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am 21. November 2008
Der Bruch nach "Pornography" zu den Songs auf der Compilation "Japanese Whispers" (3 Singles und ihre B-Seiten von 1983) ist wohl der radikalste und gewagteste in der Bandgeschichte.
Nach der intensiven Pornography Tour und 3 düsteren Alben in Folge waren The Cure an einem Endpunkt angelangt. Ein heftiger Streit zwischen Simon Gallup und Robert Smith tat ein übriges. Die Band hatte sich de facto aufgelöst.
Der Produzent und Besitzer des Fictionlabels Chris Parry überredete Smith dazu, den Popsong "Let's go to Bed" zu veröffentlichen. Smith gab nach, weil er dachte, dies würde der Band den Rest geben. In der Tat musste man ja davon ausgehen, dass Fans, die die dunkle Phase der Band mochten, einen für so ein Liedchen steinigen. Die Single war als Top-40-Platzierung sogar weniger erfolgreich als die Vorgängersingle "The Hanging Garden" von "Pornography". "The Walk" allerdings knackte erstmals die britischen Top-20 und "The Lovecats" wurde der erste Top-Ten-Hit der Gruppe. Richtungsweisend wurde auch der Beginn einer langjährigen Zusammenarbeit mit dem Regisseur Tim Pope, der von "Let's go to bed" bis "Friday I'm in Love" für alle Videoklassiker der Cure verantwortlich zeichnete. "The Lovecats" ist ojektiv betrachtet einfach prickelnd gut (besonders der Kontrabass und Andy Anderson's gerührte Jazztrommelei funktionieren klasse). Stilistisch ist die Compilation für die Band völliges Neuland: The Cure's Ausflucht zum Pop (bei Lovecats beinahe schon Cartoon Jazz), gewann der Band neue Fans und war ein Befreiungsschlag, ohne den die Gruppe aus der düsteren Sackgasse nie herausgekommen wäre. Dass Smith hinter den meisten Songs nicht wirklich stand, kann sicher als Ausverkauf gewertet werden, doch mental hatte er mit der Band zu der Zeit eigentlich abgeschlossen, so dass ihm alles egal war. Dass The Cure dennoch ihre Glaubwürdigkeit auf lange Sicht behalten haben und ihre Fans durch diverse Stilwechsel mitnehmen konnten, liegt schlicht und ergreifend am begnadeten Songwriting. Die Songs auf "Japanese Whispers" sind zum Teil albern, dabei aber wirklich gut und sehr angenehm zu hören. Kein Mensch kann sich ununterbrochen in den Tiefen einer Platte wie "Pornography" wälzen und die neue poppige Seite durchbricht die Curetypische Verzweiflung erstmals ironisch. Dabei klingt das wehmütige "Lament" noch wie ein Stück aus "Faith", allerdings mit dickem Zuckerguss. Man könnte das Ganze mit gutem Willen auch als eine Quasi-Rückkehr zu den positiveren Songs der Phase 1976-79 mit anderen Mitteln sehen. Zugegeben: Die Keyboards quäken auf "Japanese Whispers" manchmal etwas, aber hey, das waren die frühen 80er und es gibt viel schlimmere Sounds aus der Zeit. Auch der Drumcomputer war natürlich keine Lösung für alle Tage, aber gutes Songwriting ist eben durch nichts kaputtzukriegen.
Insgesamt sicher nicht die stärkste Platte, die The Cure je gemacht haben, aber ein wichtiger Schritt nach vorn, um überhaupt weiter im Geschäft zu bleiben. Die Platte hat die Gruppe ganz entgegen Smiths Absicht nicht gekillt, sondern gerettet und stärker gemacht. Von diesem Zeitpunkt hatte die Gruppe beinahe Narrenfreiheit und konnte sich (bald) fast alles erlauben - gutes Songwriting blieb dennoch immer die Voraussetzung. 3,8 Sterne für den Mut zur Verpoppung!
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am 9. Juli 2004
Erstmal - weg von dem Gedanken das wir hier ein Cure Album vor uns haben!
Es ist eigentlich nur die Zusammenfassung dreier Singles ("Let's Go To Bed"; "The Walk" & "The Lovecats") und deren B-Seiten. Eine Compilation! The Cure waren zu diesem Zeitpunkt schon tot, nach "Pornography" aufgelöst.
Nur um sie noch so richtig kaputt zu machen nahm Robert ein Lied auf, das in seinen Augen alles versammelte was er an Musik nicht leiden konnte. Es wurde ein ganz ein hässlicher Synthi-Pop-Song, wohl eines der hässlichsten Cure Lieder aber .. es wurde auch ein erster wirklicher Hit: "Let's Go To Bed".
Ihm folgte dann noch "The Walk" mit einem recht ähnlichen Strickmuster und dann das Jazz-Pop-Rockabily Liedchen "The Lovecats" .. steinigt mich, ich liebe das Liedchen bis heute und es war der Anfang meiner Cure Liebe :)
Wirklich kaufenswert wird diese Compilation auf Grund der B-Seiten "The Upstairs Room" und "Lament" ..
und dem vergessenen "Just One Kiss" .. die zweite grosse Liebe dieses merkwürdigen Dingens namens Album.
Soviel zu Japanese Whispers.. und The Cure gingen weiter Ihren Weg und nahmen schon bald wieder ein "wirkliches" Album auf.
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Japanese Whispers erschien 1983. Ein richtiges Album ist das nicht, sondern vielmehr eine EP-Compilation der Singles und fast aller B-Seiten (Mr. Pink Eyes fehlt) aus den Jahren 1982/83.

Nach dem Album Pornography (1982) und der anschließenden Tour war das Thema The Cure eigentlich zu Ende. Die Singles Let's Go To Bed, The Walk und The Lovecats sind Robert Smith solo mit ein paar Gastmusikern.
Mit dem alten Sound der Band hat das wenig zu tun. Hier regiert vielmehr der Pop und das teilweise auch mit schrecklichen Synthie-Sounds. Trotzdem macht die Platte immer noch Spaß.
Let's Go To Bed sollte der erste richtige Hit der Band werden. Das swingend jazzige The Lovecats wurde sogar ein noch größerer Hit und ist mittlerweile ein Klassiker der Band, obwohl sich Robert Smith lange weigerte den Song live zu spielen.
Speak My Language geht musikalisch in eine ähnliche Richtung wie The Lovecats, ist aber für mich das einzig schlechte Lied auf der Platte. Der Text wird auch nur hingemurmelt.
Mit The Dream und The Upstairs Room gibt es noch zwei luftige synthielastige Stücke im Stil von The Walk.
Die einzigen Songs die halbwegs nach The Cure klingen sind Just One Kiss und Lament, das Highlight dieser Zusammenstellung, ein wundervoll trauriger Song.

Die CD ist mit noch nicht einmal 30 Minuten ziemlich kurz geraten. Auf Vinyl war das damals eine günstige EP. Auf Vinyl gab es auch statt der Single-Versionen von Let's Go To Bed und The Lovecats die längeren Maxiversionen zu hören. Es ist sehr schade, dass man die Maxi-Versionen nicht zusätzlich auf die CD gepackt hat. Außerdem hätte auch noch die fehlende B-Seite Mr. Pink Eyes Platz gehabt. Das ist zwar auch ein Quatschsong, aber der Vollständigkeit halber wäre es schön gewesen.

Fazit:
Musikalisch ist diese Compilation ein ziemlich wirres etwas. Der Erfolg der 3 Singles bildet aber den Grundstock der Band in Zukunft musikalisch mehr zu experimentieren.
Wer den düsteren Sound der Band bevorzugt, wird auf Japanese Whispers höchstens mit Just One Kiss und Lament "glücklich" werden (falls dieses Wort im Zusammenhang mit The Cure Sinn ergibt).
Als Remaster gibt es Japanese Whispers bisher nicht zu erwerben. Alle 3 Singles sind aber auf der CD Greatest Hits und die 6 B-Seiten auf dem Boxset Join The Dots als Remasters erschienen. Wer beide CDs hat kann sich daher den Kauf von Japanese Whispers sparen.
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am 12. August 2000
Als geschlossenes Album ist diese Platte fraglos nicht anzusehen, beinhaltet sie doch A- und B-Seiten der nach dem Quasi-Split der Band (nach "Pornography") erschienenen Singles. Der radikale Schwenk zu synthlastigen, im Vergleich zu den letzten Platten überwiegend leicht und poppig klingenden Songs wird dokumentiert, incl. dem kapriziösen "Love Cats". Die auf "Japanese Whispers" enthaltenen Songs mögen damals viele der mit schwarzem Kajal verschmierten Fans in Ratlosigkeit versetzt haben, signalisierten jedoch eine für Robert Smiths künstlerische Weiterentwicklung vielleicht überlebensnotwendige Öffnung hin zu Vielfalt und kreativer Mobilität.
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am 7. März 2000
Let's Go To Bed, The Walk und The Lovecats... wer kennt diese Songs nicht? Aber Japanese Whispers hat mehr zu bieten als drei hitsingles. The Upstairs Room oder La Ment haben eine ganz eigene Stimmung, die man bei den anderen Veröffentlichungen der Band so nicht wiederfindet. Kaufempfehlung!
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am 19. Dezember 2014
diese Compilation,
auf der CD steht zwar incl-Hit Singels:
let's go to bed, the walk u. zhe love cat's
doch der Song ( just one kiss ) ist "mein absoluter Favorit".
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am 17. August 2015
Diese Cd sehe ich immer kritisch gute Songs aber ohne den Megabass von Simon nur halb so gut . Muss man aber auch in der Sammlung haben !
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am 22. Dezember 1999
Wer die anderen 5 Vorgänger dieser CD kennt, wird sich beim anhören der CD sehr wundern. The Cure haben mit diesem Album ihre sonst fast nur melancholischen Lieder in fröhliche, teilweise ironisch gemeinte Lieder gewandelt. Auf dieser CD aus dem Jahre 1982 sind zum einen die schon bekannten Singels vorhanden, zum anderen aber auch die B-Seiten der Platten. Aber auch lustige Lieder wie zum Beispiel "The Lovecats" und "Let's go To Bed" haben auf dieser CD Platz gefunden. Die Musik ist fetziger geworden und selbst die sonst recht düstere Stimme des Sängers Robert Smith klingt fröhlich. Man kann an dieser CD den Einfluss der achtziger Jahre auf die Independent Gruppe erkennen und durchlebt hier den Wandel, bzw. die Entwicklung, die The Cure vollzogen haben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 12. Januar 2000
1983 man glaubt es kaum, auch da gab es die Band The Cure bereits. Doch der typische Sound der Briten wahr schon damals ähnlich allem was da noch kommen sollte. Die Jungs um Mastermind Robert Smith glänzten mit Melodien, gekonntem Einsatz der Synthesizer und eben der seltsamen Stimme ihres Kopfs Smith. Dieses Album beinhaltet gleich mehrere Hits, „Let's go to bed", „The Walk" und „The love cats". Es ist erstaunlich, daß die Musik auch heute noch keineswegs angestaubt klingt, was einen dann doch zum Grübeln bringt, ob sich denn die Musik doch nicht weiter entwickelt. Das Album ist relativ kurz, nur acht Titel, aber wirklich empfehlenswert. Einer der Klassiker der 80er. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 18. August 2011
Das einzige was ich an den songs wertvoll erachte ist die Komposition. Ansonsten ist dieses Mini-album schlichtweg eine Katastrophe erdacht von Marketingstrategen zu Goldgräberzeiten der Plattenindustrie Ende 82/Anfang 83.
Für mich persönlich wäre es wünschenswert gewesen, The Cure wären nach dem Album " Pornography " erst Anfang 1987 wieder aufgetaucht mit der Präsentation von " Kiss Me Kiss Me Kiss Me ".
Das hat alles mit The Cure , wie man sie z.B. in der Besetzung Smith/Gallup/Tolhurst/Thompson kennt, wenig zu tun. Genau so gab es 83 auch noch ein Album von The Glove mit Robert Smith; das ist eben auch eher Robert Smith solo.
Mir gefällt diese Zusammenstellung absolut nicht; kann aber verstehen, wenn das der eine oder andere Fan der 80-er Jahre ( auch die, die erst in den 90-ern geboren sind ) mögen.
Aber man hätte wenigstens die Aufschrift The Cure weglassen können und das ganze einfach nur selbst erklärend Japanese Whispers bezeichnen sollen. Dann hätte ich auch 2 Sterne vergeben; Just One Kiss könnte auch live noch mal funktionieren...
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