterne deluxe!
0Kommentar| 21 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 3. März 2005
Die Art von Musik, die Björk macht, kann man in keine Kategorie stecken. Wer sich dieses Album anhört, bemerkt schnell, das ist was völlig anderes: Björk hat ihre eigene Musik erschaffen. Ein Filmmusik-Orchester spielt neben einem neo-elektronischen drum'n' bass Mix und in diesem ganzen Kontroversen fügt sich dann noch diese unglaublich Starke, vielleicht schräge, aber dennoch melodische Stimme ein. Ein Album, was man sich immer wieder anhören muß, vor allem wegen "Jóga", "5 Years" und eigentlich wegen allem!
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. März 2017
Homogenic ist Björks erstes Soloalbum, das wie aus einem Guss klingt, das Rumprobiere hat ein Ende. Isländische Streicher und Musikmerkmale plus raue Beats, die die Natur von Björks Heimat wiederspiegeln.

Hunter / pulsierend, unruhig, auf der Reise
Jóga / isländisch, stolz, wahrhaftig
Unravel / elegisch, eintönig
Bachelorette / der Höhepunkt, groß, episch, laut
All Neon Like / In der Dunkelheit aufleuchtende Klanglandschaft, unterschwellig, komplex
5 Years / stampfend, tropfend, vibrierend
Immature / hell, luftig, smart
Alarm Call / läutend, poppy, fröhlich, hätte mir stattdessen So Broken gewünscht
Pluto / Apokalyptisch, rau, destruktiv
All is full of Love / Die bass line macht mich fertig, ich finde Björks Version besser
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 25. Oktober 2001
I'm goin' hunting, I'm a hunter. Madame Gudminsdottir hat mich gejagt und gefangen. Wieder mal. Sie schafft es immer wieder. Dieses Album schlägt bis auf "Pluto" (ein wunderbar aggressiver Song) mehr die melancholischen Töne an, wobei vor allem die Streicherkompositionen hervorzuheben sind. Die geniale Mischung aus natürlichen Tönen und elektronischen Beats (v.a. bei "Hunter") macht die Exklusivität dieses Albums aus. Ich hab mich in die Scheibe verliebt und nahm sie einen geschlagenen Monat nicht mehr aus dem CD-Player. Ich denke, dass es den meisten, die sich "Homogenic" zulegen, ebenso gehen wird. Also: Pflichtkauf.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 29. August 2016
"Homogenic" ist wohl DAS Björk-Album. Grund dafür dürfte der Umstand sein, dass sich selbst Musikliebhaber, die ansonsten nicht viel mit Björk anfangen können, zumindest auf "Homogenic" einigen können. Auch ich kann mir längst nicht alle Machwerke der Isländerin antun, aber diese Platte ist doch von nahezu makelloser Brillianz und ist es wert, auf alle Fälle angehört zu werden.

Alleine in der ersten Albumhälfte befinden sich mit "Hunter", "Jóga" und "Bachelorette" drei der atemberaubendsten Stücke der Ausnahme-Künstlerin. Vor allem "Hunter" gehört nicht nur zu meinen Lieblingssongs von Björk, sondern sogar zu meinen Lieblingssongs überhaupt. Der Aufbau des Songs ist genial. Unheilverkündete Drums und Streicher bahnen sich ihren Weg und begleiten Björk durch diesen Song, zu dem es auch ein etwas beängstigendes, aber sehenswertes Video gibt. "Jóga" ist eine beeindruckende Liebeserklärung an ihre Heimat Island; man spürt förmlich ihre Leidenschaft in diesem Song.

Zu einigen der anderen Songs findet man den Zugang nicht so schnell, schließlich aber doch. Manche Beats wie in "All Neon Like" oder "5 Years" klingen selbst heute noch futuristisch, obwohl sie schon fast 20 Jahre auf dem Buckel haben. Besonders schön klingt Björk aber auch, wenn es mal ruhiger zugeht, wie in "Immature" oder "All Is Full Of Love".

Ein überwältigendes Album, das auch in den nächsten 20 Jahren nichts an Relevanz einbüßen wird.

Meine Highlights:

Hunter
Bachelorette
Jóga
Immature
Unravel
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Oktober 2008
"Homogenic" ist Björk Guðmundsdóttirs drittes Studioalbum und meiner bescheidenen Meinung nach bis heute ihr Bestes.

Mit Mark Bell (LFO) als Produzenten und Mitwirkendem und dem Icelandic String Octet schafft die kleine Isländerin ein stimmiges, eingängiges Album, ohne anzubiedern oder auf Experimente zu verzichten.
Es soll ihr persönlichstes Album sein. In einem Jahr, in dem ihr ein Briefbombenattentat zu schaffen machte und eine zudringliche Journalistin einige Schläge von Björk kassierte, kreiert diese ein Meisterwerk.

Es beginnt großartig. Der Opener "Hunter" vereint bereits alles, was "Homogenic" ausmacht: synthetische Beats, Streicherarrangements und expressive Vocals, die authentischer nicht klingen können.
Mit "Joga" folgt die Vertonung isländischer Landschaften, die im dazugehörigen Clip von Michel Gondry visualisiert wurden. Harmonie und Schönheit, unterbrochen von einem packenden Noisebreak.
"Unravel" ist vielleicht eines der berührendsten Liebeslieder, die je geschrieben wurden. Björks zweistimmiger Gesang und die Fusion von synthetischen Strukturen mit organischen klingt überragend.
Auch "Bachelorette" ist Björk pur. Fast schon bombastisch schneidet sich dieser Song in die Gehörgänge.
Mit "All Neon Like" wird die erste Hälfte des Albums abgeschlossen. Seltsam klingende Beats und ein ebenso eigenartiger Text über... Ich weiß es nicht. Dennoch stimmig und läutet somit den etwas fordernden Teil der Platte ein.

"5 Years" ist vielleicht der schrägste Titel auf "Homogenic" und führt trockene abgehackte Beats mit Streichern und Akkordeon zusammen. Björks Emotionen besorgen den Rest.
Das fragile und naive "Immature" beruhigt etwas, wohingegen mit "Alarm Call" der tanzbarste Part in Anlehnung an die Vorgänger ausgepackt wird.
Den Schluß bilden das harte und aggressive mit stampfendem Rhythmus vorgetragene "Pluto", in dem sich Björk auch mal ihre ganze angestaute Wut von der Seele schreien darf und der ruhige, fast schon sphärische Gegenpol "All Is Full Of love", der im übrigen herrvoragend von Chris Cunningham als Video in Szene gesetzt wurde. Die Albumversion unterscheidet sich in soweit vom Clip, daß hier keine Beats das Stück untermalen.

Was den genauen Reiz von "Homogenic" ausmacht, lässt sich schwer beschreiben. Allein die Tracklist spricht für sich und das Album im Gesamten, die gelungene Kreation zwischen Björks eigenwilligem Verständnis von Musik und Mut zu dissonanten und fordernden Songstrukturen, ohne dabei überladen zu sein oder gekünstelt experimentell wirken zu wollen, macht dieses zu einem meiner Lieblinge.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. Juli 2014
Mit Homogenic und Vespertine hat Björk meiner Meinung nach musikalisch ihren Höhepunkt gehabt.
Dieses Album ist so ausdrucksstark und einmalig, dass es jeden Björk-Hörer begeistert. Darüber hinaus gehört "Homogenic" zu Björks komerzielleren Alben und dient als guter Einstieg für Björk-Neulinge. Hier mischen sich harte Beats, mit klassicher Musik begleitet von Björks Vocals die jede Emotion perfekt ausdrücken können.

Eröffnet wird das Album mit "Hunter", dessen gewaltige Streicher eine bedrohliche Atmosphäre schaffen. Björk ist auf der Jagd!
(o9/1o)
"Yoga" wird ebenfalls mit Streichern eröffnet, diesmal schwingt ein Hauch Romantik neben der Dramatik mit. Ihre Vocals klingen glasklar und stark. Besonders die Melodie hat mich sofort in ihren Bann gezogen und spätestens im Chorus ist es um mich geschehen gewesen.
(1o/1o)
"Unravel" gehört zu meinen Lieblingsballaden von ihr. Der Text ist mindestens genauso genial wie ihre stimmliche Umsetzung.
(1o/1o)
Ein klassisches Orchester gipfelt in euphorische Symphonien auf "Bachelorette".
(o9/1o)
"All neon like" glänzt durch den mysteriösen Text.
(o7/1o)
Brachiale, vulkanartige Beats kommen auf "5 Years" zum Einsatz. Textlich wird eine Trennung verarbeitet.
(o8/1o)
Nach der Trennung folgt die Einsicht, perfekt ausgedrückt auf "Immature". Ich liebe ihren Gesang hier ganz besonders und die Melodie gehört zu den stärksten des Albums.
(o9/1o)
Das hymnenartige "Alarm Call" wird von Björks euphorischen Vocals getragen.
(o8/1o)
"Pluto" ist ein Technobiest. Aggresiv, laut... eine wahre Explosion und nach der Explosion folgt der Neuanfang
(o8/1o)
Dieser Neuanfang nennt sich "All is full of love" und zählt zu Björks schönsten Liedern überhaut. Der Text ist in seiner Schlichtheit so ergreifend schön wie ihr Gesang, besonders die letzten hohen Töne lösen Gänsehaut aus und jagen einem wohlige Schauer über den Rücken.
(1o/1o)

Gesamtwertung (o9/1o)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Post
7,46 €
Vulnicura
12,44 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken