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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
11
Belafonte at Carnegie Hall
Format: Audio CD|Ändern
Preis:12,95 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 8. Juli 2017
Diese 1959 erschienene Konzertplatte, zusammengeschnitten aus Belafontes Auftritten in der Carnegie Hall vom 19. und 20.April 1959, war für den jungen Sänger ein großer kommerzieller Erfolg. Und auch die Kritiker zeigten sich begeistert.

Dass dieses Album technisch ganz hervorragend aufgenommen worden war und so die Atmosphäre die im Saal herrschte wunderbar einzufangen vermochte war sicherlich ein entscheidender Baustein für seinen Erfolg. Es gibt aber auch ein/zwei Dinge an dieser Aufnahme die nicht ganz so gut gealtert sind wie ihr Klang.

Mal ganz unter uns, der Humor auf dieser Platte ist teilweise doch arg betulich. Man muss schon ein sehr angestaubtes Humorverständnis haben um eine alberne Nummer wie etwa "Man Piaba" heute noch witzig finden zu können. Zum Glück sind hier aber nur ganz wenige Stücke so, Entschuldigung, abgeschmackt. Die Mehrzahl der Songs ist zum Glück zeitlos. Die Auswahl Belafontes offenbart dabei eine bemerkenswerte Bandbreite, wobei alle Nummern vom Sänger souverän gemeistert werden.

Überhaupt, Belafonte singt hier einfach umwerfend, so einfühlsam wie präzise. Besser geht es kaum.
Die Arrangements bleiben dabei stets songdienlich, der Fokus liegt also ganz auf dem Star der Show.

Die allgemeine Stimmung die der Mitschnitt transportiert ist, trotz teils sehr ernster Songs, die eines milden Sommerabends an dem man leicht nostalgisch gefärbten Gedanken nachhängt.

Dies ist das perfekte Album um sich an einen besseren, einen paradiesischen Ort tragen zu lassen. Ein kaltes Getränk in der Hand, die Sonne auf dem Bauch und im Herzen und dazu dieses Album .... so schön kann das Leben sein.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 9. März 2000
Sowohl Belafonte als auch der Toningenieur der diese Aufnahme Ende der 50er Jahre aufgenommen hat haben eine Meisterleistung vollbracht. Schön zu hören, daß es in unserem technisierten Zeitalter immer noch Künstler gibt, die mit Stimme und Musikalität die Computeranimierten neuen Stücke an die Wand spielen.
26 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 1. November 2015
Ich hatte die Musik bei einer Lautsprechervorführung von der original LP gehört. im vergleich zu den Lautsprechern (Coltain Supreme, 500tEuro) war die LP mit 1000 Euro richtig günstig. Aber beides werde und würde ich mir niemals leisten können und wollen.
Da mir die Musik aber so gut gefiel, habe ich mir die CD bestellt. Ich bin eh der Meinung, dass im Hifi Sektor viel Voodoozauber gemacht wird und manchmal die eigentliche Musik zurücksteht.
Die CD ist der Hammer, die Musik ist einfach gut - ob man es nun mag oder nicht. Und Mr. Belafonte kommt bei dieser Aufnahme so live und authentisch in mein Wohnzimmer, dass ich erst nicht glauben wollte, dass die Aufnahme mittlerweile 65 Jahre alt ist.
Sie klingt dabei so frisch, dass mache neue Aufnahme dagegen regelrecht alt und muffig aussieht.
Einfach bestellen und selber hören und genießen!
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am 28. April 2017
Zur Musik von Harry Belafonte brauche ich nichts zu sagen, das haben andere Rezensenten genügend getan.
Herausstreichen möchte ich die außerordentliche Qualität dieser CDs in Hinblick auf die Aufnahmetechnik; einfach super.
Auf meiner durchaus gehobenen Anlage, die die Schwächen von schlechten Aufnahmen gnadenlos aufzeigt, bleiben diese beiden CDs immer sauber im Klang, auch bei höheren Lautstärkepegeln.
Das ist mir besonders im Vergleich zu einer zeitgleich bei mir eingetroffenen CD von Diana Krall ( Wallflower ) aufgefallen, die enttäuschend ausfällt: schon die hohe Lautstärke bei niedriger Einstellung des Lautstärkereglers spricht für eine Dynamikkompression, und hört man die Musik wirklich laut, klingt sie an vielen Stellen sehr unangenehm.
Das ist bei den CDs von Harry Belafonte zum Glück ganz anders :-)
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am 16. Februar 2015
Kann mich meinen Vorschreibern nur Anschließen

Eine echte Meisterleistung, in jeder Beziehung,
die auch nicht durchs Remastering kaputt gemacht wurde.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 13. Januar 2016
Hier singt der noch junge Harry Belafonte live in der Carnegie Hall. Er erzählt nebenbei sehr interessante Stationen aus seinem Leben. Interessant wie gut die Aufnahmequalität ist - hier können sich noch heute viele Toningenieure eine Scheibe abschneiden. Sehr zu empfehlen.
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am 28. Oktober 2006
Jedes Kind zwischen 4 und 40 mag genau diese Platte. Harry Belafonte hat diese magische Stimme - einen gaaanz weichen Tenor mit viel Südsee und Wind, wie geschaffen für die hier gespielte Folklore. Und dieses Konzert ist legendär: Ein sehr konzentrierter, witziger Belafonte auf der absoluten Höhe seiner stimmlichen Möglichkeiten. Eine sehr konzentrierte Band hinter sich, die auf jedes Detail der Musik reagiert. Und eine für die damalige Zeit erstaunlich transparente, luftige Aufnahme (ich kenne das Album noch von Vinyl).

Die Auswahl der Songs wäre auch heute noch modern: John Henry beispielsweise, DER Song über den Kampf zwischen Mensch und Maschine wurde soeben von Bruce Springsteen wieder eingespielt. Neben den Klassikern wie Island In The Sun und Banana Boat Song bringt Belafonte hier seine witzige Story Of The Bird And The Bee (Papa, was singt der da?, warum lachen die Leute), das Lieblingslied vieler Kinder Matilda in einer ganz reizenden, schunkelnden Live-Version und viele anrührende, auch traurige Lieder.

Nie wird es schmalzig, wie leider oft bei einem Lied wie Danny Boy und immer sorgen der freundliche Humor des Sängers und die lustige, beinahe ausgelassene Stimmung in Band und Publikum dafür, dass dieses ein ganz intimes Konzerterlebnis bleibt. Ein Album wie eine DVD mit einem guten Film: Hinsetzen, in einem Zug hören und sich nie langweilen.
26 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. September 2006
In der Zeit der großen Friedensdemonstrationen gegen das atomare Wettrüsten in Ost und West hatte ich Anfang der Achtzigerjahre gleich mehrfach die Gelegenheit, ihn live zu erleben. Harry Belafonte hat seither immer wieder einen großen Eindruck auf mich gemacht. Ich denke, Talent, Einsatz und Ausdauer sind nur zum Teil eine Erklärung seines anhaltenden weltweiten Erfolgs. Wenn sich jemand so lange im Showgeschäft hält, dann muss schon eine ganz gehörige Portion Charakter hinzukommen.

Wer diesen Konzertmitschnitt aus dem Jahr 1959 hört, wird zunächst einmal überrascht sein von der gleichsam familiären Atmosphäre, der Einfachheit des ganzen Sets und - vor allem - von Belafontes unbeschreiblichem Enthusiasmus. Auch in den folgenden Jahrzehnten haben seine Auftritte nichts von alledem eingebüßt. Selbstverständlich war man zur Zeit dieser Aufnahme technisch noch nicht auf heutigem Stand. Doch der Einfallsreichtum der Beteiligten war auch damals groß. Hören Sie einmal auf den linken Kanal: Es klingt, als habe man ein Mikro in den Bass gehängt - was das ganze Konzert auffallend unauffällig taktet. Das Gleiche scheint für die Percussions zu gelten. Die Band ist genauso gut aufgelegt wie ihr Frontmann und das Publikum wird sehr ausgiebig einbezogen. (Obacht: Es gibt auch eine an mehreren Stellen gekürzte Version dieses Mitschnitts im Handel, der Einiges von der Live-Atmosphäre zum Opfer gefallen ist!)

Es steht mir nicht zu, Anspieltipps zu geben, denn diese großartige Aufnahme bezieht ihren Reiz aus ihrer Gesamtheit. Alles hat seinen Platz, nicht ein einziges Stück wirkt überflüssig oder deplaziert. Ich darf jedoch meinen persönlichen Favoriten nennen: Noch nie habe ich "Hava Nagila" in einem so astrein prononcierten Hebräisch gehört - und selten mit einer solchen Verve! Offenbar ging es manchem Konzertbesucher ebenso: Beim Applaus nach diesem Stück scheinen Etliche so sehr aus dem Häuschen zu sein, dass es sie nicht mehr auf den Stühlen hält. Man kann das verstehen.
19 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 14. September 2012
"You can count on one hand the number of times recording microphones happen to be "on the scene" at the right time and the right place to capture an inspired moment of performance. This is one of those few." So steht es im Booklet dieser Doppel-CD. Beim Hören dieser Konzertmitschnitte von Harry Belafonte aus der New Yorker Carnegie Hall vom 19. und 20. April 1959 kann man wohl nicht anders, als diesen Worten uneingeschränkt zuzustimmen. Dazu kommt noch, dass die beiden Konzerte nicht nur in musikalischer Hinsicht eine Sternstunde waren, sondern auch soundmäßig allererste Sahne sind.

Dieses neue, in Japan produzierte K2HD-Remaster vermag die bereits sehr gut klingende normale CD-Version noch zu toppen. Es klingt nicht nur sehr dynamisch, sondern auch im gesamten Frequenzspektrum gleichmäßig und bestens ausbalanciert, wirklich audiophil. Wenn ich es nicht genau wüßte, würde ich nicht glauben, dass es sich hier um mehr als 50 Jahre alte Live-Aufnahmen handelt.

Als diese beiden Konzerte stattfanden, war ich noch nicht geboren. Dank dieser beiden CDs kann ich mich jedoch sehr gut in die Carnegie Hall im April 1959 hineinversetzen und Harry Belafonte mit Band und Orchester wie live erleben. Die Setlist war bei beiden Konzerten dieselbe, für das Doppelalbum wurden Songs aus beiden Konzerten kompiliert.

Obacht: neben dieser Doppel-CD-Variante gibt es mit Belafonte At Carnegie Hall auch eine gekürzte 1CD-Version dieser Live-Mitschnitte.

Tracklisting:

Disc 1
1. Introduction / Darlin` Cora
2. Sylvie
3. Cotton Fields
4. John Henry
5. Take My Mother Home
6. The Marching Saints
7. Day O
8. Jamaica Farewell
9. Man Piaba
10. All My Trials

Disc 2
1. Mama Look A Boo Boo
2. Come Back Lisa
3. Man Smart (Woman Smarter)
4. Hava Nageela
5. Danny Boy
6. Merci bon dieu (From The "Haitian Suite")
7. Cu Cu Ru Cu Cu Paloma
8. Shenandoah
9. Matilda
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am 9. Dezember 2011
Diese Aufzeichnung des ersten Carnegie Hall Konzertes von Harry Belafonte ist eine Sternstunde des Sängers. Nie wieder ist so eine authentische und dichte Atmosphäre bei einem Live Auftritt zustande gekommen. Ein MUST HAVE für alle Belafonte Fans.

Anton 57
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