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Kundenrezensionen

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am 4. September 2001
Sinnigerweise "Goodbye" betitelt wurde das letzte Creamalbum nur noch zur Erfüllung vertraglicher Verpflichtungen veröfentlicht. Obwohl hastig zusammengestellt aus 3 Liveaufnahmen, sowie jeweils einer Eigenkomposition der 3 Mitglieder, beinhaltet es doch einige Höhepunkte der Band. Der unbestreitbar beste neue Song war "Badge", ein Song geschrieben und aufgenommen mit Claptons Freund George Harrison. Die Livesongs zeigen ohnehin Creams Sahneseite: Dramatisches, oft viertelstündiges musikalisches Sezieren bekannter Bluesklassikern und eigenen Materials. Auch wenn das Album an guten Songs("Badge" ausgenommen) nicht viel bereithält, liegt sein Hauptverdienst in der gelungenen Dokumentation des unerreichten Zusammenspiels der Musiker.
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am 22. Oktober 2014
Die Musik von Cream muss man wenigstens einmal im Leben gehört haben. Dann kann man sich eine Meinung bilden, ob sie den eigenen Geschmack trifft oder nicht. Ich kann dazu diese CD empfehlen, da sie ein breites Spektrum der Musik von Cream von der Studioaufnahme (Track 4-6) bis zur Live-Aufnahme (Track 1-3) abdeckt. Die Qualität der CD ist völlig in Ordnung. Die Aufnahmetechnik war früher halt anders, da die Technik und der Geschmack der Leute anders war. Der Musik tut das überhaupt nicht weh.

Nun zur Musik:
Die Studio-Aufnahmen Track 4 und 5 sind ganz nett. Das ist Geschmacksache. What a Bringdown (Track 6) ist umwerfend. Das ganze Stück ist rhytmisch anspruchsvoll (3/4 Takt abwechelnd mit 3/8+3/8+2/8+2/8), die Musik trotzdem eingängig und mitreißend rockig. Das ist wirklich ein würdiges letztes Stück dieser CD.
Aber die Live-Aufnahmen sind echt irre. Was diese drei Musiker hier auf die Bühne gebracht haben, ist phänomenal.
Der Ablauf der Live-Aufnahmen erfolgt meist in der Abfolge 1. Song - 2. Improvisation - 3. Song. Der Song stellt das Thema vor. Z.B. I'm so glad. Die Improvisation baut sich mehr und mehr auf. Alle drei spielen unabhängige Linien und sind wahre Meister ihrer Instrumente. Auch ganz besonders das Schlagzeug hat eine eigene Linie. Wer mal darauf achtet, wird es feststellen. In diesem Stück ist die Improvisation durchgängig "glad". Alle Linien der Instrumente hüpfen und springen und sind einfach lustig. Also kommt bei der Improvisation der Geist der Musik voll durch.
Politician (Track 2) ist ein sehr eigenwilliger Song.
"Sitting On Top Of The World" ist ein Blues. Thema: Girl is gone... Aber jetzt ist wieder die Musik umwerfend und Eric Clapton bringt sehr diszipliniert höchste Virtuosität hervor. Das Ganze ist irgendwie improvisiert und folgt doch einem Plan, den es zuvor gegeben haben muss. So etwas findet man sonst nur bei den besten Jazz-Combos. Überhaupt liegt das Ganze ganz nah am Jazz, es ist aber doch etwas anderes.

Mein Fazit: Diese Musik ist zeitlos, die CD bringt alles rüber und Cream wird auch in über 100 Jahren noch Begeisterung finden.
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am 4. Februar 2010
Nach dem Ende der 1968er Tour und dem legendären Konzert in der Londoner Royal Albert Hall lösten sich Cream auf. Die Band hatte binnen 2 Jahren alle Höhepunkte einer Musikkarriere erlebt und alle kommerziellen Erfolge ausgeschöpft.

Um den laufenden Plattenvertrag zu erfüllen veröffentlichten Cream ihr Abschlußalbum *Goodbye*. Und das in einer Zeit als Jack Bruce mit Dick Heckstall-Smith und Jon Hiseman bereits an seiner Solo-LP *Things We Like* werkelte (erst 1971 veröffentlicht) und Eric Clapton und Ginger Baker die nächste Super-Group *Blind Faith* am Start hatten.

Die CD wartet mit *I`m So Glad*, *Politician* und *Sitting On Top Of The World* mit drei Cream-Standards in einer Live-Fassung auf. Allerdings bleibt das klangliche Erlebnis weit hinter den Live-Tracks von *Wheels Of Fire* zurück. Die Tracks klingen dünn und blechern. Mit *Badge*, *What A Bringdown* und *Doing That Scrapyard Thing* steuert jedes der Bandmitglieder jeweils noch einen selbstverfassten Song bei, die allerdigs eher innerhalb der Durchschnittsscala angesiedelt sind und einzig das von Clapton stammende Badge kann wirklich überzeugen.

Das Urteil mag vielleicht etwas hart ausfallen, aber im direkten Vergleich mit dem genialen Überwerk *Wheels of Fire* bleibt unterm Strich nur die Feststellung übrig, daß es sich bei der CD um einen launigen Nachklapp handelt...
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"Goodbye" erschien 1969 als Nachschlag zur im Vorjahr einvernehmlich beschlossenen Auflösung von Cream, worauf schon die nur knapp 31 Minuten Laufzeit schließen lassen, und als solcher ist es auch keine solche Großtat mehr wie "Disraeli Gears" oder "Wheels of Fire", obwohl es als komprimierter Nachfolger von "Wheels of Fire" gelten kann, das erfolgreich Live- und Studiomaterial kombiniert hatte. Vermutlich weil es sich um Creams Abschiedsalbum handelte, war es ironischerweise das mit der längsten Laufzeit in den Charts.

Die drei Liveaufnahmen (zwei Songs von "Wheels of Fire", einer von "Fresh Cream") nahmen zwei Drittel der LP ein und waren etwas kompakter als die auf "Wheels of Fire"; auf ihnen dominiert Jack Bruces wuchtiger, treibender Bass. Ob dies die jeweils bestmöglichen Versionen waren, sei dahingestellt; auf jeden Fall bestärkten sie Creams Ruf als innovative und feurige Live-Band und ebneten den Weg für die späteren Alben "Live Cream" und "Live Cream Vol. 2".

Bei den drei im Herbst '68 entstandenen Studiosongs darf jeder mal: Badge, von Clapton und George Harrison gemeinsam komponiert, ist einer der kommerziellsten Songs im Cream-Katalog und weist bereits angenehm in die Pop-Richtung, die Clapton später einschlug; er hat den Song bis heute im Live-Programm. (Den Titel Badge bekam der Song, weil Harrison auf das Textblatt "Bridge" (Mittelteil) schrieb und Clapton das Wort auf dem Kopf stehend als "Badge" las; der Titel blieb, weil es beide zum Lachen brachte.) Der "L'Angelo Misterioso", der aus vertraglichen Gründen als Rhythmusgitarrist genannt wird, ist natürlich George Harrison, auf dessen While my Guitar gently weeps wiederum Eric Clapton soliert hatte; als "Mysterioso" tauchte Harrison 1970 auch auf Delaney & Bonnie & Friends' "On Tour with Eric Clapton" wieder auf, die er Ende '69 bei einigen Shows in England und Skandinavien begleitet hatte (einigen Quellen zufolge spielte er auch auf dem Album mit).

Jack Bruces Doing that Scrapyard Thing greift nette Albernheiten und Vaudeville-Reminiszenzen einiger Kinks- und Small Faces-Songs auf, und Ginger Bakers What a Bringdown spielt - nicht zum ersten und letzten Mal - mit Taktwechseln zwischen 6/8 und vor allem 5/4 (vgl. Do what you like auf "Blind Faith").

Clapton und Baker waren noch im selben Jahr (zusammen mit Steve Winwood und Rick Grech) als Blind Faith wiedervereint; es dauerte weitere 24 Jahre, bis Cream 1993 bei der Aufnahme in die Rock'n'Roll Hall of Fame wieder gemeinsam auftraten.

P.S. Cream-Sammler brauchen "Goodbye" schon deshalb, weil die 4-CD-Box "Those were the Days", die alle Cream-Alben fast komplett zusammenfasst, die Live-Version von Politician auf "Live Cream Vol. 2" enthält, nicht aber die auf "Goodbye".
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Da ich mir Mitte der 90er Jahre die Master Recordings von Live Cream,Vol.1+2/Ultra Disc sowie Wheels of Fire/Ultradisc gekauft hatte und die mich auch heute noch klangmäßig hundertprozentig überzeugen, schaffte ich auch noch "Goodbye" (mfsl 1-681) an, um die Live-Takes von Cream zu vervollständigen (man muss anmerken, dass die ganzen Master-Recording-CD's zu dieser Zeit in den USA sehr deutlich billiger verkauft wurden, als hier bei uns).

Kurz und gut, bei "Goodbye" ist die Anschaffung der Master Recording-CD unnötig, da die klanglich selbst zur normalen US-CD-Erstüberspielung so gut wie nichts bringt. Zudem ist die CD mit nur rund 30 Minuten Laufzeit sehr kurz, dafür heute aber extrem teuer. Für das Geld der Gold-CD bekommt man schon bald die soundmäßig sehr gute 4-CD-Box Those Were the Days, auf der die Titel von "Goodbye" auch zu finden sind (die "Goodbye"-Version des Live-Takes "Politician" aus dem LA-Forum vom Oktober 1968 fehlt allerding, da die Box TWTD die alternative Version dieses Titels aus den Oakland-Konzerten der Band beinhaltet).

Wenn man die 4-CD-Box nicht anschaffen möchte, was natürlich neben der Interessenlage zu Cream auch eine preisliche Frage ist, reicht sicherlich auch heute die Remaster-Version von "Goodbye", die preislich im Rahmen einer durchschnittlichen CD liegt. Wie die klanglich zu bewerten ist, kann ich leider nicht sagen, da ich die nicht kenne. Aber deutlich schlechter als die teuere Gold-Version von "Goodbye" kann die - so vermute ich - auch nicht sein. Aber jedes Ohr mag das anders hören!

Für den Klang des Goldes von mir ***, wegen der drei guten Live-Takes plus "Badge" sonst ****.
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am 29. August 2014
Live-Aufnahmen einer legendären Band die musikalische Maßstäbe gesetzt hat. Konnte auch nach über 45 Jahren noch nicht übertroffen werden. Einfach genial!
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am 28. Dezember 2005
Cream followed "Wheels of Fire," their 1968 double-album that had a studio disc and a live disc with more of the same, only less with "Goodbye." That was because this 1969 album offers three live tracks and three studio tracks. This does not quite work out to one live side and one studio side, because the three live tracks are all longer then the three studio tracks, so the first two are on side one and then the third is on side two with the studio tracks. The object lesson here is pretty clear: Eric Clapton, Jack Bruce and Ginger Baker enjoyed the freedom of playing on stage and letting Clapton go off into extended guitar solos that simply did not work in the studio. No wonder that the next two Cream albums were both live albums. Then again, the main irony here is that Cream had already broken up by the time "Goodbye" came out (that sort of explains the title, huh?).
If you like it when Cream improvises then side one of "Goodbye" is for you, especially on "I'm So Glad," which has one of Clapton's longest guitar solos. But those are also good opportunities to pay attention to what Baker is doing on drums and Bruce on bass while Clapton is off doing what he does best. "Politician" and "Sitting on Top of the World" represent the spectrum of Cream playing the blues, and I prefer the latter simply because I was sort of on the fence regarding that particular song when it appeared on "Wheels of Fire" and hearing it live is definitely better. Then we get to the studio tracks and "Badge," co-written by Clapton and George Harrison, which has always been my favorite Cream pop song (not that they did many, all things considered). The song got the title because Harrison had written "Bridge" and Clapton thought it said "Badge," which is a nice irony simply because the bridge is the part of the song that I really like. If only the song were longer, but at 2:47 that meant it would get AM radio play, although it only made it to #60 on the charts.
For that matter, if only "Badge" were the last song on the album, because it would have made for a nice little exclamation point to the whole "Goodbye" idea. That is because the other two studio tracks, "Doing That Scrapyard Thing" and "What a Bringdown," are a couple of trifles. After the live tracks and "Badge," ending the album this way is something of a downer. "Goodbye" made it to number two on the Billboard pop album chart (I think "Badge" did not climb higher because most people just went out and bought the album). That chart success would also explain why a couple of live Cream albums were put out in the next couple of years. If you already have "Badge" the only attraction here is going to be the live stuff, and If you like the live stuff then you already have more than enough motivation to pick up every Cream album with live tracks. Otherwise your motive would be the sense of completion that comes from having all four Cream albums.
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am 16. April 2005
Dieses Album ist so etwas wie die Mini-Ausgabe von Wheels of Fire. Ein Teil Live-Aufnahmen, ein Teil Studio. Cream brachten schon auf Wheels mehr Instrumente mit ein als Bass, Schlagzeug & Gitarre, und das tun sie hier auch. Ich finde die Studio-Songs ganz interessant, sie zeigen schon mehr vom individuellen Stil Claptons und Bruce, der sich nach Cream, dann getrennt, fortführt. Die 3 Live-Stücke haben Kraft, die Haudegen lassen es ganz gut krachen. Diese Scheibe ist der kleine Exot unter der Discographie der fast vergessenen Band Cream. Ich las, die Band brach auseinander, weil sich Bruce immer öfter und heftiger mit Baker angelegt hatte. Clapton ging die Anfeinderei so auf die Nerven, daß er Cream aufgab, was ihm nicht leicht fiel. Heute soll Clapton eine Wiedervereinigung auf Anraten seiner Manager verweigern... es würde seine Popularität mindern, wenn er sich wieder einem Bandgefüge unterordnet.
So heißt es denn wohl weiterhin: Goodbye!
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