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TOP 500 REZENSENTam 25. Juni 2008
James Blood Ulmer's drummer durfte 1990 auch einmal ran und ein Album einspielen, das in der Rock Funk Crossover Szene der späten 80er/frühen 90er Jahre einen Sonderstatus einnimmt. Unterstützt durch Ullmer himself und dem großartigen (Jazz)Bassisten Jamaladeen Tacuma gelang ihm ein Wurf, denn keiner - nicht einmal Ullmer - in dieser Intensität und gleichzeitig Zugänglichkeit je wiederholen sollte.

Blues spielt hier die Hauptrolle aufgepeppt durch wütende stampfende FunkGrooves und der diesmal mehr vom Hardrock als Freejazz beeinflußten derben Gitarre Ullmers.
Gleich beim opener ,Chocolate Rock' merkt man, daß das Album eines drummers ist, und man hat beim Anhören Angst, daß Westons Spielweise die Membranen der Lautsprecher in Mitleidenschaft ziehen könnte. Die können sich erholen beim wunderbaren ,I Can Tell', einer wunderschönen Blues/Soul Ballade, die von Weston - trotz mangelnder Vokalfähigkeiten - sehr intensiv und gefühlvoll vorgetragen wird. Das war's aber dann auch schon mit Romantik, denn es folgt ein fast nur auf's Schlagzeug reduziertes Remake des Mahavishnu Orchestra Klassikers ,Planetarian Citizen', das auch Alphonse Mouzon nicht besser hingekriegt hätte.
,Dance Romance' ist noch ein langer, aber keineswegs langatmiger, Ausflug in Blues und Jazz, der sicher stark von Ullmer geprägt ist. Beim Rausschmeisser ,House Blues' kulminieren die individuellen Qualitäten dieser 3 Musiker in einem Blues Erlebnis der besonderen Art: das eineinhalbminütige solo intro von Tacuma zeigt, was man aus dem traditionellen Blues Schema als Bassist alles herausholen kann (virtuos!) und mündet in einem Schlagzeug und Gitarreneinsatz wie er furioser, ungembremster und explosiver nicht sein könnte. Die Gitarre schreit sich in den Song hinein, und anschließend - mit einer Attitüde die man durchaus dem Punk zurechnen kann - den Blues de-konstruiert, zerstört und wieder zusammensetzt. Weston hat ein unglaubliches Gefühl für Dynamik und seine teilweise, ich sag' mal - bewußt - unsauberen breaks, treiben diesen Blues genau dorthin wo er sein soll: an den Rand des Erträglichen.

Wer sich diese Scheibe über Kopfhörer oder auf voller Lautstärke anhört sei gewarnt: sie führt zu übermäßigem Adrenalinausstoß! Aber: leise darf man dieses Teil sowieso nicht hören.
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