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Kundenrezensionen

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am 8. November 2005
Was macht ein perfektes Album aus ?
Nun, da wären zunächst einmal ein paar absolute Kracher als Singles, am besten drei oder vier. Lieder, die sich im Gehörgang festschrauben und die man auch nach Jahren beim zufälligen Radioairplay bei voller Lautstärke genießt.
Dann wären da noch ein paar weitere notwendige super Lieder, die man nur auf dem Album bekommt. Denn wenn nur die Singles super sind, worin besteht dann der Kaufanreiz, gleich mal einen zweistelligen Betrag für das Komplettwerk auszugeben. Und es darf keine wirklichen nach-unten-Ausreißer in der Qualität geben, damit man die Scheibe einfach so in seinen Player schieben kann und sich jedes spulen und programmieren sparen.
Die perfekte CD schaut so aus, wie dieses Album vom Garbage. Reißer, die auch noch nach Jahren Spaß machen, wie "Stupid Girl", "Only happy, when it rains", "Milk" und "Queer", die jeder schonmal irgendwo gehört hat und die im Gedächtnis wie in den Gehörgängen kleben blieben, egal ob balladesk oder flott. Dann noch zahlreiche weitere super Songs wie "Supervixen", der krachige und doch melodiöse Opener oder "Not my idea", wo Garbage für ihre Verhältnisse glatt mal richtig hart werden und keinen einzigen wirklich schlechten Song.
Garbage schafften mit diesem Album die perfekte und vorher so nicht erreichte Synthese aus Alternative und Pop, die ihnen zurecht zum Durchbruch in die internationale Musikspitze verhalf. So wurde aus dem vorherigen Nirvana-Produzenten Butch Vig und seinem als kurzfristig geplantem Studioprojekt eine feste Größe als Bandleader und aus der schottischen Provinzsängerin Shirley Manson ein Superstar. Ein Muss für alle, die gerne Alternative un d auch Pop hören.
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am 2. Mai 2002
Ein absolut geniales Album ohne Abstriche. Der Sound wirkt zum Teil elektronisch aber trotzdem pur und direkt ins Gesicht. Die Texte haben aber mindestens soviel Aufmerksamkeit verdient, auch nach 100-mal Garbage hören gibt es immer wieder neue geniale (und wahre!!) Textstellen zu entdecken, die man vorher völlig anders gesehen (bzw. gehört) und verstanden hat. Einer der besten Tracks ist dennoch nicht von Garbage geschrieben, "Only Happy When It Rains" ist völlig genial interpretiert und hat Kraft und Poesie ohne Ende!!
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am 27. Juni 2006
Das ist sicher eine der besten Platten, die ich je in das Laufwerk meines CD-Spielers geschoben habe. Sie ist aber vor allem etwas für Leute, die die Welt gern komplizierter, trauriger und ärmer sehen als unbedingt nötig. Die Platte polarisiert: so wollte ich zum Beispiel meiner Freundin ein doppeltes Exemplar schenken, das ich aber kurz darauf mit leichter Entrüstung zurückbekommen habe.

Der Klangteppisch ist phänomenal, aber überladen wirkt keines der Stücke. Das schönste Lied ist "Milk". Hier spürt man auch musikalisch die Leere, die von der Frontfrau wohl empfunden und besungen wird. Leidenschaft kommt von Leiden, das ist eine wichtige Aussage der Platte.

Eine absolute Kaufempfehlung.
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am 10. September 2005
Der Titel meiner Rezension ist durchaus wohlwollend gemeint, denn natürlich spielen Garbage keine Musik, die aus den guten alten R&B-Wurzeln stammt, aber dieser synthetrische Bombast-Pop-Rock ist so hammermäßig geil abgemischt, dass man ihn eigentlich immer nur laut hören MÜSSTE, denn leise macht diese CD keinen Spaß.
Also: Verstärker aufdrehen, Boxen festhalten und ab geht's! Gute Laune ist garantiert.
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am 18. September 2006
Garbage hörte ich mit einiger Verspätung. "Queer" war zwar auf einem "Rolling Stone" Sampler zu hören, aber richtig mitgekriegt habe ich sie erst bei einem Liveauftritt im Fernsehen und so wurde "Garbage" mein persönliches Album des Jahres 1996.

Butch Vig (ja, der von Nirvana), Steve Marker und Duke Erikson spielten zusammen in einer Band, die sich Rectal Trip nannte, um daraus die Idee Garbage ins Leben zu rufen. Zu ihnen gesellte sich die schottische Provinzsängerin Shirley Manson, ohne die, das kann man, glaube ich, zweifelsfrei sagen, die Band nie zu einem solchen Erfolg gekommen wäre. Interviews zufolge wollte Shirley von Beginn an nicht irgendwelche Herz-Schmerz-Liedchen singen und so ging man in die Vollen.

In "Vow" nimmt Shirley Rache an dem Mann, der sie vorher ausgebrannt hat: "I Came To Cut You Up, I Came To Knock You Down, I Came Around To Tear Your You Little World Apart...And Break Your Soul Apart"
Niedlich, nicht?

"I'm Only Happy When It Rains, I'm Only Happy When It's Complicated...You Know I Love It When The News Is Bad And Why It Feels So Good To Feel So Sad" ("Only Happy When It Rains").
Noch besser.

Textlich war Shirley Manson das exakte weibliche Pendant zu Robert Smith. Äußerlich war sie Vamp und Rock-Lolita, Eva, Apfel und Schlange gleichzeitig. In Konzerten konnte man greifen, dass sie einen Mann forderte und sich nicht von ihm unterkriegen lassen würde.

Anders als The Cure, die ihre Traurigkeit meistens eins zu eins in eine ebenso trübsinnige Musik umsetzten, waren Garbage hart, ja brutal hart. Von Gitarren dominiert setzten sie alles in ihrer Musik ein, was die moderne Studiotechnik hergab: Verzerrungen, Loops und Samples bis zum Abwinken, doch daraus ergab sich der aufregendste Crossover seit The Who auf "Who's Next" erstmals Synthesizer einsetzten. Gerade in den 90ern (wie schon in der Produktbeschreibung erwähnt), als einem schon durch die schlechte Renaissance des Britpop und durch die dämlichen Girl- und Boygroups übel wurde, trafen Garbage mitten ins Herz.

Sie adelten ihren Erstling durch das abschließende "Milk", ein langsamer Song voll spröder Schönheit, zerbrechlich wie Glas..."I Am Milk, I Am Red Hot Kitchen, And I Am Cool, Cool As The Deep Blue Ocean. I Am Lost, So I Am Cruel, But I'd Be Love And Sweetness, If I Had You....I'm Waiting, I'm Waiting For You..."
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am 27. März 2005
"Garbage" is definately one of my most memorable albums of the 1990's, I have listened to so many different kinds of music and artists over the years and 10 years after this release I am now writing a review for this album and I'm still a big fan. My Dad is a huge fan of Oasis and although I'm not, I know their 2nd album very well, as it was released pretty much the same time that Garbage released their debut, he would play Oasis all the time, in the car and in his room and I'd be playing this album all the time, Oasis have sold more records worldwide I know but this is far better, "Only Happy When It Rains" (which I'm listening to right now on this Easter Sunday 2005) is a classic rock anthem and deserved to be one of Garbage's biggest hits, fortunately for them, their album sold a very large amount and all their tracks got to be heard, "Subhuman," "Queer," "Stupid Girl," "Vow" and "Milk" were all singles and classic tracks but there was also other classic tracks on their album that needed to be heard and did, I recommend this album to anyone who enjoys music, Garbage are back with "Bleed Like Me" in April 2005 and hopefully it'll put them back up there and they'll have the success that they had with their first two albums, "beautifulgarbage" was a great album but didn't sell (why was that?) but I have heard the album and love it and that's good enough for me.
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am 24. November 2014
bis zur letzten Minute. Ich habe es gerade erst erworben und bin überrascht wie frisch es klingt. Da ist alles drin: Techno-Einflüsse, Balladen, Rock der intelligenten Sorte. Ich dachte mir sofort: das ist der ideale Soundtrack zu Filmen wie Bladerunner. Da wo Marilyn Manson in die Belanglosigkeit abdriften fängt es bei Garbage so richtig an. Den Stil kann man mit dem Space-Rock aus den Siebzigern (Bsp. Silvermachine) vergleichen. Soeben habe ich erfahren, dass ein Lied für nen James Bond Film ausgekoppelt wurde. Shirley Manson (ist das ein Synonym oder ne Anspielung?) hat eine morbide-sexy Austrahlung - sehr charismatisch - die Person als auch die Stimme. Auch die Musiker wirken verklärt-intelektuell. Starke Truppe. Album unbedingt kaufen.
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am 14. August 2000
In welche Kategorie soll man diese Band einordnen? Z.b. "Only happy when it rains" ist ein Rocksong, aber einige Songs erinnern mich auch an Pop und Soul. Egal, auch wenn man Garbage nicht unbedingt als straighte Rockband bezeichnen kann, finde ich ,als Rockfan, diese CD echt gut. "Milk" gefällt mir absolut nicht, aber das macht nicht so viel, da der Großteil des Albums sehr gelungen ist. Einer meiner Lieblingssongs ist "Vow".
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am 11. Januar 2000
Garbage - das war in der Musikpresse 1995 vor allem eins: Die Band von Butch Vig. Vig produzierte den Nirvana-Meilenstein NEVERMIND und gilt seitdem als "Erfinder des Grunge". Auch andere Rockgrößen, wie Hole und die Smashing Pumpkins, ließen sich in Vigs Studio in Madison, Wisconsin, abmischen.
Vor diesem Hintergrund stellte das schlicht GARBAGE betitelte Debütalbum der Band dann eine große Überraschung dar: Techno, Indie und Britpop vereinen sich auf der Platte zu einer vielschichtigen, in sich geschlossenen Melange. Das Nebeneinander von Samples und Gitarren kreiert einen geradlinigen, eingängigen Sound, der extrem partytauglich ist. Melodische Songs wie "I'm only happy when it rains" oder "Stupid girl" entpuppten sich als Ohrwürmer, die auch nach häufigem Hören nichts ihrer Anziehungskraft verloren. Grund dafür sind die komplexen Arrangements, mit der Butch Vig seine neue Musik in Szene setzte. Die Intensität der Songs wird jedoch auch wesentlich von Sängerin Shirley Manson mitgetragen. Die rothaarige Schottin schockierte zwar die Öffentlichkeit mit sehr direkten Äußerungen über ihr Sexualleben und wurde vorschnell als hochglanztaugliches Frontfrauchen abgestempelt. Auf "Garbage" beweist sie jedoch, daß sie weit mehr ist als nur ein Sexsymbol - nämlich ein großartige Sängerin. Vom lasziven Flüstern übers verspielte "dabada" bis zur kraftvollen Rockröhre beherrscht sie alle Facetten des Pop-Gesangs. Denn nichts anderes ist GARBAGE schließlich - ein Stück großartige, zeitgemäße Popmusik. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 2. Dezember 1999
Garbage's Debüt Album aus dem Jahre 1995 muss man eigentlich schon der Post Grunge Ära zuordnen. So handelt es sich hier auch nicht um ein reines Grunge Album, aber die Einflüsse sind unverkennbar, was angesichts der Tatsache, dass Dummer Butch Vig auch Nirvana's "Nevermind" produziert hat, auch nicht verwundert. Trotzdem ist der Sound innovativ und keinesfalls abgekupfert - hier und da gibt es schon mal nen Sample - und die Stimme von Shirley Manson ist einfach unverwechselbar und verleiht den Songs die besondere Note, die diese CD so einzigartig macht. Songs, wie "Only Happy When It Rains" ziehen mich auch jedes Mal, wenn ich die CD anhöre, sofort wieder in ihren Bann. Die CD bietet sowohl schnelle Lieder, wie "Vow" und langsame, melancholische, wie "A Stroke" oder "Milk". Die meisten Songs sind jedoch eher MID-'Tempo und hier liegt auch die Stärke von Garbage. Diese Songs besitzen die Intensität, die so beeindruckt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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