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am 3. November 2005
Was für eine Platte: Filmmusik, Freejazz, Latin, Hardcore - alles ist möglich, alles ist packend interpretiert. Die Allstarband der N.Y. Downtownszene um John Zorn mit Fred Frith am Bass, Bill Frisell an der Gitarre, Wayne Horvitz am Keyboard, Joey Baron am Schlagzeug und dem grandios nervigen und anstrengenden Yamatsuka Eye an Gesang/Gebrüll (zum Glück nicht bei allen Stücken) begeistert mit unzähligen Rhythmuswechseln, bringt Musikstile zusammen, die nicht zusammengehören und trotzdem wunderbar zusammen passen. Höhepunkte: Die tollste Version des James Bond Themes ever und N.Y. Flat Top Box, wo in lediglich 45 Sekunden der ganze Humor dieser grandiosen Band zum Ausdruck kommt.
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am 21. Juli 2010
Das erste Album von Zorn`s Avantgarde-Projekt "Naked City" tönt wie ein makaberes Abgespiel auf den toten Gangster des Covers.

Die mit häufigen Verschiebungen in Tempo, Thema und Stil bis hin zum musikalischen Schleudertrauma versehenen instrumentalen Eigenkompositionen und Interpretationen von Filmsoundtrack- und Jazzklassikern bewegen sich spektakulär aber locker aus dem Ärmel gespielt zwischen (Free-) Jazz, (Punk-) Rock, (Thrash-) Metal, (Krach-) Noise oder sogar manchmal swingend-sonniger Surfmusik. Hierbei weht meist ein kräftiger Sturm durch`s meisterliche Saxophon und die teilweise durchgeknallten Klangfarben der F&Fschen Saiten werden von soft bis hart voll ausgereizt. Es gibt wohl wenige Alben, die derart unberechenbar sind.

Die mittig eher als Intermezzo eingefügten acht kurzen industrialpunkgrindcoreschen "Game Pieces"- in rasanter Abfolge und brachialer Lautstärke aneinandergefügt und zudem mit psychiatrischem Geschrei versehen - sind bestimmt nicht Jederhörers Sache; sie überzeugen jedoch ohrenbetäubend mit ihrer kakophonisch-noisigen Kompromisslosigkeit. Es ist aber reiner terroristischer Hardcore.

Die brutalen Angriffe auf das Ohr werden immer wieder mit schön-melodischen Abschnitten abgedämpft. Aber egal welche Gefühlslage grad ausgespielt wird - in jeder Sekunde ist den Hochkarätern ihre Begeisterung für dieses energiegeladene fast schon telepatische Zusammenspiel anzuhören - und dieser Spaß springt dem Zuhörer förmlich entgegen.
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am 1. Oktober 2000
Naked City sind wirklich einmalig. Auf dieser ersten Veroeffentlichung dieser "Band" werden Filmklassiker gecovert und mit einer eigenen Note versehen, welches die Stuecke einmalig werden laesst. Hinzu kommen noch Versatzstuecke extremerer Praegung, da hier saemtliche Grenzen gesprengt werden. Dort treffen Grindcore-Aesthetik mit der wunderbaren Welt des Jazz aufeinander und ergeben ein ganz eigenes Klanggebraeu. "Naked City" ist etwas für Menschen mit sehr offenem Musikgeschmack, die Lust haben auf eine nervenintensive Reise in eine Welt des Klangkosmos in der nichts verboten zu sein scheint.
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TOP 500 REZENSENTam 18. Dezember 2014
Wie nennt man diese Musik bloss? Avantgarde? Noise-Jazz? Blues Rock? Wie auch immer – John Zorn der große Grenzüberschreiter und Alleskönner vor dem Herrn liess speziell auf ‚Naked City‘ fast kein Genre aus und brachte hier zusammen, was nach herkömmlichen Hörgewohnheiten gar nicht zusammen gehört. Das Ergebnis war ebenso spannend wie brachial.

Zum Einen gibt es hier ganz große Coverversionen von bekannten TV-Themes und Movie Soundtrack Nummern, die hier allesamt noch mal eine Spur kontrastreicher, schärfer und ja – auch musikalisch hochwertiger daherkommen – schon der opener, das Batman Theme der 60er TV Serie, ist geradezu aberwitzg schnell und punchy gespielt. Und wenn es dann mal ruhiger zur Sache geht, wie bei Morricone’s Sicilan Clan dann packt er auch die feinsinnige und doch ungemein scharf geschliffene Klinge aus.

Zum Anderen sind hier auch großartige Eigenkompositionen zu finden, wie das wie ein Krimititelmotiv klingende ‚You Will Be Shot‘ (ein einem unmöglich ungeraden Takt) oder der Honky Tonk New Orleans Style Blues ‚Latin Quarter‘ der immer wieder mit überraschenden Wednungen und Stilschlenker gespickt ist. Dass die Noiseausbrüche der ultrakurzen songs die auf Beginn von Seite 2 zu hören sind (alle nur zw. 11 u. 37 Sekunden lang) auch immer wieder in die löngeren Stücken eingebaut wurden hat bei Zorn Methode, denn der Zuhörer soll sich nur ja nie zu lang in Sicherheit wiegen können – jederzeit kann die Band plötzlich in Trashmetal umschwenken.

Quasi als Bonus bekommt man auf dieser Scheibe auch die möglicherweise brillianteste bisher aufgenommene Version des James Bond Themes mitgeliefert (auch schneller gespielt als im Original).

Naked City ist möglicherweise die großartigste Platte die Zorn mit seinen kongenialen Partnern Wayne Horwitz (k), Bill Frisell (g), Fred Frith (b) u. Joey Baron (dr) eingespielt hat, aber sie verlangt dem Zuhörer auch einiges ab. Und wenn dann der letzte Ton des tollen (und nahezu astrein jazzigen) Inside Straight verklungen ist, dann fühlt man sich emotional so aufgewühlt wie nach einem überstandenen Vulkanausbruch oder nach dem Genuss eines hochspannenden Psychothrillers. Keine Platte für nebenbei, aber ungeheuer gehaltvoll und und unterhaltsam. Dass das selbstverständlich alles mit höchster Präzision gespielt ist, muss man bei den hier zu Werke gehenden Protagonisten eigentlich gar nicht mehr erwähnen…
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am 6. Oktober 2014
Man muss John Zorn einfach mögen. Klar der Typ macht irre anstrengende Musik und lädt seinen Kram auch irgendwie ideologisch auf. Nicht unbedingt im Sinne einer dogmatischen Weltanschauung, aber im Sinn einer grundlegend kritischen Haltung gegenüber der Gesellschaft und einer Ideologie des Kunstschaffenden und Kreativen. Einer Ideologie des elitär und radikal Andersartigen, wobei ich mir manchmal die Frage stelle, ob und wann es bei Zorn nur noch um Abgrenzung um jeden Preis geht und sich die Idee des Kunstschaffens in einem kreativen hohlen Selbstzweck verliert. Zorn tappt nicht selten in die eine oder andere Falle und produziert in der Masse seines Outputs somit auch viel beliebiges bis zu solchen Produkten die, sofern man den ersten Schockdurchlauf überwunden hat, geradezu als 'langweilige' John-Zorn-Massenware erscheinen.
Aber und deshalb mag ich ihn als Menschen gerne, nimmt er sich nicht ernst, er vollführt die abgründigste Musik bis zur erschlagenden Ernsthaftigkeit seines Meisterwerkes Kristallnacht, doch legt er sein Saxophon beiseite und macht einen Witz oder erklärt seinem Publikum das Jazz Fans doch eigentlich nur Langweiler und Spinner seien, womit er vielleicht auch seine eigenen Felhgriffe enttarnt und entschuldigt.

In seinen besten Augenblicken und die Produkte von Naked City gehören dazu ist John Zorn eine Herausforderung an den Hörer, ein Erlebnis in der aktiven Beschäftigung mit dem jeweiligen Produkt. Wo kommt das her, was passiert hier und besonders was passierte soeben zu welchem Zweck? Nach dem zweiten oder dritten Hördurchlauf bereitet Naked City dem geneigten und etwas geübten Hörer absolutes vergnügen, weil Zorn hier mit einer Menge Humor vorgeht, welchen es ebenso zu erschließen gilt wie all die kleinen Anspielungen auf die Welt des Films. Der Überraschungsmoment und damit die Dekonstruktion der Hörgewohnheit rückt sodann etwas in den Hintergrund und das Erleben des Albums tritt in den Vordergrund. Das ist der Punkt an welchem sich bei Zorn die 'langweiligen' von den herausragenden Stücken trennen.
Naked City gehört zu den herausragenden.
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am 12. Mai 2002
Die Platte ist mir zu jazzig. Ich habe mit verrücktem
Crossover Zeugs a la Mr Bungle gerechnet... naked city benützt
kaum Metaleinflüsse. Aber trotzdem immer noch
ziemlich abgefahrene Tracks dabei, zb Batman, Saigon Pickup,
Punk China Doll, graveyard Shift. John Zorn ist ein Gott am Sax,
und auch sonst groovt die scheibe... yeah baby.
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