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Kundenrezensionen

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am 30. September 2011
Nach ihrem Engagement bei Velvet Underground und ihrem ersten Solo-Album präsentierte Nico mit "The Marble Index" ein schwieriges und sehr düsteres Album. Es lebt im großen und ganzen von der tiefen Stimme der einzigartigen Sängerin, die eine unglaublich fesselnde Stimmung erzeugt. Wer eingängige Melodien der Marke "Femme Fatale" erwartet, wird mit "The Marble Index" seine Probleme haben. Nico kehrt hier ihr Inneres nach Außen und lässt uns erahnen wie dunkel es in ihrem schönen Körper aussehen musste. Manche Songs werden durch Streicher verfeinert, ihr legendäres Harmonium kommt ebenfalls des Öfteren zum Einsatz und macht Nicos Musik zu etwas individuellen. Der starke deutsche Akzent der geborenen Kölnerin sorgt für die Sicherheit hier wirklich die Frau zu hören, die "All Tomorrow`s Parties" sang. Wenn man dieses großartige Kunstwerk mit dem Namen "The Marble Index" in den CD-Player schiebt, sollte man gewarnt sein nicht in depressive Stimmung zu verfallen. Mich regt das Werk jedesmal aufs Neue zum Nachdenken an.

Die Lieder, die mich am meisten beeindrucken sind "No One Is There", das wunderschöne "Ari`s Song" und "Evening Of Light". Allerdings sollte man das Album als Gesamtkunstwerk betrachten, denn nur dann kann man sich in die dunkle Welt der Christa Päffgen hinein denken. "The Marble Index" war seiner Zeit weit voraus und lässt erahnen, welch großen Einfluss Nico auf Künstler der Genres Dark-Wave und Gothic haben musste.
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am 18. Juli 2013
Am besten ist es wohl einfach was dazu zu sagen, was als erstes in den Sinn kommt.
Es klingt wie Acapella, denn die "Musik" läuft ständig unharmonisch gegen Nico's Sprechgesang. Es ist Selbstmord, musikalisch interpretiert.
Mich hat es an Björk erinnert, nur viel ursprünglicher, sperriger, reduzierter. Es klingt wie ein Klagelied, aber ohne jede Hoffnung darin, sondern wie in der Endphase der Verzweiflung, wenn alle Entschlüsse gefasst sind und keine Angst mehr ist. Transzendent.
Wie jemand der sich auf den Übergang in eine andere Welt vorbereitet.
Traurig, edel, stellenweise hypnotisierend. Nico's Stimme hat chorale Züge. Sie füllt aber stark aus, ganz alleine.
Wenn man dem "entrückten" Zustand etwas abgewinnen kann, dann mit dieser "Musik". Mehr Kunst geht fast nicht, weiter kann man sich vom Mainstream eigentlich nicht entfernen.
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am 9. Februar 2006
Sehr düsteres Album. Die Musik lässt schon Vergleiche mit Industrial-Ambient zu, wenngleich wohl mit herkömmlichen Instrumenten produziert. Gesang und Stimme sind auch nichts für Positvdenker.
Trotzdem hat man beim zweiten und dritten Anhören plötzlich das Gefühl, mitsingen zu können (kann es aber wohl nicht), denn sie sind irgenwie trotz allem eingängig. Verwirrt? Da kann ich auch nicht helfen. Selber anhören und selber verzweifeln...
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am 15. August 2006
Schwieriges Album. Düster, spärlich, sperrig, abweisend, kalt und entrückt sind Worte, die mir hierzu in den Sinn kommen. Sehr gewöhnungsbedürftiges, aber ungemein faszinierendes Kunstwerk. Es ist offensichtlich, dass Nico viel mehr drauf hatte, als man nach ihrem Gastpiel bei Velvet Underground hätte meinen können. Wer anspruchsvolle, avantgardistische Musik mag, dem sei diese Scheibe unbedingt empfohlen!
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am 2. April 2012
Christa Päffgen wurde auf Chelsea Girl übergangen, sie wollte keine Flöten, keine Streicher dafür aber ein Schlagzeug. Ihr gemotze über die Flöten ist zielmlich bekannt. Synonym wollte Nico keine Spielerei auf ihrem Debüt. Das zweite Album lag sodann auch mehr in ihrer Hand. Leonard Cohen riet ihr das Harmonium stärker einzubauen und Nico folgte seinem Rat und so entstand, dass erste ernst zu nehmende Nico Soloalbum überhaupt und damit wohl auch der Vorreiter für Dead Can Dance, Death in June und Boyd Rice, aber auch für Björk.
Cohle zaubert Nico auf the Marble Index eine wogende Klanglansdschaft aus undefinierbarem geblubber und geklimper vor welcher diese ihre unverwechselbare Stimme entfalten konnte. Schön ist wohl der falsche Ausdruck, doch schön sind diese Stücke dennoch auf ihre Art. No one is there ist reduziert auf ein paar avantgardistische Streicher ohne festen Rhytmus und Päffgens Stimme, die ebenso unschön schön klingt wie das gesamte Album, sie war keine begnadete Sängerin aber eine hypnotisch charismatsiche und eine tief emotionale. Ari's Song wird von schrägen gepfeife eingeleitet und Nico intoniert mit ihrem hartem deutschen Aktzent und verzaubert einem wie die böse Hexe des Westens. Und der Zauberer von Oz, ist meineserachtens jene Asoziation mit der man in die Musik hineintauchen kann, hier blasen Winde Häuser in fremde Welten, klimpernde Instrumente fliegen vorbei und ein ewiges Wabern und Blubbern begleitet einen durch den Sturm. Bis man in dieser fremden Welt ankommt die sich nur in Nicos Kopf befindet, facing the Wind, spielt eben mit diesem Wind die Musik klingt wie klappernde Fensterläden und pfeifende Winde, Nicos Stimme rückt entgegen den meisten Titeln etwas in den Hintergrund und geht fast in der blubbernden Masse unter.
Düster und Märchenhaft, trifft es wohl besser als als der Zauberer von Oz. Ich kann verstehen, dass viele nichts mit Nico anfangen können, ihre Musik entzieht sich den üblichen Harmonielehren, ihre Stimme ist unharmonisch und hart, aber eben dennoch verträumt traurig und die Musik ist obschon ihrer avantgardistischen Ausrichtung wie das Himmelbett auf dem sich Nicos Stimme ausbreitet. Das reitend treibende Spinett in Evening of Light macht aus dem Stück beinah einen Popsong...
Wenn man Nico hören will sollte man dieses Album und The End... wohl mindestens kennen. Wenn man in den Vorboten von so illustren Musikstilen wie Gothic, Industrial, Neofolk oder Dark Wave stöbern möchte sollte man sie sich anschaffen. Wenn man Nurse With Wounds, Death in June, Dead Can Dance, Bauhaus...
ich glaube es wird klar.
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am 20. April 2002
Ganz bestimmt keine Platte, die man sich vor dem Schlafengehen anhören sollte. Auch für den Genuss von Alkohol oder Drogen nur sehr bedingt geeignet. Es sei denn, man hat nichts gegen Alpträume oder einen kleinen Horrortrip.

Wer aber intensive Musik sucht, die einem nicht kalt lassen kann, und wer gut arrangierte akustische Musik mag, die auch etwas mehr als schwermütig sein darf, der wird auf dieser Platte Welten entdecken.

Zusätzlich zur Vinyl-Ausgabe gibt es auf der CD noch zwei Bonus-Tracks, die zwar nicht so ganz zum Konzept der restlichen Platte passen, aber trotzdem sehr hörenswert sind ("Roses in the Snow" ist eindeutig ein Ohrwurm!). Aber auch ohne diese gehört diese CD zu den Perlen in meinem Plattenschrank.
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am 28. Oktober 2013
Nicht jedes Lied dieses Albums mag ich gleichmaßen - aber einige sind darunter, die diese Schwermut durch ihren puren Ausdruck umkehren-
es wird wie ein Licht im Dunkeln - manchmal ist es so.
Diese Musik ist Stimmung pur und bringt Energie - es ist wie in ein eigenes Universum abtauchen und darin schweben und zurückfinden und genießen lernen.
Schwermut scheint bar jeder Leidenschaft zu liegen. Schwermut zu singen scheint einen kühlen Schauer zu verursachen. Doch wie die Farbe grau alle Farben in sich vereint, so vereint die Schwermut alle Leidenschaften in sich.
Es lohnt sich, diesen Gesang und die Musik zu entdecken.
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HALL OF FAMEam 13. August 2002
Jemand hat dieses Werk einmal als bedeutendstes Werk neuer klassischer Musik der zweiten Hälfte des 20. Jh. bezeichnet. Ich weiß nicht ... Ich kenne keine Platte, die trauriger klingt als "Marble Index".
"Prelude" ist ein monotoner Eingang mit dem Spinett, ein seltsames Blubbern führt zu "Lawns of Dawn" (eine präparierte Gitarre von John Cale?) in eine Reise zu seltsamen Schichten des (Unter-)Bewußtseins ein . "No one is there" handelt von totaler Einsamkeit, auch "Frozen Warnings" läßt einem das Blut gefrieren vor so viel Tristesse und Emotionsleere. Der Warhol-Clan und eine beginnende Heroinsucht hatten bei der Titelblatt-Schönheit von einst Spuren hinterlassen.
Nico gab sich mit diesem Album keine kommerzielle Chance. Dieser Mut macht "Marble Index" auch zu einem Kunstwerk. Nicht ein eingängiger Song wie "I`ll be your mirror" oder "Femme Fatale". Die Lieder sollen angeblich z.T. in völliger Dunkelheit in der Badewanne komponiert worden sein. John Cale als Produzent hatte mit "Marble Index" eine Mission, seine avandgardistisch Arrangements zu verwirklichen, die ihm bei "Velvet Underground" meistens verwehrt worden sind. Er war gerade aus dieser Gruppe ausgestiegen. Nico schon 1 Jahr vorher.
Das Album bekam einige Publicity und Aufmerksamkeit, verkaufte sich aber kaum. Wegen der Bekanntheit von Andy Warhol hatte Nico sogar EMI als Plattenfirma bekommen. Christa Päffgen konnte für sich in Anspruch nehmen, daß sie 1968 mit dieser Art von "gotischer?" Musik weltweit ganz alleine dastand. Auch heute fällt mir kaum etwas ähnliches ein.
Musikalisch ist das Album sehr originell, ihre Stimmlage ist hier nicht so mein Fall, die Vocals von "Camera Obscura" und "Orly Flight" gefallen mir als Abmischung besser. "Roses in the Snow" und "Nibelungen" passen als Bonus-Tracks. Ich weiß nicht so recht, wem man das schwarze Werk eigentlich empfehlen soll?
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am 31. Juli 2012
wie wahrscheinlich viele Interessierte an Nico bin ich durch die erste Scheibe von Velvet Underground auf diese Dame gestoßen ( ja die Platte mit der gelben Banane auf dem Cover).
Angetan von vor allem dem Titel "All Tomorrow's Parties" wollte ich mehr von Nico hören.
Leider blieben die beiden Solo-Alben "The End" und "The Marble Index" weit unter meinen Erwartungen, sodass ich diese gleich wieder zum Kauf anbot. Den genannten Werken kann ich wirklich nichts abgewinnen. "The End" z B höre ich dann doch lieber von den Doors - das klingt auch düster aber eben auch zugleich gekonnt, und der Sound stimmt. Fazit: einfach öde Frustmusik und enttäuschend auf der ganzen Linie.
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am 15. März 2001
Nico ist so ähnlich wie NoFx oder Pennywise nur noch etwas härter als die neueren Platten wie z.b.:Pump up the valuum von NOFX Trotzdem ein guter Tip The Marble Index ist das beste was nico je gemacht hat
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