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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
15
4,5 von 5 Sternen
B-Sides Themselves
Format: Audio CD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 30. Juli 2017
"B-Sides Themselves" erschien 1988 und stellt,wie es der Name des Albums schon klarstellt,eine Sammlung von Single- B-Seiten dar.
Dieses Material,das für die ersten vier Alben der Band,bei denen Fish noch der Sänger von Marillion war,aussortiert worden war,landete also auf den Rückseiten der damals üblichen Vinyl-Singles und wurde teilweise von den Fans heiß und innig geliebt.
Insofern ist es durchaus sinnvoll,so eine Scheibe herauszubringen,zumal das Material sehr ansprechend ist.
Die hier gebotenen Stücke erreichen für mich zwar nie ganz das Niveau der regulären Alben,dennoch sind hier einige kleine Perlen zu finden und ist das Album durchgehend interessant und mehr als gut hörbar.
Für Fans der Fish-Ära der Band liegt hier also quasi ein fünftes Album vor.
Mancher hält das Album mittlerweile für überflüssig,da die Marillion-Remasters auch als Doppel-CDs vorliegen,mit jeder Menge Bonus-Material.
Dieses beinhaltet auch,über mehrere Alben verstreut,die meisten der auf "B-Sides..." enthaltenen Stücke,allerdings remastered.
Und leider ist es so,daß sämtliche Marillion- Remasters grottenschlecht sind,das betrifft auch das Bonus-Material und damit auch "Tux On" und Co.
Daß man diese Stücke zusammenhängend auf einer CD,nicht kaputt-remastered,erhält,ist eine tolle Sache.
Klanglich sind die Songs aufnahmebedingt grundsätzlich eher bescheiden aber doch noch gut hörbar.
Schade ist,daß "Cinderella Search" in der kürzeren Version zu hören ist;die längere ist deutlich besser.
Der Ausklang gehört für mich unbedingt zum Stück dazu,nun ja.
Auch als Schallplatte ist "B-Sides..." erschienen,diese habe ich aber nie gehört.
Die CD reißt klanglich keine Bäume aus,besitzt aber eine tolle Dynamik und verzerrt nicht (keine Übersteuerungen).
Vor allem klingt sie besser,als die Remaster-Desaster-Versionen auf den Bonus-CDs der Alben.
Für Freunde der alten Marillion,die zB von "Fugazi" nicht genug kriegen können,ein heißer Tip.
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am 29. September 2012
Vermächtnis der britischen Prog-Kultband um ihren charismatischen Frontman Fish von 1988 in Form einer genialen Zusammenstellung einzelner B-Seiten, in unglaublicher künstlerischer Kreativität und Qualität, die bis heute in der progressiven Szene seinesgleichen suchen. Vornweg das 17.15 minütige geniale Band-Kult-Epos "Grendel", damalige B-Seite der 12 er-Version von "Market square heroes" von 1982, das bereits alle genial typischen Bandmerkmale vorweisen kann: ausufernde Songstrukturen mit komplexen Kompositionen mit genial lyrisch exentrischen Texten, die schon alleine die Anschaffung dieser Compilation rechtfertigen. Visionär, kraftvoll und schöpferisch zeichnet die Band Klangwelten und Traumlandschaften, in die mann versinkt und sich in einem wahren Panoptikum von Skurrilitäten und Absonderheiten wiederfindet. Die tiefgehenden, wunderschönen Melodiebögen und Harmonien gehen dir durch und durch, und lassen dich nie wieder los. Weiters geht es mit dem für Bandverhältnissen sehr einfach struktuierten Track "Charting the single", der B-Seite von "He knows you know" von 1983, der zu Recht auf keinem regulären Studio-Output der Band veröffentlicht wurde. Die Debut-Single der Band "Market square heroes" und deren B-Seite "Three boats down from the candy" von 1982 sind hier in "Alternative-Version" vertreten, beide gemeinsam 1984 auf der B-Seite von "Punch and judy" veröffentlicht. Nächstes Highlight dann mit den wunderschönen Tracks "Cinderella search" und "Lady Nina", ursprünglich die B-Seiten von "Assassing" von 1984 und des 1985 veröffentlichten größten Hit der Band "Kayleigh". Weiter geht es mit dem durchschnittlichen "Freaks", der B-Seite von "Lavender" von 1985 und dem stimmig dynamischen "Tux on", ein weiteres Highlight des Albums und B-Seite von "Sugar mice" von 1987. Der Live-Track "Margaret" aufgezeichnet am 07.04.1983 in Edinburgh Playhouse als B-Seite von "Garden Party" beschliesst über eine Spiellänge von 12.17 Minuten die Scheibe, als Improvisations-Band-Jam, der seine furiosen Künstler seinem Publikum vorstellt. Wunderbare Veröffentlichung und Vermächtnis der Band nach dessen Split mit ihrem Sänger Fish in 1988, dass mit den Tracks "Grendel" und "Charting the single" die stärkste und schwächste je produzierte Band-Nummer aufweisen kann.
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am 4. November 2008
Lange lange schlummerte diese bereits Ende der 80'er gekaufte CD in den hinteren Reihen meiner CD-Sammlung, was weiß ich warum, hatte mich halt viel um neuere und aktuellere Musik gekümmert. Gestern wieder herausgekramt sehe ich mich heute gezwungen eine Rezension zu schreiben...

Ein Traum, diese CD. Diese CD ist nicht wie sonst in der Fish-Zeit der Band ein Konzeptalbum sondern sozusagen eine Sammlung der Stücke, die Marillion in Ihrer Frühzeit quasi nebenher eingespielt haben. So manche Band würde einiges dafür geben so etwas in der Schublade zu haben und als Gutzerl (wie man hier in Bayern sagt) seinen Fans irgendwann zu präsentieren.

Fangen wir mal mit dem Opener an. Grendel, ein wahrhaft prachtvolles Epos, immer nach dem Punkt suchend, nie langweilig werdend und am Ende den Punkt findend. Fish's Charisma und Hingabe zu seinen Texten hört man hier besonders gut. Ähnlich wie ein Matthew Bellamy oder ein Jim Morrison vor Ihm hatte man bei seinen Bühnen-Performances immer den Eindruck, er würde auch leidenschaftlich gerne für seine Musik/seine Worte sterben; authentisch, von ganz tief innen herauskommend....

Charting the single, das zweite Stück, naja, es beginnt garagig und recht einfach gestrickt, fast gewinnt man den Eindruck, die Band möchte den angestrengten Ohren vom Grendel-Feuerwerk zunächst mal etwas Ruhe gönnen, wäre da nicht der bohrende Schlagzeug-Gleichklang, der einem, laut gehört, den Verstand raubt, fast beginnt man im Gleichschritt mitzumarschieren. Insgesamt eines der schwächeren Stücke des Albums, um genau zu sein das einzige auf dem Album, dem man anhört, dass es wg. durchwachsener Qualität auf kein Album passte.

Market Square Heroes, das war gestern die größte Überraschung nach den vielen Jahren in denen ich die CD nicht hörte. Immerhin hatte ich ja noch im Hinterkopf, dass mit Market Square Heroes die große Karriere der Marillionen Ihren Anfang genommen hat. "...I got a golden handshake, that nearly broke my arm..." Wie konnte ich das so lange vergessen! Gänsehaut, Fish's Gesang gewohnt bissig und gerade aus! Revoluzzer ! I am your antichrist, show me allegiance... Großer fetter Track mit Kultcharakter...

"Three boats down from the Candy", der vierte Song, progressiv, voller Gegensätze und musikalischer Schmankerl ist einer meiner Favoriten auf der Scheibe. Man hört ganz deutlich, dass "Misplaced childhood" als ganzes Album die konsequente Weiterentwicklung des Konzepts hinter diesem Track ist. Eines der Stilmittel, nämlich das große Finale mit mächtigen Gitarrensolos, aufgesetzt auf sphärischen Keyboardteppichen findet hier zur Freude der Häärchen auf meinen Armen Anwendung!

Cinderella Search, das ist Kontrast zum Biss in "Three boats down form the candy", wie ich meine einmal mehr absichtlich so gesetzt. Fish kehrt die Liebheit in seiner Stimme nach außen, trotzdem etwas belanglos, det Janze bis das Piano eine neue Runde einleutet in bester progressiver Manier entwickelt sich der Song von Nebenher-Radio-Gedudel zu einer Bissigkeit und endet, ohne zu Ende gebracht zu werden, eben Material, noch ausgegoren, nicht zu Ende gedacht, leider !

"Lady Nina" trägt, so meine ich, nicht unbedingt Fish's Handschrift, ist eine einfach gestrickte 4/4-Takt-Nummer und probiert sich am Easy Listening. Naja, eben auch ein Versuch! Schliesslich will man als junger Musiker auch Geld mit seinem Können verdienen.

In "Freaks", auch einem meiner Favoriten gefällt mir das Zusammenspiel, die Harmonie aller Instrumente, die hier so wundervoll ineinandergreifen und gegenseitig die Führung übernehmen. "Freaks" marschiert nach vorne und verliert sich in Details gleichermaßen, ganz so wie verkopfte Musik sein sollte.

Tuxon ist wohl das Stück, dass mir in all den Jahren am besten im Gedächtnis geblieben ist, ein traumhaftes Stück, einmal mehr sich aus dem Nichts entwickelnd hin zu der authentischen Hingabe in Fishs Gesang und der Verspieltheit des Rests der Band. Tuxon, dürfte ein Kunstwort von Fish sein (wie auch Fugazi vom gleichnamigen Longplayer). Ich habe leider nie herausbekommen, was uns Fish damit sagen will...

Und dann wäre da noch "Margaret", liebe Leute, das alleine ist die Anschaffung ganz bestimmt wert. Ich könnte mir heute noch in den Alerwertesten beißen, dass ich Marillion damals nie live gesehen haben, obwohl Sie ungezählte Male in Deutschland waren. Marillion gilt als eine der besten Live-Bands aller Zeiten und das nicht zu Unrecht, wie Margaret beweist. Marillion versetzt das Publikum mit einem einfachen schottischen Volkslied hörbar in Ekstase. Wie damals üblich, wurden im letzten Song des Konzerts die einzelnen Bandmitglieder vorgestellt und durften Ihr Solo zum Besten geben. Es macht einfach Spaß zuzuhören und den Künstlern als einzelne Person Respekt zu zollen !

Nun, viel geschrieben, aber das Wichtigste zum Schluß: B-Sides themselves ist fast schon als fragmentarisch zu begreifen, es finden sich auf diese Scheibe fast durchgehend Arbeitsmaterialien, bisweilen hörbar unausgearbeitet, nicht zu Ende gedacht, nicht perfektioniert, erst recht nicht zu Ende gespielt. Das macht für mich den besonderen Charme dieses Albums aus, denn es ist voll von unfertigen Stücken. Wer sonst hat sich so etwas überhaupt jemals getraut, wer kann von sich behaupten so qualitativ hochwertiges Material in der zweiten Reihe stehen zu haben! Times, they are changing, heutzutage würden Bands wahrscheinlich in der Presse zerrissen, wenn Sie unausgegorenes auf den Markt spucken würden. Die Market square Heroes von heute vermeiden das dementsprechend tunlichst. SCHADE!
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am 15. Juli 2007
... was man eben "nur mal so" konsumieren kann. Der wahre Marillion-Fan weiß, warum er diese Platte im Schrank stehen hat. Alleine "Grendel" ist schon die fünf Sterne wert. "B-sides themselves" ist sperrig, vertrackt, hat "merkwürdige" Melodiebögen - und ist genial! Wer "Marillion-Einsteiger" ist, wird von dem Material erschlagen, er sollte sich erst über kommerziellere Alben wie "Season's end" langsam an diese CD herantasten. Wie fast immer bei Marillion empfiehlt sich mehrfaches Hören, um den rechten Zugang zu der Musik zu finden. Jederzeit eine Kaufempfehlung für alle, die auch noch abseits des Mainstream hören können.
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am 2. April 2012
Die gebrauchte Marillion CD B-Sides Themselves war innerhalb der vereinbarten Lieferzeit bei mir angekommen. Die CD hatte die vemuteten Gebrauchsspuren, konnte aber problemlos abgespielt werden.
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am 5. November 2015
Wenn ein Compilation-Album mit B-Seiten von Single-Veröffentlichungen herausgegeben wird, kann eigentlich nichts Großes oder Besonderes herauskommen. Eigentlich! Anders sieht die Sache aus, wenn die Band Marillion heißt, ihr Sänger damals der charismatische Fish war und diese B-Seiten nicht nur teilweise rare und gesuchte Aufnahmen sind, sondern gar obendrein auch noch einen Hochkaräter des Progrocks der 1980er Jahre in ihren Reihen haben! Es beginnt nämlich gleich mit dem 17minütigem "Grendel", einem Opus mit vielen schönen Motiven und Wendungen, der vor Kreativität nur so strotzt und sich nicht vor den langen Werken aus den 1970er Jahren von Genesis, den großen Vorbildern von Marillion, verstecken muß. Alleine dieses Tonmonument rechtfertigt den Kauf des vorliegenden Albums in jeder Hinsicht. Wer nun allerdings denkt, das war's, wird eines anderen belehrt. Denn mit Ausnahme des etwas schwachen "Three Boats Down From The Candy" überzeugen auch die anderen Sachen und haben solche Perlen wie den Hit "Market Square Heroes", das unheimliche "Freaks" oder die großartige und stimmungsvolle Live-Nummer zum Schluß namens "Margaret", auf der die damaligen Bandmitglieder einzeln vorgestellt werden, vorzuweisen. Es wird nicht wenige Bands geben, die sich alle Finger nach solchen B-Seiten lecken würden! Die Coverillustration ist ein typisches Marillion-Motiv und fügt sich schön in das Gesamtartwork ein. 4 Sterne sollten diese Kollektion angemessen würdigen, meint Christian Schauer, Berlin. Weitere von mir verfaßte Rezensionen: Genesis "Wind & Wuthering", Yes "Drama"
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am 11. Februar 2014
Es gibt wohl kaum eine Band deren B-Sides besser sind, als die meisten Alben die von anderen Bands normal veröffentlicht werden. Die alten Marillion mit Fish waren so ein Band. Alleine sechs Songs von diesem Album können nur mit der Schulnote 1+ oder 5-Sterne bewertet werden. Definitive Kaufempfehlung.
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am 9. Januar 2002
...diese CD war eben nicht nur ein Nachschlag zum Abschied von Fish, sondern DIE Scheibe mit DEN fehlenden Stücken.
"Grendel", DAS Marillion-Lied, "Three boats down from the candy" und andere Stücke, die gut und gerne auch eigenständige Singles hätten sein können.
Leider bin ich zu jung, um Marillion mit Fish noch live erleben zu können, aber ein besonderes Highlight war vor wenigen Jahren die Zugabe der Mick-Pointer-Band "Arena" auf einem Konzert: "Grendel"!
Phantastisch!! Und der Sänger hat sich auch angestrengt und fast wie das Original geklungen!
Gänsehaut und fassungslose Stille im Publikum.
Aber zurück zum Thema: Diese CD darf in keiner Marillion-Sammlung fehlen!
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am 3. Februar 2004
"B`sides Themselves", gegen Ende der Bandgeschichte veröffentlicht, liefert meiner Meinung nach den besten Überblick über das musikalische Schaffen der Band bis zum Ausstieg des ersten Sängers Fish. Zwar handelt es sich nicht um eine best of im herkömmlichen Sinne, also eine Ansammlung der bekanntesten Songs, aber hier wird die ganze Bandbreite, die ganze Entwicklung der Band nachgezeichnet. Von den rauhen Ur-Anfängen in den kleinen Clubs ("Grendel") bis zu den Zeiten chartorientierter Überproduktion ("Lady Nina"). Wer wirklich einen Überblick über die Entwicklung der Band zur Zeit des Sängers Fish (1982 - 1988) gewinnen möchte, der greife bei "B`sides Themselves" zu. Es lohnt sich.
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am 9. November 2012
Für Fans sicher eine wichtige Scheibe, für alle anderen eher nicht.
"Grendel" ist eine dermaßen dreiste Genesis-Kopie, dass ich mir das nicht mit Freude anhören kann.
"Three Boats down from the Candy" ist wirklich schön. Der Rest ist ganz ok.
Verglichen mit allen anderen Alben mit Fish fällt B-Sides themselves doch ab. "Nice to have", nicht mehr und nicht weniger.
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