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am 10. Oktober 2010
Die C-Dur-Messe von Beethoven führt neben der Missa Solemnis ein Schattendasein, das sie aufgrund ihrer eigenständigen Größe und Schönheit nicht verdient hat. Was mögen die Gründe dafür sein? Im Gegensatz zur C-Dur-Messe wird die Missa Solemnis als sakrales Pendant zur Neunten angesehen. Die C-Dur Messe verfolgt keinen besonderen liturgischen Zweck, ist jedoch ebenfalls eine sog. große Messe für 4 Solostimmen, Chor und Orchester. Beethoven selbst bewunderte einmal die kirchenmusikalische Kunst von Cherubini und war selbst kein "Kirchenmusiker" im engeren Sinn. Und gerade das macht die C-Dur Messe eher interessant. Beethoven konnte ohne gewisse Bindungen seinem genialen Einfallsreichtum folgen und Neuland betreten, das (wenigstens aus damaliger Sicht) in seiner radikalen Struktur als singulär eingestuft werden kann. Lyrische und dramatische Elemente stehen hier in einem packenden Wechselspiel, wozu auch das jeweilige Tempo einen wichtigen Beitrag zu leisten hat. Aus der Distanz betrachtet suggeriert das Werk ebenso machtvolle und majestätische Größe wie Gnade, Menschenliebe, aber auch die mit der Schicksalhaftigkeit des Einzelnen im Zusammenhang stehende Konfliktauflösung durch Ergebenheit gegenüber dem Allerhöchsten.

Der Uraufführung in Eisenstadt im Jahr 1807 war kein Erfolg beschieden, weil die Vertonung nicht in die tradierte Vorstellungswelt der damaligen Menschen passte. Und auch heute noch kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Komposition und deren Interpretation vielleicht von praktizierenden Protestanten weniger verstanden wird als von Katholiken, die mehr an prunkvolles Kirchengeschehen gewöhnt sein mögen. Ich meine allerdings, dass Beethoven diese Fragen allerdings weit hinter sich lässt. Der Beginn mit dem "Kyrie" entwirft nicht bereits einen machtvollen Spannungsbogen mit drängenden Elementen, sondern präsentiert sich als sanftes und spirituelles Gebet. Im äußerst scharfen Kontrast ertönt dann im nächsten Abschnitt das "Gloria" zum Lobe Gottes durch den Chor mit Trompetensignalen und kräftigem Paukenwirbel, das dann plötzlich wieder in einer eher ruhige Phase übergeht. Beethoven hatte sich eng an die Wortbedeutung des Messetextes angelehnt. Besonders augenfällig tritt das Agnus Dei am Schluss gegenüber anderen Messvertonungen in Erscheinung. Im Allgemeinen klingt das Agnus Dei in seiner Gesamtheit als friedlicher Bittgesang aus. Ganz anders bei Beethoven, wo auch das Agnus Dei mit kontrastierender Farbigkeit für packende Spannung sorgt und dann mit den Worten "dona nobis pacem" den versöhnlichen Abschluss bildet.

Gardiner und alle anderen Mitwirkenden haben das denkbar Beste geleistet. Man hat sich dieser Komposition in allen Phasen mit der gleichen Verantwortung und Gründlichkeit befasst, wie bei den anderen Werken von Beethoven, die mehr im Mittelpunkt des Aufführungsgeschehens stehen. Bei den Solisten hätte ich mir teilweise etwas kräftigere Stimmen gewünscht, aber das ist fast schon Nörgelei. Gerade bei Gardiner hat man den Eindruck, dass er sich nicht mit eigenwilliger Interpretation in den Vordergrund zu schieben versucht, sondern sich ganz als getreuer Anwalt des großen Meisters versteht.

Im Anfang steht eine Vertonung für Sopran und Orchester mit der Arie "Ah! Perfido", die den kontrastierenden Stimmungen der von Achilles verlassenen Deidamia Ausdruck verleiht. Alsdann folgt die Vertonung der Goethe-Gedichte "Meeresstille" und "Glückliche Fahrt", die ebenfalls aufgrund ihrer Sinn- und Wechselhaftigkeit des Geschehens mit der anschließend wiedergegebenen Messvertonung einen durchaus passenden Zusammenhang ergeben.
88 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Dezember 2014
Beethoven höre ich sehr gerne,aber diese(s) Werk(e) hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm.Ich habe bis heute keine weitere Aufnahme gefunden.Vermutlich wurden die Stücke relativ selten eingespielt,sodas man schon aus diesem Grund den Silberling kaufen sollte.Die Messe reicht natürlich nicht an "Missa Solemnis" ran,ist aber einfach schön anzuhören.Ich bin nicht "DER" Klassikkenner.Entweder etwas gefällt mir oder halt nicht.Diese CD gefällt mir,deshalb habe ich sie gekauft-PUNKT.Außerdem kann man für den dünnen Preis eh` nichts falsch machen.
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am 14. Februar 2014
wundervolle Aufnahme, tolle Solisten, alle Stimmen fügen sich perfekt zusammen, aus schwieriger Musik wurde ein Geschenk für die Ohren gezaubert
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