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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
17
4,5 von 5 Sternen
Weihnachtsoratorium
Format: Audio CD|Ändern
Preis:34,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 11. Dezember 2005
Gardiners Interpretation des "Weihnachtsoratoriums" zeichnet sich durch zügige Tempi, durch außerordentliche Frische und Leichtigkeit aus. Ja: Gardiner ist ein eher fröhlicher Musiker-Typ. So liegen ihm Werke wie das Weihnachtsoratorium von Bach oder Händels "Messias", die im Grundton optimistisch und von Jubelchören beherrscht sind, besonders. Die Matthäuspassion dagegen benötigt eine Langsamkeit, einen Mut zur Tragik, wie ihn unter den verfügbaren Aufnahmen nur Karl Richters legendäre Interpretation mit dem Münchener Bachorchester und dem Münchener Bachchor aus dem Ende der 50er-Jahre bietet.
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am 6. Dezember 2006
Gottseidank gibt es inzwischen eine DVD-Version- eine spätere Aufnahme, wo Gardiner selbst seine Wahnsinnstempi relativiert. Von einem Solist dieser Aufnahme weiss ich, dass er gesagt haben soll, lass es uns ausprobieren und dann die Aufnahme genommen hat. Weihnachten im Vorbeirauschen. Mit seinem Hochgeschwindigkeitszug zeigt uns Gardiner, was seine Mannschaft " drauf" hat. Ehre sei Dir Gott gesungen ? Im Vorbeifliegen ! Perücken der Tradition lüften- immer. Aber der Musik die Besinnlichkeit austreiben- niemals.

Sein Chor ist hervorragend, seine Solisten gut anhörbar ( obwohl es stärkere Konkurrenz gibt), aber er mit seinem Geschwindkeitsrausch, der mit der h-moll Messe 1985 einsetzte ( bei früheren Interpretationen Bach'scher Musik hatte Gardiner das nicht)lässt Weihe nicht aufkommen.

Hochleistungs-Oratorium könnte man es nennen, mit Ruhe,Innigkeit hat dies nichts zu tun.Weihnachten auf der Überholspur ? Nein,danke.
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am 25. November 2001
Die H-Moll-Messe, die Matthäuspassion und eben auch das Weihnachtsoratoriumsind gerade auf den Aufnahmen von Gardiner hervorragend zu genießen. Sicher, als Übungsscd's für eine Altstimme sind sie aufgrund des Tempos nicht zu gebrauchen, trotzdem sind sie brilliant, die Aussprache ist deutlich, An- und Abphrasierungen sind (im Gegensatz zu Thomaneraufnahmen) erkennbar, kurz: die Gardiner-Aufnahmen sind die besten.
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am 2. Dezember 2007
Ich möchte mich nur kurze über die schlechten Bewertungen aufgrund der Tempi und ähnlicher Dinge ergeben.

Wer die Tempi zu schnell gewählt findet hat keine Ahnung, sie geben den Stücken erst den richtigen Impuls, und offenbaren musikalische Zusammenhänge, die zuvor nie erkennbar waren. Zumal es jedem Liebhaber alter Musik bekannt ist, dass derartige Werke und vorallem Bach meist viel zu langsam interpretiert werden.

Gardiner setzt hier diesem furchtbaren Trend nicht nur ein Ende, sondern das ganze wird auch noch auf historischen Insturmenten dargeboten (und das in nie dargebotener Perfektion, auf ihnen ist es nämlich bedeutend schwerer zu spielen als auf zeitgenössischen, man beachte die einfach umwerfenden Naturtrompeten-Passagen), als durch und durch authentisch.

Die Leistung des Chors ist unübertroffen, sowie die der Solisten. Auch hier setzt Gardiner auf zur Zeit Bachs altbewärten Standart, nämlich schlanke dezente Schlichteit mit einer perfekten Intonation und ausgefeilter dynamischer Bogenführung, die bei den oft zermschnetternden Vibrati anderer Solisten garnicht möglich ist.

Auch die im Continuo (hier angeprangerten) nicht ausgehaltenen Noten sind ganz im Sinne neuster musikhistorischer Erkenntnisse und machen das Ganze um einiges wirkungsvoller, wenn man sich ersteinmal daran gewöhnt hat, sowie mit vielen "anderen" Sachen auf dieser Aufnahme.

Der Gesamtklang (-> bewusst "Samt") ist rund und natürlich, da das ganze ohne viel Schnickschnack in einer Kirche aufgenommen wurde und bietet somit ebnfalls ein rundum authenitsches Klangerlebnis! Dies liegt nich zuletzt an den Instrumenten, die dem Hörer vermitteln wie sein Werk zu Bachs Zeiten geklungen hat und auch von ihm gedacht war. Auch dies ist eine Gewöhnungsfrage, im Hachhinein ist deren Seidigkeit jedoch unumgänglich!

Kurzum: Man muss sich einfach nur darauf einlassen! Ist dies geschehen, besteht nur noch die Gefahr, dass man von allen anderen Aufführungen des WOs stlichtweg enttäuscht ist!
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am 26. Dezember 2007
viele gute Aspekte, aber in den Chören, wohl wegen des Tempos, oft zu starke, unnatürliche Betonung des Taktanfangs. Dabei geht der natürliche
Fluss verloren. Bei den Chorälen wird für meinen Geschmack zu viel auf jedem einzelnen Ton eine Anschwellung gemacht. Die notwendige Schlichtheit der Choräle geht dadurch verloren.
Auch in "Er ist auf Erden kommen arm" vermisse ich die notwendige Schlichtheit des Chor-Soprans; zuviel Vibrato.
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am 5. März 2000
Gardiner durchrast die Werke Bachs, als müßte die Musiker noch den letzten Zug bekommen. Das bekommt weder dem Weihnachtsoratorium noch der MatthäusPassion.Der geistliche Sinn, der protestantischer Gerzschlag bleiben auf der Strecke. Geschwindigkeit ist eben nicht alles.
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am 13. Februar 2003
Ja, es ist wohl kaum zu glauben, daß ein großer Teil des musikalischen Materials zum Weihnachtsoratorium bereits vorhandenen weltlichen Kantaten entnommen ist. So stammen die beliebten Chöre "Jauchzet, frohlocket" und "Herrscher des Himmels" aus der Kantate "Tönet, ihr Pauken" (BWV 214) und bilden hier einen Lobgesang auf die Kurfürstin zu Sachsen und polnischen Königin Maria Josepha.
Und es ist auch kaum zu glauben, daß der Superstar der Barockmusik schon kurz nach seinem Tod in Vergessenheit geriet.
Aber im 19. Jahrhundert ist er wieder auferstanden und schnell zu Weltruhm gelangt.
Das "Weihnachtsoratorium" gehört heute zur kulturellen Grundausstattung des Festkalenders.
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