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TOP 1000 REZENSENTam 13. August 2011
Der französische Komponist Camille Saint-Saëns (1835-1921) schaufelte sich zu Lebzeiten sein eigenes musikalisches Grab: Als sein bekanntestes Werk ging "Der Karneval der Tiere" in die Musikgeschichte ein. Dabei wollte der Franzose dieses Stück gar nicht veröffentlicht haben, indes er hier sich und seine Musikerkollegen karikiert.
"Der Karneval der Tiere" ist für kleines Kammerensemble gesetzt und besticht durch seine fein gearbeiteten Charakterbilder. Besondere Berühmtheit genießen hier das "Aquarium" sowie der oft auch separat aufgeführte "Schwan". Saint-Saëns wusste wohl darum, dass die größtenteils konservativ gestimmte Musikwelt seiner Zeit diese Komposition nicht gut aufnehmen würde. Dennoch gelangte sie in Umlauf und stigmatisierte ihren Schöpfer - bis heute. In allen nachfolgenden Werken erkannte die Kritik schließlich negative Einflüsse der jüngsten Arbeiten des französischen Tonsetzers.

Fast vollständig in Vergessenheit geraten ist die Kammermusik des Franzosen, darunter ein herrliches Septett Es-Dur op. 65 für Klavier, Trompete, zwei Violinen, Bratsche, Violoncello und Kontrabass. Das viersätzige Stück ist sehr tänzerisch konzipiert. Nach einer Préambule folgt ein friedliches Menuett. Der Höhepunkt ist freilich das tiefsinnige Intermède, das unversehens in die nostalgische Gavotte mündet.

Als Zugabe gibt's drei Orchesterwerke aus dem umfangreichen Schaffen Saint-Saëns', namentlich das Prelude zum Oratorium "La Déluge" op. 45, den Caprice-Valse "Wedding Cake" As-Dur op. 76 für Klavier und Orchester sowie die Sarabande E-Dur op. 93,1 für Violine und Orchester; allesamt Stücke von höchster melodiöser Schönheit, die zeigen, wie wenig der Franzose sich durch die vernichtenden Kritik an seinem "Karneval" einschüchtern ließ.

Die vorliegende Einspielung durch das London Festival Orchestra unter der Leitung Ross Poples entstand Anfang des letzten Jahrzehnts. Die Aufnahmequalität ist ausgezeichnet, die Produktgestaltung allerdings weniger.
Was die Interpretation anbelangt, kann man den Akteuren nur größtes Lob aussprechen. Es handelt sich hier um eine ernsthafte und dennoch espritvolle Darbietung voll farbiger Nuancen und differenzierter Schattierungen. Treffsichere Akzente garantieren Spannung und Gänsehaut. Auch die weniger bekannten Stücke gedeihen unter Poples Händen wundersam und einprägsam. Hinzu kommen Texttreue und absolute Transparenz, die nichts zu wünschen übrig lassen.
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am 7. Januar 2006
Mir wurde das Stück das erste Mal in einem Alter von 13 Jahren vorgespielt und 10 Jahre später begleitet es mich noch immer. Selbst kein Fan der klassischen Musik oder des Orchesters kann sich der Phantasieanregung entziehen, die einem hin und wieder die tierischen Ausdrücke auf das Gesicht zaubert!
Der kommende Löwe oder die springenden Kängurus, die plätschernden Wassertropfen des Aquariums, es ist zu schön, um sich der Unschuldigkeit dieser Freude nicht hinzugeben und mitzuerleben!
Ein kurzer Augenblick der Friedlichkeit und man hört, ja sieht den Figuren fast zu, wie sie spaßüberdrossen ihr Kunststück vorführen. Man blickt immer wieder hoch um hinzusehen; in die zarten Gemüter und ebenso in die pompösen Herrscher, die diese ansteckende, erlebte Magie besitzen!
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am 11. Oktober 2014
Camille Saint-Saens galt zu seiner Zeit als ein Komponist allerersten Ranges, der eine große Vielfalt von Werken schrieb, darunter eine Orgelsinfonie (!). Heute ist er etwas in Vergessenheit geraten. Wenn er überhaupt noch bekannt ist, verbindet man mit ihm meist den "Karneval der Tiere", das Haupt-Stück der vorliegenden CD. In 14 kurzen Stücken von meist um die 1-2 Minuten werden verschiedene Tiere sehr gekonnt und humorvoll dargestellt. Wie andere Rezensenten bereits erwähnten, hielt der Tondichter dieses Werk zu seiner Lebzeit unter Verschluss.

Diesem Schwerpunktwerk der CD sind vier weitere Stücke beigegeben, das Prelude zu Le Deluge (op 45), das, wie der "Karneval" lustige und auch für Kinder sehr geeignete Stück "Hochzeitskuchen" (Walzer-Caprice für Klavier und Orchester), ein wundervoll beschwingtes und abwechslungsreiches Septett für" 2 Geigen, Bratsche, Cello, Kontrabass, Klavier und eine sehr vorlaute Trompete (das Septett war beim Hören für mich ein echtes Aha-Erlebnis) und zum Abschluss das einzige eher "stille" Stück, eine elegische und sehr stimmungsvolle Sarabande.

Klangqualität und Interpretation durch Orchester und Dirigent sind sehr gut.

Der Informationsgehalt des Beihefts ist beschränkt, die grafische Gestaltung des Covers (wie bei Arte Nova Classics - übrigens ein Label der BMG-Gruppe - leider üblich) eher unansehnlich (finde ich).
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am 20. November 2015
Ich habe diese Musik schon gehört, aber ich hätte sie mir nicht gekauft.

Da ich in diesem Jahr leider mehrmals zu Beerdigungen musste, habe ich mit einer guten schon betagten Freundin über die div. Möglichkeiten eine Trauerfeier zu gestalten gesprochen. Sie meinte dann, sie wünsche sich man möge diese Musik auf ihrer Beerdigung spielen.

Diese kurz vor ihrem 90. Geburtstag stehende Dame bekommt die CD nun von mir geschenkt, da sie selber die Musik auch gerne nochmal hören möchte, sich aber mit dem Kauf von CD's schwer tut zu Weihnachten. Der Hinweis dazu: Da man ja nicht weiß ob man nach dem Tode die Musik auf der Beerdigung noch hören kann, soll sie sich diese möglichst oft und noch lange lebend anhören.

Dies ist nun eine ganz spezielle Bewertung - hilft bestimmt nur wenigen bei einer Kaufentscheidung weiter - daher noch der Hinweis - auch für Kurzentschlossene - Expresslieferung hilft - außerdem ist das Konzert immer für Tierfreunde mit einen guten Schuß Humor und Sinn für Töne geeignet.
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am 24. Juli 2009
Eine wunderbare CD. Die Kinder lieben die kurzen ausdrucksstarken aber immer verspielten und humorvollen Stücke. Ein Komponist der sich nicht so ernst nimmt, ist eine echte Bereicherung in der Musik und hilft gerade dem Anfänger sich "der KLassik" zu nähern. Die CD weckt auf jeden Fall das Interesse an Musik und auch den Wunsch selber ein Instrument zu spielen.
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am 21. März 2013
Ich habe mir diese CD gekauft, um im Unterricht mit den Schülern an un mit diesem Stück zu arbeiten. Sehr gutgeeignet dafür.
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am 16. Dezember 2009
Leider habe ich die Kassette nicht mehr, aber sie wäre auch kaum mehr abspielbar, so sehr wurde sie von mir beansprucht. Als Kind genauso wie heute höre ich Saint-Saens Meisterwerk "Karneval der Tiere", das bis auf "Die Schildkröten" zu seinen Lebzeiten nie veröffentlicht wurde, gerne wie kein zweites klassisches Werk. Wer sagt denn, dass klassische Stücke immer über fünf Minuten gehen müssen? Kurze prägnante Karikaturen klassischer Werke seiner zeitgenössischen Kollegen reihen sich an Eigenkompositionen und alles fügt sich zu einem großen, lebhaften Ganzen. Lieder, die auf den Punkt den Charakter des Tieres beschreiben und die Fantasie beflügeln. Ich bin schlichtweg begeistert.
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am 11. Januar 2014
CD reinlegen und träumen, sehr schön. Freue mich, diese CD hier gefunden zu haben. Wer sowas mag, sollte diese CD kaufen.
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